Nein, ich will nicht...
Purple Clouds - Honeymoon...mehr weiter lesen. Dieser Gedanke kam mir schon während des 1. Abschnitts der Leserunde, an der ich teilgenommen habe.
...noch mehr solcher Wörter lesen, die meinen Lesefluss stören.
...von einem ...
...mehr weiter lesen. Dieser Gedanke kam mir schon während des 1. Abschnitts der Leserunde, an der ich teilgenommen habe.
...noch mehr solcher Wörter lesen, die meinen Lesefluss stören.
...von einem Thema ins Nächste springen, nur um möglichst viele Themen innerhalb eines Buches anzusprechen.
Ich habe mir noch nie so viele Notizen zu einem Buch gemacht, nur leider waren es keine positiven Gedanken, sondern eine Menge an "Wie bitte, was hat die Autorin hier geschrieben?" Momente. Wenn ihr einen Einblick in meine Gedanken haben möchtet, dann werden euch diese Smilies meine Meinung zur Geschichte verdeutlichen: 🫣🤔🤐😮😮💨. Und dieser Smily war mein Liebster 😮💨😮💨😮💨. Ich dachte leider sehr oft: Puh, was lese ich hier, warum breche ich nicht einfach ab? Da ich aber neugierig bin und wissen wollte, ob es vielleicht doch noch spannend oder tiefgründiger wird, gab ich Purple Clouds eine Chance.
Leider konnte es mich bis zum Schluss nicht überzeugen 🫣 und ich verstehe auch nicht die vielen positiven Rückmeldungen in der Leserunde. Vielleicht bin ich aber mit meinen 35 Jahren zu alt für diese jugendliche Sprache, welche sich durch das gesamte Buch zieht. Wörter, wie: Chill mal, boah, ne, newyorkig 🤔?, voll heiß, voll interessant, voll gern, voll die KRASSE Stimmung, verkackt und viele mehr, haben meiner Meinung nach nichts in einem literarischen Werk zu suchen. Auch die vielen englischen Wörter, störten meinen Lesefluss sehr (social awkward, holy, what the fuck, wir SHAMEN hier niemanden, flatearther oder total OVERRATED...). Es gab leider auch einige Redewendungen oder Vergleiche, die sehr überspitzt waren oder einfach nur übertrieben.
Auch die Anziehungskraft zwischen den Protagonisten konnte ich nicht spüren. Ihre Charaktere blieben blass und sie haben sich nicht weiterentwickelt. Allein die Dialoge zwischen den Protagonisten sind mir meist zu kurz und ohne jeglichen Inhalt von Bedeutung. Es geht meist um belanglose Dinge, die die Geschichte nur in die Länge ziehen. Die Kommunikation war teils nicht feinfühlig oder tiefgründig genug. Oft dachte ich, sie wissen selbst nicht über was sie reden, da ich manchmal Passagen doppelt lesen musste, um den Sinn des Gesprächs zu verstehen.
Leider wurden zu viele Themen/Probleme, wie z.B. Adoption, Scheidung, Mobbing, toxische Beziehungen, ADHS, Spielsucht oder Zöliakie angesprochen, die meines Erachtens nicht ausführlich beschrieben werden und nicht genug Tiefe bekommen. Ein oder 2 Themen hätten ausgereicht.
Es gibt aber eine positive Anmerkung von mir, die ich für wichtig halte. "Anstatt uns gegenseitig in den Rücken zu fallen, sollten wir uns gegenseitig helfen und zusammen halten." Dies nehme ich aus der Geschichte mit und das wunderschöne Cover.