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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2025

Ein interessantes Projekt

Vierzehn Tage
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Als die Corona Pandemie New York während des ersten Lockdowns fest im Griff hat, treffen sich die Mieter eines Hochhause allabendlich auf dem Dach, um gemeinsam Beifall für die Helfer zu spenden, frische ...

Als die Corona Pandemie New York während des ersten Lockdowns fest im Griff hat, treffen sich die Mieter eines Hochhause allabendlich auf dem Dach, um gemeinsam Beifall für die Helfer zu spenden, frische Luft zu atmen und nach und nach auch, um sich Geschichten aus ihrem Leben zu erzählen. Ob wahr, eingebildet oder erfunden, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Die Charaktere, die hier aufeinander treffen, sind sehr verschieden und bunt. Und so hat jeder seine Geschichte beizutragen in dieser Gemeinschaft, die mehr und mehr zusammenwächst, obwohl sie das eigentlich nicht möchte. In dieser furchtbaren Zeit, in der niemand weiß, wann die Pandemie vorbei sein wird und was danach passiert, erzählen sich die Bewohner Geschichten von Liebe, Lügen, Verrat.

Bei dem Buch handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt aus 36 Autoren, die alle ihren Teil, ihre Geschichte beigetragen haben. Beim Lesen merkt man das allerdings kaum, lediglich am Inhalt der einzelnen Geschichten kann man erahnen, dass hier unterschiedliche Autoren am Werk waren.

Ich fand die Idee spannend, letztendlich konnte mich das Projekt aber nicht so richtig überzeugen. Manche Geschichten fand ich gut, andere konnten mich gar nicht fesseln und ich musste mich regelrecht durchquälen. Am Ende war es doch eine Aneinanderreihung von Geschichten, eingebettet in die Corona Szenerie im ersten Lockdown, an die ich gar nicht so gerne erinnert werde. Das Ende hat mich überrascht und berührt und auch ein bisschen mit dem Buch versöhnt.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Drei Frauen und die Liebe

Das Haus der Wiederkehr
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Großbritannien, 50er Jahre. Im beschaulichen Küstenstädtchen Merham leben die beiden jungen Frauen Lottie und Celia. Die Freundinnen sind wie Schwestern aufgewachsen und unzertrennlich. Während es Celia ...

Großbritannien, 50er Jahre. Im beschaulichen Küstenstädtchen Merham leben die beiden jungen Frauen Lottie und Celia. Die Freundinnen sind wie Schwestern aufgewachsen und unzertrennlich. Während es Celia aber in die große weite Welt hinaus zieht, fühlt sich Lottie pudelwohl in Merham. Die beiden sind fasziniert von dem Art-Deco-Haus am Meer, in das kürzlich eine Künstlerfamilie eingezogen ist. So oft wie möglich sind sie dort zu Besuch. Als Celia nach London geht und mit ihrem Verlobten Guy zurückkehrt, weiß Lottie sofort: das ist der Mann ihrer Träume.

50 Jahre später bekommt die junge Mutter Daisy den Auftrag, das Haus am Meer zu renovieren und ein Hotel daraus zu machen. Gerade von ihrem Freund verlassen und mit ihrem Leben überfordert, zieht sie in das Haus und kümmert sich um die Renovierung. Die ehemalige Besitzerin steht ihr dabei mit Rat und Tat zur Seite. Doch das Haus birgt so seine Geheimnisse.

Anfangs konnte mich das Hörbuch nicht richtig mitreißen. Die Geschichte um Lottie, Celia und das Haus zog sich in die Länge, es gab viele Namen und die Künstler im Haus spielten doch eine eher kleine Rolle. Erst nach dem Zeitsprung wurde es interessanter, die Geschichte um Daisy und die Renovierung und damit natürlich auch die Geschichte des Hauses war deutlich spannender. Ab jetzt habe ich mitgefiebert, wer die ehemalige, etwas spröde Besitzerin sein könnte und ob man noch erfährt, wie es Lottie und Celia weiter ergangen ist. Am Ende blieben für mich noch einige Fragen offen, trotzdem hatte ich alles in allem eine gute Hörzeit. Gelesen war das Buch fantastisch.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

7 Krimis in einem Buch

Eifersucht
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Das Buch enthält 7 Kurzkrimis, die alle eins gemeinsam haben: Thema Eifersucht.

Aus dem Klappentext kommt überhaupt nicht heraus, dass es sich um 7 Geschichten handelt. Hier wird nur eine Geschichte ...

Das Buch enthält 7 Kurzkrimis, die alle eins gemeinsam haben: Thema Eifersucht.

Aus dem Klappentext kommt überhaupt nicht heraus, dass es sich um 7 Geschichten handelt. Hier wird nur eine Geschichte angerissen. Das fand ich schwierig, weil ich ehrlicherweise ziemlich irritiert war, als ich anfing, das Buch zu lesen. Die erste Geschichte handelt von ganz anderen Personen. Erst später kommen die Personen aus dem Klappentext vor.

Davon abgesehen hat mir das Buch bzw. die Geschichtensammlung schon gut gefallen. Die 7 Geschichten beschreiben verschiedenste Charaktere und auch die Geschichte aus dem Klappentext liest sich spannend, wenn auch mit einigen Längen. Andere Geschichten sind deutlich kürzer. Kaum reingefunden, ist sie auch schon wieder vorbei.

Kann man lesen, vor allem wenn man Jo Nesbo Fan ist.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Nette Urlaubslektüre

Du, ich und das glitzernde Meer
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Nele ist Mitte 30 und wünscht sich sehnlichst ein Kind. Weil sie allerdings Single ist entschließt sie sich, allein ein Kind über eine künstliche Befruchtung zu bekommen. Ihre Mutter, von der sie sich ...

Nele ist Mitte 30 und wünscht sich sehnlichst ein Kind. Weil sie allerdings Single ist entschließt sie sich, allein ein Kind über eine künstliche Befruchtung zu bekommen. Ihre Mutter, von der sie sich Unterstützung erhofft hatte, ist entsetzt. Ihr Bruder Marco lädt sie kurzerhand zu einem Urlaub auf Rhodos ein, um den Kopf frei zu bekommen. Hier trifft sie Rio und die beiden verlieben sich. Nur: wächst da schon ein Baby in Nele heran? Und wie wird Rio reagieren?

Das Buch ist eine klassische Sommerlektüre: Viel Urlaubsfeeling mit Sonne, Strand und Meer. Die Insel Rhodos wird dabei schön beschrieben und wenn man wie ich schon mal da war, fühlt man sich direkt zurückversetzt. Etwas Klischee ist auch dabei, klar, da ist der gut aussehende Animateur, der jede haben kann, aber eigentlich hat er auch so sein Päckchen zu tragen.

Wenn man Lust auf Sommer und Inselfeeling hat, kann man das Buch gut lesen.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Der Weihnachtsmannkiller hat da noch eine Rechnung offen

Der Weihnachtsmannkiller 2
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Nachdem der Weihnachtsmannkiller beim letzten Weihnachtsfest geschnappt werden konnte, sitzt er nun in der Psychiatrie. Bei einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt konnte er entkommen. Prompt kehrt er nach ...

Nachdem der Weihnachtsmannkiller beim letzten Weihnachtsfest geschnappt werden konnte, sitzt er nun in der Psychiatrie. Bei einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt konnte er entkommen. Prompt kehrt er nach Norden zurück, um sein Werk zu vollenden, schließlich hat er erst 17 der geplanten 24 Weihnachtsmännern um die Ecke gebracht. Während seine Psychiaterin und der Polizist, dem der Killer entkommen ist, in Norden so gar nicht hilfreich sind versucht der Rest der Truppe den Killer zu schnappen, während der fleißig weitermordet.

Wie schon der erste Teil war auch dieser hier sehr bizarr. Sehr blutig außerdem. Zwischenzeitlich habe ich mich ganz gut unterhalten gefühlt und Fans von Klaus-Peter Wolf werden hier auch auf ihre Kosten kommen. Ich musste aber wieder feststellen, der Schreibstil und die Figuren können mich nicht begeistern.

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