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Veröffentlicht am 13.12.2017

Meine Große hatte viel Spaß den Weihnachtsmann und Schneemann auf jeder Seite zu suchen.

Wir warten auf den Weihnachtsmann
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Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich generell kein Wimmelbuchfan bin, weil ich zu viele Eindrücke auf einmal nicht gut finde.
Mittlerweile ist unsere Große aber fünf Jahre alt und nichts kann ...

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich generell kein Wimmelbuchfan bin, weil ich zu viele Eindrücke auf einmal nicht gut finde.
Mittlerweile ist unsere Große aber fünf Jahre alt und nichts kann sie so leicht überfordern.
Passend zum kommenden Weihnachtsfest, beschäftigen wir uns auch jetzt schon mit dem Winter und alles was mit Weihnachten zu tun hat.
In "Wir warten auf den Weihnachtsmann" geht es um Max, der einen ganz speziellen Wunsch hat. Er malt seinen Wunsch auf einen Zettel und bindet eine Schleife drum.
Natürlich möchte Max wie jedes Kind, dass sein Wunsch erfüllt wird, aber er macht sich auch Gedanken darüber wie der Weihnachtsmann arbeitet, wie er die Geschenke ausliefert, was er macht, wenn Wunschzettel auf den letzten Drücker geschrieben werden und wie sich der Weihnachtsmann beschäftigt, wenn er dann etwas Freizeit hat.
Der Text hat mir nicht sonderlich gefallen, denn obwohl ich weiß, dass er für Kinder ab drei ist, fand ich die Wiederholungen etwas nervig.
(Beispiel Zitat Seite 30: ....und verpackt ist, ... der bis oben hin bepackt ist mit Geschenken. Hoffentlich liegt das Geschenk...)
Die Illustrationen dagegen fanden wir ganz gut und selbst die Tageszeiten wurden auf den verschiedenen Bildern gut abgebildet.

Fazit:
Meine Große hatte viel Spaß den Weihnachtsmann und Schneemann auf jeder Seite zu suchen. Wir haben einiges rund um den Weihnachtsmann, seine Werkstatt und den Weihnachtsmarkt entdeckt.
Auch ich bin bis auf einzelne Textpassagen mit diesem Buch sehr zufrieden.

Veröffentlicht am 03.12.2017

Trotz des recht zähen Einstiegs, finde ich die Geschichte sehr gelungen und bin schon auf den Nachfolger gespannt!

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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Inhalt:

Die junge Feyre geht jeden Tag auf die Jagd um für ihre Familie zu sorgen, doch nagt der Hunger schon an ihnen, denn sie hat schon lange keine Beute mehr erjagen können.
Bis zu jenem Tag, der ...

Inhalt:

Die junge Feyre geht jeden Tag auf die Jagd um für ihre Familie zu sorgen, doch nagt der Hunger schon an ihnen, denn sie hat schon lange keine Beute mehr erjagen können.
Bis zu jenem Tag, der ihr ganzes Leben verändert. Sie hat unwissentlich einen der Fae getötet. Als sie wieder auf der Jagd war, kam ihr ein übergroßer Wolf in die Quere und sie tötete ihn.
Doch er war nicht nur ein Wolf sondern einer der Fae und dafür muss sie bezahlen.
Sie wird ins Reich der Fae entführt. Dort ist aber nichts so wie es scheint, aber dennoch ist sich Feyre über eines im klaren. Sie muss einen Weg finden, ihre große Liebe zu retten.

Meine Meinung:

Das Reich der sieben Höfe ist an sich ein sehr gutes Buch, aber dennoch hat es leider einen großen Fehler. Der Anfang zieht sich meiner Meinung nach sehr in die Länge und ich hatte schon daran gedacht es abzubrechen.
Doch lasst euch eins gesagt sein, macht diesen Fehler nicht!
Auch wenn man sich durch den Anfang quälen muss, lohnt es sich dieses Buch zu Ende zu lesen, denn man wird für das Durchhaltevermögen fürstlich belohnt.
Als Feyre den Fae getötet hat, wird sie zur Rechenschaft gezogen und vor die Wahl gestellt zu sterben, oder ihr restliches Leben in der Welt der Fae zu verbringen.
Doch auch in der Welt der Fae ist nicht alles so wie es nach außen hin scheint.
Für die Menschen sind sie nur Bestien, die alles und jeden töten. Feyre wird eines anderen belehrt und verschenkt ihr Herz an ihren Entführer.
Das Schicksal beider ist schon sehr lange miteinander verwoben, ohne dass beide etwas davon wissen.
Elfen, Gestaltwandler und ähnliches sind ja nichts neues, doch die Mischung in diesem Buch ist sehr interessant. Hinzu kommt noch eine romantische Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen, aber vor allem Intrigen, machen diese Geschichte aus.
Sehr interessant wird das Buch, als Feyre das Reich der Fae verlässt und nach einem schicksalhaften Schlag wieder dorthin zurückkehrt.
Denn dann ist nichts mehr so wie vorher und Feyre muss sich ihrem Schicksal stellen und ihre große Liebe retten. Doch dieser Weg birgt viele Gefahren und keiner kann ihr dabei zur Seite stehen.

Mein Fazit:

Trotz des recht zähen Einstiegs, finde ich die Geschichte sehr gelungen und bin schon auf den Nachfolger gespannt!

Veröffentlicht am 27.10.2017

Eine schöne und traurige Geschichte bei der ich oft lachen musste, bei der mir der Hauptprotagonist aber leider zu sehr heruntergezogen wurde.

Unsere verlorenen Herzen
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Inhalt:
Henry Page ist im letzten Highschooljahr, als Grace Town an die Schule wechselt.
Endlich bekommt er den Posten des Chefredakteurs der Schülerzeitung, auf den er seit zwei Jahren hingearbeitet ...

Inhalt:
Henry Page ist im letzten Highschooljahr, als Grace Town an die Schule wechselt.
Endlich bekommt er den Posten des Chefredakteurs der Schülerzeitung, auf den er seit zwei Jahren hingearbeitet hat, aber er soll ihn sich mit Grace teilen, die absolut kein Interesse daran hat.
Schnell fühlt sich Henry zu Grace hingezogen, obwohl die in Jungsklamotten herumläuft und müffelt.
Je öfter er auf Grace trifft, desto mehr Fragen stellt er sich... und ihr.

Meine Meinung:
Henry scheint ein kluger Jugendlicher zu sein, der die meiste Freizeit mit seinen beiden besten Freunden Murray und Lola verbringt.
Murrays Art mochte ich nicht besonders, denn er wirkt eingebildet, überdreht und stalkt seine Exfreundin. Zudem trinkt er ziemlich viel.
Lola dagegen mochte ich sehr und über sie musste ich schon früh schmunzeln. Nachdem Henry sie vor drei Jahren geküsst hatte, hat sie sich als Lesbe geoutet und war seit dem mit ihrer Freundin Georgia zusammen, die aber eher eine Randfigur im Buch ist.
Grace ist wirklich sehr eigenartig und lebt in einer ständigen Trauer. Einerseits habe ich versucht sie zu verstehen und ich mochte, wie sich Henry in ihre geheimnisvolle Art verliebt hat. Anderseits hatte ich das Gefühl, dass sie mit ihm spielt und Henry selbst hat dabei vergessen an sich zu denken. Für ihn gab es nur noch Grace und weder die Schule noch die Zeitung spielten die Rolle in seinem Leben, die sie eigentlich einnehmen sollten. Er ließ sich von Grace immer wieder runterziehen und wirkte mit der Zeit selbst deprimiert. Natürlich weiß ich, was Liebeskummer ist, aber hier schien bei Henry der komplette Verstand abgeschaltet zu sein.
Die Geschichte ist aber nicht nur deprimierend, denn Henry und Grace blödeln viel miteinander rum. Schon nach kurzer Zeit unterhalten sie sich in Insiderwitzen und tun so, als wären sie die Eltern von einem Fisch. Grace zeigt Henry ihren Lieblingsplatz und verrät damit mehr von sich, als sie es mit Worten kann.
Die Schulzeitung wird während der Geschichte ziemlich vernachlässigt und spielt erst am Ende wieder eine große Rolle.
Am besten gefallen haben mir die Szenen mit Henrys Eltern, denn als Grace zum ersten Mal zu Besuch kommt, benehmen sie sich total albern. Natürlich war das für Henry peinlich, aber witzig waren sie trotzdem.

Fazit:
Eine schöne und traurige Geschichte bei der ich oft lachen musste, bei der mir der Hauptprotagonist aber leider zu sehr heruntergezogen wurde.

Veröffentlicht am 27.10.2017

Eine wunderschöne und auch dramatische Geschichte, bei der nicht nur der Held zu perfekt ist.

Sieben Tage voller Wunder
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Inhalt:
Hannah erwischt ihren Freund William, als er sich mit einer jungen Mitarbeiterin vergnügt.
Um sich über ihre Gefühle klar zu werden, fliegt sie nach Kanada zu ihrer Schwester. Fünf Wochen später ...

Inhalt:
Hannah erwischt ihren Freund William, als er sich mit einer jungen Mitarbeiterin vergnügt.
Um sich über ihre Gefühle klar zu werden, fliegt sie nach Kanada zu ihrer Schwester. Fünf Wochen später weiß sie immer noch nicht, was sie tun soll. Am Flughafen sieht sie immer wieder einen attraktiven Mann, aber als er sie gerade zu einem Kaffee einladen will, wird er ausgerufen. Kurze Zeit später steigt Hannah in die Maschine und von da an hat sie ganz andere Probleme.

Meine Meinung:
"Sieben Tage voller Wunder" kann man eher als Büchlein beschreiben, denn 240 Seiten sind nicht gerade viel.
Hannah kann sich kaum von ihrer Schwester und der Nichte trennen, steigt aber trotzdem ins Flugzeug. Der Leser bekommt die aktive Begegnung mit Logan Carter mit und verfolgt die Geschichte der beiden, denn durch eine dramatische Wendung verbringen die beiden einige sehr intensive Tage miteinander.
Hannah und Logan stecken in einer, auch emotional, schwierigen Situation, aber trotz allem kommt sie mir ziemlich weinerlich vor. Am Anfang denkt sie noch viel an William und fragt sich, was er in dieser und jener Situation tun würde.
Logan dagegen scheint alles zu sein was Frau (vor allem Hannah) sich wünscht: Er ist groß, gutaussehend, gebildet, weiß sich in Notsituationen zu helfen und beschützt Hannah mit seinem Leben.
Klingt toll, oder? Leider klang für mich alles zu toll und perfekt.
Logan war perfekt, eine Lebensgefährliche Situation ging für die beiden sehr glimpflich aus. Das Schicksal schenkt ihnen "Überlebenswerkzeug" usw. usw.
Ich stehe auf Liebesgeschichten. Auf Kitsch und Schnulz, aber was ich nicht so toll finde ist, wenn sich plötzlich alles zum Guten wendet und übertrieben wirkt.
Somit kann ich der wundervollen Geschichte leider nicht die kompletten Punkte geben.

Fazit:
Eine wunderschöne und auch dramatische Geschichte, bei der nicht nur der Held zu perfekt ist.

Veröffentlicht am 08.10.2017

Gutes Buch mit dem Beigeschmack des Wiedererkennens

Die Perfekten
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Inhalt:

Ein Ghost ist jemand, der sich außerhalb des Systems bewegt und Rain ist eine von ihnen. Das System toleriert Menschen wie Ghosts nicht, denn sie sollten gar nicht existieren und Rain ist seit ...

Inhalt:

Ein Ghost ist jemand, der sich außerhalb des Systems bewegt und Rain ist eine von ihnen. Das System toleriert Menschen wie Ghosts nicht, denn sie sollten gar nicht existieren und Rain ist seit ihrer Geburt auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung des Menschen.
Die Gesegneten regieren das ganze Land mit eiserner Hand und unterdrücken das Volk.
Doch Rain möchte ihr Leben nicht so verbringen und bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Traue niemandem.

Meine Meinung:

Die Perfekten von Caroline Brinkmann ist eigentlich ein gutes Buch. Dennoch hatte ich beim lesen immer einen etwas bitteren Beigeschmack, ähnliches schon mal gelesen zu haben.
Trotz allem konnte mich die Geschichte um Rain packen und gut unterhalten.
Die Geschichte wird aus den Sichten von Rain und Lark erzählt, was die Erzählung auch sehr spannend werden lässt, denn man hat nach den Abschnitten immer einen kleinen Cliffhanger, der den Leser Vermutungen anstellen lässt, wie es weitergeht.
Am Anfang hat mir die Sicht von Rain noch etwas besser gefallen als die von Lark, aber im laufe der Geschichte wird Rains Sicht teilweise etwas nervig, was aber nicht direkt an ihr liegt.
Lark ist mir dennoch der Sympathischere der beiden Hauptprotagonisten, obwohl er Entscheidungen trifft, die anderen schaden. Er tut das jedoch alles für seine Familie und ganz besonders für seine Schwester Rose.
Ich finde das Thema und auch die Umsetzung zwar nicht schlecht, aber es ist alles irgendwie nichts Neues.
Eine Einteilung in Klassen z.B. gab es schon in anderen Dystopien und andere Dinge der Geschichte auch.
Das Ende des Buchs hat mich dazu veranlasst zu recherchieren, ob es weitere Teile geben wird oder ob es ein Einzelband sein soll, denn für mich war das Ende nicht sehr befriedigend und viel zu abrupt. Einfach zu viele offene Fragen, ganz besonders was mit dem einen oder anderen Charakter passiert ist.

Mein Fazit:

Die Perfekten ist zwar ein gutes Buch, aber der Leser hat irgendwie immer einen bitteren Beigeschmack des Wiedererkennens während des Lesens.