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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2025

Enttäuschend

Die Yacht
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Was vielversprechend klingt, bleibt leider hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die Ausgangssituation hätte Potenzial für eine psychologisch dichte, beklemmende Erzählung – doch genau diese Atmosphäre wollte ...

Was vielversprechend klingt, bleibt leider hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die Ausgangssituation hätte Potenzial für eine psychologisch dichte, beklemmende Erzählung – doch genau diese Atmosphäre wollte sich bei mir nicht einstellen. Die Figuren bleiben seltsam blass und die Spannung kam für mich kaum auf. Statt Nervenkitzel oder klaustrophobischer Enge überwiegt das Gefühl, dass der Plot zwar will, aber nicht kann.
Besonders schade: Die Kontraste – etwa zwischen Hannahs Unsicherheit und dem dekadenten Umfeld – hätten als Spannungsmotor dienen können. Stattdessen fühlt sich Hannahs Außenseiterrolle eher wie ein Klischee an. „Die Yacht“ hätte ein atmosphärischer Thriller mit sozialem Tiefgang sein können, jedoch fehlt es an Spannunger und einer fesselnden Umsetzung. Die Idee ist gut – die Umsetzung leider enttäuschend.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Unlustig

Kleine Probleme
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Leider konnte mich Kleine Probleme nicht überzeugen. Obwohl das Buch offensichtlich humorvoll sein will, habe ich persönlich den Witz darin nicht verstanden. Die ironischen Elemente haben bei mir keine ...

Leider konnte mich Kleine Probleme nicht überzeugen. Obwohl das Buch offensichtlich humorvoll sein will, habe ich persönlich den Witz darin nicht verstanden. Die ironischen Elemente haben bei mir keine Wirkung entfaltet – stattdessen wirkte vieles gezwungen und wenig unterhaltsam.
Der Erzählstil mag für manche Leser*innen raffiniert oder literarisch anspruchsvoll erscheinen, doch für mich fehlte es an Zugänglichkeit und emotionaler Tiefe. Statt einem amüsanten Leseerlebnis empfand ich die Lektüre als zäh und streckenweise anstrengend.
Insgesamt war Kleine Probleme für mich eine enttäuschende Lektüre, die weder zum Lachen noch zum Nachdenken angeregt hat.

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Nicht meins

Dem Mond geht es gut
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Paulina Czienskowskis neuer Roman „Dem Mond geht es gut“ ist eine poetisch dichte Erkundung weiblicher Erinnerungen und generationsübergreifender Sprachlosigkeit. Im Zentrum steht eine junge Mutter, deren ...

Paulina Czienskowskis neuer Roman „Dem Mond geht es gut“ ist eine poetisch dichte Erkundung weiblicher Erinnerungen und generationsübergreifender Sprachlosigkeit. Im Zentrum steht eine junge Mutter, deren Blick sich mit der Geburt ihres Kindes auf schmerzhafte wie berührende Weise verändert. Zwischen Liebe, Verlustangst und einer verstörenden Stille tastet sie sich durch das Erinnerungsgeflecht dreier Generationen – ihrer selbst, der Mutter und der Großmutter. In feinen, oft assoziativen Bewegungen wirft Czienskowski Fragen nach Herkunft, Identität und den nicht erzählten Geschichten auf.

In ihrer fragmentarischen Erzählweise verlässt Czienskowski bewusst klassische Romanstrukturen. Die Texte wirken tagebuchartig, fast wie lose Gedanken, die sich weniger zu einer Handlung als zu einem emotionalen Raum verdichten. Für Leserinnen, die einen zusammenhängenden Erzählfaden oder eine klar umrissene Geschichte erwarten, kann das enttäuschend sein.

So auch in meinem Fall: Ich hatte mit einem klassischen Roman gerechnet, einer fortlaufenden Geschichte mit Entwicklung und Spannungsbogen. Stattdessen fühlte sich das Lesen für mich an wie das Blättern in zusammenhanglosen Tagebuchseiten – poetisch, ja, aber oft auch schwer greifbar und ohne erkennbare Dramaturgie. Die stilistische Form steht hier klar im Vordergrund, doch wer inhaltliche Klarheit sucht, könnte sich verloren fühlen.

„Dem Mond geht es gut“ ist weniger Roman als literarisches Echo – zart, tastend, rätselhaft. Für manche Leser
innen mag das genau den Reiz ausmachen. Für mich blieb es jedoch eher eine verpasste Verbindung.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Langweilig

Dunkles Wasser
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Ich hatte gegen Ende des letzten Jahres viele, eigentlich nur, positive Rezensionen zu diesem Buch gelesen und hatte mich daher gefreut es aus meiner Bücherei ausleihen zu können. Das Buch soll eigentlich ...

Ich hatte gegen Ende des letzten Jahres viele, eigentlich nur, positive Rezensionen zu diesem Buch gelesen und hatte mich daher gefreut es aus meiner Bücherei ausleihen zu können. Das Buch soll eigentlich ein Thriller sein, aber für mich war es leider sehr zäh und langweilig. Bei mir kam beim Lesen überhaupt keine Spannung auf. Die Erzählweise ist auch eher ruhig, so dass eben überhaupt kein Spannungsaufbau für mich erzeugt werden konnte. Der Twist am Ende war für mich nicht nachvollziehbar und eher an den Haaren herangezogen. Ich glaube ich lasse auch erstmal die Finger weg von Büchern der Autorin.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Sowas von unlustig

Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft
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Ich hatte hier ein lustiges und kurzweiliges Hörbuch erwartet, aber was ich erhalten hab war leider überhaupt nicht mein Fall. Die Geschichten waren weder lustig, noch haben sie zum schmunzeln eingeladen. ...

Ich hatte hier ein lustiges und kurzweiliges Hörbuch erwartet, aber was ich erhalten hab war leider überhaupt nicht mein Fall. Die Geschichten waren weder lustig, noch haben sie zum schmunzeln eingeladen. Mich hat es leider gar nicht in Weihnachtsstimmung oder zum Lachen gebracht. Die Geschichten sind auch nicht hängen geblieben, denn ich hatte das Hörbuch schon im November gehört.
Satz mit X, das war wohl nichts.

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