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Veröffentlicht am 12.02.2025

Berührende Liebes- und Zeitgeschichte

Lindenblütenzeit
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Den ersten Roman von Simona Wernicke habe ich regelrecht verschlungen, Kornblumenzeit war eines der bewegendsten Bücher über Liebe und Tod und Vertreibung aus Ostpreußen. Der Zeitraum, in dem der neue ...

Den ersten Roman von Simona Wernicke habe ich regelrecht verschlungen, Kornblumenzeit war eines der bewegendsten Bücher über Liebe und Tod und Vertreibung aus Ostpreußen. Der Zeitraum, in dem der neue Roman von ihr spielt, ist in etwa der gleiche. Von den 1920er Jahren bis weit in die Nachkriegszeit begleitet der Leser die Familien. Lindenblütenzeit erzählt die Geschichte von Clara, dem Mädchen vom Lande nicht weit von Berlin. Die Hauptstadt ist auch das Traumziel von Clara, die weg möchte aus der Enge und vom alltäglichen Einerlei auf dem Bauernhof. Sie schafft den Absprung in die weite Welt, aber geschenkt wird ihr nichts. Zuerst ist es die Akkordarbeit bei Bolle, die sie schwer erträgt, später ist sie Verkäuferin in einem kleinen Laden. Auch das ein harter Job, sechs Tage die Woche von früh bis spät. Und abends schläft sie erschöpft auf einem Strohsack bei ihrer Tante ein, der gerade mal noch Platz im Wohnungsflur gefunden hatte.
Erst als Clara Otto kennenlernt, sieht sie ein Licht am Horizont. Er ist Friseur und macht etwas her, wie man damals sagte. Es dauert nicht sehr lange und Otto, ihre große Liebe, ist auch der Vater ihres noch ungeborenen Kindes. Otto möchte sich nur zu gern selbstständig machen und es beginnt die hektische Suche nach einer Ladenwohnung. Das, was sie dann finden, ist bei weitem nicht mit dem Traum vom guten Leben vereinbar, dunkel und feucht, in einem Arbeiterviertel in Berlin. Aber alles findet sich, Clara beißt sich durch, es wird geheiratet, das erste Kind kommt. Und es wird nicht das letzte sein. Clara hat ein schweres Leben, wer heute heiratet und Kinder bekommt, hat es da wesentlich komfortabler. Man sollte die Beschreibungen in diesem Buch nicht als Klischee abtun, es ging vielen Frauen so, und manchen noch schlimmer.
Weltwirtschaftskrise, aufkommender Nationalsozialismus, Judenverfolgung und Kindererziehung im Sinne Hitlers, der 1939 beginnende Krieg, Otto wird eingezogen, Clara erlebt Bombennächte. Jeder sollte selbst lesen, wie tapfer Clara und die Kinder all das erleben und überstehen. Auch wie es nach dem Krieg für Clara weitergeht, ist kein Einzelfall, und doch wird es in diesem Buch zu einer zutiefst berührenden Geschichte.
Die Protagonisten sind alle charakterlich sehr lebensecht beschrieben, jeden kann man sich vorstellen, seien es die Eltern und Geschwister von Clara oder ihre eigenen Kinder, die Kunden im Laden. Auch Clara und Otto, beide gemeinsam und jeder für sich allein sind bemerkenswerte Romanfiguren.
Besonders Ottos Kriegserlebnisse fernab der Heimat, zeitgleich mit dem harten Schicksal, das Clara tragen muss, bergen viel Traurigkeit, es gab Stellen die mich fast zu Tränen rührten. Nicht jedes Buch kann das.
Simona Wernicke hat einen sehr natürlichen und gut lesbaren Schreibstil, ihre Dialoge sind lebensecht und nicht zu lang. Mir hat das Lesen dieses Buchs Freude gemacht, auch wenn es mitunter keine leichte Kost war.

Fazit: Dieser Roman ist eine Geschichtsstunde der besonderen Art, von mir ein große Leseempfehlung.
5 Sterne

Lindenblütenzeit

NetGalleyDE

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Bewegende Lebensbeichte einer starken Frau

Gussie
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Der Autor Christoph Wortberg ist an Vielseitigkeit kaum zu übertreffen: ein Schauspieler, Drehbuchautor und Schriftsteller. Und beim Hören/Lesen merkt man jedem Satz an, dass er Germanistik, Geschichte ...

Der Autor Christoph Wortberg ist an Vielseitigkeit kaum zu übertreffen: ein Schauspieler, Drehbuchautor und Schriftsteller. Und beim Hören/Lesen merkt man jedem Satz an, dass er Germanistik, Geschichte und Philosophie nicht nur studiert hat, sondern auch von Herzen liebt.
„Gussi“ ist Auguste, die Ehefrau von Konrad Adenauer, und im Jahr 1948 auf dem Totenbett lässt Wortberg sie zurückblicken auf ihr ganzes Leben, das nur 52 Jahre währen wird. Das Leben von Gussi als Kind, mit einem über alles geliebten Vater ist lehrreich und bringt ihr ein gesundes Selbstvertrauen. Zur Mutter besteht ein unterkühltes Verhältnis, das auch kurz vor Gussis Tod kaum wärmer wird. Mit 24 Jahren lernt Gussi Konrad Adenauer als Wittwer mit drei Kindern kennen, er ist 19 Jahre älter als sie und sehr angetan von ihr. Sie wagt einen ungeheuren Schritt und wird die Mutter dreier Kinder, die ihr langsam Vertrauen und später ebenso viel Liebe entgegenbringen werden, wie ihre eigenen. Doch zuerst erleidet das Ehepaar Adenauer den Verlust ihres Erstgeborenen, von diesem wird sich niemand in der Familie jemals gänzlich erholen. Aber Gussi bekommt weitere Kinder und ein durchaus vollkommenes Familienleben entwickelt sich, der Vater Konrad ist Oberbürgermeister von Köln und macht sich einen Namen. Gussis Verhältnis zu ihrem Vater bleibt innig und zugewandt, in ihm findet sie auch später viel Trost und Unterstützung.
Immer wieder schwenkt der Autor von den Erinnerungen Gussis in ihr Krankenzimmer, man weiß, Gussi wird es nie mehr verlassen und doch gibt es Lichtblicke. Die Krankenschwester Geli kümmert sich rührend um sie und fasst tiefes Vertrauen. Der Vater besucht sie, auch die Kinder und Konrad, jeder versucht ihr das restliche, schmerzvolle Leben zu erleichtern. Je mehr jedoch der Tod näherkommt, umso mehr bedrücken sie die Gedanken an die Zeit des Faschismus, an den Krieg, an Konrads Verhaftung und den unausweichlichen, doch so furchtbaren Ausgang ihrer geglückten Befreiungsaktion.
Mehr möchte ich nicht preisgeben von diesem eindrucksvollen fiktionalen Geschichtsroman. Mir hat dieser ausnehmend gut gefallen, auch wenn er sehr traurig und bedrückend erzählt. Die Wortwahl, die eingebauten Briefe, insbesondere der Briefwechsel zwischen Gussi und ihrem Vater, der Schreib- und Erzählstil sind so emotional aufgeladen, dass es mir sehr zu Herzen ging. Die Schauspielerin Claudia Michelsen ist Herz und Seele dieses gelungenen Hörbuchs. Die Nominierung für den Hörbuchpreis 2025 als beste Interpretin hat sie voll und ganz verdient, ich drücke die Daumen.
Fazit: Ich spreche eine uneingeschränkte Hör- oder auch Leseempfehlung aus! Volle 5 Sterne.

DeutscherHörbuchpreis2025

NetGalleyDE

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Impossible Ideas

Wackelkontakt
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Zuletzt las ich „Eigentum“, seitdem habe ich mich riesig auf dieses neue Buch gefreut und es nun in kürzester Zeit verschlungen. Ein Wolf Haas, wie er im Buche steht, könnte man sagen.
In Anlehnung an ...

Zuletzt las ich „Eigentum“, seitdem habe ich mich riesig auf dieses neue Buch gefreut und es nun in kürzester Zeit verschlungen. Ein Wolf Haas, wie er im Buche steht, könnte man sagen.
In Anlehnung an die Impossible-Constructions-Schaffensperiode des begnadeten Grafikers M. C. Escher habe ich meine Überschrift gewählt. Ja, Wolf Haas hat unmögliche Ideen, was ja an sich schon doppeldeutig ist. Das neue Buch hat eine verwirrende, verwirrte Handlung und auch recht verwirrte Protagonisten, die sich im Unmöglichen suchen und versuchen.
Hauptperson Escher hat nichts mit dem erwähnten berühmten Grafiker zu tun, er trägt nun mal diesen Namen. Er ist professioneller Trauerredner, hat einige Macken und ein unersättliches Hobby: Puzzles, Glück bei den Frauen eher nicht. Der Klappentext verrät dem Leser zwar den Anfang, aber wie sich die Story um Escher, den Elektriker und die Mafia in einem Fort entwickelt, das ist schon echte Kleinkunst. Diese ineinander verschachtelten und verwobenen Szenen ähneln der Katze, die versucht sich in ihren Schwanz zu beißen, auch der Spruch „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei“ kam mir bei der Lektüre in den Sinn. Ein fulminantes Feuerwerk auf nur 240 Seiten, am Ende dachte ich, das kann immer so weitergehen, es hätten auch achttausendeinhundertneunzig Seiten werden können.
Ich kann die Pointen der Pointen der Pointen … nicht erzählen, es würde die Freude und die Spannung stören, also empfehle ich das Buch jedem, der sich über absurdeste Gedanken vor Lachen ausschütten kann und will. Aber selbst vor ernsthaften Betrachtern wird das Werk Bestand haben, denn jede Satire hat auch einen tieferen Sinn.
Volle 5 Sterne

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Eine unvergessliche Liebesgeschichte

Bernie und Luise
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Das Berlin der 1920er Jahre erscheint noch heute manchem als das Goldene Zeitalter einer modernen Stadt, aber hinter dem schimmernden Gold des Ku’damms und den Charlottenburger Prachtbauten bedenkt man ...

Das Berlin der 1920er Jahre erscheint noch heute manchem als das Goldene Zeitalter einer modernen Stadt, aber hinter dem schimmernden Gold des Ku’damms und den Charlottenburger Prachtbauten bedenkt man zu selten die Dunkelheit und Armut und die heraufziehende Gefahr des Nationalsozialismus und des immer aggressiver werdenden Judenhasses.
Mitten in dieses trubelige und anziehende wie abstoßende Stadt zieht es Luise, die gerade volljährig gewordene Frau aus Heidelberg. Sie will Kindergärtnerin werden und hat all ihren Mut und ihr Geld zusammengenommen, um sich diesen Traum zu erfüllen. Sie wohnt bei ihrer Tante, die zwar selbst recht freizügig lebt, aber sehr auf Etikette und Anstand ihrer Nichte wert legt.
Kaum ist Luise in Berlin, lernt sie per Zufall oder besser Unfall Bernhard kennen, der mit dem Kosenamen Bernie auch schon im Titel des Romans in Erscheinung tritt. Luise und Bernie, sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Sie aus einer katholischen kleinbürgerlichen Familie, er ein jüdischer Schlosser, der mit Mitte zwanzig noch bei seiner verwitweten Mutter und zusammen mit zwei Brüdern im Berliner Scheunenviertel lebt. Luise und Bernie werden ein Paar, Luise entscheidet sich für den schwierigen Weg des Giur, den Übertritt zum Judentum. Dass das wegen ihrer ersten Schwangerschaft etwas schneller gehen muss als normalerweise, ist noch die geringste Hürde.
Bernie ist nicht nur jüdischer Schlosser, er ist auch Gewerkschafter und SPD-Unterstützer. Dass er damit nicht nur die Nazis allgemein, sondern im Besonderen auch einen gewissen Kurt, der ein Auge auf Luise geworfen hatte, herausfordert, zeigt sich bald nicht nur in Form von Schlägen. Luise und Bernie leben immer mehr unter Druck und Angst, was sich nach Hitlers Machtübernahme noch verschlimmert. Bernie aber will sich auch durch Haft und Drangsalierungen nicht einschüchtern lassen.
Luise wird aus ihrer Familie ausgestoßen, die Mutter verweigert ihr jeden Kontakt. Nur ihre Schwester Tilda bleibt ihr erhalten, mit ihr hat sie einen berührenden Briefwechsel, bei dem man tief in ihr Innerstes blicken kann. Die Autorin nutzt diesen Briefwechsel als eine Möglichkeit, die Zerrissenheit von Luise zu offenbaren. Dass sie im Verlauf der Jahre Chana, Bernies Mutter, als Verbündete und Helferin in größter Not findet, ist um so schöner. Denn Chana war zuerst genau wie Luises Mutter furchtbar ungehalten über die nichtjüdische Freundin, wie auch später über die Heiratspläne ihres Sohnes.
Von den vielen Erlebnissen und Schrecken, die den beiden geschehen, möchte ich hier nicht schreiben, nicht nur, weil ich keine zu starken Spoiler mag, ich möchte jedem dieses Buch empfehlen, der sich mit der deutschen Geschichte in ihrer dunkelsten Zeit auseinandersetzen will. Dafür eignet sich auch diese tragische Liebesgeschichte. Und der Spannungsbogen hält bis zur letzten Seite.
Mich hat dieser Roman aus mehreren Gründen fasziniert und auch interessiert: Viele Geschichten der Unterdrückung, Verfolgung und des verlorenen Lebens jüdischer Familien spielen in einem vorrangig bürgerlichen, auch großbürgerlichen Milieu. Bei Rachel Soost habe ich dieses Mal eine jüdische Arbeiterfamilie aus dem ärmlichen Scheuenviertel kennengelernt, aber auch Bernie als jüdischen Gewerkschafter und SPD-Anhänger. Wie hart diese Familie Smedresman um alles kämpfen musste, ist mir sehr nahe gegangen. Andererseits ist die Konversion von Luise, die katholischen Glaubens war, keine Selbstverständlichkeit. Niemand kann sich das wohl heute vorstellen, dass dieser Übertritt zu einem anderen Glauben oftmals den totalen Verlust der Familienbindung darstellte. Aber Luise stellt ihre Liebe zu Bernie über alles andere. Das ist ungeheuer beeindruckend.
Rachel Soost hat in ihrem Roman tatsächliches Geschehen, Geschichte und Fiktion auf sehr eindringliche Weise verknüpft. Sie ging jahrelang auf Spurensuche, hat recherchiert und geschrieben, ich kann mir diese Mühe lebhaft vorstellen. Es ist nicht das Recherchieren allein, das die Buchvorbereitungen so mühsam macht, es ist das Erleben, ja Mitfühlen beim Entdecken jedes neuen Details. Das ist ein sehr schmerzhafter Prozess, den ich selbst mehrmals durchlaufen habe, als ich meine, nicht nur jüdische Familiengeschichte erforscht habe, und deshalb dieses Buch so sehr in mein Herz schließen konnte.
Beim Lesen von Nachwort und Danksagung kam es mir vor, als wären das Sätze, die ich auch hätte schreiben können oder so ähnlich geschrieben habe. Besonders berührte mich, dass der Ehemann der Autorin mit ihr alle Orte besuchte und mit ihr in die Archive ging, jahrelang allem zuhörte, wahrscheinlich auch ihre zeitweilige geistige Abwesenheit ertrug, wenn ihr eine Episode durch den Kopf ging und nicht verschwinden wollte. Ja, das ist meinem Ehemann auch passiert.
Ein einziges kleines Manko sehe ich im fehlenden Literatur- bzw. Quellenverzeichnis. Das hätte mich zusätzlich sehr interessiert, weil ich dort einerseits Parallelen zu Bekanntem, andererseits auch neue Bücher oder Quellen gefunden hätte.
Diese Kritik wird aber auf wunderbare Weise von der Autorin mit ihrem Instagram-Auftritt wieder wettgemacht. Dort hat sie mit vielen Posts und Reels über die Entstehungsgeschichte und ihre Recherchen und Gedanken ein Zeugnis abgelegt, dass jeder Leser als Hintergrundinformation nutzen sollte. Bei Instagram findet man Rachel Soost unter „schwarzgraubunt“, wie sie es auch im Impressum ihres Buches vermerkt hat.
Fazit: Ein wunderbares Buch, das weit über einen Liebesroman und eine Familiengeschichte hinausgeht. Ich würde gern mehr erfahren über das weitere Leben von Luise und Bernie. Auch wenn das angekündigte nächste Buch von Rachel Soost die Geschichte von Bernies Bruders Robin und seiner Ehefrau beschreibt, hoffe ich von den beiden noch etwas zu lesen, das mit dem traurigen Abschluss dieses Buches etwas versöhnt. Aber ich weiß, der Holocaust wird am Ende auch in diese Familie tiefe Wunden schlagen.
Mazel tov, liebe Rachel Soost.

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Veröffentlicht am 17.12.2024

Mit 11 Übungen zum gelassenen Atmen

11 Atem-Übungen, die dein Leben verändern
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Mir ist Manuel Eckardt schon jahrelang ein treuer Begleiter für meine Gymnastik im eigenen Fitnesskeller. Egal, was er anleitet, Rückentraining, Faszientraining oder jetzt hier das Atemtraining. Er macht ...

Mir ist Manuel Eckardt schon jahrelang ein treuer Begleiter für meine Gymnastik im eigenen Fitnesskeller. Egal, was er anleitet, Rückentraining, Faszientraining oder jetzt hier das Atemtraining. Er macht das immer mit guten Grundlagenerklärungen und tatsächlich auch praktikablen Übungen. Da bei ihm die Sätze maximal 10 Minuten dauern, sind sie auch für die schnelle Fitness zwischendurch gut geeignet.

Das Buch gefällt mir gut, das Cover spricht an, die Schriftgröße ist auch für mich als Brillenträger gut lesbar. Einzig der Bundsteg hätte etwas breiter ausfallen dürfen. Fadenheftung wäre etwas haltbarer, die ersten Seiten haben schon gelöst. Man muss das Buch schon sehr auseinanderbiegen, gerade im Übungsteil klappt es sonst immer wieder zu. Aber zu einem Punktabzug hat das bei mir nicht geführt.

Sehr hilfreich sind die Videos im Internet bzw. die App, die ich auf dem iPhone nutze. Das macht der Autor nahezu perfekt.

Fazit: wer Geduld und Zeit hat, sich seinem Körper zu widmen, findet hier interessante Informationen und eine gute Anleitung fürs Atmen. Das braucht man schließlich immer und überall.

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