Eine Rezension, die beißt – im besten Sinne
Queen of Blood and NightDas Buch fühlt sich an wie ein schleichender Eintritt in einen angesagten Club, wo die Luft nach Abenteuer und Negroni riecht – und bevor man es merkt, ist man mittendrin: im Rausch, gefangen von leuchtenden ...
Das Buch fühlt sich an wie ein schleichender Eintritt in einen angesagten Club, wo die Luft nach Abenteuer und Negroni riecht – und bevor man es merkt, ist man mittendrin: im Rausch, gefangen von leuchtenden Augen. Die Geschichte um die Vampirin Alyssa und den Barkeeper Lincoln ist wie ein Duell zwischen Hochspannung und purer Verführung.
Alyssa, die rebellische Vampirin mit Daddy-Issues (man kann es ihr nicht verdenken, ihr Vater ist wortwörtlich ein übermächtiges Monster), kämpft für ein Miteinander, während Lincoln… nun ja, Lincoln manchmal nicht kapiert, was direkt vor seiner Nase passiert, aber irgendwie macht genau das seinen Charme aus. Ein Barkeeper mit versteckten Talenten, der das Blut der kühlen Vampirin zum Kochen bringt? Check. Intrigen, die dich beim Lesen in den Wahnsinn treiben? Check. Eine prickelnde Anziehung, die zwischen den Seiten knistert? Doppel-Check.
Natürlich darf der obligatorische „Wer-wird-wen-verraten-und-wessen-Blut-fließt-als-Erstes“-Showdown nicht fehlen. Und Leute – es wird blutig, es wird dramatisch, und ja, es wird sexy. Alyssa ist etwas Ich-bezogen, dass man ihr am liebsten ein Spiegelbild schenken würde (ups, Vampir-Witz!), aber sie macht eine Entwicklung durch, die man ihr gönnt. Lincoln hingegen stolpert in die Geschichte rein, macht aber schnell klar: Zuschauen ist nicht sein Ding.
Die Spannung hält bis zur letzten Seite, und die Frage bleibt: Wird die Liebe das überleben? Oder wird die Nacht ihre Opfer fordern? Für Fans von dramatischen Vampirgeschichten mit Biss (haha), emotionalem Herzblut und ein bisschen (okay, viel) Chaos eine absolute Empfehlung!