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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2024

Sittengemälde aus dem Neuengland des 17. Jahrhunderts

Der scharlachrote Buchstabe
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In diesem Werk erzählt Nathaniel Hawthorne die Geschichte einer Frau, die Ehebruch begangen hat. Sowohl die Konsequenzen ihres Handelns, als auch die puritanische Lebensweise, die hier die Verhaltens- ...




In diesem Werk erzählt Nathaniel Hawthorne die Geschichte einer Frau, die Ehebruch begangen hat. Sowohl die Konsequenzen ihres Handelns, als auch die puritanische Lebensweise, die hier die Verhaltens- und Lebensregeln vorgeben, sind sehr intensiv erzählt. Schuld, Eifersucht, Rache und nicht zuletzt die Moralvorstellung jener Zeit sind die Themen, die hier Erwähnung finden und den Roman so einzigartig machen.

Wer einen kleinen Einblick vom Leben der Puritaner im Neuengland des 17. Jahrhunderts erhalten möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Ja es ist hinsichtlich Schreib- und Erzählstil nicht leicht zu lesen, aber dafür finde ich die Figuren gut charakterisiert, die durch ihr Handeln die moralische und gesellschaftliche Lebensweise der Puritaner sehr gut widerspiegeln.


Veröffentlicht am 21.12.2024

Empfehlenswerte Fortsetzung

Die dritte Stimme
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Auch Teil 2 „Die dritte Stimme“ steht dem Vorgängerband „Die Springflut“ in nichts nach. Die Handlung setzt sich aus mehreren Handlungssträngen zusammen und ist dabei rasant und mit viel Action erzählt.Die ...




Auch Teil 2 „Die dritte Stimme“ steht dem Vorgängerband „Die Springflut“ in nichts nach. Die Handlung setzt sich aus mehreren Handlungssträngen zusammen und ist dabei rasant und mit viel Action erzählt.Die Hauptfiguren erfahren eine Weiterentwicklung und die Auflösung des Falls war überzeugend und stimmig für mich.

Mittels des überzeugenden Schreib- und Erzählstil war ich in kürzester Zeit in der Handlung drin. Also auch diesen Teil kann ich weiterempfehlen und vergebe gern 4 von 5 Sterne.


Veröffentlicht am 23.11.2024

Sittengemälde

Der scharlachrote Buchstabe
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In diesem Werk erzählt Nathaniel Hawthorne die Geschichte einer Frau, die Ehebruch begangen hat. Sowohl die Konsequenzen ihres Handelns, als auch die puritanische Lebensweise, die hier die Verhaltens- ...




In diesem Werk erzählt Nathaniel Hawthorne die Geschichte einer Frau, die Ehebruch begangen hat. Sowohl die Konsequenzen ihres Handelns, als auch die puritanische Lebensweise, die hier die Verhaltens- und Lebensregeln vorgeben, sind sehr intensiv erzählt. Schuld, Eifersucht, Rache und nicht zuletzt die Moralvorstellung jener Zeit sind die Themen, die hier Erwähnung finden und den Roman so einzigartig machen.

Wer einen kleinen Einblick vom Leben der Puritaner im Neuengland des 17. Jahrhunderts erhalten möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Ja es ist hinsichtlich Schreib- und Erzählstil nicht leicht zu lesen, aber dafür finde ich die Figuren gut charakterisiert, die durch ihr Handeln die moralische und gesellschaftliche Lebensweise der Puritaner sehr gut widerspiegeln.


Veröffentlicht am 23.11.2024

Die spanische Truhe...

Die spanische Truhe
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...gibt Herkule Poirot hier ein wahres Rätsel zu knacken. Wer töte Major Cayton? Wie kam er in diese Truhe? Fragen über Fragen, die die kleinen grauen Zellen von Herkule mal wieder ganz schön zum Arbeiten ...




...gibt Herkule Poirot hier ein wahres Rätsel zu knacken. Wer töte Major Cayton? Wie kam er in diese Truhe? Fragen über Fragen, die die kleinen grauen Zellen von Herkule mal wieder ganz schön zum Arbeiten bringen. Doch auch dieses Geheimnis um die Mordtat und wer sie verübte bleiben für den Meisterdetektiv nicht lange ein Geheimnis.

In gewohnter Manier löst Herkule Poirot selbstredend auch diesen mysteriös ausgeführten Mord und lässt den Leser im Finale wieder an seiner Genialität teilhaben.

Mich hat auch dieser Fall wieder bestens unterhalten und deshalb empfehle ich das Hörbuch gern weiter und vergebe gut 4 von 5 Sternen.


Veröffentlicht am 23.11.2024

Bietet unterhaltsame Lesestunden

Hercule Poirot - Mord in feiner Gesellschaft
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Der Ball spielende Hund:
Welche Rolle hat eben dieser Titel gebende Hund beim Tod seines Frauchens gespielt? Kann Hercule Poirot auch Wochen später noch die Umstände, die zum Tod von Miss Emily Arundell ...

Der Ball spielende Hund:
Welche Rolle hat eben dieser Titel gebende Hund beim Tod seines Frauchens gespielt? Kann Hercule Poirot auch Wochen später noch die Umstände, die zum Tod von Miss Emily Arundell führten, aufklären? Wie gewohnt kommen auch hier die „kleinen grauen Zellen“ Poirots gehörig zum rotieren. Wie stets bei Agatha Christie bekommt der Leser genügend Hinweise präsentiert, die ein Mitraten über Motiv und Täter ermöglichen. Wie nicht anders zu erwarten, löst Poirot den Fall auf seine eigene unnachahmliche Art und hat mir damit unterhaltsame Lesestunden bereitet.

Mit offenen Karten:
In „Mit offenen Karten“ wird nicht immer mit offenen Karten gespielt. Denn fast jeder in der illustren Runde hat etwas zu verbergen. Aber natürlich sind die möglichen Verdächtigen einem Hercule Poirot in Zusammenarbeit mit Ariadne Oliver nicht gewachsen. Und so kommt es wie es kommen muss, dass letztlich Poirot auf des Rätsels Lösung kommt. Und diese ist nach vielem Hin und Her und einigen Ablenkungsmanöver und Sackgassen eine wirklich gelungene.

Der Wachsblumenstrauß:
Hercule ist zwar offiziell im Ruhestand, doch als ihm ein undurchsichtiger Fall präsentiert wird lässt er seine „kleinen grauen Zellen“ nur zu gern erneut routieren. Wie schon in einigen vorherigen Bänden betritt Poirot erst ziemlich spät die Bühne. Doch als er endlich ins Geschehen eingreift, wird damit auch die Handlung, die Spannung und das Tempo belebt. Denn die Ermittlungen des Anwaltes Entwhistle muten im Vergleich zu Poirots Präsenz doch ziemlich bemitleidenswert an. So ist es kein Wunder, dass Poirots zielgerichtete Beharrlichkeit in einem beeindruckenden Finale gipfeln.

Das Geheimnis von Greenshore Garden:
Der Leser bekommt wie stets eine illustre Schar an Verdächtigen präsentiert. Hier sind dies u. a. der Gutsherr, Sir George, eine Sekretärin, Miss Brewis eine junge Architektin, ein seltsam entfremdetes Paar und sogar die arme Mrs. Oliver selbst. Hinzu kommen noch jede Menge Ablenkungsmanöver und Hinweise und schon kann es sowohl für Poirot als auch den Leser losgehen mit der Mörderjagd. Alles in allem ist dieser Poirot-Krimi nach altbekanntem Muster aufgebaut und somit wieder eine solide Lektüre.

Die Halloween-Party:
Agatha Christie schafft hier eine einzigartige Atmosphäre, mit markanten Beschreibungen der Halloween-Feierlichkeiten, des wunderschön angelegten Gartens und der Versuchungen, die die Figuren zu fragwürdigen Taten verleiten. Und dass in dieser Stadt nicht alles so harmonisch ist, wie man ihm weismachen will, findet Poirot sehr schnell heraus und hat so einen Ausgangspunkt für seine Ermittlungen. Hat Poirot erst einmal begonnen seine Fragen zu stellen ist er schon bald auf dem richtigen Weg den Fall lösen und Täter benennen zu können.

Jeder der fünf Poirot-Krimis hat so sein besonderes Etwas, das die jeweilige Geschichte und somit in Summe das gesamte Buch so unterhaltsam macht. Meine Empfehlung gibt es und 4 von 5 Sterne.