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Veröffentlicht am 07.06.2025

Wundervoller englischer Krimi für Zwischendurch

The Murder Game – Der Tod isst mit
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Mit diesem Buch hatte ich ein wundervoll anspruchsvolles Wochenende.

Tom Hindle gehört mit diesem Buch auf jeden Fall zu meinen Lieblingskrimiautoren. Dies ist bereits der zweite Fall, der mir beste Lesestunden ...

Mit diesem Buch hatte ich ein wundervoll anspruchsvolles Wochenende.

Tom Hindle gehört mit diesem Buch auf jeden Fall zu meinen Lieblingskrimiautoren. Dies ist bereits der zweite Fall, der mir beste Lesestunden bereitet hat. Gerade für Zwischendurch bietet der Krimi alles, um mal aus seinem Alltag hinauszukommen.

Der idyllische Küstenort Hamlet Wick wird der Ort einer ganz besonderen Veranstaltung. Das Herrenhaus Hamlet Hall lädt neun Gäste ein an einem ganz besonderen Krimidinner teilzunehmen. Dieses soll ganz im Stil der 20er Jahre abgehalten werden. Auch die Rollen sind verteilt, als ein Mord geschieht. Welches Motiv steckt dahinter? Schon bald beginnt eine Mördersuche, die so manch andere Geschichte zu Tage befördert.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Auch wenn die Handlungen an manchen Stellen etwas inszeniert wirkt, wird die Neugier geweckt. Allein Hamlet Wick konnte ich mir richtig gut vorstellen und ich liebe englische Küstenorte und Herrenhäuser. Hinzu kommt noch eine Party im Stil der 20er Jahre. Da hat man eigentlich gleich Bilder vor Augen und ist bespannt was sich Tom Hindle Neues überlegt hat. Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen und ich wurde die Zeit über sehr gut unterhalten. Ich muss gestehen das ich ab einem Punkt irgendwann nicht mehr richtig mitkam, da sich die einzelnen Personen frei im Herrenhaus bewegen und man ab einem Punkt nicht mehr weiß wer wann wo ist. Das hab ich beim Lesen einfach außer Acht gelassen, sondern hab mich einfach überraschen lassen. Und Überraschungen und Wendungen gibt es zu genüge. Auch die Lösung des Falls hat mich richtig überrascht.

"Der Tod reist mit" hat schon für unterhaltsame Krimistunden gesorgt. Mit "The Murder Game" hat Tom Hindle noch gut einen nachgelegt und eine weitere spannende Geschichte zu Papier gebracht. Gerade hier kommen viele englische Vibes auf.

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Veröffentlicht am 22.12.2024

Spannende und sehr interessante Zukunftsideen

Die Wolke des Wissens
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Die nahe Zukunft: »Gnosis« ist die globale Künstliche Intelligenz, die die Arbeit zwischen Mensch und Maschine mit akkurater Effizienz koordiniert und optimal verteilt. Die allwissende Wolke bietet stets ...

Die nahe Zukunft: »Gnosis« ist die globale Künstliche Intelligenz, die die Arbeit zwischen Mensch und Maschine mit akkurater Effizienz koordiniert und optimal verteilt. Die allwissende Wolke bietet stets die passende Lösung für die Bildung einer neuen Gemeinschaft an und macht die Menschheit besser als je zuvor. Ist aber die Freiheit des Informationsflusses wichtiger als diejenige des Individuums? Wo endet die Optimierung und wo beginnt die Ausbeutung? Wann wird das Verhalten manipuliert statt designt? Wann werden Menschen motiviert und ab wann so konditioniert, dass sie ihre charakteristische Persönlichkeit verlieren? Die Grenzen sind fließend. Vier Milliarden virtuelle Nabelschnüre sind mit Gnosis verbunden, und niemand weiß, ob sie schützende Mutter oder vielmehr strenge Überwacherin ist.

Ich fand die Thematik super spannend und habe es deshalb voller Spannung gelesen. Die Grundidee ist auch sehr gut und interessant ungesetzt und man erhält viele neue Einblicke und Ideen. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm. Dadurch kommt man leicht in die Handlung rein und erlebt anregende Lesestunden. Die Zukunftsideen werden hier sehr authentisch und überzeugend umgesetzt. Daher kann ich das Buch nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 25.10.2024

Minecraft-Lesespaß

Minecraft Erste Leseabenteuer. Der Golem-Trick
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Bei diesem tollen Buch erwartet Minecraft Fans ab 7 Jahre ein spannendes und zudem sehr humorvolles Abenteuer.

Bei "Der Golem Trick" geht es, richtig, um einen Golem. Dieser bringt so einigen Ärger mit ...

Bei diesem tollen Buch erwartet Minecraft Fans ab 7 Jahre ein spannendes und zudem sehr humorvolles Abenteuer.

Bei "Der Golem Trick" geht es, richtig, um einen Golem. Dieser bringt so einigen Ärger mit sich und so müssen sich die Freunde einzeln ihren Prüfungen stellen. Gar nicht so einfach, zumal sie sich meistens zusammen im Team ihren Abenteuern stellen.

Was anfangs richtig gut beginnt, lässt kurzzeitig an Spannung und Schnelligkeit nach. Gegen Ende zieht es wieder ordentlich an und so hat man ein spannendes Abenteuer mit einem leicht schwachen Abschnitt in der vorderen Mitte. Minecraft ist ein kreatives Spiel das uns auch sehr interessiert und begeistert. Da dürfen natürlich auch die passenden Bücher nicht fehlen. Mit ihnen macht das Lesenlernen dich erst richtig Spaß.

Die Gestaltung ist für junge Minecraft Fans eigentlich perfekt, denn sowohl die Schriftgröße wie auch die Illustrationen sind sehr gut. Das angegebene Lesealter finde ich persönlich etwas niedrig angegeben. Vielleicht wäre ein Alter von 8 oder 9 Jahren etwas besser. Insgesamt hat uns das Buch sehr viel Spaß gemacht. Da es sich hierbei um eine Reihe handelt und es sich hier um den 11. Band handelt, ist es ratsam mit dem ersten Band zu starten. So kann man der Handlung ohne Probleme folgen.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Außergewöhnliches Lesevergnügen

Der Twyford-Code
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Dieses Buch hat mich irgendwie angesprochen und ich hatte tatsächlich dieses außergewöhnliche Lesevergnügen, wie ich es vermutet hatte.

Steven Smith saß im Gefängnis und dabei kommt die Erinnerung an ...

Dieses Buch hat mich irgendwie angesprochen und ich hatte tatsächlich dieses außergewöhnliche Lesevergnügen, wie ich es vermutet hatte.

Steven Smith saß im Gefängnis und dabei kommt die Erinnerung an seine ehemalige Lehrerin Miss Trout auf, die nach einem Ausflug verschwand. Ein bisher ungelöstes Geheimnis, das ihn heraus fordert. Dabei spielt auch der Twyford-Code eine Rolle. Und wie man sich denken kann, wird es dabei besonders rätselhaft und geheimnisvoll.

Die Handlung beginnt mit einem ominösen iPhone 4 einer kürzlich als vermisst gemeldeten Person. Dieses iPhone ist ein einziges Rätsel, denn es besteht weder ein Mobilfunkvertrag, noch befinden irgendwelche Dateien in dem Speicher. Erst bei einer genauerer Untersuchung tauchen eine Reihe gelöschter Audiodateien auf. Diese Aufnahmen wurden wieder hergestellt und als Transkript an Professor Mansfield gesendet. Dieser liest die 200 Dateien bevor er sich selbst an den Inspector wendet.

Den Großteil dieses Buches machen die Sprachnachrichten aus, die mal kurz oder lang ausfallen. Langsam taucht man Schritt für Schritt in die unterschiedlichen Rätsel und zurückliegenden Geheimnisse ein. Das sorgt zum einen für Spannung, jedoch finden sich auch einige Längen. Nicht jede Sprachnachricht erscheint bedeutend. Zudem tauchen in den Transkripten "Fehler" auf, die die Texte sehr authentisch machen, jedoch den Lesefluss unterbrechen. Man hat den Eindruck, das ein Programm die Audio-Dateien umgewandelt hat und dabei für einige Missverständnisse sorgt.

Bei der Lektüre dieses Buches tappte ich immer wieder im Dunkeln. Man wird lange Zeit im Unklaren gelassen und sammelt vermeintlich wichtige Fakten, die sich zu einem späteren Zeitpunkt nicht unbedingt als nützlich erwiesen. Das macht teilweise Spaß, sorgt aber manchmal auch für Unmut, da man das Gefühl hat auf der Stelle zu treten. Steven Smith ist ein bemerkenswerter Charakter, der die Handlung förmlich trägt. Auch die Lese- und Rechtschreibschwäche wurde gut in die Handlung eingebaut und liefert einen intimen Einblick. Für mich war dieser Aspekt ein großer Pluspunkt in dieser Story. Der Aufbau dieses Buches ist durchaus ungewöhnlich, aber clever durchdacht.

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Veröffentlicht am 04.09.2024

Gutes Finale einer großartigen Buchreihe

The Atlas Complex
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Die Atlas-Trilogie konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Mit "The Atlas Complex" ist nun auch der finale dritte Band erschienen und ich habe mich voller Zuversicht auf diesen Schmöker gestürzt. ...

Die Atlas-Trilogie konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Mit "The Atlas Complex" ist nun auch der finale dritte Band erschienen und ich habe mich voller Zuversicht auf diesen Schmöker gestürzt. Trotz der Seitenstärke habe ich mich richtig gefreut wieder nach Alexandria und die Bibliothek zu kommen.

Leider konnte mich gerade der letzte Band nicht so richtig mitreißen, wie die beiden ersten Bände. Da ich natürlich wissen wollte wie die Geschichte ausgeht, war die Vorfreude schon groß. Allerdings konnte "The Atlas Complex" meine Erwartungen nicht erfüllen. Spannende und nicht so spannende Abschnitte wechselten sich in der Handlung ab. Seitenweise hatte man dadurch manchmal das Gefühl sich nicht von der Stelle zu bewegen. Die Handlung geriet ins Stocken und als Leser wird man ungeduldig, da einfach nichts passiert. Positiv kann auf jeden Fall der Schreibstil der Autorin hervorgehoben werden. Man kommt irre schnell wieder in die Geschichte rein und auch die unterschiedlichen Charaktere werden besonders gut dargestellt. Die ganzen Sorgen und Überlegungen, denen sich die Magier gegenüberstellen müssen, fand ich unglaublich gut herausgearbeitet. Jeder hat seine eigenen Ideen, um an das Ziel seiner Träume zu kommen. Dabei gab es auch die ein oder andere Überraschung für mich. Auch die Bibliothek, die ein fantastisches Setting abgibt, wird hier sehr stimmungsvoll in Szene gesetzt. Man kann sich beim Lesen alles richtig gut vorstellen.

Auch wenn der letzte Band nicht unbedingt der stärkste dieser Trilogie ist, hat mir die Reihe selbst sehrngut gefallen. Die Autorin hat einfach ein Händchen für unterschiedliche Protagonisten und ihre ausgeprägten Charaktere. Diese über die drei Bände zu begleiten war unglaublich spannend und interessant. Auch der Schreibstil ist einfach klasse und hat zu keinem Zeitpunkt nachgelassen. Ganz im Gegenteil. Die Autorin erschafft auf wenigen Seiten sofort eine beeindruckende Leseatmosphäre, die sich über alle drei Bände hinzieht. Man kann sich alles ao gut vorstellen als würde man es direkt vor sich sehen. Das verstärkt das Lesevergnügen natürlich enorm.
Auch wenn der letzte Band einige längere Passagen hat und nur wenig Spannung aufkommt, kann ich die Reihe insgesamt nur weiterempfehlen. Ich finde die Grundstory einfach großartig und in der Umsetzung auch mehr als gelungen.

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