Wundervoller englischer Krimi für Zwischendurch
The Murder Game – Der Tod isst mitMit diesem Buch hatte ich ein wundervoll anspruchsvolles Wochenende.
Tom Hindle gehört mit diesem Buch auf jeden Fall zu meinen Lieblingskrimiautoren. Dies ist bereits der zweite Fall, der mir beste Lesestunden ...
Mit diesem Buch hatte ich ein wundervoll anspruchsvolles Wochenende.
Tom Hindle gehört mit diesem Buch auf jeden Fall zu meinen Lieblingskrimiautoren. Dies ist bereits der zweite Fall, der mir beste Lesestunden bereitet hat. Gerade für Zwischendurch bietet der Krimi alles, um mal aus seinem Alltag hinauszukommen.
Der idyllische Küstenort Hamlet Wick wird der Ort einer ganz besonderen Veranstaltung. Das Herrenhaus Hamlet Hall lädt neun Gäste ein an einem ganz besonderen Krimidinner teilzunehmen. Dieses soll ganz im Stil der 20er Jahre abgehalten werden. Auch die Rollen sind verteilt, als ein Mord geschieht. Welches Motiv steckt dahinter? Schon bald beginnt eine Mördersuche, die so manch andere Geschichte zu Tage befördert.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Auch wenn die Handlungen an manchen Stellen etwas inszeniert wirkt, wird die Neugier geweckt. Allein Hamlet Wick konnte ich mir richtig gut vorstellen und ich liebe englische Küstenorte und Herrenhäuser. Hinzu kommt noch eine Party im Stil der 20er Jahre. Da hat man eigentlich gleich Bilder vor Augen und ist bespannt was sich Tom Hindle Neues überlegt hat. Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen und ich wurde die Zeit über sehr gut unterhalten. Ich muss gestehen das ich ab einem Punkt irgendwann nicht mehr richtig mitkam, da sich die einzelnen Personen frei im Herrenhaus bewegen und man ab einem Punkt nicht mehr weiß wer wann wo ist. Das hab ich beim Lesen einfach außer Acht gelassen, sondern hab mich einfach überraschen lassen. Und Überraschungen und Wendungen gibt es zu genüge. Auch die Lösung des Falls hat mich richtig überrascht.
"Der Tod reist mit" hat schon für unterhaltsame Krimistunden gesorgt. Mit "The Murder Game" hat Tom Hindle noch gut einen nachgelegt und eine weitere spannende Geschichte zu Papier gebracht. Gerade hier kommen viele englische Vibes auf.