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Veröffentlicht am 14.02.2025

Jinns und Prinzen

Der Sternenstaubdieb
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Meinung:

Das Cover von dem Buch gefällt mir wirklich gut. Ich nehme mal an, dass darauf ein magischer Gegenstand zu sehen ist, welche in dem Buch eine wichtige Rolle spielen.

Der Schreibstil der Autorin ...

Meinung:

Das Cover von dem Buch gefällt mir wirklich gut. Ich nehme mal an, dass darauf ein magischer Gegenstand zu sehen ist, welche in dem Buch eine wichtige Rolle spielen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und angenehm zu lesen. Es gibt Kapiel aus Sicht von Loulie, Asha und von Mazen, und ich fand alle Sichten wirklich spannend. Besonders gut fand ich, dass man dadurch die Charaktere besser kennenlernen konnte.

Seit einigen Jahren liegt das Buch nun schon auf englisch hier herum und endlich habe ich es gelesen, da es nun auch auf deutsch erschienen ist. Bereits der Einstieg war sehr gut, man lernt Loulie und Quadir, einen Jinn, kennen und erfährt mehr über die Welt, wie die Jinns gejagt werden und was Loulie macht. Ich mochte sie sofort und auch Quadir.
Schnell kommt auch Mazen ins Spiel, ein Prinz, der sich nach Abenteuern sehnt. Manchmal fand ich etwas schwach, aber das liegt daran, dass er fast nicht aus dem Palast raus kommt und daher nichts anderes kennt. Seinen Charakter fand ich aber gut, er ist ein guter Mensch und will einige Dinge ändern. Im Gegensatz zu seinem Bruder Omar. Bei ihm hatte ich sofort ein ungutes Gefühl, er wirkte zu zielorientiert und so, als würde er dabei auch über Leichen gehen. Außerdem ist er als Jinnjäger bekannt.

Die Geschichte hat mir gut gefallen, ich wusste zuerst nicht, worauf ich mich einlassen würde. Loulie wird vom Sultan beauftragt ein Relikt zu finden und ihm zu bringen. Begleitet wird sie dabei von Aisha und Mazen, welcher die Gestalt von Omar angenommen hat mithilfe von einem Relikt. Auf der Suche erfährt man mehr über Jinns und wie sie überhaupt in diese Welt gekommen sind. Diese Geschichten fand ich immer sehr spannend. Auch sind immer wieder Sagen und Legenden von bekannten Jinns als kleine Geschichte in dem Buch, welche ich gelungen fand.
Was ich wirklich gut fand war, dass es keine Liebesgeschichte gab. Ich hatte schon die Befürchtung, dass es schnulzig werden würde, denn das Potential war da, aber die Autorin hat sich für einen anderen Weg entschieden und so wurden die Charaktere einfach Freunde, was echt gut gepasst hat.
Für mich war das Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig, es gab vielschichtige Charaktere und gegen Ende hat sich die Geschichte in eine ganze andere Richtung entwickelt als erwartet. Da war es wirklich spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich muss unbedingt wissen, wie es im zweiten Band weiter geht.

Fazit:

Ich bin positiv überrascht und freue mich auf den nächsten Teil. Das Buch hat mir richtig gut gefallen und besonders die Thematik mit den Jinns wurde gut bearbeitet. Man erkennt auch einige Sagen und Legen wieder, so etwa die 40 Räuber. Das sind schöne Ergänzungen. Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2025

Geniales Buch

Die Sprache der Drachen
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

I’m dreaming in Draconic again.

Das Cover ist wirklich schön, ich könnte es ewig anschauen. Drachen sind ein großer Bestandteil des Buches, ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

I’m dreaming in Draconic again.

Das Cover ist wirklich schön, ich könnte es ewig anschauen. Drachen sind ein großer Bestandteil des Buches, daher passt das super.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Viv, in der Ich-Perspektive. Besonders gelungen fand ich die Beschreibung der Drachen und von deren Kommunikation, das war echt gut und hat sich perfekt in die restliche Umgebung eingefügt.

Zu Beginn lernt man Viv kennen, ihre Familie wurde eingesperrt, weil sie im Verdacht sind den Rebellen zu helfen. Viv will ihnen helfen und startet aus Versehen einen Bürgerkrieg indem sie einen eingesperrten Drachen entlässt. Doch ihr wird eine Chance auf Freiheit gegeben, sie muss nur einen Job erfüllen, was sie annimmt. Was sie dabei erwartet hätte sie sich nie träumen lassen.

Der Einstieg in das Buch ist mir unglaublich leicht gefallen. Viv und ihre Familie mochte ich sofort und das alternative London hat mir sofort gefallen. Drachen und Menschen leben Seite and Seite und jeder hat seinen Part zu erfüllen. Ich war gespannt, wie sich das Buch entwickeln würde.

Viv mochte ich wirklich gerne. Sie kann verschiedene Drachensprachen und wollte auch einen entsprechenden Studiengang machen. Für ihre Familie würde sie auch alles tun, was man immer wieder merkt, denn auch wenn sie denkt, dass etwas nicht in Ordnung ist, rechtfertig sie ihre Taten mit den Leben ihrer Familie. Es war verständlich, aber auch etwas naiv. Bis zum Ende hat sie aber eine tolle Charakterentwicklung durchgemacht.

Es gab noch viele andere Charaktere, aber Vivian ist einfach der Hauptcharakter. Der Love Interest kommt auch nicht ganz so viel vor, weil die Liebesgeschichte auch eher im Hintergrund passiert. Aber ich mochte alle Charaktere und fand sie vielschichtig. Aus jeder möglichen Gesellschaftsschicht und mit allen möglichen Talenten werden sie zusammen in diesen Job verfrachtet. Eine wirklich bunte Mischung.

Ich war super gespannt auf die Geschichte, aber hatte auch ein wenig Angst, weil es doch YA ist und ich die meisten Bücher in dem Genre nicht mehr mag. Aber meine Angst war grundlos, bereits der Einstieg war super interessant. Man lernt das Leben in dieser Zeit kennen, erfährt wie die Drachen helfen und wie sie sich untereinander unterhalten. Allein schon dieser Weltenbau hat mir unglaublich gut gefallen, denn meist gibt es eine ganz andere Dynamik zwischen Menschen und Drachen in Büchern.

Der Klappentext sagt schon, was Viv tut, das verrät eigentlich ziemlich viel über das Buch. Diese geheime Drachensprache ist der wichtigste Baustein und als Leser kann man mit Viv miträtseln, und erfährt auch gemeinsam mit ihr Geheimnisse. Es wird schnell klar, dass da mehr dahinter steckt und dass die Regierung ganz andere Pläne als angenommen hat. Das Buch ist also sehr politisch, es geht um Unterdrückung von Gruppen, Staatsgeheimnisse und Kriege, all das ausgelöst durch Machthunger und einem Überlegenheitsgefühl. Es zeigt aber auch, wie gut Politiker andere manipulieren können, denn einige Drachen stehen immer auf der Seite der Menschen, obwohl sich viele Intrigen gegen ihre eigene Rasse richten. Ziemlich schwere Themen für ein Jugendbuch, aber alles was darin passiert kann auch auf die echte Welt angewandt werden, es ist wirklich erschreckend.

Als Viv dann ihre Arbeit beginnt lernt sie auch andere Leute kennen, die ebenfalls ausgewählt wurden. Die Gruppe fand ich super, alle sind unterschiedlich, kommen aus verschiedenen Schichten und freunden sich langsam an. Es gibt trotzdem immer wieder Spannungen und ich hatte nie eine Idee, was sie als nächstes tun würden. Zu manchen Charakteren hatte ich Theorien, bei anderen war ich überrascht, wenn sie etwas gemacht haben, aber insgesamt wurde es durch sie nie langweilig.

Es gibt auch eine ganz leichte Liebesgeschichte. Sie findet sehr im Hintergrund statt und ist erst auf den letzten Seiten so wirklich präsent, davor nimmt sie keinen allzu großen Raum ein, was ich sehr mag. Für mich war das realistisch, denn die Gefühle haben sich mit der Zeit entwickelt und waren nicht plötzlich da.

Am Ende geht es dann richtig zur Sache und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es passierte so viel, es war spannend und actionreich und ich bin wirklich gespannt, wie es im zweiten Teil weitergehen wird.

Fazit:

Ich habe nicht erwartet, dass mich das Buch so sehr begeistern würde. Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich alles geliebt, es war für mich perfekt. Viv ist ein toller Charakter und die Geschichte war anders als andere aktuelle Drachenbücher. Von mir gibt es eindeutig fünf Sterne.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2024

Noch besser als Band eins

Empire of Sins and Souls 2 - Das gestohlene Herz
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Das Cover ist wieder genial, ich mag die Farbe total gerne und es passt auch zum Inhalt, weil es so düster ist.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. In diesem Band gibt es auch ein ...

Das Cover ist wieder genial, ich mag die Farbe total gerne und es passt auch zum Inhalt, weil es so düster ist.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. In diesem Band gibt es auch ein paar Kapitel aus Alexeis POV, was ich persönlich gerne mag. Dadurch bekommt man als Leser gute Einblicke in seine Gefühlswelt und kann ihn ein wenig besser einschätzen. Wie auch schon Band eins geht es hier brutal und blutig zu, auch intime Szenen gibt es genug. All das ist aber wirklich gut beschrieben.

Nach dem Ende vom ersten Band musste ich sofort den zweiten Teil lesen und ich bin begeistert. Insgesamt gefällt mir das Buch noch besser als der erste Teil. Neu dazu gekommen ist Kas als Charakter, den ich wirklch gerne mag. Immer wenn man sich denkt, dass man ihn kennt, tut oder sagt er etwas und man hinterfragt plötzlich alles. Die Beziehung zwischen Zoe und Kas fand ich auch realistischer als die zwischen ihr und Alexei, da sie wirklich Zeit miteinander verbringen und sich dadurch näher kommen.

Alexei zeigt immer mehr seine wahre Seite und ich liebs! Endlich ein Charakter, der vielleicht doch nicht so gut ist, wie er zu sein scheint. Seine wahren Intentionen werden wir wohl erst im letzten Teil erfahren.

Auch die intimen Szenen kommen nicht zu kurz und ich muss sagen, dass ich diese besser als in Band eins fand. Sie wurden gut beschrieben, passten zur Situation und wirkten nicht so gewollt.

Fazit:

Nun bin ich der Reihe verfallen und kann Band drei gar nicht erwarten. Ich fand iesen Teil noch besser als den ersten und besonders Kas hat es mir angetan. Es kamen aber auch neue Fragen auf, auf deren Antworten ich wirklich gespannt bin. Das Ende war richtig fies, der Cliffhanger hatte es echt in sich! Von mir gibt es 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2024

Grandioses Buch

Glutmädchen - Feuer der Highlands
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich beobachte sie wie durch Glas.

Das Cover ist wieder richtig schön und passt auch super zum ersten Band. Darauf zu sehen ist Laire und ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich beobachte sie wie durch Glas.

Das Cover ist wieder richtig schön und passt auch super zum ersten Band. Darauf zu sehen ist Laire und ich könnte das Cover einfach ewig anschauen.

Der Schreibstil der Autorin ist traumhaft schön. Schon im ersten Band fand ich diesen super und hier hat sich das nicht verändert. Er ist eher ausschweifend, manchmal poetisch und sehr gefühlvoll. Dadurch, dass das Buch aus Sicht von Laire und auch von Kelden geschrieben ist, kriegt man sehr viel von ihren Gedanken und Gefühlen mit, und die kann die Autorin stark beschreiben.

Das Buch schließt an das Ende von Band eins an. Laire ist nun beim Widerstand und sie will helfen so gut es geht. Doch auch König Tevin hat eigenen Pläne und auch andere Leute mischen sich in die ganze Angelegenheit ein.

Ein bisschen ist mir der Einstieg schon schwer gefallen, weil ich nicht mehr alle Details aus dem ersten Band (außer dem fiesen Cliffhanger) im Kopf hatte. So hat es ein bisschen gedauert, bis ich mich in der Welt wieder zurecht gefunden habe, aber danach war ich voll dabei. Ich habe mich richtig auf die Geschichte gefreut und wurde auch nicht enttäuscht.

Laire war wieder toll, sie ist ein aufopferungsvoller Mensch und stellt das Wohle aller über ihr eigenes. Sie hat aber auch gezeigt, dass sie aufbrausend sein kann, was man von ihr gar nicht gewohnt ist. Ansonsten ist sie ein toller Mensch und versucht die Ungerechtigkeit zu richten, wenn sie dann mit Menschen zusammen ist, die sie liebt, verhält sie sich gleich noch anders und entspannt sich ein bisschen.

Kelden habe ich ebenfalls wieder geliebt, obwohl er Laire ein bisschen zu sehr beschützen wollte. Außerdem lernt man eine verletzliche Seite an ihm kennen und erfährt man über seine Vergangenheit, was ich wirklich spannend fand. Dadurch werden manche Handlungen von ihm auch klarer und man kann seine Schritte besser nachvollziehen. Trotzdem gehört er zu meinen Lieblingen in dem Buch.

Die Geschichte konnte mich wieder richtig fesseln, mindestens ab der Hälfte konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Wir bekommen so viele neue Informationen zu dem Leben von Kelden und Tevin und wie die beiden zu jenen Personen wurden, die sie sind. Um das noch eindrucksvoller zu machen, hat die Autorin einige Rückblenden eingebaut, die das noch besser beschreiben und man hat das Gefühl, dabei gewesen zu sein. Diese Stelle, also alle mit Erzählungen von damals und was wirklich geschehen ist, haben mir am besten gefallen.

Abgesehen davon kriegen wir endlich mehr von Tevin und ich muss zugeben, dass ich ihn tatsächlich ein wenig mag. Die Umstände haben ihn zu dem König gemacht, den alle kennen, aber man sieht auch eine andere Seite an ihm. Besonders gegen Ende kam das noch mehr durch und ich hatte tatsächlich Mitleid mit ihm und hätte ihm ein anderes Leben gewünscht. Es gibt sogar ein kurzes Kapitel aus seiner Sicht, wodurch man noch ein bisschen mehr Einblick in seine Gedanken bekommt.

Der Widerstand und ihr Kampf für die Freiheit nehmen in diesem Band eine unerwartete Wendung. Ich wusste nie, was als nächstes passieren wird, weil sich die Umstände immer wieder geändert haben. Zwischendurch dachte ich wirklich, dass es ein schönes Ende geben wird und alle happy sind, dann ist was passiert und alles sah anders aus. Die Autorin spielt mit den Gefühlen der Leser und es ist eine wilde Achterbahnfahrt. So wie es letztendlich aber kam, war es gut. Es war tragisch, dramatisch und anders als man sich erwarten würde.

Die Liebesgeschichte hat auch wieder gepasst, ich habe die Gefühle von der ersten bis zur letzten Seite spüren können und ich finde Kelden und Laire zusammen einfach grandios. Auch wenn sie zanken, denn das gehört ebenso dazu. Doch nicht nur von den beiden bekommt man etwas Romantisches zu lesen, es gibt hier noch ein zweites Paar, von dem ich gerne noch mehr gelesen hätte. Diese Teile haben em Buch den Ernst ein bisschen genommen und haben gezeigt, dass es auch etwas Schönes gibt, selbst in schwierigen Zeiten.

Das Ende war einfach perfekt und ich hätte es mir nicht anders wünschen können. Ein grandioser Abschluss für eine grandiose Reihe, die ich wirklich jedem empfehlen kann.

Fazit:

Ich habe alles an dem Buch geliebt und es steht dem ersten Teil in nichts nach. Laire und Kelden werden mir lange im Gedächtnis bleiben und ihre Geschichte hat mich tief beeindruckt. Es ist schade, dass es vorbei ist, doch es war dennoch eine wunderschöne Reise. Von mir gibt es 5 Sterne.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2024

Tolle Vampirgeschichte mit Twist

Sterbendes Blut
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

In meiner Jugend hätte ich nicht gedacht, dass sich mein gewöhnliches Leben einmal in eines wandeln würde, das man aufschreiben müsste.

Das ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

In meiner Jugend hätte ich nicht gedacht, dass sich mein gewöhnliches Leben einmal in eines wandeln würde, das man aufschreiben müsste.

Das Cover gefällt mir richtig gut und es passt auch zum Inhalt. Es geht viel um Blut, was bei Vampiren nicht verwunderlich ist, aber auch so ist die Geschichte eher düster gehalten.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Elisabeth, und in einer Erzählung. So als würde sie uns die Geschichte selbst erzählen, was ich ziemlich cool fand.

Zu Beginn lernt man Elisabeth kennen, die bald einen Mann heiraten muss. Als sie Montague kennen lernt glaubt sie, dass all ihre Probleme gelöst sind, und zuerst ist sie auch sehr glücklich, bis ein Schatten auf ihre Ehe geworfen wird. Zusätzlich ist ihr bester Freund Ferenc auch noch ein Vampir, was sie aber gar nicht abschreckt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Mir hat sogleich die Erzählweise super gefallen, man hat wirklich das Gefühl, als würde man die Aufzeichnungen von Elisabeth selber lesen, was das Buch schonmal abhebt. Außerdem ist London als Setting einfach genial und besonders in dieser Zeit, als es noch eine ganz starke Trennung von Arm und Reich gab.

Elisabeth mochte ich gerne und ich fand auch ihre Entwicklung in dem Buch sehr gelungen. Zuerst ist sie ein recht behütetes Mädchen, etwas naiv, das stark an die Vorgaben der Gesellschaft glaubt und am Ende traut sie sich eigene Entscheidungen zu treffen und auch Männer zu hinterfragen. Ihre Stärke und ihr Mut haben mich beeindruckt, denn sie war in einigen schwierigen Situationen.

Ferenc war ein toller Charakter. Man merkt ihm gar nicht an, dass er eigentlich richtig schlau ist, denn er gibt nicht unbedingt damit an. Außerdem hält er sich meist im Hintergrund, ist aber trotzdem für seine Freunde zur Stelle, sollten sie etwas brauchen. Seine Verbundenheit mit Elisabeth war schön, man hat richtig gefühlt, wie viel sie ihm bedeutet und wie sehr er sie beschützen will.

Erwähnenswert sind auch noch Ivo und Montague. Montague ist der Ehemann von Elisabeth und er hat eine drastische Wandlung im Buch durchgemacht. Ich konnte ihn von Beginn an nicht wirklich leiden, weil er zu gestriegelt für mich war und auch so gesprochen hat. Die kleinen Aufmerksamkeiten, die er Elisabeth schenkte fand ich aber ganz nett. Ivo ist ein Freund von Ferenc und ich fand ihn genial. Er ist überdreht, laut, bunt und trotzdem treu und großherzig. Ohne ihn wäre das Buch nicht das Gleiche, er hat auch immer etwas Witz und Leichtigkeit hineingebracht.

Ich liebe Vampire ja generell, daher habe ich mich auf dieses Buch wirklich gefreut. Wie Vampire hier dargestellt werden fand ich interessant und einmal anders. Ich mochte es, dass sie nicht als blutrünstig und als etwas Besseres dargestellt wurden, nein, sie haben sich in die Gesellschaft eingebracht und einen Weg gefunden, mit den Menschen zu leben und diese dabei nicht in Gefahr zu bringen. Dieser zivilisierte Ansatz war erfrischend zu lesen.

Was ich interessant an dem Buch fand, war der Aufbau. Die Geschichte startet ganz normal und ruhig, es liest sich ein bisschen wie ein Liebesroman und dann steigert sich die Handlung immer mehr und mehr, bis man am Ende gar nicht mehr denkt, dass das Buch so harmlos begonnen hat. Ich fand es grandios, wie zuerst alles so unter Kontrolle wirkte und langsam das Leben von Elisabeth eskaliert und tragisch wird. Zuerst habe ich mir daher immer die Frage gestellt, was eigentlich passieren wird, weil die Geschichte so ruhig war, aber dann ab der Hälfte wurde es einfach immer spannender.

Irgendwann hatte ich sogar das Gefühl, dass die Vampire nur eine Nebenhandlung sind, denn es hat sich immer mehr ein anderes Thema in den Vordergrund gedrängt. Wobei am Ende alles zusammengelaufen ist und beides wichtig wurde. Es war auf jeden Fall eine interessante Wendung bei dem ganzen Vampirthema. Ich habe auch die Wendung bei Elisabeths Leben nicht gesehen obwohl es, nachdem ich das Buch nun beendet habe und wenn man die Zeit, in der es spielt, bedenkt, doch irgendwie offensichtlich war.

Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist tatsächlich die Liebesgeschichte. Elisabeth versucht mit aller Gewalt ihre Ehe zu erhalten, obwohl ihre Gefühle ihr bereits sagen, was sie will. Den Sprung von „vielleicht mag ich ihn“ zu „eigentlich liebe ich ihn“ fand ich persönlich zu schnell und so wirklich konnte ich die Funken auch nicht sehen. Wären alle in dem Buch einfach nur Freunde geblieben, wäre das meiner Meinung nach stimmiger gewesen.

Das Ende war dann super spannend und gut geschrieben. Immer wenn man sich denkt, dass einen nichts mehr überraschen kann, setzt die Autorin noch einen drauf. Ich habe die letzten 100 Seiten regelrecht inhaliert, weil ich so gespannt war auf den Ausgang. Für mich wurde das Buch einfach immer besser und besser.

Fazit:

Mich hat das Buch echt vom Hocker gehauen. Fast alles daran fand ich grandios und besonders wie es geschrieben wurde hat mich sehr begeistert. Elisabeth und Ferenc sind tolle Charaktere, die eine tragische Geschichte erleben. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

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