Ich lese sehr gerne historische Romane aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts.
Trümmerland fing spannend an, wurde aber zusehends langatmiger. Es wurde immer mehr zu einem Krimi, in dem nichts passiert. ...
Ich lese sehr gerne historische Romane aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts.
Trümmerland fing spannend an, wurde aber zusehends langatmiger. Es wurde immer mehr zu einem Krimi, in dem nichts passiert. Die Probleme der Zeit, wie Hunger und Schwarzmarkt, werden zwar angesprochen, haben mich aber nicht so berührt wie in anderen Romanen.
Ich habe das Buch abgebrochen.
Nach dem ersten Band der Trilogie über drei Freundinnen im ersten Weltkrieg wollte ich sofort weiterlesen und erfahren, was mit Maria geschehen ist.
Sie leitet mit ihrem Mann einen jüdischen Buchladen ...
Nach dem ersten Band der Trilogie über drei Freundinnen im ersten Weltkrieg wollte ich sofort weiterlesen und erfahren, was mit Maria geschehen ist.
Sie leitet mit ihrem Mann einen jüdischen Buchladen in Berlin. Erst in letzter Minute versucht sie mit ihrer Familie aus Nazi-Deutschland zu flüchten.
Das alles erfährt ihre Enkelin Sandra, die den von Maria gegründeten Buchladen in Rio de Janeiro leitet, von June, die sie aus New York kontaktiert. June ist die Enkelin der großmütterlichen Freundin Luise, die in der Zeit der Flucht einen großen Fehler begangen hat, der Maria und die dritte Freundin Anni in große Gefahr gebracht hat. June ist auf der Suche nach den Freundinnen der Großmutter oder deren Nachfahren, denn nur dann kann sie das Erbe der Großmutter antreten.
Sandra und June begeben sich in diesem Band auf die Suche nach Hinweisen, die sie zu Anni führen. Dazu lesen sie das Tagebuch von Maria und reisen ihrer Fluchtroute hinterher. Gleichzeitig kommt Sandra einem Autor näher, der ihr hinterher reist, und verliebt sich in ihn.
Irgendwie hat mich die Geschichte nicht so gepackt wie der erste Band. Was spannend hätte sein können, wurde für meinen Geschmack etwas zu emotionslos erzählt. Die Fluchtroute bringt June und Sandra kaum weiter. Sie treffen keine Zeitzeugen und machen keine echten Entdeckungen, die sie nicht auch in Brasilien hätten machen können. Der Sinn der Reise wurde mir von Anfang an nicht klar, auch wenn es interessant zu lesen war. Über die Fluchtroute durch die Pyrenäen hatte ich schon andere Bücher gelesen, die die Gefahren auf dieser Route sehr viel deutlicher machten.
Die "Kraft der Bücher" wurde für meinen Geschmack viel zu oft erwähnt und zu hoch geschätzt. Außerdem wurde June hier seltsam dargestellt. Ich erkannte die June aus dem ersten Band kaum wieder.
Ein interessantes und spannendes Buch, aber weit entfernt vom ersten Band.
Trotzdem freue ich mich auf den dritten Band und die Auflösung.
Dieser Band der Kingsbridge-Reihe begleitet die liebgewonnene Stadt in die Moderne.
Wie wir es von Ken Follett kennen, ist alles sehr gut recherchiert und beschrieben, allerdings fehlt mir hier die Story. ...
Dieser Band der Kingsbridge-Reihe begleitet die liebgewonnene Stadt in die Moderne.
Wie wir es von Ken Follett kennen, ist alles sehr gut recherchiert und beschrieben, allerdings fehlt mir hier die Story. Weder geht er auf die früheren Protagonisten ein (ok, an wenigen Stellen werden einige kurz erwähnt), noch gibt es eine wirklich spannende Geschichte. Irgendwie ist es eher so eine Aneinanderreihung von Geschehnissen...
Obwohl ich mich so sehr auf diese Fortsetzung gefreut habe, konnte ich das Buch nicht einmal bis zum Ende lesen, weil es mich leider überhaupt nicht gepackt hat.
Für die vielen eigentlich interessanten Fakten gibt es von mir trotzdem 3 Sterne.
Verena Rabe beschreibt in diesem Roman die 1920er und 1950er aus Sicht von Helene, einer jungen Frau, die sich vor dem zweiten Weltkrieg in ihren jüdischen Kommilitonen Julius verliebt. Kurz vor der Machtergreifung ...
Verena Rabe beschreibt in diesem Roman die 1920er und 1950er aus Sicht von Helene, einer jungen Frau, die sich vor dem zweiten Weltkrieg in ihren jüdischen Kommilitonen Julius verliebt. Kurz vor der Machtergreifung der Nazis promovieren die beiden in Jura und planen eine rosige Zukunft, die durch den stetig wachsenden Einfluss der Nationalsozialisten vor allem für Julius unmöglich wird, aber auch Helene hat als Frau keine Chance mehr, ihre angestrebte Karriere als Richterin zu verwirklichen.
Julius flüchtet mit seiner Familie nach Zürich und Helene geht eine "Vernunftehe" mit Helmut ein. In den 50ern findet sie sich unglücklich in Hamburg wieder, beide Kinder sind inzwischen flügge - sie spielt ihre Rolle als Haus- und Ehefrau wie sie von den Frauen damals verlangt wurde. Als plötzlich Julius auftaucht und ihr eröffnet, dass er in Berlin neu anfangen wird, traut sich auch Helene langsam wieder, ihre Träume in Angriff zu nehmen. Sie trifft ihre alten Freunde wieder und nimmt ihr Leben wieder in die Hand.
Obwohl ich mir eigentlich gewünscht habe, dass Helene auch ohne Julius Hilfe wieder aktiv wird, ist es wahrscheinlich für die damalige Zeit schon ein großer Schritt gewesen, die Scheidung einzureichen. Um das zu verstehen, braucht der Roman auch einige Längen, um die Frauenrolle der Zeit klar zu machen.
Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, aber die Gefühle sind nicht so richtig übergesprungen und der Erzählstil hat mir auch nicht ganz so gut gefallen. Es war stellenweise wirklich langweilig, und es hat mich genervt, dass sich alle immer mit "liebe/-r ..." angesprochen haben.
Ich liebe die vier Wunderfrauen. Dieser Zusatzband kann meines Erachtens aber nicht ganz mit den anderen mithalten. Mir persönlich gibt es zu viele Rückblenden, und die Handlung gerät etwas in den Hintergrund. ...
Ich liebe die vier Wunderfrauen. Dieser Zusatzband kann meines Erachtens aber nicht ganz mit den anderen mithalten. Mir persönlich gibt es zu viele Rückblenden, und die Handlung gerät etwas in den Hintergrund. Die Spannung ist nicht so gut aufgebaut wie in den ersten Bänden.
Trotzdem immer wieder schön!