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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2024

Viel Verwirrung,wenig Spannung

To Die For
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Im Mittelpunkt der Handlung steht ein 50 Millionenobjekt in Malibu ,die Maklerprovision ist mit 1 Million veranschlagt. Es sind fünf Makler:Innen, die sich um den Verkauf dieses luxuriösen Objekts bemühen,bei ...

Im Mittelpunkt der Handlung steht ein 50 Millionenobjekt in Malibu ,die Maklerprovision ist mit 1 Million veranschlagt. Es sind fünf Makler:Innen, die sich um den Verkauf dieses luxuriösen Objekts bemühen,bei jedem gibt es andere Beweggründe.Als am Tag der offenen Tür eine Leiche im Pool schwimmt,wird es dramatisch.Wer ist der Toteund wer der Mörder?
Die Geschichte wechselt nun immer zwischen „davor“ und „danach“, was für ziemlich viel Verwirrung sorgt und die Spannung dadurch ständig abflauen läßt.Es wird schnell klar ,dass jede der beteiligten Personen irgendetwas zu verbergen hat und dementsprechend sind reichlich Motive vorhanden.
Mich konnte das Buch ( in meinen Augen kein Thriller)von Anfang an nicht abholen.Zum Einen war mir die Welt der Reichen und Schönen völlig fremd,zum anderen verwirrte mich der Ablauf immer mehr,ich war daher froh,als ich das Ende erreicht hatte.Von mir keine Leseepfehlung und leider nur zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 07.11.2024

Weniger ist manchmal mehr

Vielleicht hat das Leben Besseres vor
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Im Mittelpunkt der Geschichte stehen wieder der Niederrhein, die Heimat der Autorin und die dort lebenden Menschen.Wie ein roter Faden zieht sich das Schicksal von Raffaela,einem behinderten Mädchen, was ...

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen wieder der Niederrhein, die Heimat der Autorin und die dort lebenden Menschen.Wie ein roter Faden zieht sich das Schicksal von Raffaela,einem behinderten Mädchen, was nach einem Unfall im Koma liegt, durch die Geschichte. sie wurde bewusstlos aufgefunden und die Frage, was passiert ist, beschäftigt sowohl die Polizei, als auch die Familie und die gesamte Dorfgemeinschaft.
Anna von Betteray,eine junge Pastorin,zusammen mit ihrer Familie bilden einen weiteren Schwerpunkt,zusammen mit vielen weiteren Themen…..

Das Buch knüpft an die Geschichte des Vorgängers „Wir sind doch wer“unmittelbar an.Obwohl mir das Buch schon nicht so sehr gefallen hat, habe ich mich erneut auf die Lektüre eingelassen, weil mir die ersten Bücher ,allen voran „Wir sind doch Schwestern“überaus gut gefallen haben, leider wurde ich erneut enttäuscht.
Zwar gefällt mir der Schreibstil recht gut, die Eigenart der Menschen, ihr besonderer Humor, aber auch andere negative Eigenschaften wurden gut herausgearbeitet. Allerdings hätte sich Frau Gesthuysen auf weniger Themen beschränken sollen, um diese dafür etwas ausführlicher zu präsentieren.So gab es eine geballte Ladung von Themen der verschiedensten Art (Homosexualität, Beichtgeheimnis, Alkoholismus, Kriminalität), um nur einige zu nennen, die jeweils kurz angerissen, dann aber nicht weiter vertieft wurden.So blieb das Buch größtenteils an der Oberfläche und langweilte mich immer mehr.Sehr schade,von mir keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 04.10.2024

Zett und Paula und das Band der Freundschaft

Wie wir waren
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Zett und Paula sind schon viele Jahre befreundet,obwohl sie grundverschieden sind.Während Paula der ruhige Typ ist,sie wünscht sich eine heile Familie,die sie in ihrer Kindheit vermißt hat,liebt Zett ein ...

Zett und Paula sind schon viele Jahre befreundet,obwohl sie grundverschieden sind.Während Paula der ruhige Typ ist,sie wünscht sich eine heile Familie,die sie in ihrer Kindheit vermißt hat,liebt Zett ein unabhängiges Leben.Dass sie ein unschönes Geheimnis hütet,weiß selbst ihre beste Freundin nicht.Ein Fixpunkt ist eine kleine, griechische Insel, wo sie glückliche und unbeschwerte Tage verlebt haben.

Die Geschichte wird chronologisch von 1986-2004, jeweils aus der Sicht einer der Protagonistinnen erzählt. Anfangs kam ich mit dem etwas außergewöhnlichen Schreibstil nicht so gut zurecht, daran gewöhnte ich mich aber relativ schnell. Zuerst hat mir die Geschichte recht gut gefallen, obwohl für mich die Denkweise der Protagonistinnen nicht immer nachvollziehbar war. Dann aber entwickelte sich der Roman in eine Richtung, die mir zunehmend nicht gefiel. Es waren viele ernste Themen (häusliche Gewalt, Missbrauch?, Alkoholismus) und Ähnliches beinhaltet,was man nach dem Klappentext nicht erwarten konnte.Ich finde, dass man diese ernsten Themen nicht so lapidar abhandeln kann, wie es in dem Roman geschehen ist.Dazu kam das sehr abrupte Ende ,sodass mich das Buch ziemlich unzufrieden zurücklässt.

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Veröffentlicht am 09.09.2024

Ein Bär verändert das ganze Leben

Cascadia
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Die Schwestern Elena und Sam leben mit ihrer todkranken Mutter ,auf einer Insel im Nordwesten Amerikas. Beide halten sich durch ungeliebte Jobs mühsam über Wasser und versuchen gleichzeitig die Pflege ...

Die Schwestern Elena und Sam leben mit ihrer todkranken Mutter ,auf einer Insel im Nordwesten Amerikas. Beide halten sich durch ungeliebte Jobs mühsam über Wasser und versuchen gleichzeitig die Pflege ihrer Mutter zu bewältigen.Sie träumen von einer Zukunft,in welcher sie die Insel verlassen um einen Neustart zu beginnen. Eines Tages dringt ein Bär in ihr Leben ein, auf den die Schwestern unterschiedlich reagieren. Sam hat große Angst und unternimmt verschiedene Schritte, um das Raubtier zu verbannen. Ihre Schwester hingegen verspürt eine seltsame Zuneigung zu dem Tier,füttert es und sucht immer wieder seine Nähe.Mit dem Tod der Mutter ändert sich das Leben der Schwestern auf dramatische Weise.

Meine Meinung:
Die Anlehnung an das Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“und die Beschreibung der Geschichte weckte meine Neugier.Zu Anfang gefiel mir die Geschichte gut, was hauptsächlich an dem schönen Schreibstil lag.
Dann jedoch geriet der Bär immer mehr in den Vordergrund und der Rest der Geschichte dümpelte mehr oder weniger langweilig vor sich hin.Es fiel mir schwer ,eine Beziehung zu den Protagonisten/Protagonistinnen aufzubauen, zunehmend gelang mir immer weniger , ihr Verhalten nachzuvollziehen.
Auch das dramatische und unvorhersehbare Ende, konnte mich nicht mit der Geschichte versöhnen.
Vielleicht passte das Buch einfach nicht zu mir, weil mir der tiefere Sinn verborgen blieb.
Sicher gibt es andere Leser ,denen sich dieser erschließt und darum Freude an dem Buch haben. Die

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Veröffentlicht am 13.08.2024

Lili und Cord

Bei der Laterne woll'n wir stehen
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Lili und Cord waren beide blutjung, als sie sich in einander verlieben.Beide erscheinen mir ziemlich blauäugig und auch etwas weltfremd,wobei ich das mal ihrer Jugend zugutehalte.Für Cord existiert neben ...

Lili und Cord waren beide blutjung, als sie sich in einander verlieben.Beide erscheinen mir ziemlich blauäugig und auch etwas weltfremd,wobei ich das mal ihrer Jugend zugutehalte.Für Cord existiert neben Lili nur die Lyrik,diese wiederum träumt von einer großen Karriere als Sängerin. Gemeinsam reisen Sie für eine längere Zeit nach Paris, mich wundert, dass das bei einer unverheirateten 17-jährigen, zu diesem Zeitpunkt (1914)möglich war. Nach der Rückkehr entschließt sich Cord ,nach Gesprächen mit seinen Freunden quasi aus dem Stegreif,sich freiwillig an die Front zu melden.Seine Frage ,ob Lili auf ihn warten würde,wird von dieser kategorisch abgelehnt.

Meine Meinung:

Ich konnte mich aus den verschiedensten Gründen, nicht in die Geschichte hineindenken,beide Protagonisten blieben mir relativ fremd.Obwohl sie sich nicht vergessen konnten, unternahmen sie keinen ernsthaften Versuch für ein Wiedersehen.Lili versucht an den verschiedensten Orten ,ihren Karrieretraum zu verwirklichen,ihre Familie und auch ihre Freundin existieren nur am Rande. Eine relativ kleine Rolle spielte auch das Kriegsgeschehen und die damit verbundenen Einschränkungen. Ich habe nicht verstanden, wie Lili sich darüber sorgte, wie man mit den kleinen Lebensmittelnrationen überleben kann und kurz danach dann die Brotrinden an die Schwäne verfütterte.

Desweiteren gab es für mich keinen Zusammenhang zwischen der Geschichte und dem Lied ,außer den beiden Vornamen.

Es tut mir sehr leid ,ich kann leider nur 2 Sterne vergeben.

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