Rico geht auf eine Förderschule. Es sind Ferien und der Lehrer hat ihm zur Übung in Rechtschreibung die Aufgabe gegeben ein „Ferien-Tagebuch“ zu schreiben. Bei Rico purzelt gern mal alles durcheinander ...
Rico geht auf eine Förderschule. Es sind Ferien und der Lehrer hat ihm zur Übung in Rechtschreibung die Aufgabe gegeben ein „Ferien-Tagebuch“ zu schreiben. Bei Rico purzelt gern mal alles durcheinander im Kopf. Er lernt durch Zufall Oskar kennen und es entwickelt sich eine fabelhafte Freundschaft. Zusammen verfolgen sie die Spur des ALDI-Kidnappers ...
Eine gut durchdachte spannende Geschichte. Es geht um Mut und Freundschaft. Die Geschichte ist humorvoll, einfühlsam und kindgerecht geschrieben. Rico und Oskar sind sympathisch und jeder auf seine Weise besonders.
Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Band der Call The Midwife-Trilogie von Jennifer Worth. Im Gegensatz zu dem ersten Band, der hauptsächlich von Hebammen-Tätigkeiten erzählt, stehen in diesem ...
Bei diesem Roman handelt es sich um den zweiten Band der Call The Midwife-Trilogie von Jennifer Worth. Im Gegensatz zu dem ersten Band, der hauptsächlich von Hebammen-Tätigkeiten erzählt, stehen in diesem Band die Zustände der damaligen Armenhäuser in den 1950er Jahren im Vordergrund.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. In jedem Teil steht ein bestimmtes Thema im Focus.
Der erste Teil behandelt die Zustände in den Armenhäusern.
Der zweite Teil dreht sich hauptsächlich um Schwester Monica Jones, die beschuldigt wird zu stehlen. Dabei leidet sie immer mehr darunter dement zu werden.
Der dritte Teil ist dann einem besonderen Patienten gewidmet. Die Autorin ist eingeteilt die Fürsorge für seine offenen Beine zu übernehmen. Mit der Zeit freunden Jennifer Worth und Joseph Collett sich an. Jennifer erfährt seine Lebensgeschichte und beginnt zu verstehen, warum er aus ihrer Sicht in menschenunwürdigen Verhältnissen lebt und sich dort wohlfühlt.
Es sind ergreifende und emotionale Geschichten in diesem Buch beschrieben.
Der Schreibstil ist leicht zu verstehen, die Protagonisten authentisch dargestellt. Man kann sich alles bildlich vorstellen.
Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.
In den späten 50er Jahren verschlägt es Jennifer Worth ins Londoner East End-Viertel. Sie tritt dort eine Stelle als Hebamme im Nonnatus House an, in dem vor allem Nonnen mit Krankenschwester- und Hebammenausbildung ...
In den späten 50er Jahren verschlägt es Jennifer Worth ins Londoner East End-Viertel. Sie tritt dort eine Stelle als Hebamme im Nonnatus House an, in dem vor allem Nonnen mit Krankenschwester- und Hebammenausbildung arbeiten und leben. Im East End lebt die sozial nieder gestellte Schicht, in teilweise menschenunwürdigen Verhältnissen. Das Viertel wird beherrscht von Armut, Prostitution, Misshandlungen, Krankheiten und weiterem Elend. Die Autorin erzählt von ihren Erlebnissen während ihrer Arbeit dort und wie ihr die Menschen mit der Zeit ans Herz wachsen. Es sind berührende und bewegende Geschichten, mit vielen verschiedenen Schicksalen. Die Erzählungen sind nahegehend und unterhaltsam.
Man bekommt einen Einblick in das Leben, die Medizin und vor allem die Geburtshilfe der damaligen Zeit. Jennifer Worth beschreibt auch die unterschiedlichen Charaktere ihrer Kolleginnen und der Nonnen. Die Beschreibungen sind lebendig und authentisch dargestellt.
Johanne Johansen ist 65 Jahre und geht in den wohlverdienten Ruhestand. Die Ruhe ist jedoch nicht von langer Dauer, als sie erfährt dass das traditionsreiche Familienunternehmen, die Elbreederei Kurt Johansen ...
Johanne Johansen ist 65 Jahre und geht in den wohlverdienten Ruhestand. Die Ruhe ist jedoch nicht von langer Dauer, als sie erfährt dass das traditionsreiche Familienunternehmen, die Elbreederei Kurt Johansen & Söhne, kurz vor der Pleite steht. Es geht um das Lebenswerk ihrer Eltern. Doch alleine wird sie den Karren nicht aus dem Dreck ziehen können …, sie benötigt Hilfe.
Johannes Cousine Luise Gehrke ist zehn Jahre jünger als Johanne und glücklich verheiratet mit Thilo-Alexander, dem Geschäftsführer der Reederei. Als Luises Mann einen schrecklichen Unfall hat, kommen Geheimnisse ans Licht, von denen bisher niemand etwas geahnt hat.
Johanne und Luise sind sehr unterschiedliche Charaktere, haben aber beide Firmenanteile. So müssen sie nun wohl oder übel die Reederei gemeinsam retten.
Johannes Art ist einfach einmalig. Sie ist schroff gegenüber ihren Mitmenschen und doch charmant dargestellt. Für schöne Dinge hat Johanne kein Auge. Luise ist das Gegenteil. Sie ist immer perfekt gestylt und genießt die schönen Dinge im Leben. Sie hat den Blick für das Schöne.
Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Ich konnte das Buch gar nicht wieder aus der Hand legen. Die Protagonisten sind sympathisch. Die unterschiedlichen Charaktere sind vortrefflich beschreiben. Sie entwickeln sich im Laufe der Geschichte.
Das Cover passt gut zur Geschichte. Der Schreibstil ist leicht und locker. Ich war bis zur letzten Seite an das Buch gefesselt. Dora Heldt hat hier einen wunderbaren und unterhaltsamen Familienroman geschaffen. Gerne würde ich noch mehr von Johanne und ihrer Familie lesen.
Jim ist ein Hund. Er lebt in London, bei Sir Henry Cole, im Museum und ist ein begeisterter Leser. Doch leider lässt seine Sehkraft langsam nach. Als Sir Henry ihn eines Tages mit seiner ersten gedruckten ...
Jim ist ein Hund. Er lebt in London, bei Sir Henry Cole, im Museum und ist ein begeisterter Leser. Doch leider lässt seine Sehkraft langsam nach. Als Sir Henry ihn eines Tages mit seiner ersten gedruckten Weihnachtskarte nach Königin Viktoria in den Buckingham-Palast schickt, sieht Jim dort zufällig ein Monokel. Jim nennt es in Gedanken ein „Brill“. In dem „Brill“ sieht er die Lösung um wieder besser lesen zu können …
Das Cover und die Zeichnungen sind wunderschön und liebevoll gestaltet.
Die Geschichte und der Text ist für kleinere Kinder nicht immer zu verstehen und deshalb eher etwas für Grundschulkinder und älter.
Die Geschichte geht in die Tiefe und appelliert an das Gewissen. Am Ende erfährt man, dass es den Museumsdirektor Sir Henry Cole und den Hund Jim wirklich gab. Das macht die Geschichte dann nochmal um einiges zauberhafter.