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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2025

Unterschiede, die verbinden: Ein Buch voller Witz und Herz

Ete Petete & Tohu Wabohu - Gegensätze ziehen sich an
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Lissa Lehmenkühler entführt die Leser:innen mit ETE PETETE & TOHU WABOHU – Gegensätze ziehen sich an in eine Welt voller skurriler Figuren, unerwarteter Wendungen und charmant erzählter Gegensätze. Die ...

Lissa Lehmenkühler entführt die Leser:innen mit ETE PETETE & TOHU WABOHU – Gegensätze ziehen sich an in eine Welt voller skurriler Figuren, unerwarteter Wendungen und charmant erzählter Gegensätze. Die Geschichte lebt von den klar gezeichneten Charakteren, deren Unterschiede nicht nur für Konflikte sorgen, sondern auch auf humorvolle Weise ihre Freundschaft und gegenseitige Bereicherung zeigen.
Besonders gelungen ist die Balance zwischen Spannung und Witz: Die Handlung zieht schnell an, ohne überladen zu wirken, und die humorvollen Szenen bringen ein Lächeln auf die Lippen, ohne dass die Tiefe der Figuren verloren geht. Die Autorin versteht es, Gegensätze sowohl im Verhalten als auch in den Einstellungen der Protagonisten auszuspielen, was die Geschichte abwechslungsreich und lebendig macht.
Die Illustrationen bzw. bildhaften Beschreibungen runden das Leseerlebnis ab und lassen die fantasievolle Welt der beiden Hauptfiguren noch greifbarer werden.
Fazit: Ein originelles, unterhaltsames Buch, das sowohl unsere Jüngste (fast 2 Jahre) als auch unsere Älteste (5 Jahre) anspricht. Wer Geschichten mit Humor, Herz und überraschenden Wendungen mag, wird ETE PETETE & TOHU WABOHU lieben.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Ein Plädoyer für Unangepasstheit, echte Freundschaft und die Kraft, sich selbst zu lieben

Der Club der schrägen Prinzessinnen
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Schon der Titel klingt herrlich unkonventionell – und genau das liefert das Buch auch: Nicole Röndigs erschafft mit „Der Club der schrägen Prinzessinnen“ eine warmherzige, kluge und zugleich wunderbar ...

Schon der Titel klingt herrlich unkonventionell – und genau das liefert das Buch auch: Nicole Röndigs erschafft mit „Der Club der schrägen Prinzessinnen“ eine warmherzige, kluge und zugleich wunderbar schräge und wirklich witzige Geschichte über das Anderssein, das Sich-Finden und den Mut, gegen Klischees zu rebellieren.

Im Mittelpunkt steht eine ungewöhnliche Clique junger Frauen, die sich gegen gängige Schönheitsideale, gesellschaftliche Erwartungen und toxische Vergleiche stellen – auf ihre ganz eigene, oft unperfekte, aber genau deshalb so sympathische Weise. Statt Glitzer, Krone und Einheitslook geht es hier um Individualität, echte Gefühle und Solidarität. Jede der Figuren bringt ihr eigenes Päckchen mit – sei es Körperbild, mentale Gesundheit, familiärer Druck oder das Gefühl, nirgends richtig dazuzugehören. Gemeinsam gründen sie ihren „Club“, der bald mehr ist als nur ein Rückzugsort.

Nicole Röndigs schreibt mit einem feinen Gespür für Sprache: Mal sarkastisch, mal poetisch, dann wieder messerscharf analysierend, aber immer auf Augenhöhe mit der Zielgruppe. Der Ton ist authentisch, jugendlich, aber nie anbiedernd. Besonders gelungen ist der Wechsel zwischen humorvollen Momenten und ernsteren Passagen – das Buch nimmt seine Leser*innen ernst, ohne zu beschweren.

Die Protagonistinnen sind nicht bloß Abziehbilder „schräger Vögel“ – sie sind vielschichtig, widersprüchlich, verletzlich, wütend, witzig und mutig. Gerade weil sie Fehler machen und manchmal über das Ziel hinausschießen, wirken sie so echt. Die Dialoge zwischen ihnen sind glaubwürdig, oft pointiert, manchmal schmerzhaft ehrlich – und durchzogen von einer beeindruckenden emotionalen Tiefe. Man merkt, wie viel Herz und Verständnis für jugendliche (und auch erwachsene!) Lebensrealitäten in diesen Figuren steckt.

Das Buch behandelt wichtige Themen wie Selbstakzeptanz, Body Positivity, psychische Gesundheit, Diversität, feministische Fragen und Empowerment. Es spricht offen über Unsicherheiten, gesellschaftliche Normen und die Schwierigkeit, sich selbst treu zu bleiben in einer Welt voller Erwartungen. Dabei verzichtet die Autorin bewusst auf moralischen Zeigefinger – stattdessen motiviert sie, stellt Fragen, regt zum Nachdenken an.
Ein besonderer Pluspunkt: Es geht nicht nur darum, gegen etwas zu sein – sondern auch darum, für sich selbst einzustehen, sich gegenseitig zu unterstützen und Freude an der eigenen Einzigartigkeit zu finden.

„Der Club der schrägen Prinzessinnen“ ist ein kraftvoller Roman über Freundschaft, Selbstliebe und das Recht, anders zu sein. Witzig, klug und berührend – ein echtes Wohlfühlbuch mit Tiefgang, das Mut macht, die eigene Stimme zu finden. Nicht nur für Jugendliche, sondern auch für alle, die sich jemals fehl am Platz gefühlt haben.

Ein Buch, das nachhallt – und das man am liebsten sofort an alle Freundinnen verschenken möchte. Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahren, ich habe es meiner Tochter (5 Jahre) vorgelesen und sie hat es geliebt und wir lesen es auch gerade schon das 2. Mal und das obwohl Bücher ohne Bilder für sie eigentlich noch nichts sind. Ich denke das heißt schon was!

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Veröffentlicht am 10.04.2025

spannendes Buch für kleine Detektive

Rabatz in der Burgruine - Eine Detektivgeschichte zum Mitraten
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Nachdem ich unserer Kleinen das Buch gezeigt habe, haben wir gesagt das wir jeden Tag ein Kapitel lesen. Nach Kapitel 1 war klar, das wir die Abmachung direkt kippen und es bis Kapitel 6 durchgelesen. ...

Nachdem ich unserer Kleinen das Buch gezeigt habe, haben wir gesagt das wir jeden Tag ein Kapitel lesen. Nach Kapitel 1 war klar, das wir die Abmachung direkt kippen und es bis Kapitel 6 durchgelesen. Vorab soviel: es ist das erste Buch, was hier ohne viel Illustration gelesen wird, das soll was heißen.

Aber von vorne.
Das Buch ist sehr schön illustriert, das hat uns Beiden sehr gefallen. Die Illustration ist nahezu perfekt auf die Geschichte gemünzt, liebevoll und auch spannend gestaltet. Es untermalt die Charaktere sehr und man kann sich genau vorstellen wie Hermine wieder genervt ist von Ecke geweckt zu werden, sehr niedlich!
Die Länge der einzelnen Kapitel ist passend gewählt, nicht zu lang, für mal eben kurz vorm Kindergarten noch ein Kapitel zu lesen.
Die Handlung ist sehr niedlich, spannend, aber auch nicht zu überladen. Wichtige Werte wie Zusammenhalt und Freundschaft werden windgerecht vermittelt

Auch die vielen Zusätze machen es besonders interessant. Die Klebepfad, nach jedem erreichten Kapitel, die Bastelideen am Ende, eine sehr schöne Idee.
Auch wenn wir erst am Ende merkten beim Abschließen eines Kapitels das Kleben vergessen zu haben fanden wir witzig und spricht ja sehr für das Buch.
Auch sind am Ende eines Kapitels nochmal Rückfragen, die die Kleinen abholt doch mitzuraten und selbst das Rätsel zu entschlüsseln.

Rundum ein sehr gelungenes kleines Detektivbuch, bei dem ich mich zusammen reißen musste nicht direkt die letzte Seite vorab zu lesen.
Es landet definitiv in weiteren Osternestern und wird von Herzen empfohlen.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Mutig sein - über seinen eigenen Schatten springen und Fehler eingestehen

Mister O'Lui und das Mutigsein
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Mutig sein - es kann soviel Formen und Arten von Mutig sein geben. Hier geht es um den kleinen Bären Mister O'lui, der mit seinem besten Freund Rupert in einen neuen, eigentlich entspannten, Tag starten ...

Mutig sein - es kann soviel Formen und Arten von Mutig sein geben. Hier geht es um den kleinen Bären Mister O'lui, der mit seinem besten Freund Rupert in einen neuen, eigentlich entspannten, Tag starten möchte. Doch aus dem vermeintlich durchgeplanten Tag entsteht ein ganz spannendes Abenteuer für die Zwei. Den Tag über entstehen diverse Missverständnisse zwischen den Freunden, sodass es am Ende fast zu einem Streit kommt. Nach einem Moment des Allein seins, der Ruhe, des Nachdenken erkennt Mister O'lui , das er zu Unrecht seinen besten Freund beschuldigt hat. Und er tut etwas, was für uns Erwachsenen oft nicht so einfach ist und wir es uns selbst schwer machen. Ein wirklich so süßes Buch über so wichtige Charaktereigenschaften, die den Kindern wirklich am Besten durch Bücher vermittelt werden können. Seine Fehler einzugestehen, Mutig zu sein und einen Schritt auf den anderen zuzugehen und sich zu entschuldigen. Die Illustration lieben wir sehr, es sind ruhige Bilder, besinnt auf die eigentliche Massage. Mit Bild und Text ist es für die Kinder eine spannende Geschichte, sie sehen was im Hintergrund passiert, das man, bevor man urteilt vielleicht doch erstmal genau hinsehen muss. Wir lieben dieses Kinderbuch und können es wirklich nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 29.12.2024

Gutes Kinderbuch zum Thema Verkleiden und in eine andere Welt abtauchen!

Karneval im Hühnerstall
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Das Buch "Karneval im Hühnerstall" von Kerstin Hau, illustriert von Christina Thau, ist ein Kinderbuch über die Themen Verkleiden, Karneval und Mottopartys.

Als Erstes fällt natürlich die wirklich gelungene ...

Das Buch "Karneval im Hühnerstall" von Kerstin Hau, illustriert von Christina Thau, ist ein Kinderbuch über die Themen Verkleiden, Karneval und Mottopartys.

Als Erstes fällt natürlich die wirklich gelungene Illustration auf. Allein das Cover lädt zum Entdecken und Fantasieren ein. Die Texte auf den Seiten sind angemessen lang, doch der Blick bleibt an jeder Seite länger haften. Jedes Mal entdeckt man neue, liebevolle Kleinigkeiten, aus denen man über die Geschichte hinaus weitererzählen könnte. Wir lieben es, die Kostüme zu erraten und zu schauen, wer sich dahinter verbergen könnte – es macht wirklich viel Spaß und wir mussten beim Lesen wirklich lachen.

Die Geschichte ist süß geschrieben: Ein Fuchs, der von den Tieren auf dem Bauernhof aus gutem Grund verjagt wird, hat großen Hunger. Er mischt sich unter das verkleidete Partyvolk und vergisst bei all dem Spaß sein eigentliches Vorhaben. Ich finde, die Geschichte vermittelt eine sehr wichtige Botschaft, die Kindern auf witzige Art und Weise nähergebracht wird.
Mein einziges Manko ist das Ende: Der Fuchs findet eine weitere Einladung (oder Ausladung) der Kaninchen und scheint selbst nichts daraus gelernt zu haben. Da das Ende jedoch offen gehalten wird, erzählen wir – besonders meine Kleine – die Geschichte einfach weiter, was meine Bedenken wieder relativiert.

Meine Tochter möchte das Buch mehrmals hintereinander vorgelesen bekommen (und eigentlich lesen wir sonst 4–5 Bücher hintereinander). Es ist witzig und "leichte Kost".

Fazit: Kurzum, es ist ein gutes Kinderbuch! Es ist ein Buch, das ich dem Kindergarten zum Lesen geben und auch mit Freude verschenken würde.

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