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Veröffentlicht am 29.01.2025

nette Urlaubslektüre

Der Ruf des schwimmenden Gartens
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„Das Buch des schwimmenden Gartens“ ist ein Buch das aufgrund seiner Spannung zu fesseln versteht.
Sophie die Protagonistin dieses Buches, hat sich Anfang des 20. Jahrhunderts zur Ärztin ausbilden lassen.
In ...

„Das Buch des schwimmenden Gartens“ ist ein Buch das aufgrund seiner Spannung zu fesseln versteht.
Sophie die Protagonistin dieses Buches, hat sich Anfang des 20. Jahrhunderts zur Ärztin ausbilden lassen.
In Deutschland als Ärztin zu arbeiten widerstrebt der männlichen Eitelkeit sehr, die sich dafür prädestiniert sehen und die Frauen gern in die von ihnen zugedachte Rolle verweisen möchten.Doch Sophie gibt sich nicht geschlagen.
Sie erfährt von einer Klinik auf der Insel Madeira, die sie mit aufbauen soll. Dort angekommen, zeigt sich ihr ein anderes Bild.

Das Buch, dessen Einband mich ein wenig an eine oberflächliche Liebesgeschichte erinnern ließ, hat mich dann doch mit Spannung und Unterhaltung überrascht. Es ist keine hohe Literatur, weiß aber trotzdem gut zu unterhalten. Die Liebe spielt hier schon auch eineRolle, aber eben auch andere Themen und vor allem gibt es viele Beschreibungen der wunderschönen Atlantikinsel, die ich auch selbst schon besucht habe und ich hatte viele Bilder im Kopf.

Der Schreibstil ist angenehm und unterhaltsam und so kann ich mir dieses Buch gut als Urlaubslektüre Vorstellungen, vielleicht bei einem Urlaub auf Madeira ?

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Veröffentlicht am 17.01.2025

eine schöne Geschichte

Das Buch der neuen Anfänge
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" Das Buch der neuen Anfänge" ist das zweite Buch der Autorin und ich muss ehrlich zugeben, dass es mir nicht ganz leicht gefallen ist, in das Buch hineinzufinden.

Als Sally Page von ihrem Freund verlassen ...

" Das Buch der neuen Anfänge" ist das zweite Buch der Autorin und ich muss ehrlich zugeben, dass es mir nicht ganz leicht gefallen ist, in das Buch hineinzufinden.

Als Sally Page von ihrem Freund verlassen wird, übernimmt sie aus Krankheitsgründen das Schreibwarengeschäft ihres Onkels Wilbur in London.
Dort begegnet sie vielen Menschen, die auch teilweise zu ihren Freunden werden. Diese erleichtern ihr teilweise den Neuanfang, denn Sally merkt, sie ist nicht allein.

Die Themen des Romans sind teilweise sehr treffend, die Geschichte selbst etwas mystisch, da auch ein Freidhof eine Rolle spielt.
Freundschaft, Akzeptanz und Neuanfang sind Themen , die viele Ansprechen. Auch eine Liebesgeschichte findet Platz in dieser Geschichte.

Erzählt wird sie flüssig und warmherzig, sodass dieses Buch sicherlich gut geeignet ist für einen langen Wintertabend mit einem Tee eund einer kuscheligen Decke auf der Couch.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

mehr Drama als Krimi

Die blaue Stunde
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„Die blaue Stunde“ ist eher ein Drama , als ein Krimi und kommt sehr ruhig daher. Knisternde Spannung sucht man hier vergebens, doch atmosphärische Schilderungen der Insellandschaft und versteckte Geheimnisse, ...

„Die blaue Stunde“ ist eher ein Drama , als ein Krimi und kommt sehr ruhig daher. Knisternde Spannung sucht man hier vergebens, doch atmosphärische Schilderungen der Insellandschaft und versteckte Geheimnisse, lassen das Buch ab und zu spannend erscheinen.

Die Künstlerin Vanessa Chapman ist vor einigen Jahren gestorben und g
Hat ihre Kunstwerke einer Stiftung hinterlassen, die von James Becker, dem Kurator der Stiftung verwaltet werden. Bei einer Ausstellung wird in einer Skulptur ein menschlicher Knochen gefunden. Daraufhin reist Becker nach Eris Island zu Vanessa Chapmans Freundin Grace, die dort in ihrem Haus lebt.
Auf der Suche nach der Lösung , wie der Knochen in das Kunstwerk gekommen ist, tun sich düstere Geheimnisse auf.

Das Buch ist recht kurzweilig geschrieben, watet aber nicht mit knisternder Spannung auf. Viele Rückblicke zeigen das Leben der Hauptfiguren und anhand von Tagebüchern und Notizen kommen Grace und James der Wahrheit auf die Spur.

Die Atmosphäre in dem Buch hat mir gut gefallen. Das Setting, die einsame Insel,waren gut gewählt. Man hatte die Landschaft vor Augen.

Die Spannung hielt sich allerdings in Grenzen, deshalb würde ich dieses Buch auch nicht unbedingt als Krimi bezeichnen.Drama würde es eher treffen, was aber gut in Szene gesetzt war.

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Veröffentlicht am 07.12.2024

eine Liebesgeschichte der heutigen Zeit

Okaye Tage
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„Okaye Tage“ spiegelt eine sehr authentische Liebesgeschichte der Protagonisten Sam und Luc im London der Gegenwart wider.Ihre schwierige Liebe wird erfrischend realistisch erzählt, sodass man sich angesprochen ...

„Okaye Tage“ spiegelt eine sehr authentische Liebesgeschichte der Protagonisten Sam und Luc im London der Gegenwart wider.Ihre schwierige Liebe wird erfrischend realistisch erzählt, sodass man sich angesprochen und verstanden fühlt.Der Autor erzählt sehr ansprechend von den Herausforderungen einer zeitlich begrenzten Romanze, die sich den Herausforderungen der heutigen Welt stellen muss zwischen Liebe und Karriere zu jonglieren.Durch den Perspektivwechsel hat der Leser Einblick in die Gefühlslagen beider Protagonisten, die sehr realistisch und nahbar beschrieben werden.Dadurch fühlt man sich als Leser beiden Figuren sehr nah und bringt Verständnis für ihr Agieren auf.
Die sehr flüssigen emphatische Schreibweise lässt das Lesen zu einem intensiven Erlebnis werden und wird sicherlich viele junge Menschen ansprechen, die sich in ähnlichen Situationen befinden.

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Veröffentlicht am 07.12.2024

es menschelt sehr

Vielleicht hat das Leben Besseres vor
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„Vielleicht hat das Leben besseres vor“ von Anne Gesthuysen, ist schon das dritte Buch das ich von dieser Autorin lese.
Die Autorin ist am Niederrhein geboren, wo auch ihre Romane meistens spielen, hier ...

„Vielleicht hat das Leben besseres vor“ von Anne Gesthuysen, ist schon das dritte Buch das ich von dieser Autorin lese.
Die Autorin ist am Niederrhein geboren, wo auch ihre Romane meistens spielen, hier in dem kleinen Ort Alpen, wo das jährlich stattfindende Spargelfest ausgerichtet wird.
Anna von Betteray ist evangelische Pfarrerin des Ortes und zum Missfallen ihrer Mutter geschieden und das noch nicht mal von einem „Hochwohlgeborenen“.

Während die Vorbereitungen für das Fest laufen, „diskriminierende Liedtexte“ bemängelt und das „Problem“ im Gesangsverein besprochen wird, ist das präsente Thema Raffaela, ein schwer geistig beeinträchtigtes Mädchen, dass gestürzt und mit dem Gesicht in einen Graben gefallen ist. Sie liegt im Koma und keiner weiß,ob sie es schaffen wird und wer dafür verantwortlich ist.

In zwei Erzählsträngen wir einerseits in der Vergangenheit die Geschichte von Raffaela erzählt, wie die geistige Beeinträchtigung entstand und wie die Familie mit diesen gravierenden Änderungen ihrer Lebensumstände umgeht.

Im Gegenwartsstrang wird viel über das Leben und die Menschen des kleinen Ortes Alpen berichtet und der Frage nachgegangen, wie es zu dem Unfall mit Raffaela kommen konnte. Natürlich spielt das Spargelfest auch eine Rolle.

Mich hat das neue Buch der Autorin sehr berührt.Die Schilderungen über Raffaelas Handcap, seine Entstehung und die Situation der Familie wurden sehr anschaulich und emphatisch geschildert und im Anhang erfährt man, dass „der Unfall“mit dem Einkaufswagen der Autorin selbst mit ihrem Kind passiert ist, aber Gott sei Dank ohne die hier geschilderten Folgen.

Das gesellschaftliche Leben im Dorf, die familiären Verbandelungen und Schwierigkeiten erzählt Frau Gesthuysen gewohnt flüssig und unterhaltsam, oft mit einem Augenzwinkern und Themen aufgreifend, die die Menschen aktuell bewegen.Letzteres wird allerdings nur oberflächlich gestreift.

Das neue Buch von Frau Gesthuysen „ menschelt „ wieder sehr und spiegelt die Alltagssituation in einem kleinen Dorf am Niederrhein , ihre Sorgen und Nöte, aber auch ihr gesellschaftliches Zusammensein gut wieder.

Hat wieder Spaß gemacht.

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