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Veröffentlicht am 31.12.2024

Spurensuche

Porträt auf grüner Wandfarbe
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Im Jahre 1992 erhält die in London lebende Übersetzerin Gwen ,einen Anruf ihrer betagten Tante,mit einer ungewöhnlichen Bitte.Sie soll gemeinsam mit ihr nach Polen reisen, wo die Familie damals im Besitz ...

Im Jahre 1992 erhält die in London lebende Übersetzerin Gwen ,einen Anruf ihrer betagten Tante,mit einer ungewöhnlichen Bitte.Sie soll gemeinsam mit ihr nach Polen reisen, wo die Familie damals im Besitz eines Gutshofs war.Zuerst ist sie von der Idee wenig begeistert, doch als sie in den Besitz der Tagebücher von Ella gerät,ist ihr Interesse geweckt und die Spurensuche beginnt.Schnell wird klar ,dass es in dieser weitverzweigten Familie mehr als ein dunkles Geheimnis gibt.Die Autorin entführt ihre LeserInnen durch viele Orte Europas,der Schwerpunkt liegt jedoch in Polen und Bayern.

Obwohl ich sehr gerne Familienromane lese,die sich auf mehreren Zeitebenen bewegen,wurde ich hier von der Vielzahl der Personen ,sowie der Ereignisse ,förmlich erschlagen,ein beigelegtes Lesezeichen,in welchem die wichtigsten Personen aufgelistet waren,brachte etwas Klarheit.Auch wenn die Geschichte mehrere interessante Themen beinhaltet,war sie für mein Empfinden zu überladen,manchmal ist weniger mehr.

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Veröffentlicht am 29.12.2024

Die Freizeitpolizisten in Aktion

Bad Vöslau in Flammen
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Ein Abendspaziergang mit der Beagledame Maxime ,danach gemütlich im Fernsehen den „Tatort “ schauen,das war der Plan des Ehepaars Pokorny für den Sonntagabend. Daraus wird leider nichts,als ein leerstehendes ...

Ein Abendspaziergang mit der Beagledame Maxime ,danach gemütlich im Fernsehen den „Tatort “ schauen,das war der Plan des Ehepaars Pokorny für den Sonntagabend. Daraus wird leider nichts,als ein leerstehendes Hotel in Flammen steht und es außerdem am Ort des Geschehens eine Leiche gibt.Dass die Nachbarin des Eigentümers, den Täter zu kennen glaubt, wird ihr kurz darauf zum Verhängnis, ein zweites Todesopfer.Die Hobbyermittler machen sich auf Spurensuche,sehr zum Missfallen der ermittelnden Beamtin Ottilia Wehli,genannt O -Weh,die sich äußerst gestört fühlt.Auch ein paar weitere skurrile Personen mischen bei den Ermittlungen mit.Kann der Fall geklärt werden?



Meine Meinung:

Es war meine erste Begegnung mit den Pokornys und zu Anfang hat mir das etwas schräg angelegte Buch gut gefallen.Der spezielle Humor ,gutes Essen und Trinken,viel Lokalkolorit und die skurrilen Personen rund um die Hobbyermittler,brachten mich mehrfach zum Lachen.Dann jedoch versandete der Krimi fast gänzlich,die Geschichte plätscherte so dahin,die ständigen Wiederholungen(I Phone, Nokiahandy,Whirlpool,E Bike und reichlich Alkohol)nervten zusehends.Obwohl der Fall am Ende aufgeklärt wird und es einen Ausblick auf eine große Veränderung im Privatleben der Protagonisten gab,konnte mich das Buch nicht zufriedenstellen.Daher leider nur drei Sterne.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Werden sich die Träume erfüllen?

Himmelsstürmerinnen - Wir leben unsere Träume
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Nachdem ich gerade den ersten Band gelesen hatte, war ich sofort wieder in der Geschichte drin. Wie gewohnt, ist der Schreibstil der Autorin sehr bildhaft, so dass man sofort klare Bilder vor Augen hat.
Erneut ...

Nachdem ich gerade den ersten Band gelesen hatte, war ich sofort wieder in der Geschichte drin. Wie gewohnt, ist der Schreibstil der Autorin sehr bildhaft, so dass man sofort klare Bilder vor Augen hat.
Erneut steht jeweils eine der Protagonistinnen im Fokus ,die Geschichte als solche bleibt jedoch eng verbunden.
Es gibt wieder eine Vielzahl von Themen, die jedoch ziemlich oberflächlich abgehandelt wurden und dadurch ihre Wichtigkeit einbüßten.Zum Beispiel hätten die Themen Kriegsneurosen und Adoption einen größeren Rahmen verdient gehabt.
Zum Schluss lösten sich fast alle Probleme wie von Geisterhand auf,was der Realität nicht entsprach.
Vielleicht wäre ein drittes Buch vonnöten gewesen,um der Themenvielfalt Rechnung zu tragen.
Auch wenn ich das Buch gerne gelesen habe, kann ich aufgrund der Kritikpunkte leider nur drei Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 10.10.2024

Die Grausamkeiten der Sklaverei

So gehn wir denn hinab
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Im Mittelpunkt der Handlung steht Annis ,die in der Sklaverei geboren wird. Bereis in der frühsten Kindheit muss sie die Trennung von ihrer Mutter verkraften.Sie wird an die „Lady“ verkauft, welche besonders ...

Im Mittelpunkt der Handlung steht Annis ,die in der Sklaverei geboren wird. Bereis in der frühsten Kindheit muss sie die Trennung von ihrer Mutter verkraften.Sie wird an die „Lady“ verkauft, welche besonders für ihre enorme Grausamkeit gefürchtet ist.So muss auch Annis von früh bis spät schuften und ist immer der Willkür ihrer Besitzerin ausgeliefert.Einzig die Flucht in eine Geisterwelt, in welcher sie ihren Vorfahren begegnet ,hilft ihr ,das schwere Los zu ertragen.Die Begegnung mit Bastian führt zu einer Wende in ihrem Leben.

Meine Meinung:

Am Anfang war ich sehr begeistert von dem Buch und ließ mich von dem lyrischen Schreibstil mitreißen.Zwar war es keine leichte Kost ,bedingt durch die unsäglichen Grausamkeiten,die schonungslos das Elend der Menschen darlegten.So konnte ich auch gut verstehen,dass sich die Protagonistin in eine Scheinwelt zurückzog,um ihr schweres Schicksal zu ertragen.Im Verlauf der Geschichte, nahm der mystische Teil einen immer größeren Rahmen ein, der die Realität so stark in den Hintergrund drängte,dass es mir deutlich zuviel wurde.

So hat der realistische Teil der Geschichte, der mich sehr begeistert hat, immer mehr an Bedeutung verloren, was ich sehr schade fand. Leider kann ich deshalb für eine, vom Thema her großartige Geschichte, nur drei Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 12.09.2024

Anstrengender Familienroman

Genau so, wie es immer war
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Im Mittelpunkt der Geschichte steht Julia,der man als Kleinkind, Teenager, junge Ehefrau und Mutter ,sowie als werdende Schwiegermutter begegnet.Die ihren Lebensweg begleitenden Personen sind ihr Ehemann ...

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Julia,der man als Kleinkind, Teenager, junge Ehefrau und Mutter ,sowie als werdende Schwiegermutter begegnet.Die ihren Lebensweg begleitenden Personen sind ihr Ehemann Mark,ihre Kinder Ben und Alma ,die mütterliche Freundin Helen ,sowie ein überschaubarer Freundeskreis.Zu ihrer Mutter hat sie fast ihr gesamtes Leben ein sehr angespanntes Verhältnis,was nicht zuletzt mit den wechselnden Männern in deren Leben zusammenhängt.
Die Geschichte ist prall gefüllt mit Ereignissen der unterschiedlichsten Art,die auf über 700 Seiten erzählt wurden.
Obwohl ich Familiengeschichten sehr mag, besonders solche,die sich auf mehreren Zeitebenen abspielen, war ich in diesem Fall beim Lesen streckenweise sehr überfordert. Die Autorin wechselte ständig und übergangslos zwischen Vergangenheit, Gegenwart und manchmal sogar mit Ausblicken in die Zukunft, was das Lesen sehr anstrengend machte.Außerdem störte es mich ,dass manche ,(In meinen Augen wichtige Details)nur kurz erwähnt wurden, während andere Banalitäten bis ins kleinste erörtert und unendlich ausgewalzt wurden.
Es tut mir leid,dass ich diesem Roman der von der Thematik sehr interessant war ,leider nur drei Sterne geben kann.

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