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Veröffentlicht am 07.01.2025

Hinter der Fassade

Die Nacht der Raben
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Es ist ein Schock, den Fran Hunter werlebt, als sie das tote Mädchen im Schnee findet. Sie ist erwütgt worden mit ihrem eigenen roten Schal. Schnell kommt ein Mann, Magnus tait, in den Fokus von DI Perez, ...

Es ist ein Schock, den Fran Hunter werlebt, als sie das tote Mädchen im Schnee findet. Sie ist erwütgt worden mit ihrem eigenen roten Schal. Schnell kommt ein Mann, Magnus tait, in den Fokus von DI Perez, der zusammen mit DI Taylor vom Festland die Ermittlungen leitet. Tait hat das Mädchen noch kurz vor ihrem Tod gesehen und mit ihr einen Tee getrunken, Doch reicht das aus für einen Verdacht. Die Ermittlungen erstrecken sich auch auf die Freundin der Toten, Sally. Zusammen mit Catherine waren die beiden am Neujahrsabend bei Tait zu Besuch. Doch reicht das für einen Verdacht? Den Ermittlern fällt auch noch der Fall eines verschwundenen Mädchens auf und ach hier war Tail ein Verdächtiger. Alles konzentriert sich auf diesen Mann, doch ist das der Richtige?
Ann Cleeves zeichnet in der ersten Band der Shetland Krimis "Die Nacht der Raben" ein intensiver Bild der Shetland Inseln und seiner Bewohner Sie gestattet dem Leser auch einen Einblick hinter die Fassade dieser Inselgemeinschaft. Es ist nicht alles so wie es aussieht. Hier gibt es viele Unterschiede und für junge Mädchen ist es nicht nur ein Paradies auch eine Herausforderung zwischen Schule und der Welt der Erwachsenen sich zurecht zu finden, All das beschreibt die Autorin in ihrem Krimi und lässt in einer sehr gut verständlichen Sprache ihre Ermittler in diesem Fall ermitteln. Natürlich hat sie auch noch andere Schwerpunkte und die eigentlich vordergründige Tat ist nicht die einzige, die die Polizei beschäftigt. Es sind auch die Menschen und ihre Vorlieben und Abgründe, die die Autorin behandelt und es scheint so, als ob diese Szenen auch in anderen regionen spielen können, doch einiges ist sehr typisch mit den Shetland Inseln verwachsen. Gerade wenn sie die geringe Besiedlung beschreibt unf die damit verbundene Einsamkeit der Menschen, wird klar, dass das Leben hier etwas Besonderes ist. Die Leere der Insel wird auch schon auf dem Cover deutlich. Doch diese Leere kann auch etwas positives beinhalten und auch hier setzt der Krimi an. Seine Hauptcharaktere werden sehr deutlich mit all ihren Emotionen beschrieben und das macht den Krimi lesenswert. Da der Spannungsbogen auch gut entwickelt und auch einige Überraschungen enthält kann jeder Leser auf seine Kosten kommen.
Ich finde diesen ersten Band der Shetland Reihe sehr spannend und interessant, weil ich viel über die Shetlands erfahren habe und mich auch gut unterhalten habe. Es ist zwar keine explosive Spannung, die sich mir hier bietet, aber genug, um den Krimi manchmal nicht weglegen zu können.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Typisch Sträter

Als ich in meinem Alter war
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Auf dem Cover seines Buches ist er schon sehr präsent und das bleibt auch so in seinen Texten. Er ist ein Meister des Wortes, was auf seinen Anfängen im Poetry Slam beruht. Aber auch sonst zeicnet er sich ...

Auf dem Cover seines Buches ist er schon sehr präsent und das bleibt auch so in seinen Texten. Er ist ein Meister des Wortes, was auf seinen Anfängen im Poetry Slam beruht. Aber auch sonst zeicnet er sich aus durch die Sicht auf die Dinge, die er in seinen schnodrigen Ausdrücken unter die Leute bringt. Ich erkenne mich in einigen Texten wieder und Oppa, Fleischwurst und einige andere zeigen auch seine Herkunft und seinen Lebensmittelpunkt.
Er ist ein Kind des Ruhrgebiets und das zeigt sich in seinem texten allzu deutlich. Auch fast 10 Jahre nach Erscheinen dieses Buches bleiben die Texte aktuell, oder ein Stück Zeitgeschichte aus seiner ganz speziellen Sicht.
Da auch ich ein Kind des Ruhrgebietes bin, gehen mir seine Texte sehr nahe, aber auch anderen kann ich das Buch nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Mysteriöse Baugeschäfte

Letztes Glückskeks
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In Altaussee sind mysteriöse Geschäfte im Gange. Eine Gruppe von Chinesen werden vom neuen Fremdenverkehrsdirektor durch die Umgebung geführt, um die Region in China bekannt zu machen. Daraufhin gibt es ...

In Altaussee sind mysteriöse Geschäfte im Gange. Eine Gruppe von Chinesen werden vom neuen Fremdenverkehrsdirektor durch die Umgebung geführt, um die Region in China bekannt zu machen. Daraufhin gibt es Widerstand von einer Gruppe Einheimischer, die gegen die Ausweitung des Tourismus im Ausseerland ist. Auch die örtliche Polizei um den Obergruppenführer Gasperlmeier und sein Team macht sich um die Anzahl der Touristen und den Aufwand Sorgen. Aber nicht nur das macht ihnen Sorgen, denn es gibt einen Unfall des Fremdenverkehrsdirektors und einen Toten aus der chinesischen Delegation. Nun sind die Polizisten aus Altaussee und Liezen gefragt, die Ermittlungen zu übernehmen.
Herbert Dutzers Altaussee-Krimi „Letztes Glückskeks“ mit seinem Cover, das die Verbindung wohl zwischen dem Inhalt und der Region darstellen soll, ist schon sehr gelungen. Ich bin mir sicher in vielen Urlaubsregionen ist es ein Thema, das da vielleicht heißen mag, Ausverkauf der Heimat und der Umwelt, wenn es darum geht ausländische Investoren in die Region zu holen. Es geht auch in anderen Regionen vielleicht auch immer um das gleiche Thema, Vorteilnahme durch Amtspersonen, aber vielleicht nicht immer gleich um Mord und Totschlag. Und so hat der Autor die Themen sehr geschickt zusammengebracht und sein Hauptcharaktere in diese Szenerie hineinversetzt. Diese sind wie schon aus vorherigen Romanen bekannt, da ist der Polizist Gasperlmaier und seine Familie, die schon eine sehr schöne Idylle abgeben, mit kleinen Macken. Außerdem noch das Team der Bezirkspolizei Liezen mit Frau Kohlross und ihre Kollegin, sowie Gasperlmaiers Kollegin in Altaussee. Diese Idylle wird dann durch die chinesische Delegation und ihre Kümmerer nachhaltig gestört. Hier treffen sie dann aufeinander, die unterschiedlichen Interessen. Es entwickelt sich ein sehr interessanter und spannender und vor allem sehr authentischer Krimi, der seinen Spannung sehr gut bis zum Ende entwickelt. Dieses unterstreicht der Autor mit seiner sehr bildhaften Sprache, die nicht nur den Krimi beleuchtet, sondern auch die Region und ihre Besonderheiten.
Dieser vorliegende Altaussee-Krimi ist ein gelungenes Beispiel eines gut entwickelten Krimis, der auch noch sehr interessante regionale Aspekte beinhaltet. Es ist mir manchmal so, als ob auch ein wenig Werbung für die Region gemacht werden soll. Wer regionale Krimis mag sollte diesen unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Historischer Krtiminalfall

Der tote Antiquar von Limehouse
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Ein verschwundenes Collier und der Mord an einem Antiquar beschäftigen DI Ben Ross und sein Team im viktorianischen London. Inspektor Ross muss sich mit beiden Fällen auseinandersetzen, weil er die meiste ...

Ein verschwundenes Collier und der Mord an einem Antiquar beschäftigen DI Ben Ross und sein Team im viktorianischen London. Inspektor Ross muss sich mit beiden Fällen auseinandersetzen, weil er die meiste Erfahrung im Umgang mir schwierigen Ermittlungen hat. Und die sind es in beiden Fällen. Denn im Fall der verschwunden Kette handelt es sich um ein Familienerbstück und die Besitzerin ist sehr einflussreich. Aber auch der Fall des ermordeten Antiquars ist kompliziert, da er wohl auch in zwielichtige Geschäfte verstrickt war. Die Familienangehörige sind sehr besitzergreifend und nicht einfach zu behandeln. Es sind komplizierte Ermittlungen zu erwarten und das in beiden Fällen. Aber DI Ross setzt alle seine Erfahrung ein und er wird Schritt für Schritt die Knoten lösen.
„Der tote Antiquar von Limehouse“ von Ann Granger ist ein sehr interessanter historischer Krimi aus dem viktorianischen London um das Jahr 1871. Das Cover ist sehr ausdrucksstark durch die dunkle Gestaltung, der einsamen Figur, der durch die Straßen des dunklen Londons streift. Es ist eine düstere Atmosphäre, die auf den Leser wartet. Aber welche Überraschung, die Fälle spielen nicht nur im armen Teil Londons, sondern auch im reichen Hampstead. Das Rätsel um die verschwundene Kette beschäftigt des Hauptdarsteller sehr stark, weil er bei den reichen Familien ermitteln muss und das ist nicht einfach. Hier werden natürlich auch die Standesdünkel der Zeit beschrieben und die sind tief und bei Ermittlungen nicht immer hilfreich. Die Autorin gibt dem Inspektor, und auch ein stückweit seiner Frau, Fähigkeiten an die Hand, die ihn befähigen sich sicher in diesen Kreisen zu bewegen. Genauso sicher, wie auch in der Unterwelt von London. Es sind zwei Fälle, die ich mir gut vorstellen kann und die auch sehr authentisch beschrieben werden. Auch die Handelnden bewegen sich sehr nachvollziehbar durch die Straßen Londons. Die Spannung ist ein wenig verborgen, da es sich um einen Cosy Krimi handelt, wobei ich die Ermittlungen des Inspektors hoch spannend finde. Es ist eine Entwicklung, die sich sehen lassen kann und hat am Ende auch eine dicke Überraschung parat. Gelungen finde ich auch die Sprache, die die Autorin benutzt und die ich sehr angemessen für die Zeit und den Ort empfinde.
Mein Fazit fällt daher auch ganz logisch aus, denn ich mag diesen Krimi sehr und konnte mich sehr gut in die Figuren und die Zeit hineinversetzen. Ich mag diese Art von Krimi und kann sie deshalb auch gut weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 01.01.2025

Ultraspannender Thriller

The Twenty
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DCI Adam Bishop wird aus einer Bar an den Tatort gerufen, denn der ist außergewöhnlich. Es handelt sich um mehrere Leichen, die brutal zugerichtet wurden und wie sich später herausstellte auch noch nummeriert ...

DCI Adam Bishop wird aus einer Bar an den Tatort gerufen, denn der ist außergewöhnlich. Es handelt sich um mehrere Leichen, die brutal zugerichtet wurden und wie sich später herausstellte auch noch nummeriert wurden. Das deutet für DCI Bishop und seinen Kollegen DS Hoxten auf einen Serienmörder hin, der sein blutiges Handwerk versteht und scheinbar mit der Polizei spielen will. Es tun sich erst einmal große Rätsel für die beiden Londoner Polizisten auf. Ein Hinweis von Bishops Ex-Frau Romilly Cole auf einen Serienmörder vor 30 Jahren, scheint sie in die richtige Richtung zu weisen, doch dieser Mörder sitzt im Gefängnis. Das macht die Fragezeichen der Ermittler nicht kleiner und so geschehen noch einige Morde, bis sie auf eine Spur stoßen.
Schon das Cover dieses brutalen Thrillers ist ein Fragezeichen. Die lateinische Zahl 20 und der Titel „Twenty“ von Sam Holland, weisen auf eine Mordserie hin und der einsame Mensch auf dem Bild scheint sehr hilflos zu wirken. Aber auch der Prolog deutet die brutalen Taten schon an, wenn die Sicht eines Opfers geschildert wird. Es ist ein sehr blutrünstiger Thriller, der hier vorliegt, der auch von seinen Wendungen lebt und dem Wechsel der Perspektiven. Die Gefühle und Gedanken, die hier immer wieder einfließen halten die Spannung sehr hoch. Ansonsten sind die Charaktere sehr fein gezeichnet und auch sehr nachvollziehbar, wenn auch ihre Gefühlswelt zur Sprache kommt. Aber einfach sind die Protagonisten nicht. Das ist auch bei der Suche nach dem Serienmörder nicht nützlich, vor allem, weil er der Polizei immer näherkommt. Die Schreibweise dieses Thrillers ist sehr flüssig, was dazu beiträgt, dass das Kopfkino anspringt, was dann wieder manchmal sehr belastend sein kann, wegen der Brutalität der Taten. Der Spannungsbogen ist sehr gut ausgebaut und lässt den Leser manchmal mit seinen Vermutungen alleine, um am Ende dann doch diesen Bogen zu schließen.
Der Thriller ist absolut lesenswert, auch wenn er manchmal sehr brutal ist, aber die Spannung dieses Genres ist halt so. Und durch die Wendungen will man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, das unterstreicht die Qualität.

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