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Veröffentlicht am 12.12.2021

Romeo und Julia unter den Hexen/-jägern

Witches & Hunters
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Die Autorin Janina Schneider Tidigk schreibt hier eine Geschichte, die sich wie Romeo und Julia nur unter Hexen und Hexenjäger liest. Zu Beginn lernt der Leser die zwei Hauptfiguren Cat und Alistair kennen, ...

Die Autorin Janina Schneider Tidigk schreibt hier eine Geschichte, die sich wie Romeo und Julia nur unter Hexen und Hexenjäger liest. Zu Beginn lernt der Leser die zwei Hauptfiguren Cat und Alistair kennen, die beide tiefe Gefühle füreinander pflegen. Nur ist Cat im Hexenzirkel von Ashland und Alistair Hexenjäger in Spe. Cat weiß von Alistairs Tätigkeit, während er bei ihr noch völlig im Dunklen tappt. Was für Alistair in einer unschönen Enthüllung endet, stellt für den Leser einen spannenden Start in die Geschichte dar.

Sie stehen Beide zwischen den Fronten. Cat hat eine Familie in ihrem Zirkel aus insgesamt 5 Hexen und Hexern gefunden. Sie wohnen zusammen, unterstützen sich und haben ein besonderes, magisches Verhältnis. Doch verstecken sie sich auch vor den Jägern, um ein halbwegs normales Teenagerleben zu führen.

Alistair ist mit seinen zwei Brüdern zusammen in einer Art Jägerausbildung. Er hat dabei bereits vor Cat begonnen das Jägerdasein zu hinterfragen. Es gibt gute und böse Hexen, aber bei den Jägern wird da kein Unterschied gemacht. Egal, ob jung, alt oder ein Teenager, jede Hexe wird ausgelöscht – was die Geschichte auch eindeutig brutal macht. Und für ihn fühlt es sich moralisch nicht richtig an.

Mir gefiel der moralische Denkanstoß hinter der Geschichte. Es vermittelt eindeutig die Botschaft, dass nicht wichtig ist was/wer du bist, sondern wie du bist und wie du dich verhältst. Und dieses Bild wird unterstützt mit Charakterentwicklungen.

Die Charaktere empfand ich als süß, aber auch im Einzelnen betrachtet eher oberflächlich. Gerade auch die Hauptfiguren nahmen hauptsächlich ihre Rolle im Geschehen ein: Herzzerreißend Liebende in verfeindeten Lagern. In die Charaktere kam ich nicht richtig rein, viel mehr konnte ich das Miteinander im Hexenzirkel oder die Zankereien der Brüder genießen. Bei der Autorin sah ich auf jeden Fall eine Stärke im Zwischenmenschlichem und in den Dialogen. Mir fehlte noch ein wenig der Raum, in dem sich die einzelnen Persönlichkeiten entfalten können.

In „Witches & Hunters“ Handlung liegt ein hoher Fokus auf der Interaktion zwischen den Charakteren, der Freundschaft und der Romanze. Eigene Denkmuster werden hinterfragt und es wird viel mit Moral gearbeitet. Trotzdem wurde durch diesen Handlungsfokus Spannungspotenzial auf Seiten der Fantasy-Elemente verschenkt. Das Spannungslevel wird eher stellenweise durch die Brutalität der Hexenjäger eingebaut.

Fazit:

Wer auf der Suche nach Romanzen, Liebe, die nicht sein darf und freundschaftlichen Bänden ist, wird hier definitiv fündig. Mich erinnert die Geschichte ein wenig an Romeo und Julia im Hexenreich und schafft durch diesen Fokus eine schöne Botschaft hinter den Worten. Für mich hätten die Persönlichkeiten der einzelnen Charaktere noch mehr Raum haben dürfen und auch im Bereich Fantasy-Spannung habe ich noch Potenzial gesehen.

Zitat:

„Spark, wenn deine Welt zusammenbricht, ist in meiner immer Platz für dich“

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Veröffentlicht am 20.10.2021

Jack, wir haben ein Problem

Ministry of Souls – Die Schattenarmee
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Ich habe den Schreibstil von Akram El-Bahay bereits vermisst. Seine Geschichten sind geschrieben, wie alten Märchen und Sagen. Beim Lesen habe ich immer eine Erzählstunde vor Augen, an dem sich die Familie ...

Ich habe den Schreibstil von Akram El-Bahay bereits vermisst. Seine Geschichten sind geschrieben, wie alten Märchen und Sagen. Beim Lesen habe ich immer eine Erzählstunde vor Augen, an dem sich die Familie um einen Kamin schart und alten Geschichten lauscht. Voller fantastischer Elemente und mit viel trockenem Humor.

Der zweite Teil schließt relativ nahtlos an den Vorgänger an. Jack und Naima sehen sich im Kampf gegen den Ifriten und versuchen einen Plan zu entwickeln, wie sie als Sieger hervortreten können. Damit schickt sie ihr Abenteuer nach Ägypten und in die Palastbibliothek. Gleichzeitig bleibt ihr Gegner nicht untätig, stellt Fallen und bietet jede Menge Gefahr.

Es gibt einige Sachen aus Band 1, an die ich mich nach dem Jahr Lesepause nicht mehr so gut erinnern konnte. Die meisten Details waren mir noch präsent, aber der nahtlose Übergang von Auftakt zur Fortsetzung, erschwerte mir trotzdem den Einstieg. Auch gab es ein paar Andeutungen an die Geschehnisse aus dem Vorgänger, die ich einfach nicht überrissen habe. Hier hätte ich mir mehr Klarheit bzw. Wiederholungen gewünscht.

Den Standort der Geschichte habe ich absolut geliebt. Alles Orientalische spricht mich total an und der Autor hat ein absolutes Händchen dafür, den Geist dessen einzufangen. So hat man direkt einen prächtigen Palast, die zahlreichen und bunten Gewänder vor Augen oder den Duft von Kümmel in der Nase, während die Protagonisten über den Marktplatz wandern.

Und mitten in dieser schönen, bunten Welt befinden sich unsere Helden dieser Geschichte. Als Leser begegnet man wieder der altbekannten Truppe aus der Geisterkatzenlady Agatha, dem sprechenden Kater Oz, der Tochter eines arabischen Emiraten Naima und dem Soulman Jack. Ich habe mich so gefreut alle wieder zu sehen.

Die Protagonisten schreiben eine atemanhaltende Geschichte, voller Gefahren, Mut und Selbstlosigkeit. Mit viel Geschick greifen sie ausweglose Situationen an und versuchen das Böse aus der Welt und ihrem Herzen zu halten. Sie stellen tolle Hauptfiguren da, die nach schönen Weisheiten und schöner Moral leben.

Agatha tritt leider insgesamt etwas kürzer, aber dafür wird Oz immer präsenter. Für mich gehört Oz, der alte Archivar im Körper einer Katze, zu meinen liebsten Buchcharakteren. Er nimmt eine entscheidende Rolle im Buch ein, sorgt mit seiner verstaubten Art immer wieder für Schmunzler und legt eine erstaunliche Entwicklung hin. Auch er war für mich ein absoluter Held.

Letztendlich baut sich der Spannungsbogen der Geschichte immer mehr auf, um dem Leser mit einem Knall wieder zu entlassen. Der Handlungsverlauf wird blutig, wartet mit Verlusten und Krieg auf. Daher würde ich die Geschichte unseren jüngsten Lesern vielleicht nicht unbedingt empfehlen. Grundsätzlich sehe ich es allerdings als geeignete Familienlektüre für Erwachsene und die etwas größeren Kinder.

Fazit:

Hier verbindet sich ein toller Schreibstil mit furchtlosen Helden, trockenem Humor und einer Menge Magie. Mir fiel der Einstieg etwas schwieriger, wegen der doch etwas längeren Pause zwischen den zwei Bänden. Trotzdem habe ich im Abenteuer viel Freude empfunden und mitgefiebert. Ich habe mich gefreut alle liebgewonnenen Charaktere wiederzusehen, während der Gegenspieler nochmal für eine gehörige Lesespannung sorgt. Hier jedoch nochmal eine Warnung an unsere ganz kleinen Leser: Die Geschichte ist ganz schön gruselig!

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Rot sehen

Sense of Danger
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Die Storyline von Sense of Danger ist actionreich, brutal und gut aufgebaut. Special Agent Desmond hat in einer Mission einige Kollegen verloren und es ist eindeutig: Die Section 47 hat einen Maulwurf ...

Die Storyline von Sense of Danger ist actionreich, brutal und gut aufgebaut. Special Agent Desmond hat in einer Mission einige Kollegen verloren und es ist eindeutig: Die Section 47 hat einen Maulwurf in den eigenen Reihen. Protagonistin Charlotte wiederum arbeitet als Analystin und ist sehr erfolgreich mit ihrer Intelligenz und Gabe, Lügen herauszuhören und -lesen zu können. Mit ihrer Hilfe möchte Desmond Gerechtigkeit für seine ehemaligen Teamkameraden.

Mich hat der Plot sehr angesprochen, so verspricht er einiges an Spannung und Fantasy-Elementen. Dabei liest sich die Geschichte, wie ein klassischer Actionfilm mit einem Undercover Agent Duo. Zudem gibt es immer wieder genug Hinweise, so dass man mit rätseln kann, wem man wohl besser nicht vertrauen sollte. Zartbesaitet sollte man beim Lesen jedoch nicht sein, da es z. B. Beschreibung von abgetrennten Gliedmaßen u. ä. gibt.

Auch der oberflächliche Aufbau der Fantasy-Welt, empfand ich als sehr interessant. Hier hat 1 % der Weltbevölkerung magische Fähigkeiten, ohne dass die restlichen 99 % davon Bescheid wissen. Ein Teil der Begabten nutzen es für Macht, Gier und Verbrechen, ein großer anderer Teil arbeitet für Section 47. Sie analysieren, beseitigen und vertuschen gefährliche Magier zum Schutz der Menschheit. Es werden Fähigkeiten beschrieben, wie Lügen erkennen, Auren sehen oder Elektrizität beeinflussen.

Der Fantasy-Anteil hätte aus meiner Sicht aber noch etwas mehr ausgebaut werden können. Die Fähigkeiten haben kein Muster, Grenzen und Möglichkeiten werden nicht genau erläutert oder wieso überhaupt 1 % mit Magie aufwachsen. Es werden lediglich die Fähigkeiten der vorkommenden Charaktere genannt und erläutert. Mir hätte es besser gefallen, wären mehr Details eingeflossen.

Begeistern konnte mich die Autorin jedoch mit ihren Hauptfiguren. Beide waren absolut authentisch beschrieben, intelligent und mit mehreren Ecken und Kanten. Viele Erfahrungen in ihrem Leben haben sie abgehärtet und machen sie zu guten, rationalen Agenten. Durch ihre Vorgeschichte wurde etwas Tiefgründigkeit eingearbeitet. Zudem bin ich einfach ein Fan von intelligenten Buchcharakteren, die sich nicht übers Ohr hauen lassen und mit einigen Twists für ihre Mitmenschen bereithalten.

Fazit:

Gut, aber nicht spektakulär. Der Weltenentwurf, die Fantasy-Elemente und der Plot waren interessant ausgedacht in ihren Grundzügen. Jennifer Estep lädt ihre Leser zum Miträtseln ein, aber hätte noch für mehr Spannung und Details ihrer Fantasy-Elemente sorgen können. Die Charaktere sind jedoch vielversprechend und ich bin gespannt auf weitere Fälle von Desmond und Charlotte.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Astronomie x Astrologie Romance

Meet Me Under The Stars
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„Meet Me Under The Stars" fühlt sich an, wie ein Date im Planetarium oder unter dem Sternenhimmel auf einer Picknickdecke mit Teleskop daneben. Es ist ruhig, man verbringt die Zeit viel mit Gesprächen ...

„Meet Me Under The Stars" fühlt sich an, wie ein Date im Planetarium oder unter dem Sternenhimmel auf einer Picknickdecke mit Teleskop daneben. Es ist ruhig, man verbringt die Zeit viel mit Gesprächen über unser Universum und lässt sich verzaubern von den Sternen.

Zwischen Nova und Weston ist es Hass auf den ersten Blick. Sie verbindet ihre Liebe zu den Sternen, aber ihre Ansichten könnten nicht unterschiedlicher sein. Seine Vorliebe gilt der Astrologie und der Wissenschaft, ihre Vorlieben liegen bei der Astronomie und Esoterik. So geraten die Beiden bereits im ersten Gespräch aneinander und nehmen keinen Blatt vor den Mund. Ihre gemeinsamen Momente sind voller Kabelleien, schneller Konter und dabei knistert es gewaltig.

Mir hat es sehr gut gefallen, wie der Schlagabtausch zwischen den Hauptfiguren zeitgleich auch super informativ war. Sie erklären sich dabei gegenseitig unfassbar viele Bereiche aus der Astronomie und Astrologie. Dadurch hatte ich selbst einen intensiveren Einblick zur Sternenthematik.

Dennoch hätte meinetwegen gerne etwas mehr passieren können. Es geht wirklich lange um ein bis zwei Geheimnisse, über die nicht offen gesprochen werden. Ich persönlich bin ein größerer Fan von offener Kommunikation. Damit hat es sich für mich ein wenig gezogen. Allerdings fand ich es auch schön, dass das Buch so viele entschleunigende Momente hatte. Der cozy Vibe hatte seinen Charme.

Fazit:

Hier ist für Sternenliebhaber jeder Art etwas dabei. Insgesamt ist das Buch eher gemütlich mit seinen Szenen und bietet insbesondere im Schlagabtausch der Charaktere Dynamik. Mir wäre es lediglich lieber gewesen, wären die Charaktere an manchen Stellen offener zueinander gewesen. Für mich kommt persönlich hinzu, dass ich es nicht mag, wenn ich so lange auf einen Knall warten muss, der offensichtlich kommen wird.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Interessante Ansätze

Wendy, Darling – Dunkles Nimmerland
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Hast du dich schon Mal gefragt, wie die Geschichte von Wendy und ihren Brüdern nach Nimmerland weitergeht? Mit einem „Sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage“ oder? A.C. Wise beschäftigt sich in „Wendy, ...

Hast du dich schon Mal gefragt, wie die Geschichte von Wendy und ihren Brüdern nach Nimmerland weitergeht? Mit einem „Sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage“ oder? A.C. Wise beschäftigt sich in „Wendy, Darling“ mit dieser Frage und ihre Antwort ist klar und deutlich: Nein.

In diesem Roman warten zwei Handlungsstränge auf den Leser. Wendys Vergangenheit nach ihrem Nimmerland-Abenteuer – in der Psychiatrie und ihrer Gegenwart, in der sie ihre Tochter Jane retten möchte, vor Nimmerland, vor Peter. In der weiterführenden Geschichte von A.C. Wise glauben die Menschen in Wendys Umgebung, dass sie Fantasie und Realität nicht auseinanderhalten kann. Nimmerland? Ein Hirngespinst von ihr. Doch sie findet Stärke in ihrer Wahrheit, bis sie letztendlich auch stark sein muss. Für ihre Tochter.

Für mich hatte „Wendy, Darling“ eine unterschwellige Spannung. Es gibt sehr wenige Dialoge, eher viele Gedanken und Beschreibungen. Die Geschichte spielt größtenteils im Kopf der Charaktere und doch konnte mich gerade der Stil hier abholen. Der Schreibstil war bildhaft, düster und qualitativ hochwertig.

Damit war ich dann auch neugierig auf die drei Hauptcharaktere: Wendy, Peter, Jane.

Ich mochte insbesondere die erwachsene Wendy richtig gerne. Trotz ihrem Alter ist sie abenteuerlustig, erklimmt Hügel, zieht ihre Schuhe aus, um den Sand zwischen ihren Zehen zu spüren oder möchte den Sebel durch die Luft sausen lassen. Ihre Perspektive weckt Lust, selbst ein Abenteuer zu bestreiten oder wie ein Kind Sandburgen zu bauen. Gleichzeitig versucht sie an ihren Erfahrungen zu wachsen und verantwortungsbewusst durchs Leben zu gehen.

Peter ist wiederum DAS Mysterium des Buches für mich gewesen. Über ihn wollte ich möglichst alle Hintergründe wissen. So wird schnell klar, dass er die Abenteuerlust in Wendy wecken konnte, aber auch ein paar toxische Seiten an sich aufweist.

Jane wiederum ist eher rational und möchte in ihren jungen Jahren bereits Wissenschaftlerin werden. Gerade mit ihrem Wissen über unsere Welt, hinterfragt sie die Gegebenheiten und Ungereimtheiten in Nimmerland sofort. Denn in Nimmerland scheint nichts zusammenzupassen.

In Nimmerland berühren sich Schein und Sein auf Messers Schneide. Ich habe die Beschreibungen des Settings geliebt. Gerade, wenn Wendy sich an eines ihrer Abenteuer mit den Piraten oder den schillernden Beschreibungen der Flossen von den Meerjungfrauen erinnert. Es gibt nur Extreme, wunderschön oder unheimlich. Es verspricht Abenteuer, Erlebnisse, aber auch Gefahr und Blut. Und was Peter sagt, ist Gesetz.

Ich fand, dass insbesondere durch die Zeit in der Psychiatrie und durch die zwei Gesichter von Peter und Nimmerland Spannung aufkam. Die Ideen fand ich super, hätte aber in allen Punkten mehr Tiefe-Potenzial gesehen. In der Psychiatrie hätte ich mir auch Gespräche mit Wendy gewünscht, in der es um eine Aufarbeitung ihrer engen toxischen Freundschaft zu Peter geht. Zudem habe ich mir insbesondere vom Ende erwartet, dass es mehr Worte, Seiten, Infos zum – Wie? Wieso? Weshalb? – gibt. Eine ausführlichere Auflösung, ein größeres Fantasy-Konstrukt mit allen Zusammenhängen. Es kommen auch Erläuterungen zu Peter, aber etwas zusammenhangslos, kurz, oberflächlich. Er, seine Geschichte oder Legende wurde mir zu wenig „erklärt“.

Fazit:

Für den Plot und das Spannungslevel hätte ich noch ganz viel mehr Potenzial gesehen. So hat die Autorin doch schon einige richtig geniale Ansätze. Im Roman zeigt uns die Autorin ihre Version der Zukunft von den Darling-Geschwistern und entwirft dabei eine starke, abenteuerlustige Wendy sowie einen toxischen Peter. Es ist ein Roman mit unterschwelliger Spannung, den man nur lesen sollte, wenn man wenigen Dialogen nicht abgeneigt ist.

Zitat:

"Peter war und ist ein Teil von ihr; Nimmerland ist ein Teil von ihr." - Wendy

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