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Veröffentlicht am 16.04.2025

Rot sehen

Sense of Danger
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Die Storyline von Sense of Danger ist actionreich, brutal und gut aufgebaut. Special Agent Desmond hat in einer Mission einige Kollegen verloren und es ist eindeutig: Die Section 47 hat einen Maulwurf ...

Die Storyline von Sense of Danger ist actionreich, brutal und gut aufgebaut. Special Agent Desmond hat in einer Mission einige Kollegen verloren und es ist eindeutig: Die Section 47 hat einen Maulwurf in den eigenen Reihen. Protagonistin Charlotte wiederum arbeitet als Analystin und ist sehr erfolgreich mit ihrer Intelligenz und Gabe, Lügen herauszuhören und -lesen zu können. Mit ihrer Hilfe möchte Desmond Gerechtigkeit für seine ehemaligen Teamkameraden.

Mich hat der Plot sehr angesprochen, so verspricht er einiges an Spannung und Fantasy-Elementen. Dabei liest sich die Geschichte, wie ein klassischer Actionfilm mit einem Undercover Agent Duo. Zudem gibt es immer wieder genug Hinweise, so dass man mit rätseln kann, wem man wohl besser nicht vertrauen sollte. Zartbesaitet sollte man beim Lesen jedoch nicht sein, da es z. B. Beschreibung von abgetrennten Gliedmaßen u. ä. gibt.

Auch der oberflächliche Aufbau der Fantasy-Welt, empfand ich als sehr interessant. Hier hat 1 % der Weltbevölkerung magische Fähigkeiten, ohne dass die restlichen 99 % davon Bescheid wissen. Ein Teil der Begabten nutzen es für Macht, Gier und Verbrechen, ein großer anderer Teil arbeitet für Section 47. Sie analysieren, beseitigen und vertuschen gefährliche Magier zum Schutz der Menschheit. Es werden Fähigkeiten beschrieben, wie Lügen erkennen, Auren sehen oder Elektrizität beeinflussen.

Der Fantasy-Anteil hätte aus meiner Sicht aber noch etwas mehr ausgebaut werden können. Die Fähigkeiten haben kein Muster, Grenzen und Möglichkeiten werden nicht genau erläutert oder wieso überhaupt 1 % mit Magie aufwachsen. Es werden lediglich die Fähigkeiten der vorkommenden Charaktere genannt und erläutert. Mir hätte es besser gefallen, wären mehr Details eingeflossen.

Begeistern konnte mich die Autorin jedoch mit ihren Hauptfiguren. Beide waren absolut authentisch beschrieben, intelligent und mit mehreren Ecken und Kanten. Viele Erfahrungen in ihrem Leben haben sie abgehärtet und machen sie zu guten, rationalen Agenten. Durch ihre Vorgeschichte wurde etwas Tiefgründigkeit eingearbeitet. Zudem bin ich einfach ein Fan von intelligenten Buchcharakteren, die sich nicht übers Ohr hauen lassen und mit einigen Twists für ihre Mitmenschen bereithalten.

Fazit:

Gut, aber nicht spektakulär. Der Weltenentwurf, die Fantasy-Elemente und der Plot waren interessant ausgedacht in ihren Grundzügen. Jennifer Estep lädt ihre Leser zum Miträtseln ein, aber hätte noch für mehr Spannung und Details ihrer Fantasy-Elemente sorgen können. Die Charaktere sind jedoch vielversprechend und ich bin gespannt auf weitere Fälle von Desmond und Charlotte.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Astronomie x Astrologie Romance

Meet Me Under The Stars
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„Meet Me Under The Stars" fühlt sich an, wie ein Date im Planetarium oder unter dem Sternenhimmel auf einer Picknickdecke mit Teleskop daneben. Es ist ruhig, man verbringt die Zeit viel mit Gesprächen ...

„Meet Me Under The Stars" fühlt sich an, wie ein Date im Planetarium oder unter dem Sternenhimmel auf einer Picknickdecke mit Teleskop daneben. Es ist ruhig, man verbringt die Zeit viel mit Gesprächen über unser Universum und lässt sich verzaubern von den Sternen.

Zwischen Nova und Weston ist es Hass auf den ersten Blick. Sie verbindet ihre Liebe zu den Sternen, aber ihre Ansichten könnten nicht unterschiedlicher sein. Seine Vorliebe gilt der Astrologie und der Wissenschaft, ihre Vorlieben liegen bei der Astronomie und Esoterik. So geraten die Beiden bereits im ersten Gespräch aneinander und nehmen keinen Blatt vor den Mund. Ihre gemeinsamen Momente sind voller Kabelleien, schneller Konter und dabei knistert es gewaltig.

Mir hat es sehr gut gefallen, wie der Schlagabtausch zwischen den Hauptfiguren zeitgleich auch super informativ war. Sie erklären sich dabei gegenseitig unfassbar viele Bereiche aus der Astronomie und Astrologie. Dadurch hatte ich selbst einen intensiveren Einblick zur Sternenthematik.

Dennoch hätte meinetwegen gerne etwas mehr passieren können. Es geht wirklich lange um ein bis zwei Geheimnisse, über die nicht offen gesprochen werden. Ich persönlich bin ein größerer Fan von offener Kommunikation. Damit hat es sich für mich ein wenig gezogen. Allerdings fand ich es auch schön, dass das Buch so viele entschleunigende Momente hatte. Der cozy Vibe hatte seinen Charme.

Fazit:

Hier ist für Sternenliebhaber jeder Art etwas dabei. Insgesamt ist das Buch eher gemütlich mit seinen Szenen und bietet insbesondere im Schlagabtausch der Charaktere Dynamik. Mir wäre es lediglich lieber gewesen, wären die Charaktere an manchen Stellen offener zueinander gewesen. Für mich kommt persönlich hinzu, dass ich es nicht mag, wenn ich so lange auf einen Knall warten muss, der offensichtlich kommen wird.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Interessante Ansätze

Wendy, Darling – Dunkles Nimmerland
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Hast du dich schon Mal gefragt, wie die Geschichte von Wendy und ihren Brüdern nach Nimmerland weitergeht? Mit einem „Sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage“ oder? A.C. Wise beschäftigt sich in „Wendy, ...

Hast du dich schon Mal gefragt, wie die Geschichte von Wendy und ihren Brüdern nach Nimmerland weitergeht? Mit einem „Sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage“ oder? A.C. Wise beschäftigt sich in „Wendy, Darling“ mit dieser Frage und ihre Antwort ist klar und deutlich: Nein.

In diesem Roman warten zwei Handlungsstränge auf den Leser. Wendys Vergangenheit nach ihrem Nimmerland-Abenteuer – in der Psychiatrie und ihrer Gegenwart, in der sie ihre Tochter Jane retten möchte, vor Nimmerland, vor Peter. In der weiterführenden Geschichte von A.C. Wise glauben die Menschen in Wendys Umgebung, dass sie Fantasie und Realität nicht auseinanderhalten kann. Nimmerland? Ein Hirngespinst von ihr. Doch sie findet Stärke in ihrer Wahrheit, bis sie letztendlich auch stark sein muss. Für ihre Tochter.

Für mich hatte „Wendy, Darling“ eine unterschwellige Spannung. Es gibt sehr wenige Dialoge, eher viele Gedanken und Beschreibungen. Die Geschichte spielt größtenteils im Kopf der Charaktere und doch konnte mich gerade der Stil hier abholen. Der Schreibstil war bildhaft, düster und qualitativ hochwertig.

Damit war ich dann auch neugierig auf die drei Hauptcharaktere: Wendy, Peter, Jane.

Ich mochte insbesondere die erwachsene Wendy richtig gerne. Trotz ihrem Alter ist sie abenteuerlustig, erklimmt Hügel, zieht ihre Schuhe aus, um den Sand zwischen ihren Zehen zu spüren oder möchte den Sebel durch die Luft sausen lassen. Ihre Perspektive weckt Lust, selbst ein Abenteuer zu bestreiten oder wie ein Kind Sandburgen zu bauen. Gleichzeitig versucht sie an ihren Erfahrungen zu wachsen und verantwortungsbewusst durchs Leben zu gehen.

Peter ist wiederum DAS Mysterium des Buches für mich gewesen. Über ihn wollte ich möglichst alle Hintergründe wissen. So wird schnell klar, dass er die Abenteuerlust in Wendy wecken konnte, aber auch ein paar toxische Seiten an sich aufweist.

Jane wiederum ist eher rational und möchte in ihren jungen Jahren bereits Wissenschaftlerin werden. Gerade mit ihrem Wissen über unsere Welt, hinterfragt sie die Gegebenheiten und Ungereimtheiten in Nimmerland sofort. Denn in Nimmerland scheint nichts zusammenzupassen.

In Nimmerland berühren sich Schein und Sein auf Messers Schneide. Ich habe die Beschreibungen des Settings geliebt. Gerade, wenn Wendy sich an eines ihrer Abenteuer mit den Piraten oder den schillernden Beschreibungen der Flossen von den Meerjungfrauen erinnert. Es gibt nur Extreme, wunderschön oder unheimlich. Es verspricht Abenteuer, Erlebnisse, aber auch Gefahr und Blut. Und was Peter sagt, ist Gesetz.

Ich fand, dass insbesondere durch die Zeit in der Psychiatrie und durch die zwei Gesichter von Peter und Nimmerland Spannung aufkam. Die Ideen fand ich super, hätte aber in allen Punkten mehr Tiefe-Potenzial gesehen. In der Psychiatrie hätte ich mir auch Gespräche mit Wendy gewünscht, in der es um eine Aufarbeitung ihrer engen toxischen Freundschaft zu Peter geht. Zudem habe ich mir insbesondere vom Ende erwartet, dass es mehr Worte, Seiten, Infos zum – Wie? Wieso? Weshalb? – gibt. Eine ausführlichere Auflösung, ein größeres Fantasy-Konstrukt mit allen Zusammenhängen. Es kommen auch Erläuterungen zu Peter, aber etwas zusammenhangslos, kurz, oberflächlich. Er, seine Geschichte oder Legende wurde mir zu wenig „erklärt“.

Fazit:

Für den Plot und das Spannungslevel hätte ich noch ganz viel mehr Potenzial gesehen. So hat die Autorin doch schon einige richtig geniale Ansätze. Im Roman zeigt uns die Autorin ihre Version der Zukunft von den Darling-Geschwistern und entwirft dabei eine starke, abenteuerlustige Wendy sowie einen toxischen Peter. Es ist ein Roman mit unterschwelliger Spannung, den man nur lesen sollte, wenn man wenigen Dialogen nicht abgeneigt ist.

Zitat:

"Peter war und ist ein Teil von ihr; Nimmerland ist ein Teil von ihr." - Wendy

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Regenschirme, Schmetterlinge und Blut... viel Blut

Red Umbrella Society – Der Kuss des Schmetterlings
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„Red Umbrella Society“ ist mein 2. Buch der Autorin und ich kann eins mit Sicherheit sagen: Caroline Brinkmann kann richtig gut schreiben! Ihre Worte werden geradezu lebendig, besitzen immer eine humorvolle ...

„Red Umbrella Society“ ist mein 2. Buch der Autorin und ich kann eins mit Sicherheit sagen: Caroline Brinkmann kann richtig gut schreiben! Ihre Worte werden geradezu lebendig, besitzen immer eine humorvolle Note und sie kleben meinen Blick geradezu an die Seiten.

In diesem Roman lernt man eine Diebesgruppe kennen, die 3 ½ Musketiere. Skadi, ihr Bruder, sein Freund und ihr Chatbot mit Programmierfehler, den sie liebevoll „Charakter“ nennen. Doch ein Einbruch geht majestätisch schief und plötzlich sind der verhunzte Auftrag ihres Untergrundbosses, eine blutige Leiche und der Pitbull unter den Detektiven ihre neuesten Probleme.

Aus meiner Sicht nehmen Skadi und der Detektiv die größten Rollen im Geschehen ein. Die Diebin Skadi fand ich frech und dreist und richtig trocken sarkastisch. Ihr gewitztes Selbst hat mich schnell für sich vereinnahmt. Zudem ist sie als talentierten Langfinger mit zig kreativen Tarnungen, super spannend als Hauptfigur.

Zum attraktiven Detektiv David, kann ich wenig sicher sagen, außer, dass er wohl attraktiv ist. Ansonsten fand ich ihn eher undurchschaubar, geheimnisvoll und für ein paar Überraschungen gut. Gerade gegenüber einer Kriminellen hat er so seine Bedenken und gibt sich daher natürlich sehr verschlossen. Manchmal fand ich ihn aber auch etwas vorverurteilend, weswegen für mich romantische Elemente weniger nachvollziehbar sind.

Die Beiden begegnen sich immer wieder, da sie im mysteriösen Mordfall rund um einen Red Umbrella Society-Member ermitteln. Skadi, um sich und ihre Musketiere in Unschuld reinzuwaschen, David, um sie zu überführen. Ab hier habe ich einen spannenden Krimi mit Enemies-to-Lovers-Romanze erwartet. Es entwickelte sich jedoch eher zum Fantasy-Thriller mit leicht horrorartigen Elementen. Es wurde blutrünstig, spannend, gruselig. Gefühlt eskalierten die Geschehnisse jedes Kapitel ein bisschen mehr. Ein Pageturner schlechthin. Ich persönlich hätte mich jedoch gerne vorher auf das Gänsehaut verursachende Genre eingestellt. Ich bin zwar ein großer Krimi-Fan, aber für Thriller/Horror selten zu haben. Trotzdem, objektiv gesprochen, lässt sich das Buch schwer aus der Hand legen.

Die Nebencharaktere fand ich etwas blasser mit Ausnahme vom supergenialen und witzigen Chatbot mit seinen schnippischen Kommentaren (meinen Lieblingscharakter des Buches, muss ich nicht mehr benennen oder?) sowie einem Red Umbrella Society-Mitglied. Die Society beherbergt eine spannende Idee, von dem ich in Band 1 gefühlt nun das Grundgerüst kenne. Von Band 2 würde ich mir Details wünschen, die das Konstrukt fertig bauen. Ich denke, das bietet noch einiges an Potenzial.

Vorsicht: Böser Cliffhanger-Gefahr!

Fazit:

Wieder mal ein sehr gutes Beispiel dafür, dass man ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen sollte. Im Auftakt erwartete mich ein spannender Fantasy-Thriller-Pageturner mit blutigem Ermittlungsverlauf. Skadi ist eine freche Hauptfigur, die einiges auf dem Kasten hat und ein kleiner Probleme-Magnet ist. Die restlichen Charaktere finde ich bisher etwas blass und ich bin mir nicht sicher, ob mich eine Romanze in dem Plot abholen könnte.

Der Plot und der Schreibstil wissen absolut an die Seiten zu fesseln, auch wenn ich gegenüber den Genres im Buch etwas andere Erwartungen hatte. So bin ich mittlerweile ein Fan vom Chatbot, habe eine gruselige Nacht nach dem Lesen mehr auf der Strichliste und bin neugierig, wie die Autorin die Society noch ausführen wird.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

A very risky gamble

Casino Durable - All in with the Devil
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Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es lädt ein in die Welt des exklusiven, luxuriösen Casino Durable. Ein edles Haus mit spektakulärer Innenausstattung und High Society Spielern. Über ...

Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es lädt ein in die Welt des exklusiven, luxuriösen Casino Durable. Ein edles Haus mit spektakulärer Innenausstattung und High Society Spielern. Über den Verlauf wird das Casino immer weiter ausgearbeitet. Den Einblick zu den internen Abläufen fand ich sehr spannend: Von Einstellungskriterien bei Mitarbeitern bis hin dazu über, welche Details bei der Herstellung von Chips relevant sind.

Und genau dieses VIP-Casino sucht sich Dawn als Opfer aus, um die Hausbesitzer über den Tisch zu ziehen und um als Betrügerin aufzufliegen. Denn Dawn will eins: Hinter Gitter. Dawn ist eine sehr ungewöhnliche, starke Hauptfigur mit Köpfchen. Ihr mathematisches Talent, aber auch ihre Fähigkeit sich anzupassen, wie ein Chamäleon, machen sie gefährlich.

Ihr Talent erkennen auch die Durable Brüder, denn sie bieten ihr einen Deal an. Keine Polizei und dafür soll sie helfen, andere Betrüger zu erkennen. Das war auch der Part, der mir am meisten Freude bereitet hat an der Geschichte. Ich fand es total spannend zu lesen, welche Details Profi-Betrüger verwenden, um Casinos abzuzocken. Seien es spiegelnde Deko oder nicht gut gewähltes Casino-Personal.

Die sich anbahnende Romanze hat mich ein wenig an Culpa Mia erinnert, was mir persönlich etwas zu überspitztes Drama bietet. Zu Beginn deutet sich eine Haters-to-Lovers-Geschichte an. Der Haters-Teil hat es dabei ziemlich in sich, da sich die Charaktere auf tiefer Ebene verletzen wollen und es auch tun. Mir war es stellenweise zu fies und beleidigend. Bis es zur Haters-plötzlich-Lovers-Geschichte wurde. Ich konnte mich da leider nicht hineinfühlen.

Mit dem männlichen Love Interest bin ich dann leider nicht mehr warm geworden. Abseits von der Romanze war er anderen Menschen gegenüber oft brutal und mir wurde nicht genug kritisch betrachtet, dass das auch problematisch ist. Ich habe mich daher zwischenzeitlich gefragt, ob es in Richtung Dark Romance gehen sollte.

Insgesamt fand ich den Schreibstil gut. Nur hin und wieder gab es ein paar Sprünge in den Szenen, bei denen ich ein paar weitere Wörter zur Beschreibung benötigt hätte. (Bsp. An einer Stelle fliegt eine Faust in Richtung der Hauptfigur… und dann? Traf die Faust? Ging sie daneben? Ist sie verletzt?) Also braucht es vielleicht noch paar mehr Details, damit man genau versteht, was gerade passiert. Zudem bin ich über einige Casino- & Tarot-Metaphern der Hauptfiguren gestolpert, da ich sie nicht immer ganz überrissen habe. Doch die Autorin schreibt mit viel Herz. Es gab definitiv einige Sätze, die ich mir herausgeschrieben habe und die nachklingen.

Fazit:

Ich mochte das alltägliche Casino-Geschehen und die Ermittlungen darin. Insgesamt fand ich den Schreibstil auch sehr schön ausgearbeitet, an manchen Stellen war es mir jedoch zu metaphorisch oder sprunghaft.

Mit der Lovestory wurde es mir zu dramatisch, weshalb mich die Geschichte im Verlauf verloren hat. Wer Culpa Mia-Dramatik und leichten Mafia-Vibes nicht abgeneigt ist, wird hier sicherlich seine Freude haben.

Zitat:

„»Das ist mein Casino und mein Spiel, Dawn.«
»Ein Spiel, das du längst verloren hast, als ich dein Casino betreten habe, Gabriel Durable.«“ – S. 107

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