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Veröffentlicht am 04.01.2025

Fantasy, Sarkasmus, Spannung - alles was das Herz begehrt.

Glimmer – Tod einer Nymphe
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Der 2. Band von Glimmer beginnt mit einer guten Menge an Wiederholungen aus dem Auftakt. Seit dem Vorgänger ist etwas Zeit ins Land gezogen. Man wird beiläufig auf den aktuellen Stand gebracht, z. B. über ...

Der 2. Band von Glimmer beginnt mit einer guten Menge an Wiederholungen aus dem Auftakt. Seit dem Vorgänger ist etwas Zeit ins Land gezogen. Man wird beiläufig auf den aktuellen Stand gebracht, z. B. über Jinx‘s Umzug in eine neue Stadt oder darüber, wie ihre bisherigen Fälle dort liefen. Außerdem beginnt die Reihe immer ein bisschen skandalös.

Ich habe mich abgeholt gefühlt und das Spannungslevel musste sich nicht erst langsam aufbauen, durch das „ins Geschehen geworfen werden“. Die Kombination aus „Was bisher geschah“, wie ging es mit den Charakteren weiter und aktuellen Geschehnissen, fand ich also sehr gut gewählt. Ab dem Einstieg war ich gefesselt und das hielt sich über den gesamten Roman. Vor allem, weil der nächste große Fall nicht lange auf sich warten lässt. Denn es scheint etwas auf den Markt zu kommen, dass selbst untote, unsterbliche Wesen zur Strecke bringt.

In der bisherigen Glimmer-Reihe habe ich die Ermittlungsarbeiten von Jinx bereits lieben gelernt. Sie sind spannungsgeladen und es gibt immer mehrere Spuren. Die Hauptfigur zeigt, wie sie auf neue Hinweise kommt, wie sie vorhandenes Wissen kombiniert und damit geht ihr Fall in einem guten Tempo voran. Tendenziell also starke Krimi-Elemente mit teils auch brutalen Szenen, die mich immer an der Stange hielten. Vor allem, weil Jinx sich gern in brenzlige Fälle hineinmanövriert, Einhörner gegen sich aufbringt oder Mal aus Versehen einen Drachen bestielt.

Bringt mich gleich zu dem Punkt „Hauptfigur Jinx“. Ich liebe diese Frau. Sie ist ein bisschen zynisch, abgebrüht und taff. Sie stürzt sich immer ins Geschehen und sorgt damit für spannende Erlebnisse (für Leser und andere Charaktere). Am liebsten wäre sie Einzelgängerin, aber gewinnt Andere schnell für sich. Ihr oft zynischer, dunkler, sarkastischer Humor, dass sie sich selten aus der Ruhe bringen lässt und alle(s) einfach annimmt, wie es kommt, bringen ihr ungewollt überall Sympathiepunkte ein. Natürlich weckt sie mit ihrer mutigen, teils draufgängerischen Art in vielen Wesen auch einen Beschützerinstinkt. Und es war schön zu beobachten, wie sie im Laufe der Geschichte immer mehr Personen wichtig wird. In meinem Herzen hat sie einen ganz festen Platz.

Doch nicht nur auf sie habe ich mich gefreut. Bereits mit Band 1 ist Höllenhund Gato in mein Herz spaziert. Sein Liebe zu Jinx sowie teils humorvolle Gestiken, machen ihn zum grandiosen Begleiter. Die Autorin hat auch ein Händchen für Nebencharaktere und machte das Wiedersehen mit ihnen zu etwas, auf das ich hin gefiebert habe. Ein paar Nebencharaktere werden vertieft oder neu vorgestellt. Wer vorher mehr im Hintergrund blieb und nun etwas mehr in den Fokus rückt, ist z. B. der flirtende Drache. An romantischen Elementen wird in Band 2 jedoch gespart. Stattdessen gibt es eher ein Hauch spicy Flirt, auf die man sich freuen kann.

Die Anderswelt bietet uns wieder einen tollen fantastischen Einblick. Autorin Heather G. Harris bietet noch mehr Fantasy-Wesen, noch mehr Fantasy-Details. Zum Beispiel war ich total fasziniert von dem Detail, dass Drachen nicht lügen können, aber die Wahrheit mit Sarkasmus verschleiern können. Oder Wesen, wie Pfeifer, die mit Tieren, aber auch fantastischen Tieren, wie z. B. Einhörnern, Höllenhunden sprechen können, fand ich super. Fantasy wird hier nie zu knapp.

Fazit:

Wer Band 1 mochte, wird auch die Fortsetzung lieben. Man findet schenll in den spannenden, fantasievollen Plot. Auf das Wiedersehen altbekannter Gesichter, habe ich mich richtig gefreut, gleichzeitig waren die neuen Charaktere total interessant. Es gibt wieder eine tolle Kombination aus einer sympathischen Hauptfigur, viel trockener Humor und einen spannenden Ermittlungsfall in der Anderswelt. Eine Reihe, in die ich ständig abtauchen könnte.

Achtung, nichts für zartbesaitete Leser.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Sicher nicht mein letztes Buch der Autorin!

Die versteckte Apotheke
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Es gibt Bücher von denen erzählt man mit einem glitzern in den Augen, mit Begeisterung in der Stimme. „Die versteckte Apotheke“ ist für mich genau so ein Buch. Historisch, atmosphärisch, düster und spannend ...

Es gibt Bücher von denen erzählt man mit einem glitzern in den Augen, mit Begeisterung in der Stimme. „Die versteckte Apotheke“ ist für mich genau so ein Buch. Historisch, atmosphärisch, düster und spannend bis zur letzten Seite.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte auf zwei Zeitebenen. Im vergangenen, regnerischen England stößt man als Leser auf Nella, die Apothekerin des Vertrauens für jegliche Frau in Not. Hinter ihren Geheimtüren versteckt sie einen Raum voller Phiolen, Arzneien und Gift sowie ein Haufen alter Geheimnisse. In der Gegenwart traf ich auf Caroline, die gerade eine schwere Ehekrise durchmacht und deswegen eine alleinige Reise nach England antritt. Spontan schließt sie sich einer Aktivität namens „mudlarking“ an. Einer Suche nach Schätzen in der Themse, bei der sie eine Apothekenflasche findet, dessen Geschichte sie sofort reizt.

Es gab so viele Aspekte aus jeder Perspektive, die mein Interesse aufrechterhalten haben. In der vergangenen Perspektive hat mich die Entstehungsgeschichte der außergewöhnlichen Apotheke besonders interessiert. Ich habe mich gefragt, warum führt man eine Giftapotheke? Nellas Hintergrundgeschichte ist nachvollziehbar und ein wenig düster. Trotzdem bleibt sie auf eigene Art hilfsbereit und wird damit morally grey. Zudem war jede Erläuterung zu den Arzneien, Käfern und Wurzeln spannend eingefädelt. Ich mochte Nella und ihre Perspektive.

Bei Caroline in der Gegenwart fand ich das Konzept von mudlarking schon genial – ich konnte mir sofort vorstellen das Abenteuer selbst mal auszuprobieren. Außerdem wird in ihrer Perspektive absolut authentisch beschrieben, wie über historische Gegebenheiten recherchiert wird. Es gab Beschreibungen über alte Karten, die über aktuelle gelegt werden und wie man Manuskripte, Briefe oder ähnliches über die Bibliothek anfordern kann. Über ihre Eheprobleme kam noch eine persönliche Note zu ihr mit hinein. Bei den Beschreibungen zwischen ihr und ihrem Partner hat mein Herz bereits nach wenigen Seiten geschmerzt. Es ist eine schriftstellerische Kunst bereits mit wenigen Worten emotional so abholen zu können.

Der Wechsel zwischen einer lebendigen Szene aus der Vergangenheit zur Entdeckung verstaubter Bücher oder alten Zeitungsartikeln über das, was eben erst passiert ist, hatte eine spannende Dynamik. Es gab keine Perspektive, die ich zu irgendeinem Zeitpunkt nicht sofort weiterlesen wollte. Sarah Penner beschreibt zwei absolut liebevolle, starke und mutige Frauen, die für ihre Geschichte einstehen und deren Geschichte ich gerne in den Händen hielt. Das Kennenlernen mit Nella und Caroline möchte ich nicht missen.

Fazit:

Macht definitiv Lust auf weitere historische Romane!

Ein Kompliment an die Schriftstellerin historische Recherchen und Gegebenheiten so spannend zu gestalten, dass es selbst mir in den Fingern juckt das nächste Geheimnis zu erkunden. Der historische Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die wunderbar ineinander eingreifen und sich in der Spannung nichts nehmen. Als Plot ist die Giftapotheke allein bereits mehr als interessant, in Kombi mit dem Wissen über Arzneien, der Recherche in der Gegenwart über die damalige Geschichte und jeder persönlichen Szene ist das Buch kaum aus der Hand zu legen.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Mean Girls meets Banshee

Fallen Princess
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Mona Kasten hat es mal wieder geschafft. Ich bin beeindruckt. Sie kann eindeutig nicht nur New Adult, sondern auch Fantasy (mit New Adult). Ihren Schreibstil kenne und liebe ich bereits. Sie schreibt immer ...

Mona Kasten hat es mal wieder geschafft. Ich bin beeindruckt. Sie kann eindeutig nicht nur New Adult, sondern auch Fantasy (mit New Adult). Ihren Schreibstil kenne und liebe ich bereits. Sie schreibt immer so, dass es eine gewisse Sogwirkung auf mich entfaltet. Im Laufe der Geschichten habe ich an den Seiten geklebt, wie Kaugummi an der Schuhsohle.

Zunächst muss ich sagen, dass mir eine Geschichte zu einem Volk voller Sagengestalten richtig gut gefallen hat. Vor allem, waren darunter viele Wesen der Todeswelt (Banshee, Reapers, etc.), die selten so einen positiven Touch in Geschichten erhalten. Das Buch steuert auf jeden Fall den Hintergrundgedanken bei, dass alles eine Frage der Perspektive ist und düstere Wesen einen schönen Wert haben können. Gerne mehr davon in den Folgebänden.

Hauptfigur Zoey hat mich am Anfang ein wenig an eine Starfigur aus Mean Girls erinnert: wunderschön, beliebt, DAS High Society Girl und bissig. Nur kam bei ihr mit ihrer Todesgabe schnell der Fall.

Trotzdem ist sie nicht unsympathisch. Wie jeder Mensch, hat auch ihr Charakter eine Grauschattierung. Es gab eine gewisse Fläche, die Entwicklung geboten hat und die sie auch durchwandert. Ich mochte ihre Perspektive und wie sie sich immer mehr Gedanken um sich und ihre Umwelt gemacht hat.

Richtig genial fand ich auch die Nebencharaktere. Ich fand alle richtig lebendig, habe Viele ins Herz geschlossen oder innerlich verflucht. Insbesondere die eigensinnigen Charaktere in Zoeys neuem Campus fühlten sich schnell nach einem Zuhause an - Dylan mit der hohen Mauer, die süße Maus Kenna und der schalkhaften Murphy. Sie sind wirklich vielschichtige Charaktere.

Was mir auch sehr gefiel waren die romantischen Parts. Nicht alle sind rosig. Einige davon fühlten sich an wie Dornen. Es geht aber auch viel um Vertrauen. Darum, dass es manchmal schwierig ist Vertrauen zu erkämpfen oder zu schenken, was es uns aber auch geben kann.

Letztendlich wird der Genre-Mix abgeschlossen mit einer interessanten Mord-Ermittlung. Das Abenteuer bietet Gefahr. Vielleicht gibt es hier keine so starken Thrill-Elemente, wie in anderen Krimis, dennoch hat es aus meiner Sicht zur Spannungskurve gut beigetragen.

Fazit:

Das Abenteuer weiß mit einem gelungenen Genre-Mix zu überzeugen. „Fallen Princess“ ist ein New Adult-Fantasy-Krimi-Roman voller interessanter Sagengestalten mit Sogwirkung. Insbesondere auf düstere Wesen der Todeswelt, bekommt man hier einen neuen Blickwinkel. Zoey ist keine perfekte Protagonistin, eher voller Fehler doch auch mit stetiger Charakterentwicklung. Ich mochte sie und einige der Nebencharaktere total gerne, besonders die vielschichtigen Campus-Freunde.

Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Miträtseln auf hohem Niveau

The Inheritance Games - Der letzte Schachzug
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Für mich sticht diese Reihe insbesondere in einem Punkt sehr hervor, nämlich mit ihrer Rätselwelt. Das Herrenhaus mit all seinen versteckten Geheimfächern, Geheimgängen oder versteckten Rätselelementen, ...

Für mich sticht diese Reihe insbesondere in einem Punkt sehr hervor, nämlich mit ihrer Rätselwelt. Das Herrenhaus mit all seinen versteckten Geheimfächern, Geheimgängen oder versteckten Rätselelementen, ist ein Besuchsort, den ich immer wieder gerne aufsuche. Es wird gespielt, es wird gerätselt, verstrickt und das auf einem hohen, intelligenten Niveau. Für seinen letzten Schachzug hat sich Tobias Hawthornes noch ein verzwicktes Spiel für seine Enkel und seine Erbin ausgedacht.

Ich war immer wieder fasziniert davon, wie mehrdimensional, vorausschauend und kalkulierend der alte, verstorbene Milliardär gedacht hat. Bei seinen Spielen hat er so vieles bedacht und erst im Anschluss die kleinen, bewussten Manipulationen entdeckt. Sein komplexes Zusammenspiel habe ich mir wie ein Knäuel aus zahlreichen, roten Fäden vorgestellt über das er den kompletten Überblick behalten hat. Vor ihm habe ich so meinen Hut gezogen sowie vor der Autorin, die sich das alles ausgedacht hat und die es selbst überblicken musste.

Bei vielen Details konnte ich miträtseln, so dass ich ein wenig an ein Mitmachbuch erinnert wurde. In anderen Momenten war ich komplett raus und einfach nur beeindruckt von den intelligenten Personen. Ich liebe ja intelligente Buchcharaktere. Protagonistin Avery sticht dabei besonders heraus. Sie enträtselt Unmengen über die Reihe hinweg und lernt so viel von den Spielmakern. Es war grandios in diesem Band zu beobachten, wie sie langsam selbst anfing das Spiel zu lenken und es zu ihrem eigen zu machen. Trotzdem musste ich beim Lesen aufmerksam dabei bleiben, um den Anschluss bei den Überlegungen und beim Enträtseln nicht zu verlieren.

Die Lovestory war für mich persönlich weiterhin eher uninteressant, aber der Fokus war da nicht allzu sehr darauf. Stattdessen wurde das letzte Rätsel spannend aufgezogen und viele Enthüllungen präsentiert, die es mir nicht ermöglicht haben, dieses Buch freiwillig aus der Hand zu legen.

Im 3. Band gibt es einen neuen Widersacher, der die Strippen zieht, Geheimnisse aufwirbelt und gefährliche Wahrheiten aufdeckt. Die Autorin zeigt zudem mit dem Finale, dass sie aus allem ein Rätsel machen kann. Auch wenn es um Leben und Tod geht, auch wenn es um Mord und Leichen geht. Für mich wirkte der neue Widersacher, wie ein Nachahmungstäter des alten Herren, der die Spiele auf ein gefährliches Level anhebt. Auch hier sehe ich die Reihe noch nicht als Thriller an, aber als Jugendkrimi sticht sie definitiv hervor.

Fazit:

Gefühlt nehmen die Rätsel in „The Inheritance Games“ nie ein Ende. Das komplexe Zusammenspiel, die intelligenten Charaktere und die Sogwirkung durch die gefährlichen Spiele, sind einfach grandios. Im letzten Schachzug begleitet man Avery noch einmal im Wettbewerb gegen den alten Herrn, bei dem sie über sich hinauswächst und selbst zum Spielmaker wird.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Er ist eine 10/10, aber der Schurke der Stadt und dein Boss.

Assistant to the Villain
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Der Humor in diesem Buch ist so absurd und skurril. Ich liebe es. Die Geschichte muss man schmunzelnd lesen.

Evie ist Assistentin ihrer Boshaftigkeit. Sie ist super süß, verquasselt, stolpert regelmäßig ...

Der Humor in diesem Buch ist so absurd und skurril. Ich liebe es. Die Geschichte muss man schmunzelnd lesen.

Evie ist Assistentin ihrer Boshaftigkeit. Sie ist super süß, verquasselt, stolpert regelmäßig und verbreitet gut Laune wie eine Superpower. Ein Sonnenschein auf zwei Beinen und sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Grübchen ihres Chefs hervorzuholen. Der Schurke ist böse, die Dunkelheit erzittert vor ihm, er ist fasziniert vom Glitzern in den Augen seiner Assistent... er ist BÖSE.

Die Autorin hatte mit dem Grundplot eine wirklich geniale Idee und hat sie unfassbar lustig umgesetzt. Mir ist so viel Witz und trockener Humor begegnet. Dabei geht sie auf klassische Fantasy-Klischees ein und dreht sie 1x um. Wie im Märchen gibt es ein Schloss, an der Decke baumeln jedoch die Köpfe der Feinde. Die Hauptfigur der Geschichte sieht verboten gut aus, verboten sind aber auch seine Alltagstätigkeiten. Statt dem Prinzen auf dem weißen Pferd, gibt es den Schurken mit einem Drachen. Die Welt ist keine zu komplexe Fantasy-Welt, aber gut durchdacht und stimmig. Ich fand jede Märchenwendung genial und habe den Einblick dazu, für den Bösewichten zu arbeiten, genossen.

Ohne viel Spice, sorgt die Schwärmerei der zwei Hauptfiguren für ein ordentliches Prickeln. Die Kombi aus Sunshine und Grumpy ist so gegensätzlich und doch passen ihre Persönlichkeiten, wie Arsch auf Eimer. Man muss sie einfach shippen.

Neben dem vielen Witz und der slow burn Romanze, kommt über die Seiten auch Spannung auf durch den Büroalltag im Schurken-Büro. Intrigen, Verräter, Angriffe auf den beliebten König… das gehört zum Alltagsgeschäft. Das Buch lebt aber auch von ihren Charakteren.

Bei den Angestellten des Schurkens kam schnell Familien-Charakter auf. Originelle Persönlichkeiten, wie die Heilerin mit endlos pinken Kleidern und Schleifen, dem tierlieben Drachenzähmer oder der zankigen Bürorivalin von Evie, schließt man schnell ins Herz. Sie empfand ich auch alle als sehr tiefgründig, weil jeder eine Geschichte hat, die dazu führt für einen Bösewichten zu arbeiten. Grauschattierte Charaktere, mal aus einem anderen Blickwinkel.

Fazit:

Hannah Nicole Mahrer hat ganz tief in der Märchenkiste gegraben, Fantasy-Elemente hinzugepackt und möglichst viele Klischees umgedreht. Eine tolle Idee, dessen Potenzial auch komplett ausgenutzt wird.

10/10 für die Idee, die Umsetzung und für den Humor.

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