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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2025

nett, stellt aber überwiegend Wildbienen aus UK vor

Unsere Wildbienen
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Sarah Wyndham Lewis führt in Grundlagenwissen zu Bienen und ihrem Leben ein, bespricht Unterschiede zwischen Bienen, Wespen, Fliegen und Hornissen. Sie stellt eine persönliche Auswahl von 25 Wildbienen ...

Sarah Wyndham Lewis führt in Grundlagenwissen zu Bienen und ihrem Leben ein, bespricht Unterschiede zwischen Bienen, Wespen, Fliegen und Hornissen. Sie stellt eine persönliche Auswahl von 25 Wildbienen vor und auch Wildhummeln, Kuckucksbienen, Schwebfliegen, wobei sie angibt, dass es weltweit 25.000 verschiedene Bienenarten gibt, erläutert, wie man den eigenen Garten bienenfreundlicher gestalten kann. Hierzu benennt sie verschiedene Pflanzen, die sie auch in Tabellen aufführt, zeigt auf, wie man durch Gestaltung und Materialangebot Nisthilfe geben kann.

Das Buch ist schon sehr interessant geschrieben, die Wildbienen- und andere -portraits sind ausführlich und haben mir gut gefallen. Allerdings kommen diese, genau wie die „Großen 8“ anscheinend überwiegend in der Heimat der Autorin, in Großbritanien vor. Es gibt sehr wohl sehr ausführliche Angaben zum Vorkommen, aber nur zu UK samt Inseln und Kanalinseln, aber ansonsten wird es schon sehr ungenau, wie beispielsweise nördliches Europa, USA oder es wird auch schon mal Griechenland benannt, gerademal in einem Nebensatz. Da hätte ich mir für ein Buch, das in Deutschland herausgegeben wird, gerne einen Anhang oder eine Überarbeitung gewünscht. So sind die Kapitel mit Portraits doch weitaus weniger interessant für mich als sie sein könnten. Sehr gut gefallen haben mir die Ausführungen zur Gartengestaltung, d.h. die Listen mit bienenfreundlichen Pflanzen, die ja vermutlich auch die hier heimischen Wildbienen attraktiv finden.

Veröffentlicht am 05.01.2025

nette Modelle, für mich zu schwierig

Flauschige Wende-Kuscheltiere
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Zunächst erläutert die Autorin Grundlegendes zu Nadeln, Garn, wie man einen Fadenring häkelt, Kettmaschen aufhäkelt und noch einiges mehr; häkeln an sich sollte man schon beherrschen. Es folgen tipps zum ...

Zunächst erläutert die Autorin Grundlegendes zu Nadeln, Garn, wie man einen Fadenring häkelt, Kettmaschen aufhäkelt und noch einiges mehr; häkeln an sich sollte man schon beherrschen. Es folgen tipps zum Häkeln mit Plüschgarn und dann die Anleitungen für verschiedene Tiere, die man einzeln mit Füllwatte füllen und als Plüschtier nutzen oder zu zweit zusammenbringen kann, als Wendeplüschtier, Die Anleitungen werden durch Fotos ergänzt. Ich muss gestehen, dass ich nicht ganz schlau daraus werde; die Anleitungen sind knapp, die ergänzenden Fotos für mich nicht eindeutig. Ich denke, es wäre besser gewesen, die einzelnen Schritte mit normalem Garn aufzuzeigen; bei dem Plüschgehäkelten kann ich vieles des gezeigten überhaupt nicht wirklich erkennen. Bei manchen Fotos habe ich den Eindruck, dass zwei Plüschtiere in den selben Farbtönen zusammengenäht werden, kann dem Ganzen aber nicht wirklich folgen. Wahrscheinlich ist es ein persönliches Problem und Leute, die schon ähnliche Figuren und auch mit Plüschgarn gehäkelt haben, werden verstehen, was da beschrieben wird. Die Anleitungen weiter hinten im Buch werden zum Teil mit normalem Baumwollgarn gefertigt, beispielsweise der Bienenstock; so hätte es mir insgesamt besser gefallen.

Veröffentlicht am 17.09.2024

hat mich leider nicht so ganz abgeholt

Entdecke deine Stimme
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Die Stimmtherapeutin Sophia Katschinski zeigt ihre Sicht zur Stimme auf: Die Fünf Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Ather dienen als Landkarte“; diese Formulierung zieht sich kontinuierlich durchs ...

Die Stimmtherapeutin Sophia Katschinski zeigt ihre Sicht zur Stimme auf: Die Fünf Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Ather dienen als Landkarte“; diese Formulierung zieht sich kontinuierlich durchs Buch, wird immer wieder wiederholt, mir schon deutlich zu oft. Zu jedem der fünf Element beschreibt die Autorin Eigenheiten beispielsweise von Atmung und Stimme, nachdem sie Grundlegendes zu Atmung, Stimmlippen usw. erläutert hat. Zu jedem der Elemente gibt es Beschreibungen von Übungen, die schon nach der ersten Ausführung deutliche Unterschiede aufzeigen sollen. Ausgedachte Fallbeispiele mit erdachten Gesprächen samt Übungen, direktem Erfolg, ausgedachtem Lob und Dank sollen die Ausführungen besser begreifbar machen. Mir war das leider etwas zuviel der Selbstbestätigung.

Die Erklärungen fallen leicht aus; die kann jeder verstehen, aber vielleicht nicht unbedingt nachvollziehen. Bei war es so wie bei anderen Tests (beispielsweise zur Doshalehre): ich bin immer von allem etwas und nie eindeutig einer Gruppe zuzuordnen. Die Übungen habe ich ausprobiert, konnte aber bei keiner, so wie angekündigt, beim ersten Mal einen Erfolg ausmachen. Etliche Übungen kannte ich; besonders beim Tönen ist mir aufgefallen, dass für mich die einfache Beschreibung im Buch eindeutig schwächer wirkt als eine Unterrichtseinheit im Tönen, in einer Gruppe, durchgeführt von einer ausgebildeten MUsikerin und Chorleiterin. Whrscheinlich kann man im Buch alles nur etwas oberflächlicher anreißen als im Gespräch. Ich bleibe etwas ratlos mit diesem Buch zurück; mir hat es nicht wirklich weitergeholfen, meine Stimme weiter zu entwickeln. Ich setze sie allerdings auch in verschiedenen Situationen anders ein, bin bislang davon ausgegangen, das lernt man im Laufe seines Lebens. Vielleicht bietet dieses Buch jemandem, der deutlich jünger ist als ich da einen Weg zur Abkürzung und vielleicht suche ich mir online mal Videos mit den Übungen um es mit Gruppengefühl auszuprobieren. Ich kann mir schon vorstellen, dass das Buch hilfreich sein kann, Neues über Atemtechniken und den entsprechenden Einsatz zu lernen; für mich ist es, wie schon gesagt, so nicht der richtige Weg.

Veröffentlicht am 27.04.2024

anders als erwartet

Dinner Party
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Von den Autoren hatte ich noch nie etwas gehört; nun weiß ich, dass es sich bei Martin Benn um einen Spitzenkoch handeln soll und es sich bei Vicki Wild um seine Frau handelt.

Die Beiden plaudern von ...

Von den Autoren hatte ich noch nie etwas gehört; nun weiß ich, dass es sich bei Martin Benn um einen Spitzenkoch handeln soll und es sich bei Vicki Wild um seine Frau handelt.

Die Beiden plaudern von persönlichen Parties und Speisen, die sie dafür wirklich zubereitet und dort dargeboten haben. Viele Fotos von hippen Häppchen, ganz einfachen, bekannten Gerichten wie Reis nach Tahdig-Art oder Schickimicki-Klassikern wie einer Austernplatte mit Limetten-Reiswein-Essig bringen mit den dazugehörigen Rezepten einen gespannten Fächer an untrschiedlichen, mal kleinen, mal größeren, herzhaften und auch süßen Speisen daher. Mit dabei sind auch Gegrillter Flußkrebs, Champagner-Himbeer-Gelle oder Tiramisu-Panacotta. Die Rezepte werden ausführlich erklärt und auch durch persönliche Einleitung, wie selbstverständlich auch das Buch sowie kleinen eingehefteten Seiten, auf denen Promis wie Cornelia Poletto einen Beitrag einschieben, zu einem sehr persönlichen Werk, was die persönlichen Fotos, beispielsweise beim Champagnertrinken oder Langustenhalten noch unterstreicht. Mich spricht soetwas eher nicht an und ich habe auch kein Rezept entdeckt, dass ich nachbereiten möchte. Wenn ich ehrlich bin, habe ich etwas anderes erwartet und ich habe auch kein Rezept gefunden, das ich nacharbeiten möchte.

Erwähnen möchte ich noch, dass das Buch, so wie man es von Callwey kennt, sehr hochwertig und fotoreich erstellt wurde. Vielleicht hat Martin Benn ja eine Fangemeinde, die sich gerade auch für Persönliches interessiert sowie ganz gespannt die Rezepte verschlingen wird. Da sind die Geschmäcker ja zum Glück unterschiedlich.

Veröffentlicht am 23.04.2024

leider anders als erwartet

Fleisch einkochen
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Gerd Wolfgang Sievers erklärt von der Pieke auf, was man zum Fleisch Einkochen an Gerätschaften benötigt und wie es gelingt.Viele Regeln und Tipps, auch zu Etikettangaben, besonders bei Vermarktung, gestzlichen ...

Gerd Wolfgang Sievers erklärt von der Pieke auf, was man zum Fleisch Einkochen an Gerätschaften benötigt und wie es gelingt.Viele Regeln und Tipps, auch zu Etikettangaben, besonders bei Vermarktung, gestzlichen Vorschriften, Haltbarkeit und Hygiene runden diese Einführung ab. Dann folgen die Rezepte, stets gut verständlich erklärt, lassen das Nacharbeiten gut gelingen; Fotos ergänzen nicht nur die Rezepte, sondern das ganze Buch. Die 80 Rezepte sind für verschiedene Schmalztöpfe wie Schweineschmalz &Grammeln oder Gänseleber im eigenen Fett, Confit & Enchauds, Rillets, Pottsuse &Schmalzfleisch, Paté, Leberwurst; Pasteten, Wurst und Aufstriche im Glas, Corned beef und Sülzen. Die Rezepte fallen abwechslungsreich aus und es werden wohl für jeden interessante dabei sein. Ich persönlich bin ein wenig enttäuscht, denn ich hatte etwas anderes erwartet: Fleisch, am Stück und nicht nur Faschiertes oder Kleingeschnibbeltes. Gerne erinnere ich mich an die eingekochten Hühnchen meiner Großmutter, hätte gerne mehr beziehungsweise überhaupt Rezepte dieser Art in diesem Buch vorgefunden. Eins für Huhn habe ich online gefunden, aber da gibt es doch noch mehr Möglichkeiten iwe Goulasch, Rouladen oder was auch immer die Generation, die Lebensmittel noch ohne Gefrierschrank für eine Saison lagern wollte, ganz selbstverständlich anwendeten. Schade, dass hiervon keine Rezepte zu finden sind; die hätten auf jeden Fall vertreten sein müssen, wenn es um „Fleisch einkochen“ und nicht um „Faschiertes einkochen“ geht.