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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2025

Durchschnittliches Lesevergnügen mit Lichtblicken

Obsidian 3: Opal. Schattenglanz
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Der dritte Band der Reihe hat einige interessante Elemente, die mich fesseln konnten, allerdings konnte mich das Buch insgesamt nicht richtig packen. Die Welt ist kreativ und faszinierend, und die Charaktere ...

Der dritte Band der Reihe hat einige interessante Elemente, die mich fesseln konnten, allerdings konnte mich das Buch insgesamt nicht richtig packen. Die Welt ist kreativ und faszinierend, und die Charaktere haben durchaus Potenzial. Allerdings mangelt es der Handlung an Spannung und Überraschungen, was meinen Lesefluss zeitweise etwas zäh gemacht hat. Richtung Ende wurde es aber spannend und hat Spaß gemacht.

Die Dialoge sind gut geschrieben und konnten die Emotionen der Charaktere rüber bringen, jedoch wirken einige Handlungselemente vorhersehbar und klischeehaft. Trotz dieser Schwächen gibt es Momente, die wirklich glänzen und das Buch lesenswert machen.

Die Dreiecksbeziehung, die in Band 2 noch vorhanden war und die ich nicht so gerne mochte, hat sich hier zum Glück aufgelöst.

Alles in allem ist Opal ein solides Buch, das einige unterhaltsame Stunden bietet, aber leider nicht das volle Potenzial ausschöpft, das es haben könnte.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Rätsel für Jameson und Grayson

The Brothers Hawthorne
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Nachdem ich die Hauptreihe so gerne gelesen habe, war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Jameson und Grayson. Vor allem habe ich mich wieder auf neue, spannende Rätsel gefreut.

Der Schreibstil ist ...

Nachdem ich die Hauptreihe so gerne gelesen habe, war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Jameson und Grayson. Vor allem habe ich mich wieder auf neue, spannende Rätsel gefreut.

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und gut zu lesen. Die Erklärungen und Beschreibungen der Rätsel waren auch wieder super nachvollziehbar und ich konnte mir das Ganze gut vorstellen.

Die Geschichte um Jameson und Grayson hat mich aber nicht wirklich mitgerissen. Auch die Rätsel empfand ich als weniger spannend. Dazu kam, dass mich der ständige Perspektivwechsel gestört hat. Immer dann, wenn es spannend war, wurde die Geschichte des anderen Bruders weitererzählt. Das hat mich mehrfach aus dem Lesefluss geschmissen und hat weniger Spaß gemacht.

Für mich konnte dieses Buch mit der Hauptreihe mithalten.

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Veröffentlicht am 06.01.2025

Etwas verworren

Blake
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Timothy Blake ist ein interessanter Charakter aus dessen Sicht diese Geschichte erzählt wird. Das hat mir echt gut gefallen, denn so konnte man in die tiefen Abgründe seiner Gedanken blicken und die schreckliche ...

Timothy Blake ist ein interessanter Charakter aus dessen Sicht diese Geschichte erzählt wird. Das hat mir echt gut gefallen, denn so konnte man in die tiefen Abgründe seiner Gedanken blicken und die schreckliche und tragische Vergangenheit sehen, die er erlebt hat. Aufgrund seiner Essensvorliebe ist er nicht der Typ, den man gerne als Nachbarn hätte oder den man als super sympathisch bezeichnen würde. Dennoch gab es Momente, in denen er mir leid tat und auch Momente in denen er ein „guter Kerl“ ist.

Allerdings gibt es auch einige Schwächen, die den Gesamteindruck ein wenig trüben. Die Dialoge sind manchmal etwas steif, was den natürlichen Fluss der Geschichte stört. Auch erschien mir einiges nicht ganz logisch, was den Lesefluss zusätzlich beeinträchtigt hat.

Der Fall selbst war spannend, jedoch waren das Ende und die Auflösung nicht plausibel. Allerdings war der Fall auch etwas verworren und ich war mir oft nicht ganz sicher, was genau passiert ist und wer hier was getan und nicht getan hat. Die Erklärungen wirkten teils konstruiert und ließen einige Fragen offen, was den sonst interessanten Plot etwas abschwächte.

Insgesamt hat mich das Buch unterhalten können aber richtig packen konnte es mich leider nicht. Ob ich den zweiten Band lesen werde, weiß ich noch nicht.

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Veröffentlicht am 18.12.2024

Märchenchaos und düstere Prophezeiungen

Ever & After, Band 2 - Die dunkle Hochzeit
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Endlich ist der langersehnte zweite Band der Ever & After Reihe von Stella Tack da. Voller Vorfreude habe ich mit dem Buch gestartet, musste aber leider feststellen, dass es mich nicht so begeistern konnte ...

Endlich ist der langersehnte zweite Band der Ever & After Reihe von Stella Tack da. Voller Vorfreude habe ich mit dem Buch gestartet, musste aber leider feststellen, dass es mich nicht so begeistern konnte wie Band 1.
Der Schreibstil von Stella Tack ist auch hier wieder flüssig, humorvoll, lebendig aber auch etwas düster. Es passiert sehr viel und der Spannungsbogen ist zunächst sehr hoch gehalten. Doch ab der Mitte, wird es zäh und langatmig. Zumindest ging es mir so. Ich musste mich durchkämpfen und hatte manchmal gar keine Lust zu dem Buch zu greifen, auch wenn ich wissen wollte wie es weitergeht. Ein paar weniger Wendungen und weniger Seiten hätten dem Buch nicht geschadet. Zumal sich einige Szenen im Kern wiederholt haben.
Rain versucht immer noch alles um die Prophezeiung zu verhindern, verkauft ihre Erinnerungen und geht sogar einen Deal mit Rumpelstilzchen ein. Die Folgen des Deals waren sehr interessant und hat meine Aufmerksamkeit wieder etwas aufgeflammt allerdings hielt das nicht sehr lange an.
Ganz konnte mich der zweite Band nicht abholen und ob ich den dritten Band lesen werde, weiß ich noch nicht.

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Veröffentlicht am 01.11.2024

Ich hatte so meine Schwierigkeiten

A Song to Drown Rivers
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Der Schreibstil des Buches war für mich etwas gewöhnungsbedürftig aber nach ein paar Kapiteln kam ich besser damit zurecht. Die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wurde, ließ es schwierig erscheinen, ...

Der Schreibstil des Buches war für mich etwas gewöhnungsbedürftig aber nach ein paar Kapiteln kam ich besser damit zurecht. Die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wurde, ließ es schwierig erscheinen, eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen und tief in die Handlung einzutauchen.

Die Charaktere blieben für mich distanziert und ich konnte keine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen. Ihre Entwicklung schien mir eher oberflächlich, was es schwer machte, mit ihnen mitzufühlen oder sich in sie hineinzuversetzen. Die häufigen Zeitsprünge rissen mich immer wieder aus der Geschichte. Anstatt die Erzählung voranzutreiben, führten sie oft zu Verwirrung und behinderten den Lesefluss. Es war schwierig, den roten Faden zu behalten und sich in der Geschichte zu verankern. Vermutlich ist das auch der Grund, weshalb mir die Charaktere bis zum Schluss fernblieben und ich keine Bindung aufbauen konnte.

Trotz der Herausforderungen gab es einige unerwartete Wendungen, insbesondere gegen Ende des Buches, die für Überraschungen sorgten. Diese Momente konnten das Gesamtbild jedoch nicht vollständig retten.

Insgesamt war das Buch okay. Ich hatte Schwierigkeiten, Fuß zu fassen und eine emotionale Verbindung zur Geschichte herzustellen. Der ungewöhnliche Schreibstil, die distanzierten Charaktere und die verwirrenden Zeitsprünge trugen dazu bei, dass ich nicht wirklich mit der Handlung mitfiebern konnte. Trotz einiger unerwarteter Wendungen am Schluss konnte mich das Buch insgesamt nicht ganz begeistern auch wenn mich die Idee der Story neugierig machte.

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