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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2025

Hervorragender Reiseführer von echtem Provence Kenner!

MICHAEL MÜLLER REISEFÜHRER Haute-Provence
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Die Reiseführer vom Michael Müller Verlag begleiten uns auf jede unserer Reisen. Auch der vorliegende überarbeitete und aktualisierte Reiseführer über die Haute Provence gehört in unser Gepäck. Der Autor ...

Die Reiseführer vom Michael Müller Verlag begleiten uns auf jede unserer Reisen. Auch der vorliegende überarbeitete und aktualisierte Reiseführer über die Haute Provence gehört in unser Gepäck. Der Autor Ralf Nestmayer ist ein großer Kenner Südfrankreichs und vermittelt sein Wissen schon sehr lange in verschiedenen Reiseführern für Südfrankreich. Auch im vorliegenden Band über die doch eher kleine Region Haute Provence finden sich viele Beschreibungen und Tipps auch abseits der normalen Pfade. Aufgeteilt in vier Unterregionen ist man anhand der vielen Bilder und Karten schnell orientiert und wird mit allem versorgt, was man zum Reisen benötigt. Hilfreiche Informationen zu Unterkünften für jeden Geldbeutel, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Öffnungszeiten erleichtern die Reisevorbereitung. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es einen kurzen Überblick, was man anschauen kann, was man unternehmen kann und was es sonst noch Interessantes gibt. Auch die Geschichte der jeweiligen Ortschaften und der gesamten Region wird kurz erklärt. Besonders hervorheben möchte ich noch die Wandervorschläge. Es gibt 14 kleinere GPS Wanderungen mit Wegbeschreibungen, wo die Wegpunkte vorab heruntergeladen werden können. Im hinteren Teil gibt es dann noch allgemeine Informationen zum Nachlesen und Nachschlagen über die Region und einen kleinen Sprachführer mit Schwerpunkt Kulinarik. Ein wirklich umfassender Reiseführer, der in keinem Reisegepäck fehlen sollte. Schon die Vorbereitung der Reise mit diesem Führer weckt Vorfreude und Fernweh!

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Historischer Roman der Spitzenklasse!

Die Wächterin von Köln
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Ein weiterer historischer Roman von Petra Schier. Wie bereits die vorherigen Romane wieder hervorragend recherchiert. Man taucht ein in die Welt des Mittelalters, hier in das noch kleine Städtchen Köln ...

Ein weiterer historischer Roman von Petra Schier. Wie bereits die vorherigen Romane wieder hervorragend recherchiert. Man taucht ein in die Welt des Mittelalters, hier in das noch kleine Städtchen Köln im Jahr 1396. Elsbeth leitet das Bordell „Zur schönen Frau“ und hat Kontakte in alle Kreise. Sie zieht geschickt die Fäden, um ihre Familie zu schützen und unterstützt ihren Geliebten, den Henker Johannes. Zudem setzt sie sich vehement für ihre angestellten Frauen ein und sichert ihnen Schutz und Respekt. Wer bereits die Lombarden-Reihe der Autorin gelesen hat, trifft auf bekannte Gesichter und eine Geschichte, die bei den Lombarden aus einer anderen Perspektive erzählt wurde. Spannend. Durch den leicht zu lesenden und flüssigen Schreibstil ist es einfach, sich gleich mitten in der Geschichte wiederzufinden. Durch immer wieder eingestreute Kapitel aus der Vergangenheit von Elsbeth wird ihre Entwicklung von einem kleinen Mädchen, das als Dirne arbeitet, zur Chefin des Bordells erzählt. Wir erfahren, was sie geprägt und beeinflusst hat, welche Erlebnisse sie geformt haben. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, es gibt eine Menge explizite Szenen, aber die gehören eindeutig dazu und sind sehr gut ausgearbeitet. Man lernt wieder sehr viel dazu über das Leben und Miteinander im Mittelalter. Ein wirklich wunderbares Buch über eine starke Frau. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann den Roman nur jedem empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Mitreissend!

Ein Schimmer am Horizont
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Erstmal vorab: ich lese wirklich sehr viele Bücher, aber schon lange hat mich keines mehr so berührt wie dieses. Es ist die Geschichte von der unglücklich verheirateten Mina aus Deutschland und dem vom ...

Erstmal vorab: ich lese wirklich sehr viele Bücher, aber schon lange hat mich keines mehr so berührt wie dieses. Es ist die Geschichte von der unglücklich verheirateten Mina aus Deutschland und dem vom Schicksal hart getroffenen Zimmermann Davin aus Irland. Es ist das Jahr 1848 und Europa leidet unter Hunger und Arbeitslosigkeit. Für viele ist die Auswanderung die letzte Chance. Beide treffen sich zufällig auf dem gleichen Schiff nach Amerika und es entwickelt sich eine unmögliche Beziehung zwischen den Beiden.
Gleich nach den ersten Seiten wird man von der Geschichte gefangen. Der bildhafte Schreibstil und die eindringlichen Beschreibungen lassen die damaligen Geschehnisse vor dem inneren Auge entstehen und man leidet fürchterlich mit. Die Grundstimmung und die Verzweiflung der Menschen wird greifbar. Die unglaublichen Entbehrungen und das Leiden sind kaum vorstellbar. Man lernt viel über die Geschichte der Auswanderer und welche Qualen sie für ein hoffentlich besseres Leben auf sich genommen haben. Ein detailreiches und ergreifendes Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Nun warte ich auf eine Fortsetzung. Sehr zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Vielversprechender Auftakt!

Salute - Der letzte Espresso
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Neben der Reihe um Kommissar Tischler im umtriebigen Brunngries in Oberbayern hat Autor Friedrich Kalpenstein eine neue Krimireihe am wunderschönen Gardasee gestartet. Der ehemalige Hauptkommissar Paul ...

Neben der Reihe um Kommissar Tischler im umtriebigen Brunngries in Oberbayern hat Autor Friedrich Kalpenstein eine neue Krimireihe am wunderschönen Gardasee gestartet. Der ehemalige Hauptkommissar Paul Zeitler hat nach einer Suspendierung in München den Job aufgegeben und ist nach Bardolino an den Gardasee gezogen. Dort hat er das Cafe einer Freundin übernommen und ist jetzt mit ganzem Herzen Barista. Bis in seiner Toilette ein ermordeter Journalist gefunden wird. Natürlich kann er das Ermitteln nicht sein lassen und gerät so mit dem zuständigen Kommissar Lanza aneinander. Unterstützt wird Zeitler von der jungen Journalistin Antonia Romana, die eine Kollegin des Toten war.
Wie von Friedrich Kalpenstein gewohnt, ist man gleich mittendrin in der Geschichte. Die lebhafte und flüssige Schreibweise startet das Kopfkino und es ist kein Problem, den Ermittlungen von Paul zu folgen. Viel Dolce Vita und der einmalige Gardasee machen den Krimi zu einem kulinarischen und landschaftlichen Genuss. Der Hauptprotagonist ist sehr sympathisch und auch die anderen Beteiligten rund um Paul sind wunderbar charakterisiert. Man fühlt sich wohl mit diesem Krimi. Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Bis zum großen Finale wusste ich nicht, wer der Täter war. Ich kann das Buch nur sehr empfehlen und freue mich schon auf den zweiten Teil am Gardasee. Ich werde wieder mit dabei sein und freue mich auf ein Wiedersehen!!

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Mörderischer Malkurs in Hirschweiler!

Nur Norbert malte blauer
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Endlich ist das Bed and Breakfast von Käthe und Karl-Heinz einmal ausgebucht. Ein Malkurs mit sehr skurrilen Teilnehmern findet statt. Klar, das Jupp gleich einmal mit den Herrschaften im Nachbargarten ...

Endlich ist das Bed and Breakfast von Käthe und Karl-Heinz einmal ausgebucht. Ein Malkurs mit sehr skurrilen Teilnehmern findet statt. Klar, das Jupp gleich einmal mit den Herrschaften im Nachbargarten aneinander gerät. Doch dann wird Nachbar Karl Heinz tot in seinem Gartenhaus gefunden!! Auweia. Ein harter Brocken für Jupp, ist er doch persönlich betroffen. Käthe ist außer sich und auch die anderen Teilnehmer des Malkurses drehen ab. Doch Jupp behält die Ruhe und macht sich an die Tätersuche, denn er glaubt nicht an einen Selbstmord. Nebenbei hat er noch die üblichen schwierigen Familienprobleme zu glätten. Doch wer Jupp kennt, weiß, er wird den Todesfall aufklären. Wie gewohnt entwickelt sich eine wilde Story mit haarsträubenden Szenen und jeder Menge Humor. Die bekannten Protagonisten agieren wie gewohnt mit viel Herz und halten mit ihren Meinungen nicht hinter dem Berg. Es entwickelt sich ein turbulenter Krimi. Hirschweiler ist definitiv immer wieder eine Reise wert.

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