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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2025

Ein Buch, das man ohne große Konzentration hören kann

Filmriss
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Andrea hat Kopfschmerzen und fühlt sich krank. Liegt das etwa an gestern Abend? Dieser Feier, wo sie vielleicht eins oder zwei Getränke mehr zu sich nahm als sie gewohnt ist? Immerhin war sie ja als Gast ...

Andrea hat Kopfschmerzen und fühlt sich krank. Liegt das etwa an gestern Abend? Dieser Feier, wo sie vielleicht eins oder zwei Getränke mehr zu sich nahm als sie gewohnt ist? Immerhin war sie ja als Gast auf der Wiesn und das mit ihren Kollegen. Das spielt aber im Moment kaum eine Rolle. Sie muss arbeiten und zum Meeting ihres Chefs erscheinen. Egal wie.

Das Buch beginnt mit dem Auffinden einer Leiche und Andrea Mangfall ermittelt. Ihr Bruder erscheint bei ihr und wird selbst bald als Verdächtiger gehandelt. Die Ereignisse überschlagen sich und das Tempo ist mir dann doch zu flott. Aber gut. Gelesen wird das Hörbuch von Astrid Kohrs. Sie macht ihre Sache gut, aber ein wenig mehr Hingabe hätte ich mir dann doch gewünscht. Für das Hören im Auto oder beim Bügeln ist das Stück ideal. #NetGalleyDE

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Etliche Wendungen bringen Spannung

Tod im Piemont - Trüffel, Nougat und Barolo
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„Ich möchte einen Mokka“, das sagt ein junger Mann, als er Sofias Café betritt. Welche Bedeutung dieser Satz hat, das wissen eigentlich nur Einheimische. Dass jetzt ein Fremder nach einem Blick in den ...

„Ich möchte einen Mokka“, das sagt ein junger Mann, als er Sofias Café betritt. Welche Bedeutung dieser Satz hat, das wissen eigentlich nur Einheimische. Dass jetzt ein Fremder nach einem Blick in den Kaffeesatz fragt, erstaunt die junge Frau. Aber sie macht das, was sie von ihrer Großmutter geerbt hat. Sie liest aus dem Kaffeesatz, wie die Zukunft des Gegenübers ausschaut und erstarrt….

„Tod im Piemont – Trüffel, Nougat und Barolo“ ist ein Kriminalroman, der nicht nur spannend ist. Die Autorin schreibt über die Gegend rund um den Lago Maggiore. Das macht sie so ausführlich, dass ich fast sicher bin, mich dort auszukennen. Beim Lesen entstehen Bilder im Kopf und durch die ausführlichen Kochanleitungen konnte ich den Duft der Speisen förmlich riechen. Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz.

Leider gibt es auch einen Kritikpunkt. Es sind sehr weitschweifige Passagen, die zwar für Länge sorgen, aber nichts zum Geschehen beitrugen. Eine Leseempfehlung gibt es aber trotzdem von mir.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Morde in den Bergen bringen spannende Unterhaltung

Die Schanze
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Ellen möchte nur noch weg. Weg von Hamburg, ihrer Wohnung und der Nähe zu Chris. Zu tief sitzt die Enttäuschung. Sie wagt einen Schritt, den sie sich niemals vorstellen konnte. Sie zieht zurück in die ...

Ellen möchte nur noch weg. Weg von Hamburg, ihrer Wohnung und der Nähe zu Chris. Zu tief sitzt die Enttäuschung. Sie wagt einen Schritt, den sie sich niemals vorstellen konnte. Sie zieht zurück in die Heimat und in die Stadt, in der sie ihre Kindheit verbrachte. Sie möchte alles hinter sich lassen und neu beginnen. Dabei gibt es auch hier genug schmerzliche Erinnerungen, die sie in der Nacht nicht schlafen lassen.

Wer ist der junge Mann, der an der Schanze baumelt? Ellen kann es nicht fassen und wendet sich sofort ab. Sie erkennt ihn sofort. Dass er ermordet wurde, erfährt sie erst am nächsten Tag. Und sie hat einen triftigen Grund, als Mörderin in den Blickpunkt der Ermittler zu gelangen.

"Die Schanze" ist ein spannender Krimi, der sich gut lesen lässt. Dafür sorgt die lockere Sprache und Charaktere, deren Gedanken und Gefühle gut nachvollziehbar sind. Die Spannung ist dauerhaft hoch. Das liegt an den nachvollziehbaren und unvorhersehbaren Wendungen. Also gebe ich eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Bücher, die fesseln

Wintertöchter Trilogie
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Was ist zur Zeit der Raunächte passender, als Bücher zu lesen, die tief in eine andere Dimension eintauchen. Also fing ich mit "Die Wintertöchter Trilogie 2an und war gefesselt. Eigentlich mag ich keine ...

Was ist zur Zeit der Raunächte passender, als Bücher zu lesen, die tief in eine andere Dimension eintauchen. Also fing ich mit "Die Wintertöchter Trilogie 2an und war gefesselt. Eigentlich mag ich keine Romane, die nicht tatsächlich nachvollziehbar sind. Dem Genre Fantasy konnte ich bisher nichts abgewinnen. Die Trilogie der Wintertöchter reizte mich aber doch und ich war beeindruckt.

Die Trilogie beginnt mit dem ersten Buch und hier wird der Tod des Vaters sowie die Geburt von Anna beschrieben. Ganz alleine musste die Mutter ihr Kind zur Welt bringen. Dass sie ihren Mann in den Tiefschnee hinausschickte, um eine Hebamme herbeizurufen, lastete lebenslang als Schuld auf ihr.

Drei Bücher, die das harte Leben in den österreichischen Bergen beschreiben sind hier als Romane zusammengefasst. #DieWintertöchterTrilogie lebt von überraschenden Wendungen und ist stellenweise recht brutal. Aber nur stellenweise. Denn immer wieder gibt es Situationen, die sanft und voller Liebe beschrieben sind.

Neben den Gräueln des Zweiten Weltkriegs gibt es weitere Fakten, die mich beeindruckten. Der Kampf ums Dasein und damit verbunden der Ideenreichtum der Akteure gehören dazu. So viele Menschen kommen mittlerweile als Touristen in das Land und sie bringen Geld auch in arme Regionen.

Nein, die Geschichte hat mich nicht immer überzeugt. Zu abstrakt waren die Ereignisse. Und trotzdem erfasste mich beim Lesen ein Sog, dem ich sehr gerne folgte. Aus dem Grund spreche ich eine klar Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 25.12.2024

Ein turbulenter und unterhaltsamer Liebesroman

Weihnachtswunder im Hotel Mistelzweig
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Amelie steht an der Rezeption des Hotels und träumt. Von einer Hochzeit mit ihrem Chef, der zugleich ihr Freund ist. Plötzlich hörte sie eine weibliche Stimme, die nach ihrem Mann fragt. Für Amelie bricht ...

Amelie steht an der Rezeption des Hotels und träumt. Von einer Hochzeit mit ihrem Chef, der zugleich ihr Freund ist. Plötzlich hörte sie eine weibliche Stimme, die nach ihrem Mann fragt. Für Amelie bricht eine Welt zusammen, hat sich ihr Liebhaber doch als Lügner offenbart. Hals über Kopf reist sie nach Rothenburg. Dort lebt ihre Großmutter, die Inhaberin eines kleinen Hotels ist. Nein, sie möchte auf keinen Fall zurück an den Ort ihrer großen Enttäuschung und vom männlichen Geschlecht hat sie vorerst genug.

„Weihnachtswunder im Hotel Mistelzweig“ ist ein munteres Auf und Ab im Leben der Akteure. Amelie hilft der Großmutter und stellt sich gegen aufdringliche und korrupte Banker. Und Oma Ruth erkennt in einem der Gäste einen alten Bekannten. Obwohl die Ereignisse für mich vorhersehbar waren, fühlte ich mich gut unterhalten. Der Grund dafür lag auch in der abwechslungsreichen und lebendigen Sprache. Ein nettes Buch für kalte Winterabende.

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