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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2025

Eine berührende Familiengeschichte

Porträt auf grüner Wandfarbe
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Ich mag Bücher die in verschiedenen Zeitachsen spielen und da ist dieses Buch ein sehr gutes Bespiel

Auf 2 Zeitebenen, einmal 1918 und 1992:

1992 macht Gwen sich auf die Suche nach der Frau auf dem ...

Ich mag Bücher die in verschiedenen Zeitachsen spielen und da ist dieses Buch ein sehr gutes Bespiel

Auf 2 Zeitebenen, einmal 1918 und 1992:

1992 macht Gwen sich auf die Suche nach der Frau auf dem Protrait auf der grünen Wand, findet alte Aufzeichnung, die uns in das Jahr 1918 auf Schloß Ellmau und in das Berlin der 20er Jahre nehmen.

Hier erleben wir Ella, die für ihre Zeit eine sehr fortschrittliche Frau ist und das Leben in Berlin mit seine Freiheiten aus vollen Zügen genießt. Schnell wird sie aber auch Zeugin der Probleme der Zeit und sieht auch die Schattenseiten des Lebens in der Stadt.

Mich haben die Charaktere sehr begeistern. Ella, die aus einfachsten Verhältnissen stammt und trotzdem ihren Weg geht, und Gwen, die uns mit ihrer Neugier erst die Tür zu dieser Geschichte öffnet.

Für mich ist das Buch eine klare Leseempfehlung. Das Buch ist angenehm zu lesen und macht von der ersten bis zur letzten Seite viel Spaß.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Eine Reise mit vielen Überraschungen

Die Passage nach Maskat
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Der Fotograf und Reporter Theodor Jung befindet sich mit seiner Frau Dora und den Schwiegereltern auf einem Luxusliner auf dem Weg nach Maskat im Oman. Er plant eine Reportage über die Reise zu schreiben. ...

Der Fotograf und Reporter Theodor Jung befindet sich mit seiner Frau Dora und den Schwiegereltern auf einem Luxusliner auf dem Weg nach Maskat im Oman. Er plant eine Reportage über die Reise zu schreiben.
Sehr schön kann man hier das luxuriöse Leben der Oberschicht in den goldenen 20er Jahren erleben, gediegene Dinner, Drinks und Tanzveranstaltungen. Doch dieses schöne Leben wird bald vom Verschwinden Doras überschattet. Wie kann eine junge Frau auf einem Schiff spurlos verschwinden, und niemand will etwas gesehen haben.

Jung macht sich auf die Suche nach seiner Frau und hierbei entwickelt sich eine spannende Geschichte, die eine tiefen Blick in die Abgründe der Upper Class gewährt.

Mich hat dieses Buch sehr gefesselt. Dieser Sprung aus dem sicheren Luxusleben in die Abgründe des Verbrechens hat mich überrascht und ab diesem Zeitpunkt mußte ich einfach wissen, wie diese Geschichte weitergeht. Für mich war das Buch ein absoluter Pageturner.

Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, so dass man eine gute Vorstellung von den handelnden Personen bekommt. Die Handlung ist ganz klar in ein vor und nach dem Verschwinden von Dora unterteilt und erlebt auch an dieser Stelle einen klaren Bruch in der Handlung. Aber das ich auch der Punkt, der die Besonderheit dieses Buches ausmacht.

Ein absolut lesenswertes Buch, dass den Leser fesselt und so einige Überraschungen bereit hält.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Ein spannender Klimakrimi

Schmelzpunkt
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Die Geschichte dreht sich um ein rätselhaftes Fischsterben in der Arktis und der Frage, ob es natürliche Ursachen hat - oder eben nicht.
Im Mittelpunkt stehen die Hauptfiguren, ein jungen Inuk und eine ...

Die Geschichte dreht sich um ein rätselhaftes Fischsterben in der Arktis und der Frage, ob es natürliche Ursachen hat - oder eben nicht.
Im Mittelpunkt stehen die Hauptfiguren, ein jungen Inuk und eine deutsche Biologin, die ein interessantes Duo darstellen.
Die Nachforschungen sind sehr spannend und immer wieder ergeben sich unerwartete Wandlungen in der Handlung.
Sicherlich hat auch das ungewöhnliche Setting am Polarmeer ein gewissen Anteil an der Wirkung, die das Buch ausmacht.
Die Umweltproblematik wird hier gut in die Handlung eingebaut und hinterlässt den Leser doch sehr nachdenklich. In meinen Augen eine gute Kombination aus spannender Handlung und Stoff zum Nachdenken.
Ich kann das Buch nur sehr empfehlen, spannend, flüssig geschrieben, ungewöhnlicher Handlungsort…. Eine klare Leseempfehlung für einen ungewöhnlichen Thriller.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Rätselhafte Morde im alten Wien

Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1)
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Wien 1893:

Leopold von Herzfeld wird frisch als Kommissar nach Wien versetzt als er mit einigen Todesfällen unter Dienstmädchen konfrontiert wird. Diese jungen Frauen wurden gepfählt. Auch wenn Leopold ...

Wien 1893:

Leopold von Herzfeld wird frisch als Kommissar nach Wien versetzt als er mit einigen Todesfällen unter Dienstmädchen konfrontiert wird. Diese jungen Frauen wurden gepfählt. Auch wenn Leopold schon viele Todesopfer gesehen hat, geben ihm die Opfer ein besonderes Rätsel auf. Schnell vermutet er, dass die Todesart eine wesentliche Rolle spielt, um zur Lösung der Fälle zu kommen. Er macht sich auf die Suche nach einem Experten für den Tod und findet diesen im Totengräber des Zentralfriedhofs Augustin Rothmeyer.

Dieser Krimi ist anders als die meisten Krimis, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Rothmeyer ist ein sehr gebildeter Mensche, der aber aufgrund seines Berufes am Rand der Gesellschaft steht. Zusammen mit Leopold ergibt sich eine besonderes Ermittlerduo, das für den Leser auch viele Besonderheiten zum Thema Tod parat hält.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben, man bekommt als Leser einen sehr guten Eindruck von den handelnden Personen. Aber nicht nur von den Personen sondern auch der Ort der Handlung ist besonders. Der Autor beschreibt auch sehr genau das Leben in Wien im ausgehenden 19. Jhd.

Die Auflösung des Falls war für mich sehr überraschend, aber doch logisch aufgebaut. Es ist für mich immer sehr wichtig, dass ich eine Auflösung auch nachvollziehen kann und das ist in diesem Buch absolut gegeben.

Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

5 Frauen auf dem Weg in eine neue Zeitl

Die Telefonistinnen - Verbindungen fürs Leben
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Aus der Buchbeschreibung:

1949. Die unmittelbare Besatzungszeit ist beendet, die Republik gegründet; ein erster Aufschwung zeichnet sich ab. Auch die Telefonistinnen der Kölner Versicherung Pering hoffen ...

Aus der Buchbeschreibung:

1949. Die unmittelbare Besatzungszeit ist beendet, die Republik gegründet; ein erster Aufschwung zeichnet sich ab. Auch die Telefonistinnen der Kölner Versicherung Pering hoffen auf gute Zeiten. Charlie setzt sich mit aller Kraft für die Gleichberechtigung der Frau ein, will einen Betriebsrat gründen und den Arzt Michael heiraten. Gisela und Anton haben sich nach langer Heimlichtuerei endlich zueinander bekannt und planen vorsichtig die nächsten Schritte. Hanni hingegen ist enttäuscht von der Liebe und konzentriert sich mit Julias Hilfe auf die Gründung ihres Nähateliers. Doch Julias Aufmerksamkeit wird auf ein altes, sorgfältig verborgenes Familiengeheimnis gelenkt ...

Meine Meinung:

Das Buch entführt den Leser in die Nachkriegszeit in Köln. Langsam beginnt der Wiederaufbau Deutschlands und auch die Freundinnen aus der Telefonzentrale finden ihren Weg.
Auch in diesem Teil der Reihe erleben wir die Freundinnen als starke Frauen, die zum Teil auch für ihre Zeit unübliche Wege als selbständige Unternehmerin oder Gewerkschafterin gehen.
Leider trüben auch die Ereignisse des Krieges und der Verfolgung das ansonsten recht positive Geschehen etwas ein. Besonders die Geschichte um Agnes und Julia zeigt das recht deutlich.
Insgesamt nimmt das Buch ein positives Ende für alle Freundinnen und so ergibt sich ein runder Abschluss der Reihe.
Ein schönes Buch für entspannte Lesestunden. Wie die ganze Reihe ist auch dieser Teil sehr zu empfehlen.

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