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Veröffentlicht am 14.04.2025

Ein etwas anderer Krimi

Middletide – Was die Gezeiten verbergen
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Inhalt:

Obwohl ihn eine Jungendliebe mit Nakita verbindet, entscheidet sich Elijah seinen Heimatort Point Orchards zu verlassen und sein Glück als Autor in der Großstadt zu suchen. Leider wird sein erster ...

Inhalt:

Obwohl ihn eine Jungendliebe mit Nakita verbindet, entscheidet sich Elijah seinen Heimatort Point Orchards zu verlassen und sein Glück als Autor in der Großstadt zu suchen. Leider wird sein erster Kriminalroman kein großer Erfolg und so kehr er nach einigen Jahren wieder nach Orchards zurück. Kurz nach seiner Rückkehr wird die junge Ärztin Erin Landry erhängt aufgefunden. Zunächst kommen alle Ermittlungen zu dem Ergebnis, daß es sich hier um einen Suizid handelt. Dann fallen den Ermittlern Parallelen zu der Handlung in Elijahs Roman auf und er gerät in den engeren Kreis der Verdächtigen. Kann ihm Nakita dabei helfen seine Unschuld zu beweisen?

Meinen Meinung:

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, handelt es sich doch um einen Krimi, der auch viele Beschreibungen der Natur und des Lebens in einer amerikanischen Kleinstadt aufnimmt. Es ist eine schöne Mischung aus Krimi, Gesellschaftsporträt und auch einem gewissen Anteil Liebesgeschichte. Das Buch spielt auf mehreren Zeitebenen, die sich insgesamt zu einem Gesamtbild zusammenführen. Einerseits die Jugendliebe zwischen Nakita und Elijah, dann das Leben von Erin, dem späteren Opfer, der Blick auf das allgemeine Leben der Menschen in diesem Ort und die Ermittlungen zum Tod der Ärztin.
Die Handlung ist eher ruhig, ohne das die Spannung darunter leidet. Die Handlung ist sehr abwechslungsreich und nimmt immer wieder überraschende Wendungen, so daß der Spannungslevel immer auf einem hohen Niveau bleibt.
Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und ihre Handlungen sind gut nachvollziehbar. Besonders Nakita hat mir dabei als Mensch besonders gefallen, ist sie noch ihrer Heimat sehr verbunden und trotz der Enttäuschung, die Elijah ihr durch sein Weggehen damals zugefügt hat, bereit ihn bei den Bemühungen seine Unschuld zu verteidigen, zu unterstützen.
Dieser Krimi ist anders als viele andere Krimis, die ich gelesen habe. Aber mir hat gut gefallen, daß der Tod gefühlt nicht absolut im Vordergrund steht, sondern daß die Autorin ein passendes Gesamtbild zeichnet, in dem gewisse Umstände zu dem Tod der jungen Frau geführt haben.
Eine absolute Leseempfehlung.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.03.2025

Eine spannende Reise ins frühe Mittelalter

Das Erbe der Karolinger
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Inhalt:

Ludwig ist der Sohn Karl des Großen und Kaiser der Franken. Früh macht er seinen Sohn Lothar zum Mitregenten und überschreibt seinen weiteren Söhnen große Teile seines Reiches. Es zeigt sich ...

Inhalt:

Ludwig ist der Sohn Karl des Großen und Kaiser der Franken. Früh macht er seinen Sohn Lothar zum Mitregenten und überschreibt seinen weiteren Söhnen große Teile seines Reiches. Es zeigt sich jedoch, Ludwig und Lothar unterschiedliche Vorstellungen haben, wie ein Land zu regieren ist. Ludwig ist der Überzeugung, dass eine Politik, die nach Frieden und Ausgleich strebt für das Volk das Beste ist, Lothar hält mehr davon, seine Interessen mit Härte und Krieg zu verteidigen.
Im Laufe der Zeit führen diese unterschiedlichen Vorstellungen der richtigen Regierungsführung zu Streitigkeiten zwischen den beiden Herrschern, bis hin zur offenen Rebellion des Mitregenten.

Meine Meinung:

Dieses Buch erzählt ein wichtiges Kapitel der europäischen Geschichte, wie entwickelte sich das große, einheitliche Reich des Kaisers weiter, was sind die Gründe für die Teilung, aus der sich später die Länder entwickelt haben, wie wir sie heute kennen.
Die großen Figuren der Weltgeschichten werden hier als Menschen dargestellt, mit ihren Ängsten, Wünschen und dem alltäglichen Leben. Auch wenn wahrscheinlich viele Details nicht wirklich überliefert sind, zeichnet der Autor diese Menschen zu spannenden Charakteren, die den Leser mit in eine ferne Zeit nehmen.
Aber nicht nur die Menschen werden wieder lebendig, die die ganze damalige Zeit wird zu einer bunteren Kulissen und gibt einen guten Eindruck, wie das Leben damals aussah.
Die Handlung ist spannend und sehr gut erzählt, es ist einfach eine gute Geschichte, die gute Unterhaltung bietet. Zusammen mit Kaiser Ludwig und seiner Familie erleben wir viele Kriege, Intrigen, Liebe und Eifersucht.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut zu lesen. So fliegen die vielen Seiten nur so dahin.
Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung.

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  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 19.02.2025

Mordermittlungen in der frühen Nachkriegszeit

Nacht der Ruinen
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Inhalt:



März 1945: Die amerikanischen Soldaten haben Köln erreicht. Kurz zuvor kam es zu einer letzten Bombardierung der Stadt, hierbei wurde ein amerikanisches Flugzeug abgeschossen. Der Pilot konnte ...

Inhalt:



März 1945: Die amerikanischen Soldaten haben Köln erreicht. Kurz zuvor kam es zu einer letzten Bombardierung der Stadt, hierbei wurde ein amerikanisches Flugzeug abgeschossen. Der Pilot konnte sich zunächst retten, wird dann aber Opfer eines Lynchmordes.

Joseph Salomon, ein Kölner Jude, der 1938 nach der Reichskristallnacht die Stadt verlassen hat, kehrt mit den amerikanischen Truppen nach Köln zurück. Von seinem Vorgesetzten wird er mit der Suche nach dem Mörder des Piloten beauftragt. Also beginnt er seine Suche nach dem Täter in der zerstörten Stadt. Er ist aber auch auf der Suche nach seiner Vergangenheit und nach seiner Jugendliebe Hilde und seinem Freund Jakub



Meine Meinung:



Dieses Buch gibt einen tiefen Einblick in das Leben der Menschen in Köln kurz nach der Besatzung durch die amerikanischen Truppen. Sehr eindrücklich wird das Leben in der zerstörten Stadt beschrieben, das tägliche Überleben der Menschen unter diesen widrigen Bedingungen.

Im Lauf der Ermittlungen wird auch deutlich, was die Nazis während ihrer Herrschaft in der Stadt angerichtet haben, von der Judenverfolgung, der Ermordung behinderter Kinder, die Verfolgung Andersdenkender. Aber auch die Nöte der Menschen in dieser Zeit werden deutlich und der Autor schafft es, manch unschönes Verhalten verständlich zu machen und in die Zeit einzuordnen.

Nicht zuletzt finden sich für Kölner viele Orte wieder, die man aus dem täglichen Leben kennt und auch einige historische Ereignisse der Stadtgeschichte werden hier zum Leben erweckt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, die Charaktere gut beschrieben und so hat man eigentlich alles, was ein lesenswertes Buch ausmacht.

Für mich ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung.
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Veröffentlicht am 17.01.2025

Schatten der Vergangenheit

Minus 22 Grad
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Inhalt:



Laura ist am späten Abend auf einsamen Wegen mit ihrem Trekkingrad unterwegs, als ihr eine SUV Fahrerin de Weg abschneidet und sie in ihrem Auto entführt. Stunden später erwacht sie in einem ...

Inhalt:



Laura ist am späten Abend auf einsamen Wegen mit ihrem Trekkingrad unterwegs, als ihr eine SUV Fahrerin de Weg abschneidet und sie in ihrem Auto entführt. Stunden später erwacht sie in einem Plexiglaskäfig. Um wieder ihre Freiheit zu erlangen, verlangt die Enführerin, dass die das Rätsel des Käfigs lösen muss.



Kommissar Lukas Johannsen wird mit den Ermittlungen beauftragt. Als Lauras Mutter eine Puppe zugeschickt bekommt, bei der sie einen Zettel mit dem Sterbedatum ihrer Tochter findet, vermutet Lukas eine Verbindung zu einem alten, ungelösten Fall.

Meine Meinung:

Diese Buch ist spannend und regt zum Nachdenken an, eine Kombination, die mir sehr gut gefällt. Zunächst wirkt das Buch wie eine normale Entführungsgeschichte, in Verbindung mit einer polizeilichen Ermittlung, ein bekanntes Motiv…. Dann nimmt die Handlung aber eine andere, überraschend Wende, die hier natürlich jetzt hier nicht verraten wird.

Das Buch lebt auch sehr stark von seinen Charakteren, die mir sehr gut gefallen haben. Zusammen mit einem angenehm flüssigen Schreibstil, macht es das Lesen zu einem Vergnügen.

So viel sei hier nur verraten: Die Handlung regt zum Nachdenken an, da hier ein wichtiges gesellschaftliches Thema angesprochen wird, über das man sich ruhig mal einige Gedanken machen kann.

Für mich ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung, wird hier doch spannend Handlung mit einem gewissen Teifgang, dazu noch sympathische, gut gezeichnete Charaktere und ein guter Schreibstil, was will man mehr?

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Eine berührende Familiengeschichte

Porträt auf grüner Wandfarbe
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Ich mag Bücher die in verschiedenen Zeitachsen spielen und da ist dieses Buch ein sehr gutes Bespiel

Auf 2 Zeitebenen, einmal 1918 und 1992:

1992 macht Gwen sich auf die Suche nach der Frau auf dem ...

Ich mag Bücher die in verschiedenen Zeitachsen spielen und da ist dieses Buch ein sehr gutes Bespiel

Auf 2 Zeitebenen, einmal 1918 und 1992:

1992 macht Gwen sich auf die Suche nach der Frau auf dem Protrait auf der grünen Wand, findet alte Aufzeichnung, die uns in das Jahr 1918 auf Schloß Ellmau und in das Berlin der 20er Jahre nehmen.

Hier erleben wir Ella, die für ihre Zeit eine sehr fortschrittliche Frau ist und das Leben in Berlin mit seine Freiheiten aus vollen Zügen genießt. Schnell wird sie aber auch Zeugin der Probleme der Zeit und sieht auch die Schattenseiten des Lebens in der Stadt.

Mich haben die Charaktere sehr begeistern. Ella, die aus einfachsten Verhältnissen stammt und trotzdem ihren Weg geht, und Gwen, die uns mit ihrer Neugier erst die Tür zu dieser Geschichte öffnet.

Für mich ist das Buch eine klare Leseempfehlung. Das Buch ist angenehm zu lesen und macht von der ersten bis zur letzten Seite viel Spaß.

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