Leise und zauberhaft wie der Schnee ringsherum...
Das SchneemädchenZum Buch: Die fünfjährige Madison Culver verschwand vor drei Jahren in den winterlichen Wäldern von Oregon. Niemand hat auch nur eine Spur von ihr gefunden. Die verzweifelten Eltern wenden sich an Naomi, ...
Zum Buch: Die fünfjährige Madison Culver verschwand vor drei Jahren in den winterlichen Wäldern von Oregon. Niemand hat auch nur eine Spur von ihr gefunden. Die verzweifelten Eltern wenden sich an Naomi, eine Privatermittlerin, die sich auf das Auffinden von verschwundenen Kindern spezialisiert hat. Sie weiß, was in den Kindern vorgeht, denn sie wurde selber damals verschleppt und „gefunden“…
Meine Meinung: Die Geschichte entwickelt sich langsam. Man lernt Naomi kennen und ihre Art, wie sie sich auf die Suche macht, was für sie wichtig ist, was übersehen wird und so weiter. Naomi ist ein wenig anders als die Normalität, was natürlich kein Wunder ist, wenn man ihre Geschichte kennt. Und die wird hier erzählt. Leise wie die winterliche Landschaft um sie herum beschreibt das „Schneemädchen“, wie sie die letzten Jahre verbracht und überlebt hat. Dass sie gefangen gehalten wird unter der Erde, dass sie mit niemandem sprechen kann und dass sie nicht weiß, was richtig oder falsch ist. Aber sie macht intuitiv vieles richtig.
Der Schreibstil ist sehr unaufgeregt und erzählt hier nicht nur die Geschichte vom Schneemädchen, auch mit Märchen wird der Leser hier verzaubert und natürlich mit Naomis Geschichte. Die einen als Leser berührt. Diese langsame Erzählweise muss man vielleicht mögen, ich fand sie etwas in die Länge gezogen und ziehe daher einen Stern ab. Manchmal musste ich mir einen Ruck geben, weiterzulesen, weil mir der Spannungsbogen gefehlt hat.
Mein Fazit: Eine unglaubliche Geschichte, nein, eigentlich sind es zwei Geschichten von wirklich starken Mädchen, die überlebt haben! Mir hat die Geschichte gut gefallen, auch wenn es nicht ganz für die volle Punktzahl gereicht hat!