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Veröffentlicht am 26.06.2025

⏳ Auftakt einer aufwühlenden Romantasysaga in dystopischem Setting ⏳

House of Eternity (Luxusausgabe einer aufwühlenden RomantasySaga in dystopischem Setting)
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»House of Eternity« von Marah Woolf ist der Auftakt ihrer Trilogie: Der Zodiac-Chroniken. Das Buch hat mich durch das Cover und den wunderschönen Farbschnitt angezogen – ein wirkliches Schmuckstück! Für ...

»House of Eternity« von Marah Woolf ist der Auftakt ihrer Trilogie: Der Zodiac-Chroniken. Das Buch hat mich durch das Cover und den wunderschönen Farbschnitt angezogen – ein wirkliches Schmuckstück! Für mich war dies das erste Buch von Marah Woolf, aber ganz bestimmt nicht das letzte. Ein absolut überraschendes Highlight! Ich konnte es nicht zur Seite legen, so sehr hat es mich in seinen Bann gezogen.

Inhalt
Eternity wird sterben. Die Menschen sind zu verschwenderisch mit ihrer Zeit umgegangen und die Wächter des Chronos haben nicht genug davon in Sicherheit bringen können, um Eternitys Untergang zu verhindern. Die dreiundzwanzigjährige Averie Aslanidis ist fest entschlossen, ihre Heimat zu retten, und erkämpft sich einen der begehrten Ausbildungsplätze als Sturmjägerin. Doch dann übernimmt ausgerechnet Atticus Maverick das Training der Rekruten. Dieser Mann war ihre erste große Liebe, bis er ihr vor drei Jahren das Herz brach und sie ohne ein Wort verließ. Und obwohl sie sich immer noch zu ihm hingezogen fühlt, wird nun sie ihn verraten und benutzen, denn keine Liebe ist den Verlust der Ewigkeit wert.

Schreibstil
Marah Woolf schreibt unglaublich fesselnd, düster und spannend. Es wird nie langweilig und als Leser stolpern wir nur von einem Ereignis zum nächsten. Ich musste all meine Selbstbeherrschung aufbringen, um auch mal eine Lesepause einzulegen. Gleichzeitig versteht sie sich darauf, eine realistisch anmutende Fantasywelt zu beschreiben, die durch ihr dystopisches Setting besonders faszinierend wirkt. Ich muss gestehen, dass ich den großen Plottwist am Ende habe kommen sehen, dass dieser aber dennoch gut inszeniert war und ich mir meines Verdachts nie ganz sicher war – so blieb es bis zum Schluss sehr spannend.

Figuren
Averie ist eine wahre Heldin! Sie tut alles dafür, um ihre Heimat zu retten. Sie ist mutig und aufopferungsvoll. Gleichzeitig beweist sie, dass sie ein großes Herz hat, da sie sich sogar mit den Menschen anfreundet und sich für ihre Sicherheit und ihren Schutz einsetzt, obwohl den Bewohnern von Eternity normalerweise ein privater Kontakt zu den Menschen untersagt ist. Sie sollen ihnen allein ihre Zeit nehmen, wenn diese sie verschwenden.
Das Knistern zwischen ihr und Atticus ist permanent zu spüren. Dadurch, dass sich beide zu keiner Zeit voll vertrauen können und sich ständig zwischen Nähe und Distanz hin- und herbewegen, spürt man die Spannung zwischen beiden und gleichzeitig ihre wahren Gefühle füreinander. Dennoch spielen neben Freundschaft und Liebe die ganze Zeit über auch Verrat und Misstrauen eine Rolle und die Frage „Wer kann wem wirklich vertrauen?“ ist ein Kernelement der Handlung.

Meine Meinung
Ich habe noch nicht allzu viele dystopische Geschichten gelesen, aber hier hat das Setting so gut zur Geschichte gepasst! Besonders gepackt hat mich auch, dass die Magie mit der Beschaffung, Kontrolle und Speicherung von Zeit zusammenhing und dass es magische Tierbegleiter (die Pegasoi) gab. Alles in allem hat mich die Romantasy etwas an die ‚Fourth Wing‘-Reihe erinnert. Ich kann sie also besonders allen empfehlen, die etwas ähnliches lesen wollen, das sich aber mit einer ganz eigenen Welt und einem ganz eigenen Magiekonzept beschäftigt. Ich habe das Buch sehr geliebt und werde die anderen Teile definitiv auch noch lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.01.2025

💌 Eine prickelnde Arbeitsrivalität, zwei magische Schreibmaschinen und ein göttlicher Krieg 💌

Divine Rivals
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»Divine Rivals« ist der erste Band der ›Letters-of-Enchantment‹-Dilogie von Rebecca Ross. Das Buch hat einen ziemlichen Hype auf Bookstagram ausgelöst und ich kann es absolut verstehen! Ein Rivals-to-Lovers-Roman, ...

»Divine Rivals« ist der erste Band der ›Letters-of-Enchantment‹-Dilogie von Rebecca Ross. Das Buch hat einen ziemlichen Hype auf Bookstagram ausgelöst und ich kann es absolut verstehen! Ein Rivals-to-Lovers-Roman, der mich komplett in seinen Bann gezogen hat: romantisch, tiefgründig und bewegend ♥

Inhalt
Seit ihr Bruder freiwillig in den Krieg gezogen ist, muss die 18-jährige Iris selbst Verantwortung übernehmen. Ihre Mutter ist dem Alkohol verfallen und somit ist Iris plötzlich die alleinige Versorgerin der Familie. Sie beschließt, die Schule abzubrechen und bekommt glücklicherweise einen Job bei einer hochangesehenen Zeitung: Der Oath Gazzette. Ihr Job ist nicht immer leicht, denn sie steht unter ständigem Druck, sich gegen ihren direkten Konkurrenten Roman zu behaupten und dadurch den begehrten Job als Kolumnistin zu ergattern.
Als Ausgleich beginnt sie, Briefe an ihren Bruder zu schreiben und zwar mit der alten Schreibmaschine ihrer Großmutter. Iris schreibt all‘ ihre Gedanken und Gefühle auf Papier und findet dann heraus, dass die Briefe verschwinden, wenn sie diese in ihren Kleiderschrank legt. Sie glaubt fest daran, dass ihr Bruder die Briefe vielleicht erhält, bis ihr auf einmal ein Unbekannter antwortet. Dennoch entsteht zwischen Iris und diesem Unbekannten eine tiefgreifende Brieffreundschaft und die Worte, die beide austauschen, bedeuten Iris immens viel… doch da ist auch noch Roman! Denn obwohl er ihr unerträglich arroganter Konkurrent ist, ist nicht von der Hand zu weisen, dass sie irgendetwas zu verbinden scheint. Aber was Iris nicht weiß: Ihr geheimer Brieffreund ist eben genau der Roman.
Als Iris dann von einem auf den anderen Tag ihren Job kündigt und an die Front reist, um von dort für die Konkurrenz-Zeitung als Kriegskorrespondentin zu arbeiten, wird Roman klar, dass er nicht ohne Iris leben kann und er löst kurzerhand seine eigene Verlobung auf, um ihr nachzureisen. Doch Iris ist nicht ohne Grund an die Front gezogen. Allem voran möchte sie mehr über das Kriegsgeschehen in Erfahrung bringen und erhofft sich, zumindest ein Lebenszeichen ihres Bruders zu finden.
Welche dunklen Geheimnisse sind der Auslöser des schrecklichen Krieges zwischen den Göttern? Wird Iris ihren Bruder wiedersehen? Und wie wird Iris reagieren, wenn sie erfährt, dass es Roman ist, mit dem sie über so lange Zeit über ihre tiefsten Gefühle geschrieben hat?

Schreibstil
Der Schreibstil von Rebecca Ross ist einfach nur magisch. Sie versteht es, durch ihre Worte hindurch eine gesamte Welt entstehen zu lassen, in der Götter und magische Schreibmaschinen vorstellbar werden. Ihre Sprache ist poetisch, aber auf so authentische Weise, dass es niemals ins Kitschige abdriftet. Sie hat mich mit ihren Worten bewegt, sodass ich mit Iris und Roman, aus deren Sicht die Geschichte geschildert wird, zu jeder Zeit mitgefühlt habe.
Ich liebe es, wie die Briefe, die eine tragende Rolle in der Geschichte einnehmen, auch in einer anderen Schriftart geschrieben wurden und sich dadurch vom Rest des Textes abheben und gleichzeitig perfekt eingebettet werden.

Figuren
Iris ist ein unglaublich starker, mutiger und verantwortungsvoller Charakter. Ihre eigene Lebensgeschichte ist leider nicht ganz einfach: Ihren Bruder hat sie seit Monaten nicht mehr gesehen und sie trägt deswegen nicht nur ihren eigenen Schmerz, sondern zugleich auch den Schmerz ihrer Mutter mit sich im Herzen. Trotzdem ist sie klug und gewitzt. Ihr Schreibstil zeichnet sie durch große Gefühle und Authentizität aus.
Roman hingegen wirkt zunächst etwas überheblich und in sich gekehrt. Später erfährt man aber, dass auch er ein kompliziertes Verhältnis zu seiner Familie pflegt und sich auch bei ihm die Wunden eines Verlusts nie ganz schließen konnten.
Ich mag die Dynamik zwischen den beiden. Wie sie sich immer gegenseitig aufziehen und gleichzeitig jederzeit füreinander einstehen würden, wenn es darauf ankommt. Ihre Liebe ist bereits so erwachsen und tiefgründig, weil sie schon von Anfang an damit begonnen haben, sich vollständig zu öffnen und ihre Gefühle in Worten offenzulegen.

Meine Meinung
Das Cover ist natürlich ein absoluter Hingucker. Ich liebe die Version mit dem Farbschnitt so, so sehr – wunderschön gestaltet! Das war überhaupt erst der Grund, weswegen ich zu dem Buch gegriffen habe. Davon abgesehen ist dieser Fantasy-Roman aber auch inhaltlich in jeder Hinsicht überzeugend. Allerdings sollte angemerkt werden, dass es wirklich zu vielen Schilderungen von Krieg und Gewalt kommt. Manchmal habe ich mir gewünscht, dass das Briefeschreiben stärker in den Vordergrund tritt. Jedoch gewann der Roman auch erst dadurch seine gefühlsmäßige Tiefe und neben Schmerz und Kummer war auch immer Hoffnung und Liebe zu spüren. Ich hoffe, dass im zweiten Teil noch mehr auf die Welt der Götter eingegangen wird und wir mehr Hintergrundinformationen zum Auslöser dieses Kriegs erhalten.
Ich freue mich sehr darauf, den zweiten Teil zu lesen und kann dieses Romantasy-Buch wirklich nur jedem ans Herz legen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2025

Die perfekte weihnachtliche Ergänzung zu Buttercream Witch & Magic 🎄🦇✨

Buttercream Christmas
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›Buttercream Christmas‹ ist eine begleitende Novelle und eine Art dritter Teil in Lea Melchers ›Buttercream Witch‹-Reihe, welche sich rund um das niedliche Dorf Snickerford und den dort wohnhaften Hexenzirkel ...

Buttercream Christmas‹ ist eine begleitende Novelle und eine Art dritter Teil in Lea Melchers ›Buttercream Witch‹-Reihe, welche sich rund um das niedliche Dorf Snickerford und den dort wohnhaften Hexenzirkel dreht. Es schließt direkt an die Geschehnisse des zweiten Teils an und ist supersüße Ergänzung, die perfekt zur Weihnachtszeit erschienen ist. Wie gewohnt finden sich auch in diesem Buch neben dem wunderschönen Buchcover auch wieder zwei illustrierte Buchklappen und zahlreiche kleine süße Illustrationen im Text, die Lea selber gezeichnet hat. Leas Bücher erscheinen im Selfpublishing, daher spürt man auch die Mühe und Liebe in jedem Detail!

Handlung
Nachdem Millicent Battersea und die anderen Hexen des Hexenzirkels erst letztes Halloween ihr geliebtes Dorf Snickerford vor Schwarzer Magie retten mussten, scheint endlich wieder Ruhe eingekehrt zu sein. Da Millie die Hexen regelmäßig mit Magie versorgt, indem sie magische Torten für sie backt, treffen sich die Hexen auch an Heiligabend zum gemeinsamen Weihnachtstortenessen zusammen. Doch auf einmal ist die Hälfte der Torte weggefuttert und Millie hat sofort jemanden in Verdacht: Maus, ihr kleiner Fledermausbegleiter, der sich nicht nur von magischer Torte, sondern von Zucker im Allgemeinen sehr angezogen fühlt. Vollgepumpt mit Tortenmagie, lässt er die gesamte Weihnachtsdekoration verrückt spielen und es ist mal wieder an den Hexen ihr Dorf vor den unkontrollierten Zaubern zu retten. Wird es den Hexen gelingen, den kleinen Rabauken einzufangen, bevor er noch größeren Schaden anrichtet, damit sie alle das Weihnachtsfest noch in Ruhe genießen können…?

Schreibstil
Lea Melchers Schreibstil ist leicht und locker, wodurch man der Geschichte gut folgen kann. Es ist eine regelrechte Wohlfühlgeschichte für Zwischendurch, die man aufgrund des geringen Umfangs an einem Tag lesen kann. Schön ist, dass die Kapitel entweder aus Millies, dann hingegen wieder aus Remis Perspektive erzählt werden, wodurch nicht nur die Gefühlswelten der beiden spürbar werden, sondern man ist auch zu bestimmten Zeitpunkten mit beiden an anderen Schauplätzen und erlebt die Geschichte umfänglich aus verschiedenen Blickwinkeln.

Charaktere
Es ist so toll, dass dieses Mal unser aller Liebling Maus im Fokus der Geschichte steht. Darauf haben die Maus-Club-Fans doch alle gewartet! Aber natürlich findet auch die Geschichte um die beiden Hauptprotagonisten der letzten beiden Teile – Millie und Remi – ein wirklich schönes Ende. Für mich hat die Geschichte damit ein stimmiges Ende gefunden und alle offenen Fragen wurden nun sinnvoll aufgelöst. Ich liebe den kleinen Teaser ganz am Ende des Buches, der uns eventuell auf wei-tere Abenteuer rund um Millie & Remi hoffen lässt.

Meine Meinung
›Buttercream Christmas‹ ist eine schöne Geschichte, die dieses Mal nicht zur Herbst- & Halloween-Zeit spielt, sondern zur cozy Weihnachtszeit und das winterliche Feeling so richtig schön aufkommen lässt – mit einem heißen Kakao und ein wenig Lebkuchen eingekuschelt in eine Decke, könnt ihr am besten Maus ganz eigenes Abenteuer erleben! Ich bin ein wenig wehmütig, dass die Geschichte nun ein Ende gefunden hat, freue mich aber auf jedes weitere Projekt, was noch Leas Feder entspringen wird ♥

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Nur ein Anruf entfernt vom Tod…

Death Call - Er bringt den Tod (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 8)
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»Death Call« von Chris Carter ist einer der besten Thriller, die ich jemals lesen durfte! Es handelt sich dabei um den achten Teil der Hunter-und-Garcia-Reihe. Der Thriller ist ein Versprechen für mehr ...

»Death Call« von Chris Carter ist einer der besten Thriller, die ich jemals lesen durfte! Es handelt sich dabei um den achten Teil der Hunter-und-Garcia-Reihe. Der Thriller ist ein Versprechen für mehr als nur Nervenkitzel – die Beschreibungen sind wirklich sehr detailliert und das Geschehen absolut grausam.

Stell dir vor: Ein Serienkiller ruft dich über einen Videoanruf an und du siehst, dass er einen deiner liebsten Menschen gefangen hält. Er wird töten – doch du bekommst eine einzige Chance, diesen Menschen zu retten: Du musst ein perfides Spiel mit ihm spielen, das darin besteht, zwei persönliche Fragen richtig zu beantworten. Klingt einfach, oder? Doch wenn du scheiterst, wirst du mitansehen müssen, wie dein:e Liebste:r vor deinen Augen grausam gefoltert und ermordet wird.
Diesen Albtraum muss Tanya Kaitlin erleben, die ihre beste Freundin beim Anruf des Mörders nicht retten kann. Sie muss ansehen, wie der Killer ihre Freundin während des Videoanrufs brutal ermordet. Daraufhin werden Profiler Robert Hunter und sein Partner Garcia als Ermittler auf den Fall angesetzt. Ein Fall, bei dem der kaltblütige Mörder keinerlei Fehler macht und seine sadistischen Taten von Anfang an genaustens plant, denn er studiert seine Opfer schon weit im Voraus, lauert ihnen sowohl in den sozialen Medien als auch in der Realität auf. Und das Schrecklichste: Die Freundin von Tanya wird nicht das einzige Opfer bleiben, denn dieser Serienkiller hat einen noch viel größeren Plan und dafür müssen mehrere Menschen sterben, auf Arten und Weisen, die wir uns mit unserem bloßen Verstand nicht ausmalen möchten…

Chris Carters Schreibstil ist wirklich einzigartig – selten habe ich einen Thriller so dermaßen verschlungen! Als Leser fragt man sich, wie er nur auf solche grausamen, wirklich krassen Ideen kommt – der Mörder ist ein absoluter Psychopath, seine Opfer müssen nicht nur körperliche, sondern auch unfassbar schlimme seelische Qualen durchleiden. Ich fand es teilweise so schwer zu lesen und war gleichzeitig so fasziniert (im Sinne von ‚Zum Glück ist das alles aber reine Fiktion!‘) von den Taten, dass ich einfach weiterlesen musste!
Unheimlich fesselnd geschrieben und die Spannung bleibt bis zum Schluss bestehen, denn am Ende – das kann ich versichern – hat ganz bestimmt niemand, mit diesem Plottwist gerechnet. Ich war auch auf der falschen Fährte, obwohl ich mir sicher war, den Autor durchschaut zu haben. Weiterer Pluspunkt: Der Thriller übt gewissermaßen auch Gesellschaftskritik – mehr möchte ich aber nicht verraten

Für mich ein absolutes ›Must-Read‹ für alle Fans von packenden Thrillern mit einem psychologisch interessanten Verbrechen und Vorgehen des Täters, facettenreichen Charakteren und überraschenden Wendungen! Den Namen Chris Carter werde ich mir definitiv merken und häufiger nach Büchern von ihm Ausschau halten!

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Eine investigative Reportage über einen Mordfall, die so manches Geheimnis aufdecken wird…

A Good Girl’s Guide to Murder
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»A Good Girl’s Guide to Murder« ist der erste Band der Buchreihe rund um den mysteriösen Mordfall ‚Andie Bell‘ von Holly Jackson. Das Buch hat auf BookTok einen immensen Hype ausgelöst – meines Erachtens ...

»A Good Girl’s Guide to Murder« ist der erste Band der Buchreihe rund um den mysteriösen Mordfall ‚Andie Bell‘ von Holly Jackson. Das Buch hat auf BookTok einen immensen Hype ausgelöst – meines Erachtens zurecht! Auch wenn es eher ein Jugendbuch mit Krimiatmosphäre ist, hat es mich abgeholt und war spannend und überraschend bis zum Schluss!

Inhalt
Was würdest du machen, wenn in deiner Stadt ein Mord geschieht und du dir sicher bist, dass der verurteilte Mörder nicht der wahre Täter ist?
Für Pippa ist klar: Sal Singh hat Andie Bell vor fünf Jahren nicht ermordet. Doch mit diesem Glauben steht sie nahezu alleine da, denn zu viele Beweise sprechen gegen Sal. Die gesamte Stadt – einschließlich der Polizei – sind von Sals Schuld überzeugt, bis auf seinen Bruder Ravi. Pippa beginnt den Fall nochmal neu aufzurollen, indem sie für ein Schulprojekt investigative Untersuchungen anstellt. Mit an ihrer Seite ist recht schnell Ravi, der unbedingt Sals Namen reinwaschen möchte – auch nach seinem Tod, denn auch Sal ist in der besagten Tatnacht gestorben. Und wenn Sal es nicht war, dann läuft draußen noch ein kaltblütiger Mörder herum…
Was ist in dieser Nacht geschehen? Warum mussten zwei Jugendliche sterben?

Schreibstil
Ich habe Holly Jacksons Schreibstil geliebt. Er ist spannend und mitreißend, gleichzeitig frisch-jugendlich und super angenehm zu lesen. Ich habe schon lange nicht mehr ein Buch gelesen, das mir vom Schreibstil her so gefallen hat! Ich konnte es kaum zur Seite legen. Besonders schön sind die einzelnen Karten und Chat-Verläufe, die immer wieder in den Gesamttext eingeflochten sind und die Ermittlung authentischer wirken lassen. Ich mochte, dass die bisherigen Erkenntnisse mittels eines Protokolls immer wieder zusammengefasst wurden. So hat man nie den Faden verloren, obwohl sich ein Charakter nach dem anderen als äußerst verdächtig herausgestellt hat. Ich glaube, es gab keine Figur im Krimi, der ich nicht zu einem Zeitpunkt misstraut habe.

Figuren
Pippa ist fleißig, ambitioniert und scharfsinnig. Sie möchte sich für das Gute einsetzen und die Wahrheit ans Licht bringen. Dabei schreckt sie vor keinerlei Gefahren zurück und dringt mutig weiter in das Dickicht von Geheimnissen, Verstrickungen und Lügen vor. Manchmal war ihre Denkweise doch noch sehr jugendlich und manche Verdächtigungen nicht nachvollziehbar. Sie hat sich auch des Öfteren in Gefahr begeben, wo unter normalen Umständen schon die Polizei verständigt werden würde.
Auch Ravi habe ich schnell in mein Herz geschlossen und fand, dass er das Team um Pippa wirklich gut ergänzt hat. Er hat nicht nur seinen Bruder verloren, sondern musste auch in den vergangenen Jahren damit leben, dass ihn alle als den Bruder des Mörders ansehen. Gemeinsam als Ermittler-Team stellen sie sich aber allen Herausforderungen und graben nicht nur ein dunkles Geheimnis aus…

Meine Meinung
Der Krimi hat so viele überraschende Wendungen! Nach jedem Kapitel habe ich gedacht „Ok. Das ist der Täter. Ganz sicher.“, nur um nach dem nächsten Kapitel wieder jemand anderen im Verdacht zu haben. Dadurch war das Buch spannend bis zum Schluss und das Ende wirklich phänomenal. Ich liebe es, wie viele Geheimnisse hier zum Vorschein kamen und wie jede Figur irgendwie miteinander verknüpft war.
Ich werde auf jeden Fall die weiteren Teile auch noch lesen!

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