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Veröffentlicht am 26.01.2025

Gänsehautgarantie

Brennen muss Salem
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Etwas geschieht in Salem´s Lot, einem kleinen Städtchen mit gefühlt einer handvoll Einwohner. Menschen verschwinden, manche verändern sich radikal und vor allem nachts lauert etwas im Dunkeln. Ben, der ...

Etwas geschieht in Salem´s Lot, einem kleinen Städtchen mit gefühlt einer handvoll Einwohner. Menschen verschwinden, manche verändern sich radikal und vor allem nachts lauert etwas im Dunkeln. Ben, der gerade erst wieder hierher gezogen ist, versucht mit ein paar Bewohnern sich dem Grauen zu stellen, doch ist ihr Gegner zu übermächtig ?

Meine Meinung:
Ich bin begeistert, absolut begeistert ! Nach meinen letzten Flops von King wollte ich eigentlich erst einmal keine Bücher mehr von ihm lesen und hatte ein wenig Angst, dass sein Stil vielleicht nicht mehr meins ist, obwohl er doch zu meinen absoluten Lieblingsautoren gehört. Aber mein Bauchgefühl und eine Leserin rieten mir dann zu Brennen muss Salem, das mir schon so oft empfohlen wurde, und zum Glück hörte ich darauf, denn dieses Buch gehört nun zu meinen Lieblingen von King. Es beinhaltete zwar die typischen Längen, die ich von dem Autor gewohnt bin und ich brauchte ein wenig, um rein zu kommen, aber die Atmosphäre und der Verlauf der Geschichte waren einfach so unglaublich gut, sodass ich es innerhalb weniger Tage durch hatte, weil es sehr spannend und packend war.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und meine Augen klebten förmlich an den Seiten, vor allem zum Finale hin, das es echt in sich hatte. King erzählte seine Geschichte ruhig, aber doch sehr spannend und emotional, ohne in irgendeiner Weise kitschig zu werden oder auf Drama zu setzen. Seine Figuren fühlten sich authentisch an und ihre Geschichten, die alle miteinander ein wenig verwoben waren, fesselten. Viele Schicksale gingen mir unter die Haut und wieder einmal musste ich lernen, nicht zu sehr an Charakteren zu hängen, weil jedem zu jeder Zeit etwas passieren konnte. Und das schätzte ich hier auch daran, weil es mich von Anfang bis Ende neugierig auf der weiteren Verlauf machte und meinen Puls mehr als einmal in die Höhe trieb. Das Finale wurde langsam aufgebaut und setzte sich unangenehm im Nacken fest, bis es dann Schlag auf Schlag ging und mich völlig unter Strom setzte. Zwar fand ich eine Szene etwas zu schnell und es war schade, dass es so fix ging, aber hier mochte ich das recht offene Ende ganz gerne, weil es sehr gut zu der Geschichte passte.

Es ist etwas schade, dass das Cover und der Klappentext im Grunde schon so viel verraten, denn die Tatsache, dass ein Vampir in Salem´s Lot umgeht, wird erst recht spät thematisiert. So war ein wenig die Spannugn dahin, aber nichts desto trotz fieberte ich von Beginn an mit. Die Anleihen zu den üblichen Vampirmythen und vor allem Bram Stockers Dracula wurden geschickt platziert und ausgeweitet, wodurch King dem leicht ausgelutschten Thema in meinen Augen frischen Wind verlieh und seinen eigenen Stempel aufdrückte. Und man muss bedenken, dass dieses Buch in den 1970ern erschien. Aber selbst nach gut 50 Jahren passt dieser Roman um Längen besser als so manche Vampirgeschichte, die heutzutage herauskommt. Ein bedrohliches Wesen, das sich wie ein Parasit einistet und seine Umgebung verseucht; King hat es perfekt umgesetzt.

Das lag auch an den Charakteren, die ich sehr gut ausgearbeitet fand. Trotz der vielen Figuren, die teils nur kurz auftauchten, hatte ich keine Probleme sie auseinander zu halten und fieberte bei so manchen Schicksal mit, das mir sehr unter die Haut ging. Vor allem bei einer Figur bangte ich mit und war über ihre Entwicklung betrübt. Ben, Susan, Matt und Mark, die stets im Mittelpunkt standen, mochte ich sehr gerne. Sie hatten Tiefe und es war interessant, wie sich ihr Charakter im Laufe der Geschichte veränderte.

Kings Schreibstil sagte mir zuletzt nicht mehr so zu, aber hier habe ich ihn sehr geliebt. Klar, er hatte wieder die üblichen Längen, aber die Atmosphäre war einfach nur unglaublich klasse. So spannend, schaurig und tragisch, das hat so gut gepasst und ich bin im Grunde durch die Seiten geflogen. Bei manchen Szenen ist mir eine sehr kräftige Gänsehaut über den Rücken gefahren und die Stimmung war wunderbar beklemmend. Er spielte förmlich mit den Wörtern und seine ausschweifende Art war gerade bei der Beschreibung der Szenerie ein Vorteil.

Fazit:
Brennen muss Salem ist ein Roman, der sehr viele Jahre auf meinem SuB lag und bei dem ich mich frage, wieso eugentlich ? Denn abgesehen von den Längen hat es mich völlig umgehauen. Das Thema Vampir ging hier auf seine Ursprünge zurück und King variierte es dennoch auf eine ganz andere Art und Weise, die mich nicht nur fesselte und begeisterte, sondern mir auch richtig unter die Haut ging. Ich fieberte mit den Charakteren mit und mir lief mehr als einmal ein gehöriger Schauer über den Rücken, denn vor allem die Atmosphäre raubte mir den Atem. King hat mir mit diesem Buch gezeigt, warum ich ihn als Autor so liebe. Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2025

Was für eine Überraschung

Weihnachten kann kommen
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Eigentlich wollte Lucy nur schnell ihr Konzept für das Marketing von Ross´Firma abgeben, denn nicht nur ihr Job hängt von einer Zusage, sondern auch der ihrer Kollegen. Aber ehe es sie sich versieht, halten ...

Eigentlich wollte Lucy nur schnell ihr Konzept für das Marketing von Ross´Firma abgeben, denn nicht nur ihr Job hängt von einer Zusage, sondern auch der ihrer Kollegen. Aber ehe es sie sich versieht, halten die Millers, deren Weihnachtsfeste legendär sind, sie für die neue Freundin ihres Sohnes und dank eines Schneesturms kann sich Lucy auch nicht aus dem Staub machen. Ihr vermeintlicher Freund ist zunächst wenig begeistert, aber die Chemie zwischen ihnen passt einfach. Aber auch so droht das Weihnachtsfest dieses Jahr sehr chaotisch zu werden, da nicht nur Ross und Lucy ihre Geheimnisse haben, sondern auch alle anderen in der Familie Miller.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich in meiner Lieblingsbuchhandlung aufmerksam geworden und nicht nur der Titel und Verlag machten mich neugierig darauf, sondern auch der Klappentext und das schöne Cover, was für mich einfach Weihnachten pur ist. Ich mag den weißen Hintergrund und die die Farbakzente durch die Mistel- und Tannenzweige sehr. Weihnachtsbücher sind nicht immer meins; entweder ich mag sie sehr gerne oder ich finde sie nicht gelungen, die goldene Mitte gibt es ultra selten für mich und deswegen war ich sehr gespannt, wie mir dieser Titel gefallen würde. Zwar habe ich ein wenig gebraucht, um rein zu kommen, aber dann ließ es mich nicht mehr los und bescherte mir mein zweites Highlight in diesem, noch recht kurzen, Jahr.

Die Geschichte hat mich wirklich sehr überrascht und zählt nun zu meinen Lieblings-Weihnachtsgeschichten. Kitsch, unnötiges Drama oder zu dick aufgetragene Emotionen wurden sich hier gespart, was mir nicht nur sehr gut gefiel, sondern auch wirklich erfrischend war. Anfangs hatte ich noch eben damit gerechnet, aber je mehr ich las und in das Buch eintauchte, desto mehr fesselte es mich und nachdem ich die ersten beiden Tage zeitbedingt kaum etwas Lesen konnte, las ich es in einem Rutsch durch. Es wurde aus mehreren Perspektiven in der allgemeinen Perspektive erzhählt, was nicht immer meins ist, aber hier passte es wunderbar. So konnte ich die Figuren sehr gut auseinander halten, war ihnen aber auch nahe und gerade bei den Töchtern konnte ich einige Dinge sehr gut nachfühlen.

Das Erzähltempo der Autorin war sehr gemählich und das mochte ich sehr gerne, weil man eben nicht nur die Charaktere gut kennenlernen durfte, sondern auch sich die Emotionen, Dramen und einfach das Zwischenmenschliche authentisch und nachvollziehbar entwickeln konnten. Es gab keine plötzlichen Wandel oder Sprünge und ich konnte wunderbar abschalten, auch wenn es an ein paar Stellen sehr emotional wurde. Morgan überraschte mich auch immer wieder, indem sie nicht die üblichen, ausgelatschten Pfade beschritt, sondern davon abwich und ihren eigenen Stempel aufdrückt. So geriet sie in keine Sackgasse und hielt mein Interesse die gesamte Geschichte aufrecht.

Weihnachten ist nicht nur ein Fest der Freude. Es können angestaute Emotionen und Konflikte hochkommen und ausbrechen, mit denen man nicht unbedingt rechnete. Ich fand es sehr spannend und interessant, die Familie Miller dabei zu begeleiten, wie sie eben solche Probleme behandelten und je nachdem auch löste. Es wurde sehr emotional und bei mir flossen auch ein paar Tränen, weil es mich an eigene Erlebnisse erinnerte. Das fand ich authentisch und dennoch hielt die Autorin immer eine gute Balance. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge und jedes Familienmitglied, sowie Lucy bekamen genügend Aufmerksamkeit, sodass es sehr gut miteinander harmonierte. Einzig zum Ende überschlug es sich und wirkte gehetzt, was mir nicht so gut gefiel. Es wirkte ein wenig so, als wolle sie ihre Geschichte jetzt schnell zu Ende bringen und mehr Seiten hätten sehr gut getan.

Die Liebesgeschichte von Lucy und Ross, die im Klappentext deutlich hervorgehoben wurde, ging mir zu sehr unter. Zwar gab es durchaus eine gewisse Chemie zwischen ihnen und ich mochte beide sehr gerne, allerdings habe ich mir in diesem Punkt einfach mehr vorgestellt. Dadurch, dass alle im Fokus standen, gerieten sie aus dem Blickpunkt und ich hätte mir ehrlich gesagt noch mehr Seiten gewünscht, damit auch die beiden eine schönere Geschichte erhielten. Dennoch mochte ich sie als Paar und fand sie süß und gerade das Ende mochte ich dann doch gerne.

Fazit:
Dieser Weihnachtsroman hat mich sehr positiv überraschen können und ich habe schon lange nicht mehr so eine tolle Geschichte aus diesem Bereich gelesen. Kitsch und Co. wurden sehr wohldosiert eingesetzt und stattdessen eine Tiefe erschaffen, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Es war ein auf und ab der Emotionen, das mich oft sehr mitnahm und fesselte. Gerade die ruhige und langsame Art der Autorin begeisterte mich, da sich alles in Ruhe entwickeln konnte und authentisch wirkte. Nur zum Ende wirkte es leicht gehetzt und gerade wegen der Liebesgeschichte von Ross und Lucy, die unterzugehen drohte, wären mehr Seiten von Vorteil gewesen. Dennoch konnte es mich sehr fesseln, unterhalten und einfach mitnehmen, was ich sehr schön fand. Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2025

Klasse Auftakt

Cherry Magic! – Wenn du mit 30 noch Jungfrau bist, wirst du zum Zauberer – Band 1
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Kiyoshi ist 30, Jungfrau und ein Zauberer. Seit einer Weile scheint er Gedanken lesen zu können, was mit unter zu recht peinlichen und schrägen Situationen führt, aber als er versehentlich mit seinem Kollegen ...

Kiyoshi ist 30, Jungfrau und ein Zauberer. Seit einer Weile scheint er Gedanken lesen zu können, was mit unter zu recht peinlichen und schrägen Situationen führt, aber als er versehentlich mit seinem Kollegen Yuichi zusammenstößt, stellt es seine Welt vollends auf den Kopf. Der Superstar der Firma steht auf einen langweiligen Büroangestellten wie ihn ?! Das kann doch nicht wahr sein, oder ? Und vor allem, was will Kiyoshi ?

Vorwort:
"Cherry Magic - Wenn du mit 30 noch Jungfrau bist, wirst du zum Zauberer 1" von Yuu Toyota ist der erste Band der gleichnamigen Reihe und erschien 2022 bei Crunchyroll Manga. Es umfasst ca. 132 Seiten und sollte der Reihe nach gelesen werden.

Meine Meinung:
Ich bin nicht immer ein großer Fan der Mangas, die bei Crunchyroll erscheinen, mit diesem Auftakt habe ich nun wirklich einen Volltreffer gelandet. Einmal angefangen konnte ich nicht aufhören und musste es in einem Rutsch durchlesen, was bei knapp 132 Seiten zwar eh kein Problem ist, dennoch meistens pausiere ich Mangas zwischendrin. Aber diese Geschichte fesselte mich von Anfang bis Ende und hat mich richtig begeistern können. Es machte viel Spaß und die Idee finde ich einfach nur klasse,; ich hatte schon lange nicht mehr so einen originellen Manga in der Hand.

Die Geschichte ist zwar recht kurz, aber für einen Auftakt reichte es mir auf jeden Fall. Man bekam einen guten ersten Eindruck von den Figuren, ihrem Leben und sozialen Umfeld und ich fand die Chemie zwischen Kiyoshi und Yuichi absolut klasse. Es gab so einige Szenen, die zu herrlich waren und wo ich laut lachen musste, weil mir der arme Mann ja doch ein wenig Leid tat....aber bei den wilden Gedanken und Fantasien von seinem Kollegen wäre ich auch rot angelaufen und verschreckt gewesen.

Die Gabe, wenn man es so nennen möchte, die Kiyoshi nach seinem 30. Geburtstag erhielt, war sehr interessant und definitiv mal etwas Neues. Sehr schön war es, dass die betreffenden Gedanken oder Visionen klar hervorgehoben wurden und man sie nicht mit gesprochenen Text verwechseln konnte. Mir gefiel es, dass noch nicht zu viel verraten wurde, sondern es meist nur Andeutungen oder so eine Art Kostprobe gab, was mich auf die weiteren Bände neugierig macht.

Das Innenleben der Figuren war sehr spannend und gerade Kioyoshi wurde super ausgearbeitet. Seine Nervosität, Überforderung mit der Situation und seine Gabe war greifbar und enthielt eine Tiefe, die ich nicht unbedingt erwartet hätte. Obwohl es auch einige sexuelle Andeutungen gab, hielt Toyota eine tolle Balance und stellte eher die Gefühle und das einhergehende Chaos in den Vordergrund. Zu herrlich fand ich aber Yuichi, zu dem der Spruch "stille Wasser sind tief" perfekt passte. Äußerlich gab er sich stets ruhig und beherrscht, aber seine Gedanken waren definitiv versaut und eben zu herrlich. Die Chemie zwischen den beiden wurde langsam aufgebaut und entwickelt sich noch, aber es ist eine zu spüren, die ich klasse fand.

Die Bousstory rund um Kiyohis Freund und Studienkollegen Masato und seinem Paketboten war ein nettes Extra und auch diese beiden mochte ich sehr gerne. Da bin ich sehr gespannt, wie es sich entwickelt.

Manche bemängelten etwas den Zeichenstil, der an ein paar Stellen doch recht einfach gehalten wurde, aber gerade das passte für mich echt perfekt hier, weil die Geschichte dadurch noch sympathischer und niedlicher wirkte.

Fazit:
Ein richtig toller Auftakt, der zwar recht kurz gehalten wurde, aber dennoch eine interessante und schöne Geschichte bereit hielt, die mich von Anfang bis Ende so gut unterhalten konnte. Die Chemie wurde langsam aufgebaut und nach dem fiesen Cliffhanger bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht, genau wie bei der Bonusstory rund um Masato und seinem Paketboten, die ebenso viel Spaß machte. Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.12.2024

Liebe liegt in der Luft

You're My Cutie! 04
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Endlich sind die Gefühle von Madoka und Shikura klar und nach dem Kuss steht einer Beziehung nichts mehr im Weg, oder etwa doch ? Denn immer noch sind beide unglaublich schüchtern und schaffen es nicht, ...

Endlich sind die Gefühle von Madoka und Shikura klar und nach dem Kuss steht einer Beziehung nichts mehr im Weg, oder etwa doch ? Denn immer noch sind beide unglaublich schüchtern und schaffen es nicht, klar miteinander zu reden, zumal auch noch ein Junge in Madokas Leben auftaucht, der bei Shikura ganz schön für Eifersucht sorgt. Aber dann kommt alles anders als gedacht.

Vorwort:
Das ist der vierte Band der "You´re My Cutie" Reihe von Nabaka Haurfuji. Es umfasst ca. 168 Seiten und ist als Taschenbuch erhältlich. Man sollte der Reihe nach lesen, da die Bände aufeinander aufbauen. Es können Spoiler vorkommen.

Meine Meinung:
Endlich kommen sich Madoka und Shikura näher, gestehen sie sich ihre Gefühle ein und vor allem einander. Madoka könnte jubeln, aber die Zweifel und Ängste sind dennoch da und dann drängt sich auch noch immer mehr Koga rein, der aus Recherchegründen im Laden ihres Vaters anfängt zu arbeiten. Da ist nicht nur Eifersucht vorprogrammiert.

Der vierte Band dieser Reihe gefiel mir wesentlich besser als der Vorgänger. Die Geschichte war durch die vielen Zweifel, Ängste und Sorgen super spannend und emotional, Madoka und Shikura hatten eine unglaubliche Chemie und wieder war mir Koga mehr als suspekt. Ich meine, es ist ja super, wenn man freundlich ist, aber bei ihm wirkte das so aufgesetzt und ich spürte, dass er seine wahren Absichten verschleiern wollte. Da wird garantiert noch etwas kommen, aber nicht im positiven Sinn.

Die Beziehung von Madoka und Shikura nahm endlich mehr Fahrt auf und die Chemie zwischen war einfach so unglaublich süß. Die beiden passten für mich perfekt zusammen und ergänzten sich wunderbar. Natürlich herrschte auch zwischen ihnen Zweifel, Missverständnisse ud Ängste, aber das machte es für mich umso authentischer, weil mit einem Liebesgeständnis nicht alles rosarot ist. Er wurde weiterhin von den Mädchen bedrängt und konnte seine Schüchternheit kaum in den Griff kriegen, während sie von ihren Gefühlen völlig überwältigt wurde. Die Geschichte war dennoch auf gemütlich und ich hatte viel Spaß, sie bei ihrer Reise weiter zu begleiten. Denn schließlich musste ja auch noch Madokas Vater irgendwann mal von ihnen erfahren oder nicht ? In der Hinsicht gab es eine Szene, die einfach zu herrlich war und bei der ich auch beim zweiten mal Lesen so wunderbar lachen musste und ein fettes Grinsen im Gesicht hatte. Das Ende war auf der einen Seite unspekatkulär, andererseits bot es auch Fragen, welche in den nächsten Bänden bestimmt weiterverfolgt werden, ich hoffe es zumindestens, weil es doch für ordentlich Zündstoff sorgen könnte.

Der Zeichenstil war wieder super und mir gefiel es, wie die Emotionen in den Gesichtern gezeichnet wurden. Die Verniedlichung hielt sich in Grenzen und wurde passend eingesetzt.

Fazit:
Das ist eine ganz tolle Reihe mit der ich mich richtig wohl fühle und bei dem auch der vierte Band genauso viel Spaß macht wie am Anfang und ich bin sehr gespannt, wie sie sich noch entwickeln wird. Die Charaktere mag ich sehr gerne und ich finde den Humor super und nicht aufdringlich. Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 15.12.2024

Eine Wucht !

One Piece 22
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Es ist kurz vor 12....im wahrsten Sinn, denn es bleibt der Strohhutbande nur noch eine halbe Stunde, bevor im Palast eine Bombe hochgeht und Alabasta in den Abgrund zieht. Ruffy, Zorro, Nami und Co. geben ...

Es ist kurz vor 12....im wahrsten Sinn, denn es bleibt der Strohhutbande nur noch eine halbe Stunde, bevor im Palast eine Bombe hochgeht und Alabasta in den Abgrund zieht. Ruffy, Zorro, Nami und Co. geben alles, um das Land und die Menschen zu retten, doch Crocodile würde für sein Ziel nicht nur über Leichen gehen und alles zerstören, tick tack...die Zeit rinnt...

Vorwort:
One Piece: Hope!! ist der zweiundzwanzigste Band der gleichnamigen Reihe und erschien 2001 bei Carlsen. Es umfasst ca. 203 Seiten und man sollte der Reihe nach lesen, da die Bände aufeinander bauen. Es werden Spoiler vorkommen !!

Meine Meinung:
Was für ein Pageturner ! Was für eine Wucht und vor allem....was für ein geniales Semi-Finale der Alabaster-Chroniken !! Ich bin immer noch echt geflasht und muss das irgendwie verarbeiten. Das war pure Spannung von Anfang bis zum Ende und ich habe noch nie zuvor so mit den Figuren mitgebangt, mich aufgeregt und mit klopfendem Herzen mitverfolgt, was als nächstes passiert. Oda zeigt mir wieder einmal, warum One Piece mittlerweile mein absoluter Lieblingsmanga ist und warum ich die Figuren so liebe.

Die Handlung war richtig turbulent und eine Wendung jagte die nächste, nie wusste man so recht, wie es sich entwickeln würde und meine Augen klebten förmlich auf de Seiten. Da störten mich sogar ausnahmsweise mal die Zwischensequenzen mit Okta, die ich egentlich auch ganz süß fand, aber bei den Geschehnissen brauchte ich absolut keine Pause. Die Kämpfe waren richtig spannend, heftig und vor allem auch ungewiss, weil das Machtverhältnis richtig super ausgelotet wurde und man mit Zorro, Nami, Lysop, Chopper und vor allem Ruffy so mitfieberte. Die Intrigen und der Krieg sorgten für Gänsehaut; ich hätte nach dem ersten Band nie erwartet, dass es sich so entwicklen würde und ich liebe es einfach. Gerade die Entwicklung der Charaktere haute mich wieder um und ich fand es klasse, wie sehr sie über sich hinauswuchsen und als Team so gut wie perfekt funktionierten...da durfte das eine oder andere Chaos auch nicht fehlen, was sie umso sympathischer machte.

Was jetzt nicht unbedingt in die Bewertung mit einfließt, ist noch eine Sache. Meistens habe ich auch für Mangas oft kaum Zeit und gerne wäre ich bei One Piece schon weiter, schaffe es aber eben nicht. Daher finde ich es umso bemerkenswerter, dass ich bei jedem Band sofort wieder im Geschehen drin bin, egal, wie viel Zeit auch seit dem letzten verstrichen ist und ich bis auf ein paar vergessene Namen kein Problem damit habe, sofort weiterzulesen. Aber ich vergesse manchmal meinen eigenen Namen...also...

Der Zeichenstil war wie gewohnt einfach spitze und ich liebe es, wie detailliert mitunter auch die Mimik dargestellt wurde. Er war fantasievoll, bot tolle Schauplätze, auch wenn ich ein zwei Sequenzen bei den Kämpfen etwas unübersichtlich fand.

Fazit:
Die Reihe hat eine unglaubliche Entwicklung gemacht, was man vor allem in diesem Band merkte, der mich von Anfang bis Ende begeisterte. Die Kämpfe und Wendungen waren so spannend, packend und einfach heftig, sodass mir auch echt mal eine Gänsehaut über den Rücken lief. Ich fieberte mit den Charakteren mit und fand ihre Entwicklung klasse. Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

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