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Veröffentlicht am 04.04.2025

Kann der Plan des Erlkönigs verhindert werden?

Cursed – Der Fluch des Mondes (Gilded 2)
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Der Erlkönig nutzt die Geister der 5 Kinder, um Serilda unter Kontrolle zu halten. Um sie zu schützen willigt sie ein die Frau des Erlkönigs zu werden und ihr Kind als seins auszugeben.
Nach und nach erkennt ...

Der Erlkönig nutzt die Geister der 5 Kinder, um Serilda unter Kontrolle zu halten. Um sie zu schützen willigt sie ein die Frau des Erlkönigs zu werden und ihr Kind als seins auszugeben.
Nach und nach erkennt sie, welches Spiel der Erlkönig wirklich spielt, welche Pläne er und diese bedeuten nicht nur für Serlida, Gild und die Kinder nichts Gutes. Verzweifelt versucht Serilda das drohende Unheil anzuwenden und alle die sie liebt zu befreien.

Dieser Band geht nahtlos weiter, wo der letzte aufgehört hat. Man sollte den ersten Band lesen, um diesen hier richtig zu verstehen.

Wieder einmal ist es sehr düster, wird nicht zimperlich mit Gegner umgegangen, Macht gnadenlos ausgenutzt.
Die Anlehnung an Rumpelstilzchen kommt hier nun besser raus, da wir nun erfahren, wer das Königsgeschlecht war, das vom Erlkönig verflucht wurde, wer Gild in Wahrheit ist.
Auch zu den 7 Göttern erfahren wir hier nun mehr und auch warum und wie der Schleier einst entstand. Das fand ich unglaublich spannend und gut erzählt.
Überzeugt hat mich auch, welche Pläne der Erlkönig hier weiter verfolgt, wie genau er sein Vorgehen geplant hat.

Wie verzweifelt Serilda versucht den Erlkönig aufzuhalten, ihm aber dadurch teilweise in die Karten spielt fand ich gut und spannend geschrieben. Vor allem als sie nicht bereit ist aufzugeben, einfach hinzunehmen alles verloren zu haben. Wie sie kämpft hat mir gut gefallen.

Für mich ein guter Abschluss der Diologie, aber man muss das sehr düstere und die Gewalt in der Reihe mögen.
Für mich ein spannendes Lesevergnügen, das Sagen und Märchen ganz wunderbar neu interpretiert und umgesetzt hat.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Ein Doppelmord in der Nähe des Buckingham Palace und Saboteur in den Reihen der Queen

Die Tote trug Diamanten
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1957 stellt die junge Queen Elizabeth fest, dass es wohl einen Saboteur in ihren eigenen Reihen gibt. Als sei das nicht schon unangenehm genug, ereignet sich in der Nähe des Buckingham Palace auch noch ...

1957 stellt die junge Queen Elizabeth fest, dass es wohl einen Saboteur in ihren eigenen Reihen gibt. Als sei das nicht schon unangenehm genug, ereignet sich in der Nähe des Buckingham Palace auch noch ein Doppelmord. Eine junge Frau nur mit ihrer Unterwäsche bekleidet und auf dem Kopf eine teure Tiara wird auf einem Bett gefunden und auf dem Boden liegt ein strangulierter Mann.
Dieser Skandal sorgt nicht nur für viele Schlagzeilen, sondern auch viele Spekulationen. Die Polizei arbeitet mit Hochdruck daran, dieses Verbrechen aufzuklären. Als Prinz Philip, der selbst in der Nähe des Geschehens war angibt er sei ja Daheim gewesen ist seiner Frau bewusst, dass sie als falsches Alibi genommen wird.
Sie selbst fängt an Erkundigungen einzuholen, da ihr aber Grenzen gesetzt sind, schaut sie sich in ihrem engsten Umfeld um und erkennt, das Joan, eine Typistin, mehr als qualifiziert ist, ihr bei den beiden Fällen zu helfen.


Das ist mein erster Band dieser Reihe.
Mit gefällt sehr gut, wie hier nicht nur der Flair der damaligen Zeit so wunderbar eingefangen wird, sondern auch wie wunderbar hier mit echten Geschehnissen um die Queen hier eine Geschichte erschaffen wird.
Mir hat sehr gefallen, wie die Queen auf der einen Seite als junge Monarchin beschrieben wird, die pflichtbewusst ist und das Wohl ihres Volkes so wichtig ist, auf der anderen Seite erleben wir aber auch die Privatperson. Mich hat die Erzählweise dazu überzeugt.
Gelungen fand ich es auch, wie echte Geschehnisse hier in diese fiktive Handlung mit eingebunden wurden.

Joan hat mir als Charakter hier besonders gut gefallen. Sie, die keinen adligen Hintergrund hat und sich trotz allem durchsetzt, der Queen so treu zur Seite steht hat mir sehr gut gefallen. Ich hoffe sie kommt in Zukunft auch in der Reihe vor, da ich ihren Scharfsinn sehr gemocht habe.

Einen großen Spannungsbogen gab es hier nicht. Es gibt zwar zwei unterschiedliche Dinge zu klären, für Joan werden ihre Ermittlungen auch gefährlich, aber passend zum Königshaus geht es hier sehr gesittet zu und mehr das wer, wie und warum mit dem Flair der High Society steht hier im Vordergrund der Handlung.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Der Erlkönig und seine Wilde Jagd und wie eine Müllerstochter sich gegen ihn auflehnt

Gilded – Die Versuchung des Goldes (Gilded 1)
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Serilda hat es in ihrem kleinen Dorf nicht leicht. Ihr Vater rettete einst eine Göttin und bat sie darum eine junge Frau aus dem Ort zu seiner Frau zu machen und mit einem Kind zu segnen. So kam es und ...

Serilda hat es in ihrem kleinen Dorf nicht leicht. Ihr Vater rettete einst eine Göttin und bat sie darum eine junge Frau aus dem Ort zu seiner Frau zu machen und mit einem Kind zu segnen. So kam es und Serilda sieht man die Gabe die sie durch an, weil sie Glückräder in ihren Augen trägt. Nicht das sie vom Glück gesegnet ist, da alles, was im Dorf schief läuft dieser ungewöhnlichen jungen Frau angelastet wird. Sie liebt es Geschichten zu erzählen und vor allem sind ihre eher düster angelegt.
Als eins nachts der Erlkönig und seine Wilde Jagd mal wieder unterwegs ist entschließt sich Serilda zwei Waldmädchen vor ihnen zu retten und versteckt sie. Auf die Frage der Erlkönigs, was sie im Winter nachts draußen zu suchen hat denkt sich Serlida wie so oft eine Geschichte aus und behauptet, in dieser Nach sei das Winterstroh am besten zu sammeln, das sie zum Goldspinnen benötigt. Nie hätte sie damit gerechnet, beim nächsten Mond vom Erlkönig in seine Burg einbestellt zu werden, wo er von ihr verlangt Stroh in Gold zu spinnen, oder ihr Leben zu verlieren. In ihrer Verzweiflung zeigt sich ein junger Mann, dessen Magie aus allem Gold erschaffen kann, also auch Stroh zu Gold spinnen kann. So gerne er ihr auch helfen möchte, verlangt seine Magie aber nach einem Preis und so wird Serilda in eine düstere Geschichte gezogen, wie sie sich selbst nicht besser hätte ausdenken können.


Mir gefallen sowohl der Schreibstil, sowie auch die Idee der Geschichte und deren Umsetzung.
Hier werden ganz wunderbar Sagen und Märchen miteinander verwoben.
Es ist aber alles sehr düster und auch brutal. Der Erlkönig und alle Wesen die Teil seiner Wilden Jagd sind kennen kein Erbarmen, sind Grausam und Gewaltätig. Neben all diesen düsteren Anteilen, gibt es aber ganz wunderbar eingewoben aber auch Licht und Hoffnung.
Wie Rumpelstilzchen hier umgearbeitet wurde hat mir gut gefallen.

Serilda finde ich einen spannenden Charakter. Sie hatte es nie leicht in ihrem Dorf, wird ausgegrenzt und hat keine Freunde, ist aber ein guter und hilfsbereiter Mensch. Sie hilft in der Dorfschule aus und ist ganz wunderbar zu den Kindern dort, wie sie mit ihnen umgeht und ich mag es wie sie jeden in seiner Art bestärkt und bekräftigt und wie sie ihnen immer Märchen erzählt. Sie liebt es Geschichten zu erzählen und bringt sich damit schon mal selbst in Nöte, aber trotzdem bleibt sie sich selbst treu.
Sie hat Mut und ist Selbstlos. Zu lesen wie sie als junge Frau nicht vor dem Erlkönig, seiner Grausamkeit und seinen Drohungen einknickt und kämpft hat mir gut gefallen.

Gild, der junge Mann, der Gold spinnen kann, finde ich unglaublich toll angelegt und hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Rumpelstilzchen zu ihm umzuschreiben finde ich eine tolle Idee und gibt dem ganzen eine wunderbare neue Wendung, da Gild einfach nur ein toller Charakter ist. Er kann seine Magie nicht ohne Gegenleistung erbringen, auch wenn er für Serilda gerne eine Ausnahme machen würde.

Auch die anderen Charaktere die hier auftauchen finde ich wirklich gut gelungen und in eine sehr spannende Geschichte verpackt.

Wer nichts gegen düstere und brutale Märchenadaptionen hat, sollte hier auf jeden Fall einmal rein schauen.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Eine Welt am Rand eines Bürgerkrieges gegen göttliche Nachkommen

Spark of the Everflame
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Einst gehört die Welt allein den Menschen. Das ändert sich, als Götter sich in der Welt ansiedeln und ihre Macht an ihre Nachkommen, die Descended übergeht. Um die besonderen Kräfte zu erhalten und so ...

Einst gehört die Welt allein den Menschen. Das ändert sich, als Götter sich in der Welt ansiedeln und ihre Macht an ihre Nachkommen, die Descended übergeht. Um die besonderen Kräfte zu erhalten und so rein wie möglich zu halten, sind Kinder zwischen Mortels und Descended daher strengstens verboten und werden getötet. Den Menschen wird alles genommen. Nicht nur ihre Welt, sondern auch alles was sie ausmacht. Ihre Überzeugung, Religion und ihre Art zu Leben. Ab sofort sind sie weniger Wert, als die Götter.
Diem Bellator hat ein gutes Leben. Ihr Vater war ein erfolgreicher Kommandant in der Armee und ihre Mutter ist eine bekannte Heilerin. So bekannt und gut, das sie sogar als Mortal in den Palast darf. Eine besondere Ehre, da fast alle Descended auf die Mortal hinabschauen.
All das ändert sich, als Diem´s Mutter eines Tages verschwindet und Diem muss erkennen, dass sie zu viel bisher nicht wusste, hinterfragte und es viele Geheimnisse gibt. Zum einen, warum sie seit so vielen Jahren ein Mittel einnehmen muss. Sie muss erkennen, dass es einen Geheimbund gibt, der die Herrschaft der Descended beenden möchte und muss sich fragen, ob sie für diese Gruppe arbeiten möchte. Als sei das nicht schon genug beobachte der Erbe des sterbenden Königs sie. Schweben sie oder ihre Lieben in Gefahr?

Für mich ein spannender Auftakt. Man kommt sehr gut in die Geschichte hinein.
Die Idee ist gut und eine spannende Welt wurde hier geschaffen. Man lernt was einst passierte, wie die Götter die Welt übernahmen und nun ihre Nachfahren die Herrschaft innen haben und die Mortals mehr schlecht als recht in ihrer Welt ihr Dasein bestreiten müssen. Wir haben viele Charaktere, die alle unterschiedlich sind und daher ein spannendes Bild ergeben.
Viel Spannung gibt es teilweise nicht, aber war für mich OK, da man so zum einen die Welt, aber auch die Charaktere so kennen gelernt hat.

Diem hat bisher ein gutes Leben gelebt und ihr Weg war von Anfang an vorgezeichnet. Da sie schon als Kind viel Zeit mit ihrer Mutter verbracht hat, ist sie ganz automatisch auch Heilerin geworden. Daran gab es nie einen Zweifel. All das ändert sich erst, als ihre Mutter verschwindet und sie anfängt neue Dinge zu erkennen und zu erfahren, Sachen zu hinterfragen und sich damit auseinandersetzen muss, wofür sie kämpfen und einstehen möchte und welchen Preis sie bereit ist dafür zu zahlen. Ihre Entwicklung in diesem Band hat mir gut gefallen, auch wenn ich ab und an nicht so ganz nachvollziehen konnte, was sie getan hat. Auch ihr Verhältnis zu ihrem Freund Henri fand ich teilweise so lala, da ich teilweise nicht verstehen konnte, warum sie mit ihm was anfängt und sich von ihm so beeinflussen lässt, warum sie nicht mehr dagegen angeht, nicht mehr für sich und ihre Überzeugung einsteht.
Prinz Luther, der Erbe des sterbenden Königs der Descended ist ein spannender Charakter. Er verbirgt viel hinter der Maske, die er trägt. Er ist nicht so, wie man auf den ersten Blick meint. Hier gibt es noch einiges zu ergründen, in der Fortsetzung.
Die Geschichte der beiden finde ich spannend, vor allem weil es noch so viele Unbekannte gibt. Beide sind vom anderen angezogen, wollen es sich nicht eingestehen. Das sich beide auf Augenhöhe begegnen und miteinander umgehen hat mir gefallen. Trotzdem konnte mich bisher es nicht zu hundert Prozent überzeugen, was sich zwischen den beiden Anbahnt. Woran das liegt, kann ich momentan noch nicht genau benennen.

Es gibt immer noch sehr viele offenen Fragen und vor allem am Ende überschlagen sich die Dinge, ergeben sich eine Unmenge an neuen Fragen.
Für mich ein gelungener Auftakt und ich bin gespannt, wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Dublin außerhalb der typischen Sehenswürdigkeiten entdecken

Lesereise Dublin
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Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise durch Dublin, wo die typischen Sehenswürdigkeiten auch mit auftauchen, aber vor allem kleinere, aber dadurch nicht weniger spannende Ort werden hier in den Fokus ...

Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise durch Dublin, wo die typischen Sehenswürdigkeiten auch mit auftauchen, aber vor allem kleinere, aber dadurch nicht weniger spannende Ort werden hier in den Fokus gerückt.
In 15 Kapitel werden hier ganz unterschiedliche Themen besprochen wie zum Beispiel:
Kirchen, Pubs, Restaurants, aber auch wissenswertes über die Liffey, Molly Malone darf natürlich auch nicht fehlen, Friedrich Händel mit seinem Messias, der Phoenix Park, Juden in Irland, wo die Liebe ihre letzte Ruhestätte in Dublin gefunden hat, Harry Clark und seine Werke, Sandycove und Bull Island.
Sehr abwechslungsreich finde ich die Themen die hier präsentiert werden und daher finde ich den Roman so spannend. Es gibt Rückblicke in die Geschichte und wie Dublin heute ist.
Neben Fakten bekommt man ganz wunderbar die Stadt und seine Einwohner näher gebracht, da die Autorin weiß worüber sie schreibt und daher sehr schön die Themen vermitteln kann.

Der Roman ist meiner Meinung nach spannend für Leute, die bisher noch nicht in Dublin waren und sich nicht nur für typische Touriziele interessieren, aber auch für Leute wie mich, die schon in Dublin waren.
Ich habe hier viele tolle Hintergrundinfos bekommen, die mir bisher nicht bekannt waren und vor allem auch viele Tipps erhalten, was ich bei meinem nächsten Besuch nun anschauen werde.

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