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Veröffentlicht am 19.02.2025

Endlich geschafft. KEINE Empfehlung für die Reihe. Banal, kitschig und nervig.

Ruins of Love. Vereint (Grace & Hayden 4)
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Puh - ich habe es endlich geschafft. Auch der 4. Teil der Grace & Hayden - Reihe ist gelesen bzw. gehört. Alles in allem kann ich aber leider keine Empfehlung aussprechen, weil sich permanent alles wiederholt ...

Puh - ich habe es endlich geschafft. Auch der 4. Teil der Grace & Hayden - Reihe ist gelesen bzw. gehört. Alles in allem kann ich aber leider keine Empfehlung aussprechen, weil sich permanent alles wiederholt und die ganze Geschichte einfach nur banal ist und dafür viel zu viel Lese-/Hörzeit in Anspruch nimmt.

Zwar passiert eine ganz spezielle, krasse Sache hier mit Grace, aber durch alle Bände hinweg geschieht im Grunde immer das Gleiche: Plündern, Sondieren, Verteidigen, Angreifen und Umherstreifen. Ich weiß nicht, warum man aus diesem Plot eine 4-teilige Serie machen musste, in der auch nur sehr wenig Spice vorkommt.

Es wurde auch teilweise so kitschig, dass es irgendwann nur noch nervig war. Nach dem tausendsten „Ich liebe dich“, konnte ich nur noch mit den Augen rollen und die Kosenamen, die sich Grace & Hayden geben, sind einfach nur peinlich.

Die ganze Reihe ist OK bis teilweise eher schlecht. Wem das reicht für zwischendurch: Go for it. Ansonsten lasst es einfach - es lohnt sich nicht.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Eher ein dystopisches Drama als ein Thriller.

Death TV
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In DEATH TV geht es um eine Reality Show in einer dystopischen Zukunft, in der sich ausgewählte Kandidaten, die sich zuvor einigen psychologischen Tests unterziehen mussten, live vor laufender Kamera umbringen ...

In DEATH TV geht es um eine Reality Show in einer dystopischen Zukunft, in der sich ausgewählte Kandidaten, die sich zuvor einigen psychologischen Tests unterziehen mussten, live vor laufender Kamera umbringen lassen. Dafür erhalten die Hinterbliebenen Millionenbeträge, abhängig anhand der Einschaltquoten, die in aller Regel astronomisch sind.

Unsere Hauptprotagonistin Frankie Percival, berufliche Mentalistin und Illusionistin, bewirbt sich nach reiflicher Überlegung bei DEATH TV, da eine andere Möglichkeit, schnell an viel Geld zu kommen, nicht gegeben ist. Sie sieht darin die Lösung eines großen Problems und genau das ist auch der Knackpunkt, warum mir dieses Buch nur mäßig gut gefallen hat.

Nie im Leben würde ein junger, gesunder Mensch eine Entscheidung solcher Tragweite treffen. Der Autor konnte mir das Konzept der Sendung an keiner Stelle schlüssig und glaubhaft erklären, dass es wirklich Menschen gibt, die sich freiwillig töten lassen, nur um anderen einen finanziellen Geldsegen zu ermöglichen. Nein, sorry, aber soweit geht niemand, egal wie sehr man jemanden liebt.

Bis auf die letzten 70 Seiten war das Buch auch eigentlich nicht sonderlich spannend. Interessant ja, jedoch m. E. kein Thriller, trotz des Prologs. Ich würde DEATH TV eher als dystopisches Drama einordnen. So richtig warm bin ich mit Frankie als Charakter leider auch nicht geworden.

Der Schreibstil war gut, die Kapitel kurz, die Idee kreativ, aber mit einem m. E. großen Logikfehler. Trotz allem ist DEATH TV kein schlechtes Buch. Es hat mich an sich ganz gut unterhalten, jedoch keine Begeisterung oder etwas Besonderes in mir ausgelöst. Das Theater-, Bühnen- und TV-Setting war in jedem Fall ein toller Schauplatz für den Roman.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Es wird einfach nicht besser ... und viel Spice gibt es nun auch nicht.

Ruins of Love. Zerrissen (Grace & Hayden 3)
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Hmm - es wird einfach nicht besser mit dieser Reihe. Ich komme aus dem Augenrollen so langsam nicht mehr heraus. Diese Endlos-Dialoge über Nichtigkeiten, die sich permanent wiederholen und die „Ich liebe ...

Hmm - es wird einfach nicht besser mit dieser Reihe. Ich komme aus dem Augenrollen so langsam nicht mehr heraus. Diese Endlos-Dialoge über Nichtigkeiten, die sich permanent wiederholen und die „Ich liebe dich“ - Liebesschwüre, die gefühlt alle 3 min. gesagt werden, brachten mich schier zur Verzweiflung.

Nur weil etwas sehr Trauriges und Unerwartetes geschehen ist, gab es 3 statt 2,5 Punkten. Von der Story her ist es das Gleiche wie in den Vorbänden: verfeindete Lager, Umherstreifen nach Nahrung und Waffen, Kämpfe, Alltagsleben im Camp, Wandern von A nach B etc.

Die Autorin schafft es einfach nicht, mal über den Tellerrand - bzw. über das Camp - herauszukommen oder etwas wirklich Kreatives oder Krasses einzubauen. Auf knapp 600 Seiten passiert mal wieder so gut wie nichts bzw. immer dasselbe.

Nur mein innerer Monk zwingt mich dazu, es jetzt durchzuziehen und sich auch den letzten 4. Teil reinzuziehen, wohl wissend, dass auch dieser wieder nur OK sein wird.

Schade, aber RUINS OF LOVE ist einfach keine empfehlenswerte Reihe. Und diese als spicy zu verkaufen, obwohl da nun nicht wirklich viel passiert, ich weiß ja nicht.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Unterhaltsames Konzept mit etwas überspitztem Humor.

Sieben Männer später
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Esther ist fast 30 und deprimiert, weil sie immer noch Single ist und bisher kein Glück in der Liebe hatte. Zusammen mit ihren WG-Freundinnen Lou und Bibi beschließt sie, sich in der Kneipe um die Ecke ...

Esther ist fast 30 und deprimiert, weil sie immer noch Single ist und bisher kein Glück in der Liebe hatte. Zusammen mit ihren WG-Freundinnen Lou und Bibi beschließt sie, sich in der Kneipe um die Ecke den Frust in Alkohol zu ertränken. Auf einer Sitzbank finden die Mädels eine alte Ausgabe einer Frauenzeitschrift, in der es heißt, man würde nur 7 bestimmte Beziehungen führen und unter diesen Männern befindet sich der richtige, sprich der Seelenpartner.

Die Mission ist ab diesem Augenblick der Erkenntnis klar: alle Verflossenen müssen kontaktiert und ab sofort nochmals gedatet werden. Esther würde es sich schließlich nie verzeihen, ihrer großen Liebe bereits begegnet zu sein, nur um diese dann wieder zu verlieren.

Wir begleiten also die Protagonistin bei all ihren Gedankengängen, Rückblicken, gesammelten Erfahrungen und natürlich den Momenten der Wiederbegegnung. Das Buch ist unterhaltsam, feministisch, kurzweilig, derb, lustig, regt aber auch zum Nachdenken an. Es geht um das eigene Selbstbild, die Selbstliebe, wie authentisch man wirklich in Beziehungen ist und was man sich alles von Männern bieten lässt, nur um nicht alleine zu sein.

Ein durchaus ganz nettes Buch für zwischendurch zum wegsnacken. Der Humor ist manchmal natürlich etwas überspitzt, aber der Nebenplot der Mädelsfreundschaft wirklich herzerwärmend. Auch dass jeder Typ, mit dem sich Esther trifft, völlig verschieden im Vergleich mit den anderen Kandidaten ist, fand ich super. Ich denke, jede Leserin wird sich in die eine oder andere Situation hineinversetzen können.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Ist ja ganz nett, aber warum dieser Overhype ??

A Place to Love
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Endlich habe ich den 1. Band der so beliebten „Cherry Hill“ Reihe von Lilly Lucas gelesen, was im Übrigen mein 1. Buch der Autorin ist. Gefühlt bei jedem Buchblogger wird sie gezeigt bzw. besprochen und ...

Endlich habe ich den 1. Band der so beliebten „Cherry Hill“ Reihe von Lilly Lucas gelesen, was im Übrigen mein 1. Buch der Autorin ist. Gefühlt bei jedem Buchblogger wird sie gezeigt bzw. besprochen und ich wollte endlich mal mitreden können und herausfinden, ob sie mich auch so begeistern kann, wie alle anderen.

Und ich muss ganz klar sagen, nein, das kann sie leider nicht und beim besten Willen verstehe ich den Hype mal so überhaupt nicht. Ja, die Story ist OK, der Plot ist ja ganz NETT und die cozy Summer-Farmer-Vibes auch ganz schön, aber mehr doch auch nicht?!

Die Autorin hat einen wirklich guten, kurzweiligen Schreibstil, aber der Inhalt der Geschichte ist doch komplett unaufgeregt und überhaupt nichts Besonderes. Ein Buch, das man so nebenbei mit seinen wenigen Seiten wegsnacken kann, aber keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Juniper verlässt unter einem Vorwand ihre große Liebe Henry, um sich gemeinsam mit ihren Schwestern und ihrer Mutter um die Pfirsichfarm des verstorbenen Vaters zu kümmern. Mit gebrochenem Herzen stellt sie ihre eigenen Bedürfnisse hintenan und versucht, so gut es geht, alles am Laufen zu halten. Als jedoch Henry wie aus heiterem Himmel plötzlich auf der Obstplantage auftaucht, gerät ihr Leben aus den Fugen, da er etwas Wichtiges mit ihr zu klären hat. Des Weiteren kommen nun die Geheimnisse ans Tageslicht, die sie eigentlich vor ihrer Familie und auch vor Henry unter Verschluss halten wollte.

Die Protagonisten sind allesamt sympathisch, das Farm- und Familienleben eine schöne Idee, aber wie gesagt: in meinen Augen ein völliger Overhype. Wenn es sich ergibt und zeitlich passt, würde ich die Reihe wohl auch weiterlesen, sie hat aber für mich keine Priorität.

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