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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2025

Spannend bis zum Schluss

The Twenty
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Worum geht's?
DCI Adam Bishop wird zu einem Tatort gerufen. Ein verlassenes Gebäude, desen Platz sonst höchstens zur illegalen Müllablagerung genutzt wird. Zwischen dem ganzen Müll entdecken sie nicht ...

Worum geht's?
DCI Adam Bishop wird zu einem Tatort gerufen. Ein verlassenes Gebäude, desen Platz sonst höchstens zur illegalen Müllablagerung genutzt wird. Zwischen dem ganzen Müll entdecken sie nicht nur eine Leiche, sondern mehrere. Die Leichen sind mit Ziffern nummeriert, ein Countdown, den es nun zu stoppen gilt, bevor es persönlich wird. Schaffen die Detectives den Mörder zu finden und weiteres Unheil zu stoppen?


Meine persönliche Meinung:
Mir wurde erst beim Lesen die Bedeutung des Covers bewusst. Die XX waren für mich beim ersten Anblick einfach nur Abdrücke aus Blut, passend zum Thriller. Ich habe sie erst viel später mit der römischen Zahl 20 in Verbindung gebracht.

Der Klappentext beinhaltet genügend Information um die Leser neugierig zu machen und dennoch nicht zu viel um die Geschichte vorweg zu nehmen.

Das Buch ist in Tage und zusätzlich in Kapitel unterteilt. Sozusagen der Countdown, bis zum Finden des Mörders.

Im Buch werden einige Figuren genannt. Jedoch kann man hier gut den Überblick behalten.
Detective Chief Inspector Adam Bishop, Detective Sergeant Jamie Hoxton und Dr. Romilly Cole sind die drei wichtigsten Charaktere im Buch. Adam und Jamie ermitteln gemeinsam als Detectives. Sie ergänzen sich wunderbar, da sich Adam als hart und unantastbar gibt, der seine Mauern aufgezogen hat, um keine Gefühle an ihn heran zu lassen. Jamie hingegen wirkt wie ein großer knuddeliger Teddybär, der durch seine Empathie seinen Boss Adam nicht ganz abgestupmft werden lässt.
Romilly hat ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen und kämpft stets immer gegen ihre Vergangenheit an.

Der Schreibstil ist einfach zu lesen, so dass man sich gut, ohne groß nachzudenken, im Thriller verlieren kann.

Im Buch ist einmal ein Tatortbericht enthalten, der abgeschnitten wurde. Schade, dass man ihn nicht ordentlich lesen kann, da Wörter am Ende jeder Reihe fehlen.

Man glaubt, dass die Geschichte schon zu Ende ist und dann bringt sie einen noch einmal vor Spannung zum Stocken. Es war auch zwischendurch immer wieder eine gute Mischung aus Spannung und Zeit zum Durchatmen.


Fazit:
Der Autor Sam Holland hat mit diesem Buch einen spannenden und fesselnden Thriller geschrieben. Genau richtig für Anfänger wie mich in diesem Genre. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, da ich unbedingt den Mörder ausfindig machen wollte. Der Autor hat mich mehrmals überrascht und die Spannung hielt sich bis zum letzten Kapitel.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2025

Herzschmerz ist nicht nur Frauensache

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Worum geht's?
Genauso wie Hazel, Damians Jugendliebe, damals bei einer Nacht und Nebelaktion aus Ferley verschwunden ist, steht sie plötzlich wieder im Licht der Straßenlaternen vor Damian. Es ist schier ...

Worum geht's?
Genauso wie Hazel, Damians Jugendliebe, damals bei einer Nacht und Nebelaktion aus Ferley verschwunden ist, steht sie plötzlich wieder im Licht der Straßenlaternen vor Damian. Es ist schier unmöglich sich in dieser Kleinstadt aus dem Weg zu gehen. Erst recht nicht, wenn man vom Verlangen nach der verlorenen Person angetrieben wird. Doch Hazel hat so einige dunkle Schatten zu besiegen. Schafft Damian es sein Herz zu beschützen oder geht er diesmal daran zu Grunde?


Meine persönliche Meinung:
Die zartrosanen Pastellfarben des Covers sind angenehm zum Anschauen und passend zum Sonnenuntergang gewählt. Wenn man das Cover genau betrachtet, erkennt man die Wellen des Meeres vom Ferley Beach.

Der Klappentext wirkte sehr verlockend auf mich. Er hört sich nach einer emotionalen Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen an. Genau das, hat mich auch im Buch erwartet. Besonders ansprechend fand ich die Idee, dass hier die Frau dem Mann das Herz bricht. Sonst ist es in den Romanen stets umgekehrt.

Damians Beschreibung über sein Aussehen, lässt gleich auf einen Bad Boy Typ schließen. Was in Hinsicht auf die Boxkämpfe authentisch wirkt. Er überraschte mich mit seinem großen Herz.
Hazel wirkte auf mich ruhelos. Sie hat das Herz am rechten Fleck und sorgt sich um ihre Mitmenschen. Jedoch wird sie immer von einer inneren Angst angetrieben und lässt dadurch ihr Leben bestimmen.
Es gibt auch einige Nebenfiguren im Buch, die genauso authentisch wie die Hauptcharaktere sind. Trotz der vielen Figuren verliert man nicht den Überblick. Dafür hat die Autorin Jennifer Bright gesorgt, indem sie mit ihrer Geschichte einen klaren roten Faden verfolgt.

Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Damian und Hazel. Außerdem hat sie es geschafft, von Beginn an meine Neugierde zu wecken, um mich im Roman verlieren zu können. Immer wieder schaffte es Jennifer Bright mit ihrem Roman herzschmerz in mir auszulösen. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, so sehr fesselte es mich.

Schön fand ich, dass die Umgebungen und Handlungen genau beschrieben wurden. Durch diesen Einblick ist man den Figuren im Buch gleich nochmal ein Stück näher.

Gut gefallen hat mir auch, das es neben der  Liebesgeschichte noch eine Geschichte gibt, welche das Leben der Protagonisten schildert. Die vereinzelten Spicy Szenen lockern das ganze noch zusätzlich auf.


Fazit:
Der Roman hat mir von Beginn an bereits gut gefallen, da hier einmal die Frau dem Mann das Herz bricht und ihr sozialer Status eher niedrig ist und nicht wie in anderen Romanen seiner. Die Liebesgeschichte kann unabhängig vom ersten Band gelesen werden. Der Schreibstil ist angenehm gewählt und das Buch konnte mich mit den Gefühlen der Protagonisten überzeugen, da sie authentisch wirken. 

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 01.01.2025

Eine Liebesgeschichte wie aus dem echten Leben

You Are My Hurricane
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Worum geht's?
Maeve studiert an der Faireview Universität in Florida Fotografie. Für ihr Studium fotografiert sie die Footballmannschaft Faireview Hurricanes. Hierbei war sie so lange unentdeckt, bis Quarterback ...

Worum geht's?
Maeve studiert an der Faireview Universität in Florida Fotografie. Für ihr Studium fotografiert sie die Footballmannschaft Faireview Hurricanes. Hierbei war sie so lange unentdeckt, bis Quarterback Carter McCoy sie am Spielfeldrand umrennt. Nun kann sich Maeve nicht mehr hinter ihrer Kamera verstecken und auch nicht von der Öffentlichkeit, nachdem der Zusammenprall viral ging und ein Spendenaufruf für eine neue Kamera auf Social Media gestartet wird. Die Mauer scheint einzustürzen und die Vergangenheit mahnt sie einzuholen, obwohl sie dafür sogar eine Flucht in einen anderen Bundesstaat in Kauf genommen hat. Kann Carter sie vor ihren Ängsten und der vergangenen Realität schützen oder verlieren sie beide den Boden unter den Füßen?


Meine persönliche Meinung:
Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Die Farben sind dezent gewählt und es sind darauf alle wichtigen Elemente abgebildet, die sich auch in der Geschichte wiederspiegeln. Alleine die zwei Figuren auf dem Cover geben bereits bekannt, um was es im Buch geht. So wie es sein soll.

Der Klappentext ist gut gewählt. Er gibt genug Preis um die Neugierde zu wecken, jedoch nicht so viel um die Geschichte zu verraten.

Die Autorin erzählt die Geschichte in einem einfachen und flüssigen Schreibstil. Es wird aus der Perspektive von den Hauptcharakteren Maeve und Carter erzählt.

Maeve war mir von Beginn an sehr sympathisch. Sie zeigte ihre Gefühle offen und das macht sie als Figur authentisch.
Carter wurde am Anfang als arroganter Footballspieler und Mädchenschwarm dargestellt. Jedoch zeigte er ziemlich schnell, dass er sein Herz am rechten Fleck hat und eroberte neben Maeves Herz auch meines im Sturm.

Emily Aves hat die Gefühle sehr passend eingefangen. Genauso hat man eine neue Liebe selbst im Gefühl und kann sich mit den Gefühlen identifizieren.
Die einzelnen Handlungen sind detailliert beschrieben, was das Kopfkino anregt.
In der Geschichte werden keine unnötigen Dramen herbeigeführt. Das macht den Roman realistisch.

Die Autorin vermittelt in dem Buch auch wunderbar, dass keine Familie das perfekte Leben hat. Jeder hat seinen Rucksack zu tragen.


Fazit:
Die Geschichte von Maeve und Carter lässt sich durch den angenehmen Schreibstil mit einer Leichtigkeit lesen. Die Autorin Emily Aves hat es geschafft nah an der Realität zu bleiben, indem sie die Gefühle und Szenen lebensecht gehalten hat und die Handlungen nicht künstlich aufgeputscht hat. Maeve und Carter sind zwei sympathische Hauptcharaktere in deren Geschichte man sich mühelos verlieren kann.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Die Magie des Lebens

Ein Funke nur, ein kleines Licht - Eine Geschichte über Liebe und Mut
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Worum geht's?
Mäuserich wird durch die Weisheit seines Großvaters liebevoll und achtsam durchs Leben geleitet. Er sieht nicht nur sich, sondern auch andere und deren Not. Mit der Geschichte wird der Lauf ...

Worum geht's?
Mäuserich wird durch die Weisheit seines Großvaters liebevoll und achtsam durchs Leben geleitet. Er sieht nicht nur sich, sondern auch andere und deren Not. Mit der Geschichte wird der Lauf des Lebens aus der Sicht von Mäusen beschrieben und bekommt durch Großvaters Worte etwas magisches.


Meine persönliche Meinung:
Das Cover ist passend zum Buchtitel gewählt. Es ist eher dunkel gehalten, mit ein wenig Sternenlicht. Dies macht es sehr ansprechend und wirkt ein wenig magisch, so wie die Geschichte auch ist.
Die Illustrationen der einzelnen Seiten sind immer passend zum Text gewählt. Sie sind sehr detailiert gehalten, jedoch nicht überladen gestaltet.

Der Sprachstil ist in gereimter Form und somit braucht es schon ein gewisses kognitives Verständnis der Kinder um dem Text folgen zu können.

Im Buch werden sehr viele wichtige Themen aufgegriffen, die im gesellschaftlichen Miteinander immer wieder auf einen stoßen. Es geht um Liebe und Mut, aber auch um Zusammenhalt, Teilen und Abschied nehmen.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es einem vermittelt, dass jede Geschichte von vorne beginnt.


Fazit:
Aufgrund der gereimten Sprache würde ich das Buch eher für Kinder im letzten Kindergartenjahr empfehlen oder auch gern früher, wenn die Kinder sprachlich auf einem guten Niveau sind.
Mich hat die Geschichte vom Mäuserich sehr berührt und sie sollte Aufgrund des Endes umbedingt mit den Kindern aufarbeitet werden.

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Veröffentlicht am 01.10.2024

Dem Keksdieb auf der Spur

Wer hat von meinem Keks genascht?
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Worum geht's?
Der Igel wacht mit knurrendem Magen vom Winterschlaf auf. Er entdeckt einen Keks vor seinem Igelbau und als er ihn nur mal kurz aus den Augen lässt, war doch wirklich jemand so frech davon ...

Worum geht's?
Der Igel wacht mit knurrendem Magen vom Winterschlaf auf. Er entdeckt einen Keks vor seinem Igelbau und als er ihn nur mal kurz aus den Augen lässt, war doch wirklich jemand so frech davon zu naschen. So beginnt ein aufregendes Abenteuer für den Igel, um den Keksdieb ausfindig zu machen.


Meine persönliche Meinung:
Das Cover ist sehr niedlich gestaltet. Passend zum Titel "Wer hat von meinem Keks genascht?" ist im Zentrum des Covers ein äußerst skeptischer Igel, mit seinem Keks, und rundherum die anderen Waldtiere abgebildet.
Das Bilderbuch ist im Allgemeinen wunderschön illustriert. Es sind detailreiche Illustrationen, die jedoch nicht überladen und reizüberflutend wirken.

Der Einstieg in das Buch mit dem Keksrezept hat mir sehr gut gefallen. So werden die Kinder zum aktiven Mitmachen nach dem Erzählen eingeladen.
Ebenso regt der Text des Bilderbuches die Kinder zum Mitmachen an. Zum Beispiel "Schüttel, schüttel, schüttel" nachdem der Igel aufgewacht ist. Da können sich die Kinder wunderbar schütteln und so kommt Bewegung neben dem Erzählen hinein und fördert sogleich die weitere Aufmerksamkeit der Kinder.

Die Sprache des Buches ist einfach gewählt. Die Kinder haben somit keine Schwierigkeiten beim Folgen der Geschichte und es werden stets den Kindern bekannte Begriffe aus dem Alltag bzw. Leben verwendet.

Das Ende ist für die Leser bestimmt eine Überraschung und lädt alle noch einmal zum gemeinsamen Miträtseln ein.


Fazit:
Ein tolles Buch indem der Igel auf der Spurensuche eines Besseren belehrt wird und die Wichtigkeit der Freundschaft und des Teilens entdeckt.

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