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geerthi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2025

Kein Must-Read

Ein Ohrensessel, zwölf Fragen und eine Reise zu dir selbst
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«Ein Ohrensessel, zwölf Fragen und eine Reise zu dir selbst» von Tanja Köhler u. Nicole Pfeiffer ist ein Ratgeber, der die Geschichte einer Frau (Name unbekannt) erzählt, die entschlossen ist, ihren Alltag ...

«Ein Ohrensessel, zwölf Fragen und eine Reise zu dir selbst» von Tanja Köhler u. Nicole Pfeiffer ist ein Ratgeber, der die Geschichte einer Frau (Name unbekannt) erzählt, die entschlossen ist, ihren Alltag grundlegend zu verändern. In diesem Buch werden grundlegende Ansätze vorgestellt, wie man seinen Lebensstil und die eigenen Entscheidungen positiv beeinflussen kann.
Leider bleibt die Tiefe der behandelten Themen häufig auf der Strecke, was ich so nicht toll finde... Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorinnen tiefer in die Themen eintauchen und mehr praktische Informationen bieten. Zudem vermisste ich leere Seiten für persönliche Notizen und kleinere Aufgaben, die es uns ermöglichen würden, die Fragen aktiv zu reflektieren und eigene Gedanken festzuhalten. Dennoch gibt es auch positive Aspekte. Die motivierenden Worte zwischen den Textabschnitten verleihen dem Buch einen ermutigenden Charakter und regen dazu an, über sich selbst nachzudenken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass «Ein Ohrensessel, zwölf Fragen und eine Reise zu dir selbst» durchaus als hilfreiche Unterstützung auf dem Weg zur persönlichen Weiterentwicklung dienen kann. Viele der Themen sind jedoch bereits bekannt, was das Buch für erfahrene Leserinnen und Leser weniger aufregend macht. Für mich war es kein Must-Read. Daher vergebe ich 2 von 5 Sternen ⭐️⭐️

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  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2025

Jagd auf den Ravenkiller

Racheritual
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«Racheritual» von Ethan Cross ist ein Thriller, in dem der legendäre Ravenkiller seine Opfer mit grausam in die Stirn geritzten Runen aus der nordischen Mythologie markiert und für Gänsehaut sorgt... Der ...

«Racheritual» von Ethan Cross ist ein Thriller, in dem der legendäre Ravenkiller seine Opfer mit grausam in die Stirn geritzten Runen aus der nordischen Mythologie markiert und für Gänsehaut sorgt... Der Fall zieht Baxter Kincaid an, einen ehemaligen Polizisten, der sich auf Ritualmorde und Serienkiller spezialisiert hat. Baxter hat bereits seinen Polizeidienst verlassen und arbeitet nun regelmässig als Berater für das San Francisco Police Department. Doch bei diesem Fall handelt es sich um den Ravenkiller, den er vor zehn Jahren bereits gefasst hat….
Der Klappentext und die Leseprobe weckten sofort mein Interesse und versprachen eine spannende Lektüre. Doch während des Lesens habe ich festgestellt, dass mein Lesefluss beeinträchtigt wurde. Zudem fand ich den Perspektivenwechsel zu Beginn etwas verwirrend, was es mir erschwerte, sofort in die Geschichte einzutauchen. Erst in den späteren Kapiteln konnte ich mich richtig in die Handlung vertiefen. Der Beginn zog sich in die Länge und erst gegen Mitte des Buches wurde spannend. Der Schluss, in dem die Spannung ihren Höhepunkt erreicht, war dann leider viel zu abrupt und liess mich mit dem Gefühl zurück, dass hier mehr Potenzial verschenkt wurde.
Trotz dieser Kritikpunkte möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass die nordische Mythologie auf faszinierende Weise in die Handlung integriert ist. Die Themen von Rache und Gerechtigkeit sind stark ausgeprägt und verleihen der Geschichte eine tiefere Dimension. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass die Konflikte zwischen den Charakteren intensiver ausgearbeitet und die entscheidenden Szenen ausführlicher beschrieben worden wären.
Insgesamt vergebe ich 2 von 5 Sternen ⭐️⭐️ für «Racheritual». Obwohl das Buch für Liebhaberinnen und Liebhaber der nordischen Mythologie eine interessante Lektüre sein kann, hat es mich in seiner Gesamtheit nicht ganz überzeugt. Wer sich für die Verbindung von Mythologie und Thriller interessiert, könnte dennoch auf seine Kosten kommen. Für Leserinnen und Leser, die eine durchgehend spannend erzählte Geschichte suchen, könnte es jedoch schwierig sein, sich mit diesem Werk vollständig anzufreunden.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Verliebt unter einem Dach

Be My Shelter (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card)
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In „Be My Shelter“ von Lana Rotaru wird die Liebesgeschichte zwischen Kaira und Cooper erzählt. Kaira, eine ehrgeizige und vielbeschäftigte junge Frau, hat sich in ihrem Alltag verloren und findet sich ...

In „Be My Shelter“ von Lana Rotaru wird die Liebesgeschichte zwischen Kaira und Cooper erzählt. Kaira, eine ehrgeizige und vielbeschäftigte junge Frau, hat sich in ihrem Alltag verloren und findet sich in einem Strudel von Verpflichtungen und Einsamkeit wieder. Ihre Mutter, besorgt um ihre Zukunft, versucht ständig, sie mit potenziellen Partnern zu verkuppeln, doch Kaira bleibt unbeeindruckt und gefangen in ihrem eigenen Hamsterrad.
Als ihr Bruder Jason vorschlägt, dass sein charmanten Kollege Cooper bei Kaira einzieht, ist sie zunächst skeptisch, doch schnell gibt sie nach. Mit Coopers Einzug beginnt ein Spiel der Gefühle, das Kaira vor neue Herausforderungen stellt. Die Chemie zwischen den beiden kommt schon zu Beginn zum Vorschein.
Trotz meiner Vorliebe für Liebesromane konnte mich dieses Buch jedoch nicht vollständig überzeugen... Ein entscheidender Kritikpunkt ist die vorhersehbare Handlung, die kaum Überraschungen birgt. Der grosse Funke, der eine wahre Liebesgeschichte ausmacht, blieb für mich aus. Die Emotionen waren nicht so spürbar, wie ich es mir gewünscht hätte.
Zudem wird ein wichtiges Thema, die mentale Gesundheit, angesprochen, doch ich empfinde, dass hier noch viel Potenzial zur weiteren Entwicklung besteht. Es ist bedauerlich, dass dieses Thema erst zum Schluss in den Vordergrund rückt, was die Tiefe der Geschichte mindert.
Die Grundidee ist vielversprechend, doch die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Ein Lichtblick ist jedoch das wunderschöne Buchcover mit dem kunstvollen Farbschnitt, das die Augen erfreut.
Insgesamt vergebe ich nur zwei von fünf Sternen ⭐️⭐️, da ich mir von der Geschichte mehr erhofft hatte.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Geisterhafte Enttäuschung

Die Frauen von Maine
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Dieses Buch war leider nichts für mich… Die Geschichte begann vielversprechend, als Jane bei ihrer Mutter wohnte und ihre Zeit in einem geheimnisvollen, verlassenen Haus verbrachte, um friedlich zu lesen. ...

Dieses Buch war leider nichts für mich… Die Geschichte begann vielversprechend, als Jane bei ihrer Mutter wohnte und ihre Zeit in einem geheimnisvollen, verlassenen Haus verbrachte, um friedlich zu lesen. In demselben Haus ist Jahre später ein kleiner Junge mit seiner Familie eingezogen und sieht einen Geist. An dieser Stelle hatte ich mir spannende Geheimnisse erhofft, die es zu entschlüsseln galt. Doch ich wurde enttäuscht! Statt mehr über den Geist zu erfahren, driftete die Handlung in andere Themen ab…Es ging viel mehr um die Shaker über die Beziehung zwischen Jane und ihrer Mutter bis hin zu Janes Ehe mit David.
Ehrlich gesagt, war das Buch alles andere als leicht zu lesen. Die Kapitel waren so lang, dass die Erzählung oft langatmig wirkte. Ich benötigte für ein einzelnes Kapitel mindestens 30 Minuten bis zu einer Stunde, obwohl ich normalerweise nicht langsam lese. Das hätte definitiv straffer und kürzer gestaltet werden können. Mir fehlte der Lesefluss, um motiviert weiterzulesen. Ich habe das Buch nicht abgebrochen, sondern mich durchgekämpft, in der Hoffnung, dass es sich noch verbessern würde. Doch eine Verbesserung war nicht in Sicht. Ich mag Bücher nicht, die einem so quälen… Auch der Wechsel zwischen den Perspektiven von Eliza und Naomi harmonierte nicht gut mit dem vorherigen Kapitel.
Insgesamt war dieses Buch eine SEHR grosse Enttäuschung für mich, und ich kann es daher persönlich nicht weiterempfehlen. Leider kann ich nur einen Stern vergeben ⭐

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