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Veröffentlicht am 07.02.2025

Tolles Two-Person Love-Triangle in zwei Zeitlinien

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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P.S. I Hate You wird aus zwei Perspektiven erzählt, die sich auf verschiedenen Zeitlinien befinden, bis ihre Zeitlinien miteinander verschmelzen.

Naomis Sichtweise ist in der Gegenwart angesiedelt. Sie ...

P.S. I Hate You wird aus zwei Perspektiven erzählt, die sich auf verschiedenen Zeitlinien befinden, bis ihre Zeitlinien miteinander verschmelzen.

Naomis Sichtweise ist in der Gegenwart angesiedelt. Sie hat seit zwei Jahren keinen Kontakt mehr zu Luca, als sie an ihrem Arbeitsplatz wieder Briefe von ihm erhält, die ohne Absender versehen sind. Sie weiß, wie Luca sie gefunden hat, da sie regelmäßig als lokale Meteorologin im Fernsehen auftritt, aber Luca hat keine Internetpräsenz, also versuchen Naomi und ihre Freundin, ihn zu finden, indem sie seine alten Adressen besuchen. Währenddessen beginnt sie, sich mit ihrem Nachbarn Jake zu treffen, und ist immer mehr zwischen den beiden Männern hin- und hergerissen.

Lucas Erzählung beginnt in der fünften Klasse, als er und Naomi sich zum ersten Mal als Schulaufgabe Briefe schreiben. Sie folgt ihm und den Ereignissen in seinem Leben und erzählt dem Leser oft Dinge aus Lucas Leben, die Naomi gerade erst erfährt.

Manchmal fühlte ich mich frustriert, wenn wir mehrere Kapitel ohne POV-Wechsel durchliefen, aber aus Sicht der Geschichte war die Art und Weise, wie Lucas Kapitel mit denen von Naomi durchsetzt wurden, wirklich gut gelungen. Der Leser erfährt gerade so viel, dass wir raten können, ob Jake und Luca dieselbe Person sind, und dass wir mehr Informationen haben als Naomi, aber nie so viel, dass wir mit Sicherheit Schlüsse ziehen können, die sie noch nicht gezogen hat oder die sie noch nicht ziehen kann.

Außerdem waren die Briefe, die sie sich gegenseitig geschrieben haben, so lustig zu lesen! Ich fand es toll, dass wir sie lesen durften!

Insgesamt hat mir der Handlungsverlauf sehr gut gefallen, auch wenn mich die Missverständnisse manchmal zum Schaudern gebracht haben. Aber da sie gut erklärt wurden, zu den Charakteren passten und nie billig eingebaut wurden, haben sie mich nicht davon abgehalten, dieses Buch zu genießen.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Lustiges Buch mit Genre-Bewusstsein vor allem für Fan Fiction Fans

The Love Hypothesis – Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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Dieses Buch enthält zwei meiner liebsten Tropen: Fake Dating und "enemies"-to-lovers (enemies in Anführungszeichen, denn so richtig Feinde sind sie ja nicht).

Bei beidem ist wichtig, dass die Ausführung ...

Dieses Buch enthält zwei meiner liebsten Tropen: Fake Dating und "enemies"-to-lovers (enemies in Anführungszeichen, denn so richtig Feinde sind sie ja nicht).

Bei beidem ist wichtig, dass die Ausführung davon nicht an den Haaren herbeigezogen wirkt und das ist hier sehr gut gelungen. Olive fühlt sich unter Druck gesetzt, jemanden daten zu müssen (oder zumindest so zu tun) und über Adam wissen wir als Leser mehr als Olive, um schneller als sie Schlüsse ziehen zu können, warum er sich darauf einlässt. Und selbst haben sie ja bisher nicht miteinander interagiert, sodass Olive ihre schlechte Meinung von ihm am Anfang des Buchs ja nur durch die Meinungen anderer Leute hat und im Laufe des Buches die Möglichkeit bekommt, sich ein eigenes Bild machen zu können, welches auf ihren eigenen Interaktionen basiert.

Sehr gefallen tut mir auch die Darstellung der Autorin von Frauen in MINT-Studiengängen. Ich bin keine Doktorandin, aber trotzdem eine Frau in MINT und konnte mich diesbezüglich sehr in Olive sehen. Dies ist etwas, das sich durch alle von Ali Hazelwood's Büchern zieht, die ich bisher von ihr gelesen habe (außer Bride, da dies eine etwas andere Thematik hat, aber deswegen nicht weniger gut ist).

Eine weitere Sache, die hier, sowie in einigen anderen Romanzen der Autorin zu finden ist, sind, dass Teile ihrer Hauptcharaktere auf dem Asexualitätsspektrum sind. Ich hätte lieber gehabt, wenn dies in diesem Buch auch explizit so benannt worden wäre, aber es ist auf jeden Fall offensichtlich genug, dass ich dies ohne Zweifel sagen kann und sogar als Repräsentation fürs Asexualitätsspektrum weiterempfehlen würde.

Des Weiteren ist dieses Buch einfach wahnsinnig lustig. Ich habe so viel gelacht, dass ich es schon alleine dafür weiterempfehlen würde, selbst wenn die ganzen anderen oben genannten Gründe nicht da wären.

Fans von Fan Fiction werden in diesem Buch auch eine Handlungsstruktur wiedererkennen, die typisch für "Longfic" ist, aber in dem generellen Romance-Genre eher untypisch ist. Mich hat dies überzeugt, da ich diese Struktur sehr gerne mag und ich kann mir vorstellen, dass es anderen Lesern von Fan-Fiction ähnlich ergehen wird.

Zudem verfügt dieses Buch über Tropen- und Genre-Bewusstsein, ohne sich dabei über diese Tropen und das Genre lustig zu machen. Die Autorin weiß, wer ihre Leser*innen sind und hat das Buch für diese geschrieben.

Allem in allem eins meiner Romance-Highlights in den letzten Jahren und ich würde es weiterempfehlen, an alle, die Fake Dating, Frauen in MINT, Charaktere auf dem Asexualitätsspektrum und Fan-Fiction mögen (oder zumindest eins davon).

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Ein gelungener zweiter Teil

Westwell - Bright & Dark
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Westwell – Bright and Dark erfüllt dir Erwartungen, die der erste Band in mir geschürt hat.

Helena und Jes finden langsam mehr über den Tod ihrer Geschwister heraus, sowie über die Vergangenheit ihrer ...

Westwell – Bright and Dark erfüllt dir Erwartungen, die der erste Band in mir geschürt hat.

Helena und Jes finden langsam mehr über den Tod ihrer Geschwister heraus, sowie über die Vergangenheit ihrer Familien. Auch wenn es sich nicht anfühlt, als wenn sie viel explizites gelernt haben, haben wir als Leser zumindest genügend Hinweise bekommen, dass ich mittlerweile einige Vermutungen darüber habe, warum und von wem die beiden umgebracht wurden. Ich bin gespannt darauf, herauszufinden, womit ich richtig lag und wo ich falsche Schlüsse gezogen habe.

Auch die Beziehung der beiden, die am Anfang aussichtslos wirkt und ohne viel Chancen für Entwicklung verändert sich auf Arten, die interessant waren und nicht immer nur das gleiche wiederholten.
Ich freue mich auf den dritten Teil mit den beiden.

Mir gefällt weiterhin der Spagat zwischen den Recherchen über die Vergangenheit und die Leben der beiden und ihrer Beziehung gut und die Autorin hat es auch hinbekommen, weitwre Zufallsbegegnungen für die beiden zu konstruieren, ohne dass diese Zufälle albern wirkten.

Ein gelungener zweiter Teil.

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Veröffentlicht am 26.08.2024

Die perfekte Kombination aus Krimi, Fantasy, Zeitschleifen, ein bisschen Thriller und High-Society-Intrigen

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
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Dieses Buch ist wahrscheinlich mein Jahreshighlight.

Der Protagonist von „Die sieben Tode von Evelyn Hardcastle“ ist in einer Zeitschleife gefangen, in der er denselben Tag achtmal als acht verschiedene ...

Dieses Buch ist wahrscheinlich mein Jahreshighlight.

Der Protagonist von „Die sieben Tode von Evelyn Hardcastle“ ist in einer Zeitschleife gefangen, in der er denselben Tag achtmal als acht verschiedene Personen wiederholt. Er erinnert sich nicht daran, wer er außerhalb der Schleife ist, nur an den Namen, der ihm auf der Zunge lag, als er die Schleife begann: Anna.
Ein als Pestarzt verkleideter Mann kommt und erklärt ihm die Regeln der Schleife: Er soll den Mord an Evelyn Hardcastle aufklären (welcher jede Nacht geschieht), sonst beginnt die Schleife von neuem. Außerdem gibt es noch zwei andere, die die gleiche Aufgabe haben, und nur der Erste, der den Mord aufklärt, wird die Schleife verlassen.

Während er versucht, den Mord an Evelyn Hardcastle aufzuklären und Anna zu finden, erfährt er auch mehr über sich selbst, seine beiden Konkurrenten, die Menschen, deren Leben er für einen Tag übernimmt, den Mord, der vor 19 Jahren im selben Haus begangen wurde, und die Grenzen der Zeitschleife.
Wer Freund oder Feind ist, ist nicht so eindeutig, und es gibt mehr als einen Mord, der aufgeklärt werden kann, und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht.

Es ist die perfekte Kombination aus Krimi, Fantasy, Zeitschleifen, ein bisschen Thriller und High-Society-Intrigen.

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Veröffentlicht am 09.05.2024

Schnelle, leichte Fantasy-Lektüre zum Immer-Wieder-Lesen

Saphirblau
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Während die Romanze in der Edelstein-Trilogie nicht so gut gealtert ist, hält der Rest der Handlung der Zeit stand.

Auch der zweite Teil war beim erneuten Lesen immer noch genauso spannend wie als ich ...

Während die Romanze in der Edelstein-Trilogie nicht so gut gealtert ist, hält der Rest der Handlung der Zeit stand.

Auch der zweite Teil war beim erneuten Lesen immer noch genauso spannend wie als ich ihn das erste Mal als Teenager gelesen habe.
Die Machenschaften der Loge in der Gegenwart, des Grafens in der Vergangenheit, sowie Lucys und Pauls (und Charlottes!) nachzuvollziehen macht immer noch viel Spaß und ist spannend, auch beim erneuten Lesen. Durch die große Schrift und das schnelle Tempo der Handlung passiert im Buch nicht so viel wie man erwartet, aber dieses große Ensemble an Charakteren, die in der Gegenwart oder Vergangenheit agieren, verleiht der Handlung trotzdem eine immense Komplexität, ohne dass sie schwierig zu verstehen oder nachvollziehen wäre.
Da es sich bei diesem Buch um ein Jugendbuch handelt, ist die Handlung nämlich einfach zu verstehen und sehr leicht zu lesen, sodass man nur durch die Seiten fliegt.

Die Bücher der Edelstein-Trilogie sind und werden Teil meiner Lieblingsbücher bleiben.

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