Konnte mich nicht packen
Bleib bei mir, SamAuf "Bleib bei mir, Sam" war ich sehr gespannt, da ich so viel Positives dazu gehört und gelesen habe. Leider konnte mich dieses Buch gar nicht abholen und ich fand es eher merkwürdig als emotional.
Julie ...
Auf "Bleib bei mir, Sam" war ich sehr gespannt, da ich so viel Positives dazu gehört und gelesen habe. Leider konnte mich dieses Buch gar nicht abholen und ich fand es eher merkwürdig als emotional.
Julie hat ihren Freund Sam verloren, mit dem sie so viele Zukunftspläne hatte. Nun muss sie mit seinem Tod versuchen zurechtzukommen und ein Leben ohne ihn führen. Sie tat mir sehr leid aber ihr Verhalten war grauenhaft. Sie zieht sich zunächst sehr zurück und das ist auch verständlich aber sie kommt da ja kaum raus. Sie ist sehr Ich-bezogen, egoistisch und denkt, sie wäre die Einzige, die Sam verloren hat. Das hat mich irgendwann nur noch genervt.
Schon der Beginn in die Geschichte war merkwürdig. Es fühlte sich an wie ein schnell wechselnder Traum, der nur wenige Szenen zeigt, wie Julie und Sam sich kennengelernt haben. Ihre Gefühle konnte ich gar nicht richtig nachvollziehen, es ging einfach viel zu schnell und gerade Sam blieb mir als Leser fern. Es gab auch immer wieder Rückblenden zu der Zeit in der Sam noch am Leben war aber das hat mich meist aus dem Lesefluss gebracht.
Emotional konnte mich das Buch auch nicht abholen. Für mich leider der erste Flop dieses Jahr.