Die Atmosphäre und das Setting in dem Buch hat
so etwas einzigartiges und interessantes.
Von den Vibes hat es mich sehr an The Starless
Sea und Last Tale of the flower bride erinnert, so
dieses mysteriöse ...
Die Atmosphäre und das Setting in dem Buch hat
so etwas einzigartiges und interessantes.
Von den Vibes hat es mich sehr an The Starless
Sea und Last Tale of the flower bride erinnert, so
dieses mysteriöse und magische, bei dem man nie genau weiß, was eigentlich wirklich passiert.
Das Buch ist im Journal Entry Style von Piranesi
geschrieben und ich liebe seine Art zu denken und
seine Sicht auf seine Welt. Es war spannend zu sehen, wie er mit seinee Situation umgeht und versucht, sich Ereignisse zu erklären.
Auch die Auflösung der Geschichte konnte mich sehr überzeugen.
Die Idee einer Königinnenkür kennen viele vermutlich von Selection, was mich leider nie begeistern konnte. Jetzt weiß ich aber, dass das definitiv nicht ...
12 Frauen, eine Königinnenkür, ein Attentäter.
Die Idee einer Königinnenkür kennen viele vermutlich von Selection, was mich leider nie begeistern konnte. Jetzt weiß ich aber, dass das definitiv nicht am Thema lag - denn in Achsania wurde die ganze Idee wirklich gut umgesetzt und es war spannend der Weg der Protagonistin Selena zu verfolgen.
Achsania führt uns in ein wundervolles Land, das umso grauenhafter regiert wird. Frauen sind hier wenig wert und über ihr Leben bestimmt ein ziemlich misogyner König. Frauen mit Magie sind noch schlechter dran.
Kein Wunder, dass Selena sich so ein Leben nicht gefallen lassen möchte und auf ihre eigene Art versucht, dagegen vorzugehen und ihre Meinung kundzutun. Sie ist eine unglaublich starke Protagonistin, dennoch nicht ohne Schwächen und ihre eigenen Geheimnisse, aber vor allem konnte ich sie sehr gut verstehen und mochte ihre Entwicklung im Verlauf.
An der Stelle will ich gar nicht zu viel über den Plot verraten, aber der Spannungsbogen wurde hier wirklich gut aufgebaut und die Intrigen und Geheimnisse haben mich sehr mitfiebern lassen.
Ganz besonders gefallen haben mir die Abschnitte am Kapitelende, die nochmal einen Einblick in verschiedene Perspektiven gegeben haben. Dadurch wurde einerseits das Mysteriöse an der Geschichte noch spannender gemacht und andererseits konnte man auch Nebencharaktere und ihre Beweggründe besser kennenlernen.
Die Lovestory drängt sich hier gar nicht zu sehr in den Vordergrund, was mir immer gut gefällt (gerade bei so spannenden Welten und Plots). Stattdessen entwickelt sich das Ganze glaubhaft und langsam, es macht einfach Sinn für die Geschichte.
Ich habe definitiv noch nicht genug von Achsania und bin schon sehr gespannt, wie es im nächsten Teil weiter geht.
Ich habe dieses Büchlein in einem Rutsch durchgelesen und es war wirklich so eine süße und spaßige Geschichte.
Es verpackt in so wenig Seiten eine wirklich gute Geschichte, gibt den Charakteren eine ...
Ich habe dieses Büchlein in einem Rutsch durchgelesen und es war wirklich so eine süße und spaßige Geschichte.
Es verpackt in so wenig Seiten eine wirklich gute Geschichte, gibt den Charakteren eine interessante Hintergrundgeschichte und enthält nebenbei noch ganz viele Lehren.
Das Buch hat einfach eine wundervolle Naivität und Einfachheit an sich, was es zum perfekten palette cleanser für zwischendurch macht (auch wenn es trotzdem ein paar Stellen gab, die ich unerwartet brutal fand für so eine Kindergeschichte).
Krasse Komplexität und Plot Twists wird man hier nicht finden, Probleme werden super einfach und kreativ gelöst, aber es macht trotzdem einfach Spaß zu Lesen und vermittelt wichtige Werte.
Ab und an ist es doch auch mal ganz schön, so eine von grundauf glückliche Geschichte zu lesen, die trotzdem eine sehr kuriose Welt und spannende Herausforderungen bereit hält.
In den vorherigen Rezensionen der Schattenelfen-Reihe habe ich schon mehr als genug über Bernhard Hennens grandioses Storytelling und seinen Schreibstil geschwärmt und auch dieser Teil hat mich wieder ...
In den vorherigen Rezensionen der Schattenelfen-Reihe habe ich schon mehr als genug über Bernhard Hennens grandioses Storytelling und seinen Schreibstil geschwärmt und auch dieser Teil hat mich wieder von Anfang bis Ende überzeugen können.
Es fängt unfassbar spannend an und hält den Spannungsbogen das gesamte Buch lang aufrecht.
Die Ausgangssituation von Swid und den anderen Zwergen, sowie das Setting und die Geheimnisse von Ishaven haben mich richtig gecatched und ich konnte kaum aufhören zu lesen.
Zwar haben mich die anderen Storylines und natürlich der große Konflikt zwischen Alathaia und Emerelle auch brennend interessiert, aber mein Highlight waren wirklich die Geheimnisse und Geschichte von Ishaven.
Ich muss sagen, dass ich mir bis zum Ende immer noch nicht so ganz sicher bin, welche Seite meiner Meinung nach siegend hervorkommen sollte, doch die Geschichte hat so, wie sie ihren Lauf genommen hat, einfach gepasst. Mir war Alathaia tatsächlich immer lieber als Emerelle, doch ihre großen Ziele nehmen hier einen starken und erschreckenden Verlauf.
Zwar hätte das Ende und der große Kampf für mich noch spektakulärer sein können, aber auch so hat es mir wirklich gut gefallen und ich kann die Reihe wirklich jedem Fantasy Fan ans Herz legen.
Hennen hat hier so ein gigantisches und grandioses Universum geschaffen, das man einfach Lesen muss.
Direkt zu Beginn des Buches ist ein Personenregister und eine Beschreibung der verschiedenen Vampir- und Spezies-Unterarten, was ich wirklich gut fand. Wie Markus Heitz hier in seinem Buch die Geschöpfe ...
Direkt zu Beginn des Buches ist ein Personenregister und eine Beschreibung der verschiedenen Vampir- und Spezies-Unterarten, was ich wirklich gut fand. Wie Markus Heitz hier in seinem Buch die Geschöpfe interpretiert hat, fand ich richtig spannend und es war vor allem deutlich abwechslungsreicher als der klassische 0815 Vampir, den man sonst so kennt. Hier gibt es nämlich eine klare Rangordnung, unterschiedliche Eigenschaften und Fähigkeiten.
Prag und Umgebung hat hier als Setting auch wirklich gut gepasst und die Umgebungen wurden sehr lebhaft geschildert.
Am Anfang habe ich etwas gebraucht, mich in der Geschichte zurechtzufinden, da es direkt los geht und ich bei vielem erstmal verstehen musste, worum es eigentlich geht. Die wechselnden Kapiteln in unterschiedlichen Epochen haben mich manchmal auch wieder etwas aus der Handlung geworfen, da die Kapitel recht lang sind und man sich immer wieder in Vergangenheit oder Gegenwart zurechtfinden muss. Dennoch fand ich die Einblicke in die Vergangenheit total interessant und eigentlich noch spannender, als die Gegenwart. Die Geschichte rund um Barbara und ihre Alchemie hat mich sehr begeistert.
Die Gegenwartshandlung hat sich anfangs ziemlich langsam entwickelt und wurde erst gegen Ende so richtig spannend, aber es gab auch zwischendrin immer wieder unerwartete Plot Twists und Überraschungen. Hier und da kam mir alles in der Gegenwart manchmal etwas willkürlich vor, vor allem im Vergleich zur strukturierten Vergangenheit, aber in sich war der Plot trotzdem schlüssig.
Zu den Charakteren selbst konnte ich nicht sonderlich eine Bindung aufbauen, da sie mir irgendwie etwas distanziert und unrealistisch vorkamen, vor allem durch ihre Naivität und das blinde Vertrauen ohne mal etwas zu Hinterfragen. Lediglich Barbara fand ich im Gesamten von ihrer Person her sehr interessant.
Als gesamtes hat mir das Buch aber wirklich gut gefallen, durch diese wirklich interessante Interpretation von Vlads Geschichte und Vampiren als Spezies. Alchemie kann mich allgemein immer begeistern.
Ich hoffe sehr, dass es noch einen weiteren Teil geben wird, da dafür noch genug offen ist.