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Veröffentlicht am 25.02.2025

Gelungener Ratgeber

Unbedingt lesen, wenn ...
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In ihrem neuen Ratgeber "Unbedingt lesen, wenn....." bietet die Autorin Dr. Julie Smith, wie ich finde, für diverse Krisensituationen bzw kleine oder größere Herausforderungen, die das Leben uns als Stolpersteine ...

In ihrem neuen Ratgeber "Unbedingt lesen, wenn....." bietet die Autorin Dr. Julie Smith, wie ich finde, für diverse Krisensituationen bzw kleine oder größere Herausforderungen, die das Leben uns als Stolpersteine in den Weg legt, Lösungsansätze. Dabei ist das Buch sehr gekonnt gegliedert, in jedem Kapitel widmet sich die Psychologin einem anderen Problem, die Überschrift ist dabei Programm und weist den Leser bereits darauf hin, worum es jeweils geht. Somit muss der Ratgeber nicht unbedingt im Ganzen konsumiert werden, sondern man nimmt ihn immer dann zur Hand, wenn einen eines der angesprochenen Themen interessiert bzw gerade betrifft. Die Autorin gibt in einer Art Briefform wie eine Art gute Freundin Tipps und Hinweise, wie man das Problem angehen könnte bzw stellt einem ein sogenanntes Toolkit zur Verfügung, mit praktikablen Übungen und Herangehensweisen, aber auch entsprechende Links, die einem bestimmt oft weiter helfen. Sie verzichtet dabei auf allzu verwirrende Fachtermini, das hat mir gut gefallen. Ich denke, dieses Buch wird einen festen Platz in meinem Regal bekommen und noch öfter zur Hand genommen werden. Das sehr angenehm und stilvoll gestaltete Cover macht es einem zusätzlich leicht.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Sehr gelungenes Sachbuch

Warum Hunde uns zu besseren Menschen machen
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"Warum Hunde uns zu besseren Menschen machen" war tatsächlich mein erstes Buch von Prof. Kurt Kotrschal. Sowohl der Titel als solches als das mehr als ansprechend gestaltete Cover haben mich vom ersten ...

"Warum Hunde uns zu besseren Menschen machen" war tatsächlich mein erstes Buch von Prof. Kurt Kotrschal. Sowohl der Titel als solches als das mehr als ansprechend gestaltete Cover haben mich vom ersten Moment an mitgenommen. Die vielen Bilder im Inneren haben dann ihr Übriges getan, um mich vollends um den Finder zu wickeln. Seit über 30 Jahren habe ich selber immer mindestens einen Hund und habe diese Entscheidung zu keiner Stunde bereut. Die Hunde bereichern unser Leben, der Hund ist als Gefährte des Menschen nicht wegzudenken, und das ist schon seit vielen vielen 1000 Jahren so. In der heutigen Zeit fungiert unser treuer Begleiter auch in gesellschaftsrelevanten Bereichen, er wird als Therapiehund eingesetzt, als Begleithund für Menschen mit Handicap und als Spürhund gebraucht, eine Tatsache, die man natürlich weiß, aber es liest sich äußerst interessant und angenehm, die Thematik "Beziehung Hund-Mensch" wird hier auf sehr sehr angenehme Art und Weise beschrieben und mit schönen Buldern unterlegt, es war für uns hier tatsächlich überzeugend und berührend. Der Schreibstil ist locker und angenehm, der Autor kombiniert neuste wissenschaftliche Stufdien mit eigenen Erfahrungen, ich fühlte mich bei der gekonnten Struktur immer komplett mitgenommen. Dafür gibt es von mir eine volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Überaus gelungener Lokalkrimi

Rosa Fröhlich – Der Tod wird kalt serviert
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Ja, ich hatte hohe Erwartungen an diesen neuen Krimi von Frieda Mohn! Und ja, diese Erwartungen wurde mehr als erfüllt! Allein schon das perfekt gestaltete Cover, das eine Berliner Kneipe zeigt, ist großartig ...

Ja, ich hatte hohe Erwartungen an diesen neuen Krimi von Frieda Mohn! Und ja, diese Erwartungen wurde mehr als erfüllt! Allein schon das perfekt gestaltete Cover, das eine Berliner Kneipe zeigt, ist großartig gelungen und hat mich dieses Buch immer wieder sehr gerne zur Hand nehmen lassen! Im Mittelpunkt steht Rosa Fröhlich, ein Berliner Urgestein, die gemeinsam mit ihrem Vater ermittelt, der immerhin schon über 80 ist. Alle Charaktere sind mehr als authentisch skizziert, man meint sie tatsächlich alle persönlich zu kennen. Für mich als waschechte Berlinerin war es eine große Freude, auch die Berliner Mundart zu lesen, die ja leider oftmals verpönt ist. Auch das verwendete Lokalkolorit hat mich absolut überzeugt, der Schreibstil der Autorin ist extrem flüssig und angenehm, so dass man nur so durch die Seiten fliegt und die Lektüre nur schwer aus der Hand legen kann. Der Kriminalfall hat mich miträtseln lassen, er wurde absolut schlüssig gelöst, u. doch hatte ich das Ende nicht voraussehen können. Ab sofort warte ich auf mehr aus der Feder von Frieda Mohn, was hoffentlich nicht allzu lange dauert! An dieser Stelle gibt es erstmal eine absolute Leseempfehlung und natürlich fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Berührende, humorvolle, jedoch niemals kitschige Geschichte

Das Verhalten ziemlich normaler Menschen
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An "Das Verhalten ziemlich normaler Menschen" von K.J. Reilly hatte ich zugegebenermaßen gar nicht so hohe Erwartungen, da mir der Name der Autorin bisher gar nichts sagte. Um so mehr war ich überrascht, ...

An "Das Verhalten ziemlich normaler Menschen" von K.J. Reilly hatte ich zugegebenermaßen gar nicht so hohe Erwartungen, da mir der Name der Autorin bisher gar nichts sagte. Um so mehr war ich überrascht, dass ich von der ersten Seite an sofort gepackt war und gleich in der Geschichte dran. Zum einen lag das natürlich am tollen, flüssigen Schreibstil, aber auch die einzelnen Charaktere sind so authentisch skizziert, dass man meint, jeden einzelnen bereits zu kennen. Die Situation des Protagonisten Asher, eines Jungen, der durch einen Unfall seine Mutter verloren hat, ist von der Autorin so empathisch und berührend, jedoch nie kitschig, sondern sogar mit einem stellenweise humorvollen Ton zwischen den Zeilen geschrieben, dass die Lektüre extrem leicht fällt, auch wenn das Thema eigentlich ein trauriges ist. Das Buch lässt sich nur schwer aus der Hand legen und bekommt deshalb von mir die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung! Das liebevoll gestaltete Cover, das mich ebenfalls sehr angesprochen hat, tat sein Übriges. Die Autorin werde ich auf jeden Fall im Auge behalten!

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Veröffentlicht am 19.11.2024

Großartiges Sachbuch über eins der letzten Tabuthemen unserer Gesellschaft

Reden wir übers Sterben
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Ich selbst gehe auf die 60 zu, in meinem Umfeld sind immer mehr Menschen von Krankheit und Sterben betroffen, u. ich habe in letzter Zeit feststellen müssen, dass mich das Thema Tod zunehmend beschäftigt. ...

Ich selbst gehe auf die 60 zu, in meinem Umfeld sind immer mehr Menschen von Krankheit und Sterben betroffen, u. ich habe in letzter Zeit feststellen müssen, dass mich das Thema Tod zunehmend beschäftigt. Leider möchte in meinem Umfeld kaum einer darüber sprechen, was mich oft verstört. Da kam die Lektüre "Reden wir übers Sterben" von Petra Bartoli y Eckert wir gerufen. Gleich das ansprechende komplett zum Inhalt des Buches passende Cover hat mich extrem angesprochen, es vermittelt auf eine intensive Art Ruhe und sogar Geborgenheit. Die Autorin ist nach dem Tod des eigenen Vaters den deutschen Jakobsweg gelaufen und hat sich auf dieser Strecke mit zahlreichen Menschen, die in irgendeiner Form etwas zum Thema beitragen konnten, gesprochen. Dabei nimmt sie uns als Leser gekonnt mit, es ist fast, als wäre man der Reise zu Fuß mit dabei gewesen. So erfahren wir zum einen viel über die Landschaft, die Herausforderungen, die das viele Gehen an Ungeübte stellt, zum anderen immer wieder über die Gespräche mit unterschiedlichen Menschen, wie einem Sargmaler, einem Bestatter, Künstlern, die Erinnerungen an Tote gestalten und vieles mehr. Jeder einzelne Kontakt empathisch, interessant und bewegend. Aber auch zu Trauer und Verlust teilt Petra Bartoli y Eckert viele Gedanken mit uns und lässt uns an den Erfahrungen ihrer Gesprächspartner teilhaben. Ich konnte aus diesem Buch Gedankenanstösse mitnehmen, habe ab und zu eine Träne vergossen, war tief berührt und bin mir mehr als je zuvor sicher, Reden hilft! Denn der Tod gehört zum Leben, ob uns das gefällt oder nicht!

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