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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2025

Guter Abschluss

Schatten – Die Macht des Lichts (Schatten 3)
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Das Cover reiht sich perfekt in die vorherigen ein und ist für mich alleine schon ein Blickfang. Es handelt sich um dem dritten und finalen Band der Schatten-Reihe und man sollte unbedingt die Reihenfolge ...

Das Cover reiht sich perfekt in die vorherigen ein und ist für mich alleine schon ein Blickfang. Es handelt sich um dem dritten und finalen Band der Schatten-Reihe und man sollte unbedingt die Reihenfolge einhalten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Die einzelnen Bände bauen inhaltlich aufeinander auf und man wird sonst verstehen, was es mit den Schatten und allem anderen auf sich hat.

Pete und Sara schaffen es zurück in ihre Welt und sind schockiert, wie sehr sich diese verändert hat. Und doch haben sie noch eine Aufgabe zu erledigen, denn der Krampus scheint ihnen gefolgt zu sein und ihre Welt und die Welt Auroria müssen gerettet werden.

Diesen Band fand ich nochmal wesentlich düsterer und grausamer als die beiden vorherigen. Schon der Grabstein mit Text am Anfang, die Teilnahmslosigkeit aller ohne Schatten war erschreckend. Diese Wut und der Hass, gerade auch die Parolen mit denen der Krampus sie noch weiter schürt. So etwas bekommt man ja auch in der heutigen Zeit und doch hofft man, das die Menschheit schlauer ist. Und doch fand ich gerade die Momente mit Elmar so passend. Das Leben ist ein Auf und Ab, es geht immer weiter und man selbst kann etwas bewirken. Die Reise durch die Zeit bis auf den Grund spiegelt ein bisschen die Wirklichkeit wieder. Ohne das Gute gibt es nichts schlechtes und anders herum. Diese Sichtwechsel mochte ich allgemein sehr gerne.

Ansonsten muss ich leider zugeben, dass ich mit dem Verlauf etwas unzufrieden bin, da am Ende doch noch so einige Fragen offen bleiben. Ein paar Erklärungen mehr würden der Geschichte gut tun. Auch wenn das Notizbuch des Allerältesten noch ein paar wichtige Fragen aufklärt.



Ein guter Abschluss der Reihe, der mich nicht vollends überzeugen konnte.

Veröffentlicht am 09.01.2025

Nicht das beste Buch des Duos

Villa Obscura
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Vom Autorinnen-Duo Melissca C. Hill und Anja Stapor kenne ich bereits die anderen beiden Jugendthriller und daher musste ich natürlich auch zu diesem Buch greifen, ganz besonders da mir der Handlungsort ...

Vom Autorinnen-Duo Melissca C. Hill und Anja Stapor kenne ich bereits die anderen beiden Jugendthriller und daher musste ich natürlich auch zu diesem Buch greifen, ganz besonders da mir der Handlungsort super gefallen hat. Gerade wenn man selbst schon mal im Harz und am Brocken war, kann man sich super gut in diese gruselige Szenerie hinein versetzen. Und doch hat mich die Geschichte nicht vollends überzeugen können. Woran es genau lag, kann ich leider nicht festlegen.
Ein Aspekt im Plot war mir schon recht früh klar, auch wenn mir die Hintergründe nicht ersichtlich waren. Das hat natürlich die Spannung etwas geschmälert und ich hatte auch erwartet, das man noch mehr draußen im Harz unterwegs ist und es dort schauriger wird. Das fehlte mir doch ein wenig. Zudem viel es mir im Verlauf immer wieder schwer, die Namen alle auseinander zu halten bzw. ich musste genau überlegen, wer jetzt in welchem Zusammenhang zu Constanze steht. Denn Dreh- und Angelpunkt ist die Halloween - Party in der Villa Obscura, die Constanze gehört. Dort spielt auch der Großteil der Geschichte. Was ich jedoch immer sehr mag, dass man nicht unterscheiden kann, wer welche Personen geschrieben hat und das es trotz allem immer ein Gesamtbild ergibt, auch wenn mir hier die Auflösung nicht ganz zugesagt hat und mich gerade der Epilog nicht zufrieden zurück lässt.

Gut, aber für mich nicht das beste Buch des Duos. Dennoch freue ich mich auf weitere Werke, zu denen ich sicherlich greifen werde!

Veröffentlicht am 05.12.2024

Guter Abschluss

Secret Gods 2: Die Zukunft der Welt
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Nachdem mir der erste Band so mittelmäßig gefallen hat, bin ich mit diesem Band ein klein wenig zufriedener, auch wenn es zum Ende hin doch sehr schnell abgehandelt war. Hierbei handelt es sich um den ...

Nachdem mir der erste Band so mittelmäßig gefallen hat, bin ich mit diesem Band ein klein wenig zufriedener, auch wenn es zum Ende hin doch sehr schnell abgehandelt war. Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Dilogie und somit auch den Abschluss der Reihe.
Nach dem Ende der Mermaid Games ist noch kein Ende der Probleme in Sicht. Wurde doch das Urwesen befreit und treibt nun sein Unwesen in den Meeren. Gwen, Cass und ihre Freunde müssen lange verschollene Artefakte suchen, damit sie sich der tödlichen Gefahr stellen können und eine Chance haben, sie zu vernichten.
Hier hat mich zuerst mal überrascht, dass die Story aus Gwendolyns Sicht geschrieben ist. Das hat mich anfangs etwas irritiert, da auch etwas Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Band war. Ich habe dann extra noch mal nachgeschaut, aus welcher Sicht der erste Teil erzählt wird.
Die Story bleibt spannend und ich mochte auch in diesem Band die Dynamik in der Gruppe, wobei mir hier die Szenen teilweise etwas zu sprunghaft gewechselt sind und man zuerst auf der Stelle dümpelt, dann passiert eins nach dem anderen und schwupps ist man schon am nächsten Ort. Ich konnte mich nicht so ganz hineinfinden, auch wenn mir das Ende an sich schon gefallen hat. Dennoch habe ich diesen Band recht gerne gelesen.
Ein solider Abschluss der Reihe.

Veröffentlicht am 05.12.2024

Kurzweilig

Die Plagegeister und der weiße Löwe
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Das Buch hat mich ein wenig an die Geschichten meiner Kindheit erinnert, als ich das Cover das erste Mal gesehen habe. Es handelt von vier Kindern, die nicht unterschiedlicher sein können, jedenfalls auf ...

Das Buch hat mich ein wenig an die Geschichten meiner Kindheit erinnert, als ich das Cover das erste Mal gesehen habe. Es handelt von vier Kindern, die nicht unterschiedlicher sein können, jedenfalls auf den ersten Blick.
Einmal ist da Melanija, eine bekannte Youtuberin, Johanna, eher still und immer mit einem Buch in der Tasche, Kilian, sitzt im Rollstuhl und liebt Rätsel und am Ende noch Ben, der Sportler unter ihnen. Doch ein Augenblick bringt die vier Kinder zusammen und sie beginnen gemeinsam zu ermitteln, was es mit den Aktionen in ihrer Schule auf sich hat. Gerade diese Mischung hat mir gefallen, zeigt sie doch, dass es viele verschiedene Charaktere und Arten von Menschen gibt, aber jeder wichtig ist fürs Ganze.
Mir hat es gefallen, mit den Kindern zu rätseln, langsam immer mehr zu erfahren, doch so ganz konnte mich der Schreibstil nicht packen. Mir war es teilweise etwas unrund und ein, zwei Punkte hat das Lektorat auch übersehen. Dennoch ist es eine Story, die man total schnell liest und man wissen möchte, was die Freunde denn als nächstes erleben. Langweilig wird es also nicht.
Eine kurzweilige Geschichte über eine beginnende Freundschaft und die Vielfalt der Menschen. Schnell zu lesen und mit mehr als einer wichtigen Botschaft.

Veröffentlicht am 05.12.2024

Schön, aber mit Längen

Die außergewöhnlichen Abenteuer der Alice Tonks
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Eine Internatsgeschichte, ehrlicherweise gibt es davon schon so viele, dass ich mir nicht sicher war, ob mich dieses Buch überraschen kann. Aber es passieren so fantastische Dinge, dass es mir durchaus ...

Eine Internatsgeschichte, ehrlicherweise gibt es davon schon so viele, dass ich mir nicht sicher war, ob mich dieses Buch überraschen kann. Aber es passieren so fantastische Dinge, dass es mir durchaus gefallen hat, auch wenn es meinem Empfinden nach auch ein paar Längen hat.
Alice muss auf ein Internat und gleich der erste Schultag entpuppt sich als schrecklich. Nicht nur, dass sie neue Leute kennen lernen muss, das ganze findet auch noch am Strand statt. Nichts hasst Alice so sehr wie die Sonne und den Strand. Und dann kommt noch ein Möwe zu ihr und bittet sie um Hilfe.
Was mir gefallen hat, ist die Tatsache, dass Alice als autistisch beschrieben wird. Autismus ist eine breitgefächerte Krankheit, mal stärker, mal schwach ausgeprägt und doch haben es Menschen mit Autismus nicht leicht im Leben. Gerade in unserem schnelllebigen, oft lautem Alltag sind so viel Input ausgesetzt und auch hier merkt man, dass Alice es eher ruhig mag und auch nicht gerne auf Menschen zu geht. Dennoch findet sie Freunde an ihrer neuen Schule, was aber nicht wirklich an ihrer offenen Art liegt, sondern eher daran, dass diese auf sie zugehen und merken, dass Alice Geheimnisse auch für sich behalten kann.
Für mich gab es leider immer mal wieder Längen, in denen die Handlung kaum vorwärts kommt, wohingegen am Ende wirklich viel passiert und man so einiges erfährt, dass Alice hilft die ganze Situation zu verstehen.
Ich mochte das Setting und finde Alice ist ein interessanter Charakter, dennoch hätte für mich der Spannungsbogen gerne durchgehen höher sein dürfen.