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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2025

Der Graphic zum o.g. Novel!

Kiss Me Once: Die Graphic Novel (Kiss the Bodygard, 1)
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,,Kiss me Once" von Stella Tack ist der erste Teil der ,,Kiss the Bodyguard" Reihe und wurde von Olga Andriyenko illustriert. Es handelt von Ivy, die eine Tochter aus einer vermögenden Familie ist, aber ...

,,Kiss me Once" von Stella Tack ist der erste Teil der ,,Kiss the Bodyguard" Reihe und wurde von Olga Andriyenko illustriert. Es handelt von Ivy, die eine Tochter aus einer vermögenden Familie ist, aber ganz normal an einer Uni studieren will, dass aber nur unter einer Bedingung darf. Sie bekommt einen eigenen Bodyguard, der sich als normaler Student tarnt. Was kann da schiefgehen? (Vieles...)
Ich habe den Novel dazu damals gelesen und hatte deshalb schon einige Erwartungen an das Buch.

Das Cover hat mich total angesprochen und auch der Farbschnitt sind wunderschön!

Allgemein hat mir die Tiefe komplett gefehlt und die ganze Story wirkte gehetzt. Die Figuren kamen mir oberflächlich und unglaubwürdig vor und hatten keine richtige Charakterentwicklung. Es war ein wirklich sehr gehetztes und unrealistisches hin und her zwischen streiten und anschmachten, was die Story für mich zusätzlich auch sehr unglaubwürdig gemacht hat. Es gab zwischendurch aber auch ein paar Stellen, wo ich lachen musste, aber leider auch genauso viele, wo ich mich gefragt habe, wo die Tiefe der Story und Charaktere geblieben ist...

Der Zeichenstil dafür hat mich komplett überzeugt. Olga hat wirklich super Arbeit geleistet und ich bin verliebt! Besonders die pinken Akzente haben es mir besonders angetan, weil so noch etwas mehr Farbe und Leben hineingehaucht wurde.

Der originale Novel hat mir da deutlich besser gefallen, weil es nicht gehetzt gewirkt hat und sowohl in Story als auch Charakterentwicklung überzeugt hat und einen gepackt hat.



Ich kann den Graphic Novel wegen seinem Zeichenstil definitiv weiterempfehlen, aber würde zuerst den Novel an sich empfehlen, damit ihr die Story einmal richtig tief erleben könnt.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Musik, Liebe und Klischees – leider nichts Neues

Denn ohne Musik werden wir ertrinken
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Denn ohne Musik werden wir ertrinken hat eine vielversprechende Grundidee: Zwei Menschen, die sich einst nicht ausstehen konnten, finden durch die Musik eine tiefe Verbindung. Als Hazel plötzlich in seinem ...

Denn ohne Musik werden wir ertrinken hat eine vielversprechende Grundidee: Zwei Menschen, die sich einst nicht ausstehen konnten, finden durch die Musik eine tiefe Verbindung. Als Hazel plötzlich in seinem Leben auftaucht, erkennt der Protagonist, dass sie viel mehr ist, als er je gedacht hätte – sie ist seine Muse, sein Herzschlag, seine Inspiration. Doch während seine Band vor dem großen Durchbruch steht, droht er Hazel zu verlieren.

Das Cover und die Idee des Buches sind wirklich schön, und auch die musikalische Komponente hätte viel Potenzial gehabt. Die Geschichte lebt von der Leidenschaft für Musik und den Emotionen zwischen den Charakteren, was in einigen Momenten gut funktioniert.

Leider bietet die Handlung kaum neue Impulse. Die Entwicklung der Charaktere, die Liebesgeschichte und die Konflikte folgen einem sehr vorhersehbaren Schema, das man aus vielen anderen New-Adult-Romanen kennt. Dadurch konnte mich das Buch einfach nicht richtig packen oder überraschen. Die Emotionen waren da, aber sie haben mich nicht wirklich erreicht.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Die Reise geht weiter

Koyo - Die exzentrische Ärztin des Mondblumenreichs 02
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Auch im zweiten Band von Koyo – Die exzentrische Ärztin des Mondblumenreichs bleibt der Manga auf demselben Niveau wie der erste Teil. Koyo reist in die Hauptstadt, eigentlich nur für einen kurzen Besuch ...

Auch im zweiten Band von Koyo – Die exzentrische Ärztin des Mondblumenreichs bleibt der Manga auf demselben Niveau wie der erste Teil. Koyo reist in die Hauptstadt, eigentlich nur für einen kurzen Besuch – doch Kronprinz Keiun hat andere Pläne. Er möchte mit ihrer medizinischen Expertise die traditionelle Heilkunst der Rad-Sekte herausfordern und sich politisch absichern. Als die Tochter eines Ministers dringend Hilfe benötigt, könnte Koyo genau die richtige Person sein, um neue Verbündete zu gewinnen.

Optisch bleibt der Manga ein echtes Highlight. Das Worldbuilding ist wunderschön gestaltet und fängt die Atmosphäre des Mondblumenreichs eindrucksvoll ein. Die detaillierten Zeichnungen, von den Gewändern bis hin zu den Palastkulissen, sind eine große Stärke der Reihe.

Leider bleibt Koyo als Hauptfigur weiterhin gewöhnungsbedürftig. Ihre Art ist exzentrisch – für meinen Geschmack jedoch zu überdreht und unsympathisch. Auch in diesem Band wirken viele Szenen seltsam oder unlogisch, wodurch es mir schwerfiel, emotional mit der Geschichte mitzugehen.

Wer Band 1 mochte, wird auch mit Band 2 zufrieden sein, denn in Sachen Erzählstil und Atmosphäre bleibt alles beim Alten. Wer jedoch gehofft hat, dass Koyo als Figur zugänglicher wird oder die Handlung mehr Tiefe gewinnt, könnte weiterhin enttäuscht sein.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Tradition trifft auf Fortschritt

Koyo - Die exzentrische Ärztin des Mondblumenreichs 01
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Koyo – Die exzentrische Ärztin des Mondblumenreichs entführt die Leser in eine fantasievolle Welt, in der Krankheiten mit alten Ritualen behandelt werden. Doch Koyo, die unkonventionelle und eigensinnige ...

Koyo – Die exzentrische Ärztin des Mondblumenreichs entführt die Leser in eine fantasievolle Welt, in der Krankheiten mit alten Ritualen behandelt werden. Doch Koyo, die unkonventionelle und eigensinnige Protagonistin, stellt alles auf den Kopf, indem sie eine Operation durchführt – ein revolutionärer Schritt, der nicht nur für Aufsehen sorgt, sondern auch das Herz von Prinz Keiun erobert. Doch ihre Methoden stoßen nicht überall auf Begeisterung, und schon bald gerät der Prinz in große Gefahr.

Der Manga punktet mit einem wunderschönen Zeichenstil und einem gut durchdachten Worldbuilding. Das Mondblumenreich ist atmosphärisch dargestellt und wirkt mit seinen traditionellen Heilritualen faszinierend und einzigartig. Auch die Kleidung, Gebäude und Hintergründe sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet, was die magische Stimmung verstärkt.

Allerdings konnte mich die Geschichte selbst nicht völlig überzeugen. Koyo als Hauptfigur wirkt sehr exzentrisch – für meinen Geschmack sogar zu sehr. Sie handelt oft seltsam und bleibt mir als Protagonistin unsympathisch, was es schwer macht, wirklich mit ihr mitzufühlen. Auch einige Situationen im Manga sind eigenartig und fühlen sich nicht immer schlüssig an. Das kann unterhaltsam sein, wirkte aber stellenweise etwas überzogen.

Trotz dieser Schwächen bleibt Koyo – Die exzentrische Ärztin des Mondblumenreichs ein visuell beeindruckender Manga mit einer originellen Prämisse. Wer außergewöhnliche Charaktere und ein kreatives Setting schätzt, könnte hier trotzdem Gefallen daran finden.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Eine Liebesgeschichte mit viel Potenzial und kleinen Schwächen

Herzklangstille
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Nach dem Tod ihrer Mutter findet June Trost in einer alten Telefonzelle im Garten, die ihr Vater aufgebaut hat. Was als stiller Rückzugsort beginnt, wird bald zu etwas viel Mysteriöserem, als ein Junge ...

Nach dem Tod ihrer Mutter findet June Trost in einer alten Telefonzelle im Garten, die ihr Vater aufgebaut hat. Was als stiller Rückzugsort beginnt, wird bald zu etwas viel Mysteriöserem, als ein Junge namens Lucas plötzlich durch den Hörer zu ihr spricht. Während June versucht, dieses Rätsel zu lösen, zieht ein weiterer Junge, der sie an der Bushaltestelle finster mustert, ihre Aufmerksamkeit auf sich. Beide Jungen sind auf unerwartete Weise mit ihrem eigenen Schicksal verbunden. „Herzklangstille“ von Julia Dessalles ist eine Geschichte voller Emotionen und geheimnisvoller Elemente, die durchaus ihren Reiz hat. Besonders die Idee mit der Telefonzelle, die über die Grenzen des Lebens hinaus eine Verbindung ermöglicht, hat mich sehr angesprochen. Es ist ein kreatives und berührendes Konzept, das dem Buch eine besondere Note verleiht.
Allerdings empfand ich einige Teile der Geschichte als etwas klischeehaft. Die Hauptfigur June konnte mich nicht vollständig überzeugen. Ihre Entwicklung wirkte stellenweise flach, und ihr Verhalten war manchmal eher nervig als nachvollziehbar. Das machte es schwierig, eine starke Bindung zu ihr aufzubauen.
Dennoch gibt es auch viele positive Aspekte. Die Geister und die thematische Auseinandersetzung mit dem Leben nach dem Tod sind spannend und verleihen der Geschichte Tiefe. Diese Elemente sorgen dafür, dass das Buch trotz seiner Schwächen lesenswert bleibt.
„Herzklangstille“ ist eine mittelmäßige, aber durchaus lesenswerte Geschichte mit interessanten übernatürlichen Elementen. Obwohl June als Charakter manchmal schwächelt und die Handlung in Teilen vorhersehbar ist, überzeugen die originellen Ideen und die emotionale Tiefe. Für Leser, die sich für geheimnisvolle und gefühlvolle Geschichten interessieren, ist dieses Buch eine gute Wahl. Ich vergebe 3 Sterne.

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