„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an…“
Mrs Winterbottom nimmt sich eine AuszeitSchon Udo Jürgens hat über das Alter gesungen und über den Neuanfang nach der Rente.
Wenn die Arbeit den größten Teil meines Lebens ausgemacht hat, wie verhalte ich mich dann, wenn der eigentlich ersehnte ...
Schon Udo Jürgens hat über das Alter gesungen und über den Neuanfang nach der Rente.
Wenn die Arbeit den größten Teil meines Lebens ausgemacht hat, wie verhalte ich mich dann, wenn der eigentlich ersehnte Ruhestand da ist? Und warum sterben viele Menschen bald nach Renteneintritt?
Diesem Thema widmet sich die Autorin auf heitere Weise anhand des Ärzteehepaares Dres. Winterbottom.
Nachdem die Last der Arbeit abgefallen ist, möchte Heather endlich reisen. Die Kinder sowie der anstrengende Beruf haben das bisher verhindert. Sie möchte frei und ungebunden durch fremde Länder schweifen, zunächst durch Griechenland. Aber Alan hat ganz andere Ziele.
Ein wenig hat es mich erschreckt zu sehen, wie wenig Gemeinsamkeiten nach so einer langen Beziehung noch übrigbleiben. Wenn die kleinen Marotten des Partners plötzlich riesengroß erscheinen.
Mir gefällt der Humor, der dieses Buch durchzieht, etwa, wenn Heather den Einkauf im Supermarkt jetzt gemeinsam mit ihrem Mann vornimmt und die Situation damit vergleicht, als sie ihre Kinder mitnehmen musste. Plötzlich erscheint der Einkauf mit quengelnden ungezogenen Kindern viel einfacher als mit dem Ehemann 😉.
Interessante Nebendarsteller bereichern das Leben von Heather und Alan und bringen mich zum Schmunzeln. Gemeinsam mit Heather koste ich die weltbeste Baklava und reise nach Griechenland.
Ein Buch über alte Gewohnheiten, die Liebe und die Lust auf Abenteuer, welches Mut macht, dass das Rentnerleben aus mehr als Warten auf den Tod besteht.
Mir hat „Mrs. Winterbottom nimmt sich eine Auszeit“ sehr gut gefallen.