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Kuckerneese

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2025

Sympathische Ermittlerin

Der Wolf im dunklen Wald
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"Der Wolf in dunklen Wald" ist der zweite Band der Autorin Pia Piontek und somit der zweite Fall für die sympathische Ermittlerin Clara Seidel, die nach Ihrem Umzug aus Hamburg im Wendland wohnt und ermittelt.

Nach ...

"Der Wolf in dunklen Wald" ist der zweite Band der Autorin Pia Piontek und somit der zweite Fall für die sympathische Ermittlerin Clara Seidel, die nach Ihrem Umzug aus Hamburg im Wendland wohnt und ermittelt.

Nach einer großen Gesellschaftsjagd im Forst der einflussreichen adligen Familie von Boenning wird ein Mann im Wald tot aufgefunden. Schnell steht fest, er wurde grausam mit mehreren Messerstichen ermordet. Warum musste der Schulkamerad von Heiko von Boenning sterben?
Ihre Tochter wird in ein paar Tagen volljährig und darf somit selbst entscheiden, ob sie wieder Kontakt zu ihrem Vater aufnehmen möchte. Falls ja, muss Clara ihrer Tochter endlich die schreckliche Wahrheit über ihren Vater erzählen. Da ihre hochsensible Tochter für den Sohn der von Boennings schwärmt, muss sich Clara daheim über den Inhalt des Falls bedeckt halten.
Auch einige Vorgesetzte und Kollegen machen Carla den Job und somit ihr Leben schwer.

Das Buch ist wirklich spannend und mit vielen neuen Wendungen geschrieben. Es liest sich authentisch und der heutigen Zeit angepasst. Das Buchcover ist dem ersten Teil farblich sehr angepasst, was ich persönlich perfekt finde.
Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt und kriminaltechnisch stets sehr gut unterhalten und mitgenommen gefühlt.

Ich gebe daher gern eine Leseempfehlung und freue mich schon jetzt auf den dritten Teil.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Bestes Autorenpaar!

Der zweite Verdächtige
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Im fünften Fall von Florian Schwiecker und Michael Tsokos bekommt es Strafverteidiger Rocco Eberhardt und sein Kollege Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer mit einem Todesfall in einer Berliner Bar mit Homosexuellen ...

Im fünften Fall von Florian Schwiecker und Michael Tsokos bekommt es Strafverteidiger Rocco Eberhardt und sein Kollege Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer mit einem Todesfall in einer Berliner Bar mit Homosexuellen Hintergrund zu tun. Das Todesopfer, ein junger Mann, ist mit Liquid Ectasy vergiftet worden. Der Täter scheint sofort durch einer klaren Faktenlage gefunden zu sein. Es handelt sich um einen Bekannten des Opfers, namens Jan Staiger. Für die Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft scheint der Fall eindeutig damit geklärt zu sein. Doch Rocco Eberhardt hat berechtigte Zweifel.

Nachdem während der laufenden Ermittlungen ein zweiter Mord mit gleicher Vorgehensweise passiert und es eindeutige Beweise zum Tathergang gibt, steht es schlecht um Jan Staiger. Rocco Eberhardt grübelt, ob er sich in seinem Mandanten getäuscht hat. Eberhardt und Jarmer müssen in diesem Fall wieder Seite an Seite arbeiten, da sie es diesmal mit den Justizapparat aufnehmen müssen.

Die beiden Autoren legen mit ihrem fünften Fall wieder einen juristischen Krimi vor, der sich wie auch die vorhergehenden vier Bände mit den Fragen der Justiz, Polizeiarbeit sowie der Rechtsmedizin beschäftigt. Angeblich soll es sich um den letzten Fall in dieser Reihe handeln, was ich aber nicht so richtig glauben kann. Zumal das Ende weitere Fortsetzungen bietet. Ich gebe die Hoffnung jedenfalls nicht auf.
Wie immer in dieser Reihe gibt es eine glasklare Leseempfehlung. Freuen Sie sich auf dieses gute Buch!

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Starkes Ermittlerduo

Schmerz
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Der Autor Jón Atli Jónasson lässt in seinem ersten Band „Schmerz“ eine neue isländischen Krimireihe mit „Dora und Rado“ aufleben.

Das Ermittlerduo ist sehr außergewöhnlich. Dora wurde bei einem Einsatz ...

Der Autor Jón Atli Jónasson lässt in seinem ersten Band „Schmerz“ eine neue isländischen Krimireihe mit „Dora und Rado“ aufleben.

Das Ermittlerduo ist sehr außergewöhnlich. Dora wurde bei einem Einsatz am Kopf schwer verletzt und nimmt dadurch ihre Umgebung intensiver wahr als andere Menschen. In ihrem Beruf ist dieser Umstand für sie klar von Vorteil. Der Nachteil ist aber, dass sie mit ständigen Schmerzen leben muss und jeden Tag Unmengen von Tabletten einnimmt. In der Dienststelle ist sie seitdem für langweilige Schreibtisch- und Ermittlungsarbeiten eingeteilt.

Ihr Kollege Rado ist ein Sohn von serbischen Einwanderer. Er ist einer der wenigen Polizisten mit Migrationshintergrund. Leider hat er mit seiner eingeheiratenden polnischen Familie nicht so viel Glück.

Im Thingvellir-Nationalpark ist ein Mädchen verschwunden. Da alle anderen Kollegen bei einer Razzia im Drogenhändler-Milieu eingeteilt sind, müssen die Ermittler Dora und Rado den Fall übernehmen.
Das Buch fängt fast "gemütlich" an. Jedoch mit jeder Seite steigt die Spannung für den Leser. Ich war über die Aktualität der Themen wie Migration und Drogenkriminalität erstaunt und über die Vorurteile (oder auch nicht), die der Autor so offen anspricht Das Buchcover ist perfekt ausgewählt und der Schreibstil des Autors ist flüssig, gut verständlich und sehr bildlich. Der Leser wird durch die Beschreibungen der Situationen und Charaktere immer sehr gut in dem Buch mitgenommen.

Ich bin schon jetzt auf den zweiten Teil gespannt. Eine klare Leseempfehlung gebe ich für dieses Buch mit einem sehr guten Gewissen.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Außergewöhnlich gutes Buch

Racheritual (Baxter-Kincaid-Reihe 1)
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Mit dem Thriller "Racheritual" (erster Teil) hat der Autor Ethan Cross einen neuen und großartigen Ermittler namens Baxter Kincaid auf die Bühne der großen Bücher geholt.
Der ehemalige Polizist und jetzige ...

Mit dem Thriller "Racheritual" (erster Teil) hat der Autor Ethan Cross einen neuen und großartigen Ermittler namens Baxter Kincaid auf die Bühne der großen Bücher geholt.
Der ehemalige Polizist und jetzige Privatermittler Baxter Kincaid stößt in diesem Fall auf einen besonderen Fall. Er begibt sich auch die Jagd nach dem langjährigen Ravenkiller, den er persönlich vor vielen Jahren hinter Gittern gebracht hat. Der Killer hat anscheinend erneut zugeschlagen und seinen Opfern Runensymbole in die Stirn geritzt. Das Buch führt den Leser in die Welt der nordischen Mythologien, der grausamen Familie der Berserker, mit all ihren unvorstellbaren Ritualen, die zu dem Ehren des nordischen Gottes Odin zu verstehen sind.

Das Buch ist in drei Hauptteilen mit jeweils einzelnen Kapiteln gegliedert. Niemals erschien mir ein Kapitel zu lang oder zäh. Ich kannte vorher den Autor nicht und bin völlig unbedarft an das Buch mit 500 Seiten herangegangen. Ich wurde zu keinem Zeitpunkt enttäuscht. Das Gegenteil war der Fall! Man wird in die Geschichte der nordischen Mythologien perfekt eingeführt, so dass mein Interesse für mehr geweckt ist.
Die Schreibweise des Autors ist außergewöhnlich gut. Ich war noch niemals in dieser Stadt in den USA, aber man fühlte sich sofort dort angekommen und mitgenommen.
Ich kann für mich sagen, dass ich ein riesengroßer Fan des Autors geworden bin. Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber ich persönlich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Die Zeit bis zum Erscheinen des zweiten Teils wird für mich mit Sicherheit sehr lang!

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Veröffentlicht am 25.09.2024

Eine Reise in die Vergangenheit

Als wir nach den Sternen griffen
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Mit dem historischen Liebesroman "Als wir nach den Sternen griffen" hat die Schriftstellerin Theresa Herold ein Buch herausgebracht, dass den Leser in den Sommer 1989 entführt und die letzten Züge der ...

Mit dem historischen Liebesroman "Als wir nach den Sternen griffen" hat die Schriftstellerin Theresa Herold ein Buch herausgebracht, dass den Leser in den Sommer 1989 entführt und die letzten Züge der DDR in Erinnerung ruft.
Der alleinerziehende Vater Tobias aus Halle an der Saale sieht keinen anderen Ausweg, als im frühen Morgengrauen mit seiner dreijährigen Tochter Jasmin den Weg über die Grenze der Tschechoslowakei einzuschlagen und in die Prager Botschaft zu flüchten.
Dort lernt er die deutsche Botschaftsangestellte Judith kennen und verliebt sich in sie. Tobias wird zum Sprecher aller Flüchtlinge ernannt und verbringt dadurch mehr Zeit mit Judith. Auf einmal holt ihn in der Botschaft sein „altes Leben“ wieder ein, gespickt mit dramatischen Vorfällen.

Ich habe diese Zeit im wirklichen Leben hautnah miterlebt! Diese Zeit wird kein Zeitzeuge jemals wieder vergessen oder auch verdrängen können!

Der Roman hat mich in diese Zeit entführt und das ist gut so. Niemals darf der Grund des Sturzes der DDR in Vergessenheit geraten. Der Roman könnte theoretisch auch als Liebesroman bezeichnet werden. Der Schriftstellerin ist es gelungen, den Leser auf eine sanfte Reise mit schwerem Gepäck zu schicken.

Ich habe das Buch in einem „Atemzug“ durchgelesen und es wird mir noch sehr lange – durch die aufgefrischten Erinnerungen – im Gedächtnis bleiben.

Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und ist für Jung oder Alt gleichermaßen empfehlenswert.

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