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Veröffentlicht am 20.03.2025

Die Magie der Schlange und Kampf zweier Geheimlogen

Knights & Heirs 1. Der Ruf der Schlange
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Mags muss mit ihrer Familie überstürzt Irland verlassen. Sie bekommen neue Namen und landen in einem kleinen Ort in Deutschland. Und wieder einmal ist ihr Vater als Archäologe unterwegs und nur ihre Mutter, ...

Mags muss mit ihrer Familie überstürzt Irland verlassen. Sie bekommen neue Namen und landen in einem kleinen Ort in Deutschland. Und wieder einmal ist ihr Vater als Archäologe unterwegs und nur ihre Mutter, ihr kleiner Bruder und sie müssen sich neu einleben und verschweigen, wo sie herkommen. Als dann ihr Bruder wegen eines Streits ihre wichtigen Allergietabletten einfach die Toilette runter spült und der Nachschub noch nicht eingetroffen ist, hofft sie keinen Schub zu erleiden. Als sich dann ungeahnte Kräfte bei ihr Zeigen, ein mysteriöser Austauschschüler aus London auftaucht und auch diese komischen Kräfte besitzt, muss Mags erkennen, nichts ist so, wie sie vermutet. Ihr Leben war bisher eine Lüge, da eine Geheimloge nach ihr sucht.


Der Schreibstil ist gut und man kommt gut in die Geschichte. Die Grundidee ist spannend, aber so ganz konnte mich die Umsetzung dann leider nicht überzeugen.
Die Geschichte wir aus Mags and Cyrus Perspektive geschrieben.
Das ist der erste Band und man hat Rückblicke, aber so ganz ist immer noch nicht klar für mich, warum es zwei Gruppen mit diesen Kräften gibt, die sich bekriegen, was genau der Auslöser ist das sich diese Gruppen gebildet haben. Wo diese Kräfte genau herkommen ist immer noch nicht klar.

Mit Mags habe ich so meine Probleme. OK klar ist es ein großer Schock, das ihr Leben eine Lüge ist, ihr wichtige Dinge vorenthalten wurden. Ich konnte aber nicht verstehen, warum sie den Unbekannten so viel mehr vertraut, sich an deren Akademie bringen lässt, obwohl sie da dann faktisch eine Gefangene ist und nichts ohne Erlaubnis mehr machen kann. Da hinterfragt sie mir zu wenig und vertraut einfach. Auch wenn sie auf Cyrus steht, ist mir das eine zu schwache Begründung, dass sie ihm so sehr traut.
Cyrus finde ich einen spannenden Charakter, da er von seinem Vater so schlecht behandelt wird, trotzdem so in seiner Ausbildung aufgeht auch wenn klar ist, sein Vater verschweigt ihm unglaublich viel.

Also einen spannende Idee mit magischen Kräften, Geheimlogen die sich bekämpfen, Akademie Setting wo die Ausbildung ist mit hartem Konkurrenzkampf, verbotener Liebe, Geheimnisse, …
Leider konnte mich die Umsetzung nicht so ganz überzeugen.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Wie Peter Pan den jungen James in Hook verwandelte

Hooked – Dunkles Nimmerland
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In diesem Band wird erzähle, wie Peter Pan sich einst einen Gegner wünschte, der ein Piratenkapitän ist. Durch seine Fähigkeiten zieht er den jungen Seefahrer James aus seiner Welt hinein nach Nimmerland ...

In diesem Band wird erzähle, wie Peter Pan sich einst einen Gegner wünschte, der ein Piratenkapitän ist. Durch seine Fähigkeiten zieht er den jungen Seefahrer James aus seiner Welt hinein nach Nimmerland und nimmt an ihm all die Veränderungen vor, die seiner Meinung nach nötig sind. Auch soll sein neuer Gegner Hook nicht in der Lage sein ihn jemals zu besiegen. So erschafft er Hook.
Vor 22 Jahren hat es Hook endlich geschafft aus Nimmerland in unsere Welt zu flüchten und lebt in London. So ganz ist er aber nie von Nimmerland los gekommen und so ist er nicht nur James, sonder Hook lauert immer unter der Oberfläche. So gelingt es Peter´s Monster auch James in London aufzuspüren und fängt an Jagd auf ihn zu machen.
In London trifft James nicht nur auf Wendy Darling, nein auch auf ihre Tochter Jane die sie einst aus Peter´s Fängen befreite. So steht der finale Kampf mit dem Monster von Nimmerland bevor und dafür muss James zum letzten Mal zu Hook werden, um einen Chance zu haben alles wieder ins Gleichgewicht zu bringen.


Dies ist eine düstere Geschichte mit einem spannenden neuen Aspekt.
Peter Pan ist nicht der nette und süße Junge, nein hier hat er eine mächtige Macht, die er nutzt um eine Welt ganz nach seinen Vorstellungen zu erschaffen, ganz egal was es andere kostet. Hier erfahren wir, wie aus dem netten jungen Mann James Hook geformt wurde, weil Peter sich das so wünschte. Tausende Male musste Hook es ertragen teils auf sehr schmerzhafte Art zu sterben, nur um dann wieder aufzutauchen alles wieder von Anfang an ertragen zu müssen. Sein verzweifelter Kampf einen Ausweg zu finden, dieses grausame Nimmerland hinter sich zu lassen ist gut geschrieben und man bekommt einen sehr guten Eindruck von dem Charakter.

Es gibt Zeitsprünge innerhalb der Geschichte, da wir sowohl die Vergangenheiten in Nimmerland erfahren, aber auch innerhalb von London wir die Geschichte aus mehreren Jahren beschrieben. Das kann teilweise etwas verwirrend sein, wird aber immer gut gekennzeichnet.
Auch wird die Geschichte teilweise aus unterschiedlichen Blickwickeln erzählt.

James/Hook finde ich wird hier gut erzählt vor allem das er eigentlich gar kein Bösewicht ist, sondern gegen seinen Willen dazu gemacht wurde und nur verzweifelt versucht dem zu entfliehen. Spannend war das er in London nie ganz James sein konnte, sonder Hook immer unter der Oberfläche gelebt hat.
Jane hat ihre Erlebnisse auf Nimmerland nach immer nicht überwunden, vor allem nicht das sie beim Tod von Timothy dabei war und nichts dagegen unternehmen konnte. Ihr Verhältnis zu ihrer Mutter ist seitdem angespannt.

Für mich ein guter Roman, der einen bekannten Geschichte eine ganz andere Wendung gibt.
Abzug gab es von mir, da ich schon andere Peter Pan Adaptionen gelesen habe und auch welche über Hook, die mir mehr zugesagt haben, mich von der Handlung her mehr überzeugt und gefangen genommen haben. Daher vergebe ich hier 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Männer zerstörten die Welt, nun besteht die Gesellschaft nun noch aus Frauen

Niemannswelt – Als ich mich verlor, habe ich dich gefunden
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Wir sind in Alaska im Jahr 2196. Nachdem Männer eine große Katastrophe herbeigeführt haben, haben sich Frauen zusammen geschlossen, die Macht übernommen und Männern all ihre Rechte entzogen. Sie leben ...

Wir sind in Alaska im Jahr 2196. Nachdem Männer eine große Katastrophe herbeigeführt haben, haben sich Frauen zusammen geschlossen, die Macht übernommen und Männern all ihre Rechte entzogen. Sie leben nun überwacht und einsperrt in Laboren und man forscht an ihnen. Das liegt auch daran, dass man bisher kein künstliches Sperma herstellen konnte. Daher sind sie für den Fortbestand der weiblichen Rasse immer noch nötig. Es gilt aber die Frauen vor ihrer Gewalt zu schützen.
So ist Zoe J Hayes groß geworden. In einer Welt die nur von Frauen geführt wird, in der jede Frau dieselben Rechte hat, der Allgemeinheit alles gehört, man Tiere die Umwelt schützt und das Allgemeinwohl wichtig ist. Sie ist mit Anfang dreißig als Dozentin für das Fach „Männliche Psychologie“ zuständig und hat alle alten Materialien über Männer, ihre Gewalt gegenüber Frauen, wie Frauen unterdrückt wurden sowie das Wissen, das Männer einfach durch Testosteron zu Gewalt neigen und Empathie bei ihnen nicht vorkam bekannt. All das ändert sich eines Tages, als sie einen Job in einem der Labore angeboten bekommt. Sie soll versuchen einen jungen Mann zum Reden zu bringen. Was sie bisher nur theoretisch erforscht hat, kann sie nun in der Realität erforschen. Schnell merkt sie aber, dass dieser gefährliche und gewaltbereite Mann und die Zusammenarbeit mit ihm ganz anders ist, als sie das dachte. Zeitgleich verstirbt ihre Mutter, mit der sie fast keine Beziehung hatte und muss erkenne, das diese auch Geheimnisse hatte, von denen sie nichts ahnte und die gegen die bestehenden Regeln verstoßen.
Zoe taucht ein in eine Welt, die möglicherweise ihre Weltanschauung ins Wanken bringen und sie dazu bringt manch eines dieser schönen neuen Welt mit anderen Augen zu betrachten.

Der Roman ist angenehm geschrieben und man kommt sofort in die Geschichte.
Die Grundidee finde ich sehr spannend, aber irgendwie konnte mich die Umsetzung nicht zu hundert Prozent überzeugen. Teilweise hat sich alles für mich gezogen und so richtig viel ist eigentlich nicht in diesem ersten Band passiert.
Eine friedliche und gewaltfreie Welt, ohne Männer wird hier aufgezeigt, aber auch welche Regeln es zu beachten gibt und das nicht jede Frau frei ist über alles selbst zu bestimmen. Kinder kann man nur bekommen, wenn man ein festes Paar ist und Test (körperliche und psychologische) bestanden hat zum Beispiel. Spannend fand ich, wie Männer hier dargestellt werden als Wesen, die automatisch alle gewalttätig sind und zu echten Gefühlen überhaupt nicht in der Lage sind. So wird es in dieser schönen neuen Welt verbreitet und so ist für jede Frau ganz normal, dass Männer in Laboren eingesperrt sind und keinerlei Rechte mehr besitzen.

Mit Zoe kam ich so lala zurecht. Ihr Verhältnis zu ihrer Mutter war nicht gut, sie ist sehr enttäuscht und hat sich nie geliebt gefühlt. Trotzdem konnte ich nicht ganz verstehen, warum sie bisher nicht den vielen Fragen nachgeht die nach dem Tod ihrer Mutter auftauchen. Es gab wohl das ein oder andere Geheimnis ihrer Mutter, das nicht den Regeln der heutigen Welt entspricht, aber dem geht sie nicht nach. Sie will Flynn davon überzeugen, wie richtig ihre Welt ist sieht aber nicht, dass sie einiges an ihrer Welt selbst nicht hinterfragt. Zum einen ist das verständlich, da sie ja mit den nun gültigen Überzeugungen groß wurde, diese überall weiterhin vermittelt bekommt, aber auf der anderen Seite hat mich das teilweise dann fast gestört. Auch die Beziehung zu ihrer Frau fand ich so lala. Irgendwie hat mir da was zwischen den beiden gefehlt und die Spannungen, die es wegen dem bisher unerfüllten Kinderwunsch gibt, haben mich dann doch etwas irritiert. Damit hatte ich so nicht gerechnet.
Flynn hat mich von Anfang an fasziniert. Ein junger Mann, der in Freiheit aufwuchs und dann entdeckt und in ein Labor eingesperrt wurde. An sich finde ich das schon sehr spannend. Begeistert hat mich aber, wie belesen, wie intelligent er ist, wie leicht er eigentlich aufzeigt wie falsch auch das Vorgehen in dieser neuen Welt ist.
Wie sich beide immer mehr einander annähern, wie sie miteinander sprechen ist für mich das Beste an diesem Roman und hat mich wirklich begeistert.

Eine spannende Idee und es gibt noch so viele offenen Fragen hier, die in den weiteren Bänden dann wohl gelöst werden. Ob ich aber einen weiteren Band lese kann ich nicht mit Garantie beantworten. Dafür ist mir in diesem fast zu wenig passiert.
Wer Dystopien mag, sollte aber mal hier rein schauen, ob die Geschichte überzeugen kann.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Auftakt zu einer neuen Trilogie in der auch die Menschenwelt in Gefahr ist

The Courting of Bristol Keats
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Die drei Keats Schwestern trifft es ganz schön hart. Bisher ist die Familie immer umhergezogen und nie lange an einem Ort geblieben. Nun wo sie endlich sesshaft wurden, verstirbt erst ihre Mutter bei einem ...

Die drei Keats Schwestern trifft es ganz schön hart. Bisher ist die Familie immer umhergezogen und nie lange an einem Ort geblieben. Nun wo sie endlich sesshaft wurden, verstirbt erst ihre Mutter bei einem Unfall und kurz darauf kommt auch ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben. Seitdem mühen sich Bristol und ihre ältere Schwester Cat ab irgendwie alle Rechnungen zu begleichen und ein angenehmes Leben für die jüngste Schwester zu ermöglichen.
All das änder sich aber eines Tages, als Bristol die Information erhält ihr Vater sei noch am Leben und sie sich auf einen Handel einlässt, der sie in eine andere Welt entführt. Sie lernt die magische Welt kennen und kommt an den Hof des Elfenkönigs, der verzweifelt auf der Suche nach jemandem ist, der noch die alte Fähigkeit beherrscht Tore schließen zu können. Was Bristol nicht weiß ist, welche Rolle ihre Eltern in dieser Welt einst spielten und was noch alles auf sie zukommen wird.

Das ist der Auftakt zu einer neuen Reihe der Autorin. Spannend finde ich, dass sich die magische Welt extra von der menschlichen getrennt hat, wir Menschen uns daran aber nicht mehr erinnern und durch die Machtverschiebung in der magischen Welt nicht nur diese in Gefahr ist, sonder auch unsere.
Mir gefällt, das wir in unserer Welt starten mit drei ganz normalen jungen Frauen mit normalen Probleme haben und irgendwie versuchen ein gutes Leben zu führen. Wie Bristol dann in die magische Welt kommt hat mir gut gefallen und das wir gemeinsam mit ihr uns dort zurechtfinden.
Die Charaktere finde ich abwechslungsreich und spannend gezeichnet.
Bristol mag ich als Charakter und wie sie für die, die sie liebt kämpft.
Thygan ist ein undurchschaubarer Charakter, der sowohl viel erleiden musste bisher und auch die Rolle des Königs einnehmen muss, obwohl es eigentlich sein Bruder ist, der diese einnehmen sollte. Er gefällt mir gut, auch wenn von Anfang an klar ist, das die Dinge die verheimlicht werden ihm auf die Füße fallen werden.
Wie sich das zwischen den beiden entwickelt, vor allem wie schnell und das Thygan gerade ihr wieder vertraut fand ich so lala. Das ging mir fast zu schnell.
Es gibt wirklich tolle Nebencharaktere, die mir sehr gut gefallen und ich bin gespannt, ob es alle bis zum Ender der Reihe überleben werden.
In vielen Abschnitten hat sich für mich die Geschichte gezogen. Ja man hat dadurch erfahren wie Bristol und die anderen sich immer weiter entwickeln, was alles in der magischen Welt gerade passiert und welche Geheimnisse Bristol aufdeckt, aber irgendwie hat sich dabei die Spannung abgebaut und sich alles gezogen. Zum Ende hin wird wieder viel Fahrt aufgenommen, es gibt tolle Wendungen, aber alles in allem hätte ich mir mittendrin einfach mehr Schwung gewünscht.
Daher habe ich mich mit der Bewertung hier etwas schwer getan und zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt, mich dann für diesen Band für 3 Sterne entschieden.

Ich habe den Band gerne gelesen, werde auch bei dem nächsten Band schauen, wie sich alles weiter entwickelt.
Wer auf viel Spannung setzt könnte hier eher enttäuscht werden.
Wer eine Fantasyreihe sucht, in der viel auf Worldbuilding gesetzt wird sollt hier mal rein schauen.

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Veröffentlicht am 27.12.2024

Jack the Ripper spielt Katz und Maus mit Doktor Doyle

Doktor Doyle jagt Jack the Ripper
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1888 hat Arthur Conan Doyle bereits seinen ersten Roman über Sherlock Holmes veröffentlicht, als ihm ein ungewöhnliches Angebot unterbreitet wird. Ein hoch angesehener Mann, möchte mit seiner Hilfe die ...

1888 hat Arthur Conan Doyle bereits seinen ersten Roman über Sherlock Holmes veröffentlicht, als ihm ein ungewöhnliches Angebot unterbreitet wird. Ein hoch angesehener Mann, möchte mit seiner Hilfe die Ermordung einiger Frauen in London klären.
Er klärt sich dazu bereit und ist sich sicher, kein andere als sein ehemaliger Dozent Professor Jospeh Bell, der mit den logischen Schlussfolgerungen die Vorlage für Sherlock Holmes war, wird benötigt um diesen Mörder zu enttarnen. Sein Auftraggeber stellt ihm auch Miss Margaret Harkness zur Seite, eine junge Frau die als Schriftstellerin für bessere Bedingungen sorgen möchte und sich daher auch im East End eine Wohnung genommen hat.
Gemeinsam begeben sich diese drei Personen gemeinsam auf die Suche nach dem Mörder, der ihnen schon bald seinen Namen präsentiert. Kein anderer als Jack the Ripper gilt es aufzuspüren.

Der Roman hat ein ganz wunderbares viktorianisches Setting.
Auch der junge Herr Doyle, sein Leben und wie er dazu kam einen heute so bekannten Detektiven zu erschaffen wird hier wunderbar beschrieben.
Professor Bell war mir bisher ein unbekannter, aber die Person die hier beschrieben wird hört sich unglaublich spannend an.
Genauso ist es mit Miss Harkness, die es auch wirklich gab. Die Mischung die der Autor hier vorgenommen hat zwischen dem, was man von ihr weiß und welche Rolle sie hier in dem Roman dann bekommt, hat mir sehr gut gefallen. Vor allem wenn man die damalige Zeit bedenkt finde ich ihren Charakter unglaublich toll umgesetzt.
Die Gemeinschaft, die diese drei Figuren hier bilden, ihr Witz, der Umgang miteinander finde ich ganz wunderbar geschrieben.
Da mir schnell klar war, wer in diesem Band der Ripper sein wird, wie er die drei Ermittler an der Nase herum führt gibt es von mir Abzug. Doyle kam für mich in manchen Teilen dann fast zu schlecht weg, obwohl er anfängt wie sein großes Vorbild Bell immer mehr auf Dinge zu achten, Schlüsse zu ziehen.
Auch weil gegen Mitte oder dem letzten Drittel des Romans es sich für mich anfing etwas zu ziehen.
Am Ende überschlägt sich dann fast die Auflösung für mich.

Ein gut geschriebener und unterhaltsamer Roman, der reale Fakten ganz wunderbar mit fiktiven Dingen vermischt und so eine spannendes Bild der damaligen Zeit, der Jagd nach Jack the Ripper und einem möglichen Täter liefert.

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