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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2025

fesselnd, witzig und moralisch flexibel

Notizen eines Killers
1

Ein fesselnder Kurz-Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat! Die Geschichte entwickelt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann, und stellt die eigene Moral ...

Ein fesselnder Kurz-Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat! Die Geschichte entwickelt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann, und stellt die eigene Moral auf eine harte Probe. Denn obwohl man instinktiv mit den Opfern mitfühlen sollte, erwischt man sich dabei, wie man stattdessen dem Auftragsmörder die Daumen drückt und hofft, dass er seine Pläne ohne Zwischenfälle durchziehen kann. Ansgar Sittmann versteht es meisterhaft, die Perspektiven so geschickt zu verschieben, dass man sich auf die Seite des „Bösen“ schlägt – und das, ohne dass es sich falsch oder befremdlich anfühlt. Genau dieser Perspektivwechsel macht den Thriller so außergewöhnlich und packend.

Emilie ist eine faszinierende Protagonistin, die durch einen scheinbar belanglosen Zufall – den Fund des Manuskripts des Mörders – mitten in das tödliche Spiel hineingezogen wird. Doch anstatt sich mit aller Kraft davon zu distanzieren, wird sie von einer unaufhaltsamen Neugier ergriffen, die sie immer tiefer in die Geschichte des Killers hineinzieht. Ihr innerer Konflikt, das ständige Ringen zwischen Faszination und Angst, macht sie zu einer vielschichtigen und authentischen Figur, mit der ich mich sofort verbunden gefühlt habe. Sie verkörpert die dunkle Seite der menschlichen Neugier – das Verlangen, Dinge zu verstehen, die man eigentlich nicht begreifen sollte.

Das Tempo des Thrillers ist atemberaubend, die Spannung durchgehend hoch, und die kurzen, präzisen Kapitel haben mich regelrecht durch die Seiten getrieben. Jede Wendung hat mich noch tiefer in die Handlung gezogen, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe es regelrecht inhaliert! Mein einziger Kritikpunkt? Es hätte ruhig noch länger sein können! Ich hätte mir noch mehr Einblicke in das Denken des Killers, noch mehr packende Aufträge und noch mehr moralische Zwickmühlen gewünscht. Doch vielleicht ist genau das die Kunst dieses Thrillers – dass man am Ende mit einem atemlosen „Mehr davon!“ zurückbleibt.

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  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 03.02.2025

So süß und verboten wie Karamell

Liebe schmeckt wie Karamell
0

Dieses Buch war für mich eine perfekte Mischung aus Romantik, einem Hauch Spannung und ein bisschen Intrige – genau das, was ich an solchen Geschichten liebe. Von Anfang an hat mich die Handlung mitgerissen, ...

Dieses Buch war für mich eine perfekte Mischung aus Romantik, einem Hauch Spannung und ein bisschen Intrige – genau das, was ich an solchen Geschichten liebe. Von Anfang an hat mich die Handlung mitgerissen, weil sie nicht nur auf die Liebesgeschichte zwischen zwei Personen fokussiert war, sondern jeder Charakter sein eigenes Leben und seine eigenen Herausforderungen zu meistern hatte. Das machte die Geschichte viel authentischer und verlieh ihr mehr Tiefe.

Besonders gelungen fand ich, dass die Situationen nicht immer perfekt waren. Es gab kleine und große Katastrophen, die alles noch realistischer gemacht haben. Gerade das hat für mich den Reiz ausgemacht – dass nicht alles glatt läuft, sondern sich die Charaktere mit echten Problemen auseinandersetzen müssen. Dadurch wurde die Geschichte nicht nur romantisch, sondern auch spannend und greifbar.

Ein weiteres Highlight war für mich das Wechselspiel zwischen Romantik und dem kleinen Ticken Spannung. Es gab immer wieder ruhige, gefühlvolle Momente, aber genauso auch Wendungen, die mich überrascht und das Ganze aufgelockert haben. Dadurch ist die Geschichte nie vorhersehbar geworden, sondern hat mich bis zum Schluss mitgerissen.

Und das Ende? Genau richtig! Eine schöne Mischung aus Romantik, ein wenig Drama und der richtigen Dosis Intensität. Alles in allem ein Buch, das mich komplett mitgenommen hat – mal zum Träumen, mal zum Mitfiebern – und das ich absolut empfehlen kann!

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Eine tragische Geschichte mit noch tragischerem Ende

Am Ende sterben wir sowieso
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Eine bittersüße und emotional aufwühlende Geschichte über das Leben, die Freundschaft und die unausweichliche Sterblichkeit. Der Roman spielt in einer Welt, in der Menschen am Tag ihres Todes durch eine ...

Eine bittersüße und emotional aufwühlende Geschichte über das Leben, die Freundschaft und die unausweichliche Sterblichkeit. Der Roman spielt in einer Welt, in der Menschen am Tag ihres Todes durch eine Benachrichtigung der sogenannten “Death-Cast” gewarnt werden. In dieser beklemmenden, aber faszinierenden Prämisse treffen die beiden Protagonisten Mateo Torrez und Rufus Emeterio – zwei vollkommen unterschiedliche Charaktere – aufeinander. Gemeinsam beschließen sie, ihren letzten Tag zu etwas Besonderem zu machen.

Dem Autor gelingt es, die Vergänglichkeit des Lebens in jedem Moment der Erzählung spürbar zu machen. Die Beziehung zwischen Mateo und Rufus entwickelt sich glaubhaft und berührend, während beide versuchen, ihre Ängste zu überwinden und das Beste aus ihrer verbleibenden Zeit herauszuholen. Die Perspektivwechsel zwischen den Charakteren und die Nebenfiguren, die ebenfalls von “Death-Cast” betroffen sind, sorgen für mehr Tiefe.

Trotz seiner emotionalen Stärke wirkt die Handlung an einigen Stellen vorhersehbar, insbesondere da der Titel das Schicksal der Figuren vorwegnimmt - was die Wucht des Ereignisses etwas dämpft. Einige Nebenhandlungen bleiben zudem oberflächlich und offen.

Das Buch regt zum Nachdenken über den Tod an und ermutigt einen, jeden Moment zu schätzen. Es zeigt eindrucksvoll, wie Fremde zu Seelenverwandten werden können – selbst unter den dramatischsten Umständen.

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Eine zuckersüße Geschichte

Buttercream Witch
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Die Geschichte entführt uns in das malerische Dorf Snickerford, wo wir die junge Hexe Millie und ihren treuen Begleiter, die Fledermaus namens Maus, kennenlernen. Die Autorin schafft es meisterhaft, eine ...

Die Geschichte entführt uns in das malerische Dorf Snickerford, wo wir die junge Hexe Millie und ihren treuen Begleiter, die Fledermaus namens Maus, kennenlernen. Die Autorin schafft es meisterhaft, eine Atmosphäre zu kreieren, die an eine warme Umarmung und eine heiße Schokolade an einem kühlen Herbsttag erinnert. Die detaillierten Beschreibungen lassen die Szenerie lebendig werden und vermitteln ein wohliges Gefühl des Ankommens.

Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und wachsen einem schnell ans Herz. Millie ist eine sympathische Protagonistin, deren Entwicklung im Laufe der Geschichte authentisch und nachvollziehbar ist. Die Dynamik zwischen ihr und Remington ist erfrischend und sorgt für einige herzerwärmende Momente. Besonders hervorheben möchte ich die Beziehung zwischen Millie und Maus, die mit viel Charme und Humor dargestellt wird und dem Ganzen eine besondere Note verleiht.

Die Handlung ist spannend und hält einige unerwartete Wendungen bereit, die das Buch zu einem Pageturner machen. Die Mischung aus Magie, Freundschaft und Selbstfindung ist gelungen und sorgt für ein abwechslungsreiches Leseerlebnis. Zudem sind die Illustrationen im Buch wunderschön und ergänzen die Geschichte perfekt.

Insgesamt ist “Buttercream Witch” eine zuckersüße Geschichte, die mit viel Wohlgefühl, tollen Charakteren und einer fesselnden Dynamik zwischen den Protagonisten überzeugt. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und kann dieses Buch allen empfehlen, die Lust auf eine herzerwärmende und magische Geschichte haben.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Ganz viel Gefühl und Liebe

No Matter What
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No Matter What von Sarah Stankewitz ist ein berührender Auftakt der “Love Burns”-Reihe, der mich mit seiner emotionalen Tiefe und den vielschichtigen Charakteren vollkommen überzeugt hat. Schon beim Auspacken ...

No Matter What von Sarah Stankewitz ist ein berührender Auftakt der “Love Burns”-Reihe, der mich mit seiner emotionalen Tiefe und den vielschichtigen Charakteren vollkommen überzeugt hat. Schon beim Auspacken fiel mir das wunderschöne Softcover auf, das sich toll anfühlt und perfekt verarbeitet ist. Das Cover ist nicht nur ein echter Blickfang, sondern passt auch hervorragend zum Thema der Geschichte. Der Farbschnitt ist ebenfalls ein Highlight und rundet die edle Gestaltung ab.

Die Geschichte dreht sich um Stella, eine junge Frau, die nach einem traumatischen Brand mit körperlichen und seelischen Narben zu kämpfen hat. Nach dem Tod ihrer Pflegemutter kehrt sie in ihre Heimatstadt Blossom Lake zurück und trifft dort auf Austin, einen Mann aus ihrer Vergangenheit. Die beiden Protagonisten durchleben eine beeindruckende Entwicklung. Stella lernt langsam, sich ihren Ängsten zu stellen, während Austin zeigt, dass hinter seiner Fassade als Playboy ein tiefgründiger und einfühlsamer Charakter steckt. Ihre Beziehung entwickelt sich glaubwürdig und mit viel Gefühl und Sinnlichkeit.

Sarah Stankewitz schreibt mit einem leicht zugänglichen und gefühlvollen Stil, der es leicht macht, in die Geschichte einzutauchen. Das Small-Town-Setting in Blossom Lake schafft eine heimelige Atmosphäre, die perfekt zur Handlung passt. Die Geschichte ist emotional, bewegend und zeigt, wie wichtig Liebe und Vertrauen sind, um mit den Schatten der Vergangenheit umzugehen.

Nach diesem gelungenen Auftakt freue ich mich schon sehr auf Band 2 und 3 der Reihe, in denen neue Charaktere und sicherlich weitere spannende Geschichten auf uns warten. Ich bin gespannt, ob die Fortsetzungen die hohe Messlatte des ersten Bandes erreichen können.

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