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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2025

Düster, beklemmend, manipulativ

Sie sieht, was du tust
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INHALT:
Mercy ist allein. Mercy ist eine Aussenseiterin, die man nicht beachtet. Im Schutz der Dunkelheit fühlt sie sich wohl und kann andere beobachten. Da ist der Einbrecher "Kalte Hand", da ist "Liebeskummer ...

INHALT:
Mercy ist allein. Mercy ist eine Aussenseiterin, die man nicht beachtet. Im Schutz der Dunkelheit fühlt sie sich wohl und kann andere beobachten. Da ist der Einbrecher "Kalte Hand", da ist "Liebeskummer Hana" oder auch Simon Raffertys Familie, der er sich nicht nähern darf. Unbemerkt manipuliert sie das Leben ihrer Mitmenschen, aber nur um zu helfen, wie sie sich immer wieder versichert. Eines Nachts trifft Mercy auf Louis und ihr Leben nimmt eine unerwartete Wendung. Auch Louis mischt sich in das Leben seiner Mitmenschen ein. Er sagt aber, dass diese keine Hilfe, sondern eine Bestrafung verdienen. Mercy findet Gefallen daran, bis das Spiel ausser Kontrolle gerät.
MEINE MEINUNG:
Auf das Buch war ich sehr neugierig und dann brahchte ich schon ein paar Seiten, um in der Storie richtig anzukommen. Zu Beginn war es die Atmosphäre, die mich gepackt und eingenommen hat. Alles war sehr düster, sehr beklemmend und man spürte die Einsamkeit von Mercy überall. Die Beziehung zu Louis machte diese Düsterheit und diese Beklemmung nicht besser. Warum Mercy so ist, wie sie ust, wird lange nicht klar und es gibt immer nur häppchenweise Informationen dazu. Ich musste mich auf sie einlassen und das tat ich auch. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Ich fand ihn immer auf den Punkt gebracht, ohnd viele Ausschweifungen. Es gibt kurze , knackige Sätze, was mir gut gefallen hat und perfekt auf Mercy abgestimmt war. Der Thrill und die Spannung kommt in der zweiten Hälfte des Buches dann zum Vorschein. Alles findet hier zusammen und alles wird verflochten, so dass ich nicht mehr aufhören konnte, zu lesen. Zuerst etwas holprig wurde es dann zu einem richtig guten Thriller mit überraschenden Wendungen und einer tollen Atmosphäre.
FAZIT:
Düster, beklemmend, manipulativ.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2025

Etwas langatmig überraschend, spannend

SIEBEN STUNDEN. Wen würdest du retten?
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INHALT:
Vor 10 Jahren stürzten in Tennessee zwei Schulbusse in eine Schlucht. Nur neun Jugendliche konnten sich retten. Kurze Zeit später nimmt sich eine von ihnen das Leben und die anderen schliessen ...

INHALT:
Vor 10 Jahren stürzten in Tennessee zwei Schulbusse in eine Schlucht. Nur neun Jugendliche konnten sich retten. Kurze Zeit später nimmt sich eine von ihnen das Leben und die anderen schliessen einen Pakt. Sie wollen sich jedes Jahr treffen, um jener Nacht zu gedenken. Und um einander zu schützen und um sich gegenseitig in Schach zu halten. Am zehnten Jahrestag dann der Schock. Ein weiterer Überlebenden ist tot und wurde in jenem Strandhaus gefunden, welches immer für ihre Treffen als Zufluchtsort diente. In der Gruppe brökelt der Rückhalt. Sie werden von einem Sturm bedroht, von der Aussenwelt abgeschnitten. Können Sie einander noch trauen und sich schützen?
MEINE MEINUNG:
Hier wird nicht lange erzählt, sondern der Leser findet sich von Anfang an bei diesem Treffen zehn Jahre nach dem Unglück wieder. Wir lernen die Charaktere kennen und langsam steigt die Spannung. Der Schreibstil lässt sich recht flott und flüssig lesen und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Von Zeit zu Zeit blicken wir auch in die Vergangenheit und erfahren, was damals geschehen ist aus den verschiedenen Perspektiven. Ich fand die Atmosphäre sehr gelungen. Alles wirkte düster und beklemmend wie auch die Charaktere. Sie waren von Schuld und Geheimnissen geprägt. Die Spannung hat für mich leider zuspät eingesetzt. Der erste Teil zog sich zäh dahin. Dann konnte mich der Thriller mit seinen unerwarteten Wendungen doch wieder überraschen und nahm gegen Ende an Fahrt auf. Für mich ein durchwachsener Thriller mit langatmigen und dann auch wieder spannenden Teilen.
FAZIT:
Etwas langatmig überraschend, spannend.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

Atmosphärisch, spannend, überraschende Wendung

LAKE – Das Haus am dunklen Ufer
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INHALT:
Schauspielerin Casey Fletcher hat einen dramatischen Schicksalsschlag erlitten. Um sich wieder zu erholen fährt sie in ihr Haus am Lake Greene. Dort greift sie immer wieder zur Flasche und zu ...


INHALT:
Schauspielerin Casey Fletcher hat einen dramatischen Schicksalsschlag erlitten. Um sich wieder zu erholen fährt sie in ihr Haus am Lake Greene. Dort greift sie immer wieder zur Flasche und zu einem Fernglas um diese lautlose Stille zu ertragen. Mit dem Fernglas beobachtet sie aber nicht die Vögel, sondern das Paar am gegenüberliegenden Ufer. Kathrtine und Tom scheinen die perfekte Ehe zu fuühren, aber schon bald brökelt diese Fassade. Plötzlich verschwindet Kathrine spurlos und Casey ist überzeugt davon, dass Tom etwas Schreckliches getan hat.
MEINE MEINUNG:
Voller Neugier habe ich angefangen zu lesen und mich konnte das Buch auch richtig begeistern. Ich war nah an der Seite von Casey und habe ihren Schicksalsschlag erfahren und versucht, mit ihr am Lake Greene zu heilen. Schnell wird klar, dass sie ein Alkoholproblem hat. Und damit kommen wir auch schon zu meinem Kritikpunkt. Für mich stand der Alkohol zu sehr im Vordergrund. Gefühlt immer hat sid entweder getrunken oder daran gedacht zu trinken. Ein bisschen weniger davon ware schön. Aber als es dann an die Beobachtungen und das Verschwinden von Katharina ging, konnte mich der Thriller wieder erreichen. Ich fand es spannend und fesselnd. Ich konnte gut mitermitteln und hatte mit der Zeit so jeden mal verdächtigt. Das ganze Konstrukt der Charaktere und das Agieren untereinander fand ich grossartig und hing immer mehr an den Seiten. Langsam kam ich dem Ende näher und es wurde ein bisschen spuky. Eigentlich mag ich solche Wendungen, die mich dorthin führen, nicht. Aber hier hat es mir gefallen und ich fand es gut gelöst. Es hat gepasst. Und so bin ich, abgesehen vom vielen Alkoholgenuss, doch sehr begeistert.
FAZIT:
Atmosphärisch, spannend, überraschende Wendung.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2025

Wunderschönes Setting, wunderschöne Beschreibungen, unterhaltsam und überraschend

Das Paradies - Hier kannst du glücklich werden. Oder sterben …
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INHALT:
Cass ist Tauchlehrerin vor der wunderschönen Küste von Koh Sang und führt dort ihre Schüler zu ihrem ersten Tauchgang. Koh Sang ist die weltberühmte Partyinsel von Thailand. Die Tauchgänge sollen ...


INHALT:
Cass ist Tauchlehrerin vor der wunderschönen Küste von Koh Sang und führt dort ihre Schüler zu ihrem ersten Tauchgang. Koh Sang ist die weltberühmte Partyinsel von Thailand. Die Tauchgänge sollen für die Schüler eine lebensverändernde Erfahrung sein, aber hier geraten die Dinge schnell ausser Kontrolle. Sie kehren von ihrem Tauchgang an den Strand zurück und einer von Cass Tauchschülern ist tot. Ein anderer ist schwer verletzt und Cass weiss schnell, dass nun ihr idyllisches Leben hier vorbei ist. Denn es gibt einen Mörder im Paradies und Cass könnte das nächste Opfer sein.
MEINE MEINUNG:
Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil mich schon das wunderschöne Setting angezogen hat. Dann brauchte ich doch ein paar Seiten, ehe ich richtig in der Geschichte ankam. Am Anfang fand ich die Charaktere sehr unnahbar und weit weg. Als es dann richtig spannend wurde, fand ich einen etwas besseren n Zugang zu ihnen und habe an ihrer Seite mitermittelt. Der Schreibstil lässt sich unhrimlich gut und sehr flüssig lesen. Die Beschreibungen des Settings waren grossartig und wunderschön. Ich konnte mir alles so gut vorstellen. Wir lesen das Buch aus zwei Perspektiven. Einmal aus Sicht von Cass und dann aus der Sicht der Reisebloggerin Brooke. An den Beiden war ich näher als an den anderen, zu denen ich leider nicht soviel Zugang bekam. Die Tätersuche wirkte etwas zäh auf mich und doch konnte ich miträtseln. Schnell konnte ich keinem mehr trauen und so hat mich das Ende des Thrillers überraschen können. Das Buch fand sehr unterhaltsam und auch überraschend und ich habe das Setting geliebt.
FAZIT:
Wunderschönes Setting, wunderschöne Beschreibungen, unterhaltsam und überraschend.

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Düstere und beklemmende Atmosphäre, zunehmende Spannung.

Die Insel der Angst
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INHALT:
Die Insel Navigaceo liegt mehrere Tagesreisen von der Küste entfernt mitten im Atlantik und ist verlassen. Tess ist zu dieser Insel unterwegs, um eine Dokumentation zu drehen. Zusammen mit ihr ...

INHALT:
Die Insel Navigaceo liegt mehrere Tagesreisen von der Küste entfernt mitten im Atlantik und ist verlassen. Tess ist zu dieser Insel unterwegs, um eine Dokumentation zu drehen. Zusammen mit ihr reisen vier Wissenschaftler dorthin. Schon kurz nach ihrer Ankunft findet Tess ein Skelett, welches die Uniform trägt, die ihr Team nutzt. Der Tote ist offensichtlich erst vor wenigen Monaten hier gestorben. Es stellt sich die Frage, wer er ist und ob sein Tod mit ihrer Expedition zusammenhängt? Ist ein Kollege von ihr gar der Mörder? Tess muss vorsichtig sein, denn das nächste Schiff kommt erst in ein paar Tagen und sie will nicht die nächste Tote sein
MEINE MEINUNG:
Eine geheimnisvolle Insel, vier Menschen und ein Toter- das klingt nach einer spannenden und atmosphärischen Storie, die ich unbedingt entdecken wollte. Das Buch hat ja nicht so viele Seiten und doch dauerte es ein wenig, bis der Thriller an Fahrt aufnahm. Gefühlt bis uber zur Hälfte plänkelte die Storie so vor sich hin. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Wir haben oft kurze und knackige Sätze und auch Kapitel. Die Atmodphäre, auf die ich mich gefreut hatte, kam auch wunderbar bei mir an. Es war düster und beklemmend, es war einsam und bedrückend und es war unheimlich und neblig. Das alles wurde suoer geschrieben und ich fühlte mich auf der Insel angekommen. Allerdings hat mir der Grusel und das Unheimliche etwas gefehlt. Ja, ich fühlte mich verfolgt, aber doch nicht so richtig. Ich hatte keine Angst beim Lesen(und ich grusel mich sehr leicht). Es gibt einige Rückblicke und so haben wir hier zwei Geschichten. Ich fand die Gegenwart und auch die Vergangengeit spannend und beides hat sich toll ergänzt. Gegen Ende nimmt der Thriller dann noch einmal an Fahrt auf. Lose Erzählstränge werden verknüpft und auch die Gegenwart und die Vergangenheit finden zusammen. Gerade zum Ende hin gibt einige überraschende Wendungen. Das Ende war etwas zu konstruiert, aber hat dann doch gepasst. Mich konnte die Storie gut unterhalten.
FAZIT:
Düstere und beklemmende Atmosphäre, zunehmende Spannung.

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  • Spannung