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Veröffentlicht am 24.01.2025

Mal was ganz Neues für mich & ich wurde nicht enttäuscht

Murder in the Family
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Das war mein erster Thriller seit langer Zeit. Mensch hat mir der Genrewechsel gutgetan und vor allem sehr gefallen.
Murder in the Family ist wie eine „Akte X“ / Krimi Reality Show aufgebaut. Genauso ...

Das war mein erster Thriller seit langer Zeit. Mensch hat mir der Genrewechsel gutgetan und vor allem sehr gefallen.
Murder in the Family ist wie eine „Akte X“ / Krimi Reality Show aufgebaut. Genauso ist auch das Buch geschrieben. Es ist fast wie eine Art Drehbuch. Es gibt Zeitungsausschnitte, SMS-Verläufe, Sprachnachrichten, Emails, Chatroom Verläufe, Beschreibungen der Szenen / Einspieler in der Show und die generellen Dialoge der „Ermittler“. Dieses Format hat mir unglaublich gefallen, da ich mich super in diese Show hineinversetzen konnte. Zwischendurch fand ich einzelne Passagen zu deskriptiv und lang, dennoch hat es dem Lesenden gut übermitteln können, dass jedes Detail wichtig sein könnte.

Anfangs waren es echt viele Namen. Da hat es mir sehr geholfen, dass die Figuren der TV-Show mit einem Steckbrief vorgestellt wurden. Zu wissen jederzeit zurückblättern zu können, um sicher zu gehen, wer gerade spricht, hat das Ganze sehr vereinfacht. Und keine Sorge, man kommt da schnell rein.

Ich war von den Ermittlungen gefesselt. Ich konnte nicht nach einer TV-Folge (Kapitel) das Buch beiseitelegen, da ich meist so von einem Plottwist überrascht wurde und unbedingt wissen wollte, was hinter den neuen Erkenntnissen steckt. Zum Ende hin haben sich die Erkenntnisse echt überschlagen und ich fands fast zu „krass“. Aber hey ich war gefesselt und in den Ermittlungen involviert. Ich wollte herauszufinden wer Luke Ryder am 03. Oktober 2003 getötet hat. Genauso was brauche ich beim Lesen.

Fazit:
Ich werde definitiv mehr Thriller lesen. Es hat echt Spaß gemacht mit zu rätseln.

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Veröffentlicht am 14.01.2025

Endlich bekommen wir Hazels Geschichte zu lesen

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Almost isn’t enough: Echoes of the past ist der zweite Band der Secrets of Ferley Dilogie. Man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen. Man wird in diesem Buch aber über das Ende von Whispers by the ...

Almost isn’t enough: Echoes of the past ist der zweite Band der Secrets of Ferley Dilogie. Man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen. Man wird in diesem Buch aber über das Ende von Whispers by the sea gespoilert. Ich würde also empfehlen sie in der richten Reihenfolge zu lesen. Es lohnt sich absolut sich auf Ares‘ und Summers Geschichte einzulassen.

Meine Meinung:
Hazel und Damians Geschichte wurde schon im ersten Teil angeteasert. Mein Interesse wurde damals sofort geweckt. Hazel war eine mysteriöse Figur und ich wollte unbedingt wissen warum sie ohne ein Wort gesagt zu haben, abgehauen ist. Diese Antworten bekommt man jetzt in Almost isn’t enough: Echoes of the past. Ich finde es schön, dass Hazel ihr Geheimnis nicht sofort lüftet, sondern einen peu à peu mehr Einblicke in ihre Welt gibt. Ihre Entscheidungen und auch besonders was dazu geführt hat macht sie sehr nahbar und eine geheimnisvolle, liebenswerte Protagonistin.

Über Damian haben wir schon durch Summer Details erfahren. Seine eigene Geschichte lesen zu können und zu sehen, wie er sich weiterentwickelt ist total spannend. Seine Kindheit und besonders seine Eltern haben ihm tiefe Narben hinterlassen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass sein Leben bisher so schlimm war. Es ist schön zu sehen, wie ihn Hazels Auftauchen beeinflusst und er es wieder schafft aufzublühen. Die beiden bekommen regelrecht eine second chance.

Ich habe es geliebt den ganzen Nebencharakteren, die die Freundesclique bilden, wieder zu treffen. Es fühlte sich wie ein nach Hause kommen an. Man kennt die Charaktere schon, lernt aber nochmal einiges Neues dazu.

Fazit:
Eine sehr gelungene Dilogie. Emotional wurde ich noch mehr vom ersten Band mitgerissen. Dennoch hat mich Hazels und Damians Geschichte sehr berührt. Ein sehr mitreißendes und fesselndes Buch.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Haters to Lovers von klein auf

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Worum geht es in dieser RomCom?
Naomi und Luca sind seid der 5. Klasse Brieffreunde. Es ist aber keine normale Brieffreundschaft, denn Luca hatte damals so gar keine Lust der Brieffreund von Naomi zu sein. ...

Worum geht es in dieser RomCom?
Naomi und Luca sind seid der 5. Klasse Brieffreunde. Es ist aber keine normale Brieffreundschaft, denn Luca hatte damals so gar keine Lust der Brieffreund von Naomi zu sein. Seine Lösung: ihr einen gemeinen Brief schreiben, damit sie ihm nicht mehr antwortet. Da hat er aber nicht mit Naomi gerechnet. Ihre Antwort war noch schlimmer als Lucas. Das war der Beginn einer Hass Brieffreundschaft, die sich sogar bis vor zwei Jahren gezogen hat. Auf einmal bekommt sie an ihren Arbeitsplatz einen neuen Brief von Luca. Das Problem sie hat keine Adresse, um ihm zu antworten, kann ihm aber unmöglich das letzte Wort lassen.

Meine Meinung:
P. S. I Hate You ist wirklich eine gelungene RomCom. Sie überzeugt einen mit lustigen, unheimlich fiesen und zugleich „verstörenden“ Briefen. Auf was für Ideen kommen 5. Klässler denn bitte 🤯 Ich fand genial, was für eine Kreativität die junge Naomi und der junge Luca an den Tag gelegt haben. Der anfängliche Hass ist absolut spürbar. Mir hat es sehr gefallen, dass wir an diesen Briefen teilhaben durften. Als Leser haben wir die Möglichkeit diese mitzulesen und bekommen so einen tieferen Einblick in Naomis und Lucas Gedanken. Dadurch, dass die beiden diese Briefe mit damaligen Ereignissen verknüpfen, kann man eine bessere Beziehung zu den beiden aufbauen.

Die Dynamik der beiden Protagonisten hat einfach komplett gestimmt. Die Vibes haben gut den Haters to Lovers Trope widergespiegelt. Aber nicht nur unsere Protagonisten waren gut gewählt, auch alle anderen Charaktere hatten alle ihren besonderen Platz in der Geschichte. Manche habe ich geliebt und bei anderen saß ich nur kopfschüttelnd da. Aber sowas macht ein Buch nun mal aus.

Die Geschichte war emotionaler, als ich erwartet habe. Genau das hat es besonders für mich gemacht. Eine RomCom mit emotionaler Tiefe, macht sie so viel besser. Insbesondere Lucas Geschichte konnte mich zutiefst berühren.

Insgesamt habe ich mit mehr spicy Szenen gerechnet und Angst gehabt, dass es too much sein könnte. Dies war aber nicht der Fall und mir hat es sehr gefallen. Anders hätte es auch nicht zu den Charakteren gepasst.

Fazit:
Lasst euch nicht die humorvollen und zugleich verstörenden Gedanken und Briefe entgehen. Begleitet Naomi auf der Suche nach Lucas aktueller Adresse, damit er nicht das letzte Wort haben wird.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Alibi-Freundin, Alibi-Freundin & nochmal Alibi-Freundin – ist das Mantra von Olive

Triff mich über den Wolken
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„War das zwischen ihnen echt? Manchmal fühlte es sich so verdammt echt an, dass es wehtat.“

Worum geht es?
Triff mich über den Wolken erzählt eine queere Fake Dating Geschichte, die neben ihren zuckersüßen ...

„War das zwischen ihnen echt? Manchmal fühlte es sich so verdammt echt an, dass es wehtat.“

Worum geht es?
Triff mich über den Wolken erzählt eine queere Fake Dating Geschichte, die neben ihren zuckersüßen Momenten auch Themen wie Verluste, Traumverwirklichung & Chancen sowie Selbstfindung behandelt. Olive und Stella kommen aus unterschiedlichen Welten. Olive ist Krankenschwester und hat eine schlimme Flugangst. Stella ist die Co-Pilotin auf Olives ersten Flug. Wie der Zufall es möchte kommen beide aus der gleichen Stadt und sehen sich so nach ihrem turbulenten Zusammentreffen inklusive Aufenthalt in Disney World wieder. Stella bittet sie ihre Alibi-Freundin zu spielen. Wie soll Olive einer so atemberaubenden Frau diese Bitte abschlagen? Genau, das geht nicht!

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus Olives Perspektive erzählt. Dadurch fiel es mir echt schwer Stella einschätzen zu können. Das hat die Fake Beziehung aber auch irgendwie spannend gemacht. Man musste sich selber erschließen, was in ihrem Kopf vorgeht. Olive hingegen konnte mit ihren klaren Gedanken & Träumen sofort den Leser von ihrer Schwärmerei für Stella mitziehen können. Sie wirkt sehr sympathisch, wenn auch sehr von ihren Fantasien Stella gegenüber getrieben. Die verwendete Sprache war mir manchmal zu vulgär. Ich kann aber nicht urteilen, ob es im englischen schon so war. Ich habe mich dennoch erstaunlich schnell an diesen Stil gewöhnt und bin nach den ersten Kapiteln nicht mehr so sehr drüber gestolpert.

Ich fand das Pacing der Geschichte etwas ungewöhnlich. Mal behandelt ein Kapitel einen Tag, mal vergehen aber auch 2 Wochen oder es gibt einen abrupten cut. Das war etwas gewöhnungsbedürftig. Zudem fand ich es schade, dass viele Storylines angebrochen, aber nicht zu Ende gebracht wurde. Das sind meine einzigen großen Kritikpunkte. Denn insgesamt war ich von Olives und Stellas Geschichte gefesselt. Sobald ich das Buch in der Hand hatte, war ich in einem Lesesog und konnte es kaum noch aus der Hand legen.

Die Nebencharaktere, ins besondere Olives besten Freund Derek, habe ich geliebt. Ich fand es toll, wie offen er mit Olive spricht und für sie da ist. Sie haben wirklich eine schöne Freundschaft, die sich jeder wünschen kann.

Insgesamt fand ich das Buch toll für Zwischendurch. Diese Fake Dating Geschichte war außergewöhnlich, die zudem viele ernste Themen angerissen hat. Die Gefühle von Stella und Olive fühlten sich authentisch an und ich habe mit gefiebert, wie es sich weiterentwickeln wird.

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Veröffentlicht am 16.10.2024

Sehr spannendes und außergewöhnliches Konzept

Long Live Evil
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Worum geht’s?
Rae liegt im Krankenhaus und bekommt die Möglichkeit in ihr Buch einzutauchen, um sich vor ihrem Tod zu retten. Das einzige Problem? Sie bekommt die Rolle der Schurkin des Fantasybuches, ...

Worum geht’s?
Rae liegt im Krankenhaus und bekommt die Möglichkeit in ihr Buch einzutauchen, um sich vor ihrem Tod zu retten. Das einzige Problem? Sie bekommt die Rolle der Schurkin des Fantasybuches, nur kann sie sich leider an alle Ereignisse und Personen des ersten Bandes erinnern und muss schnell lernen, dass sich die Geschichte ändern könnte. Ihr einziges Ziel ist es am Leben zu bleiben, um zurück in ihr Leben zu gelangen.

Meine Meinung:
Was ist das bitte für ein grandioses Konzept! Ich finde es super spannend in seine Lieblingsfantasywelt eintauchen zu können und auf einmal Teil der Geschichte zu werden. Besonders gelungen fand ich, dass man bei Rae merken konnte, dass sie nun mal nicht in dieser Welt aufgewachsen und nicht die Sprache der Figuren spricht. Also was meine ich mit Sprachen? Es geht eher um die Ausdrücke, die Rae benutzt. Für die anderen Charaktere sind Wörter wie High Five oder auch Flashbacks komplett außerirdisch. Aber genau diese Anspielungen und Ausdrücke aus unserem Leben habe es so lustig gemacht und manche Situationen echt aufgehellt.

Sehr gefallen hat es mir, dass die Lesenden die Geschichte aus zahlreichen Sichtweisen erleben durften. Es stehen zwar keine Namen über den Kapiteln, aber man wusste innerhalb der ersten 2-3 Sätze, wer uns gerade vom Geschehen berichtet.

Die ersten Seiten des Buches fand ich super spannend und konnte sie auch schnell weg lesen. Leider wurde es mir irgendwann zu detailliert. Manche Szenen wurden zu sehr mit „unwichtigeren“ Informationen gefüllt und waren dadurch wirklich lang. Für mich wäre es in diesem Fall besser gewesen, sich kurz und knackig zu halten. Das hat mir leider die Leseausdauer geraubt. Die Spannung war dadurch auch nicht mehr so präsent, sodass ich nicht immer gefesselt war.

Es gab wie in Fantasywelten üblich viele Charaktere. Aber mit meinem kleinen Spicker habe ich meine Fragezeichen, wer das nun wieder ist, sehr schnell ausmerzen können. Und wollen wir mal ehrlich sein, ohne den ganzen tollen und sehr unterschiedlichen Charakteren wäre es auch viel zu langweilig gewesen.

Mir hat die Message der Geschichte sehr gefallen. Jede Entscheidung, die wir treffen, egal wie unscheinbar sie auch wirken mag, kann viele Auswirkungen haben und Konsequenzen mit sich ziehen. Rae ist durch diese Erfahrung erwachsener geworden und hat uns gezeigt, wie relevant jede einzelne Entscheidung für den weiteren Verlauf sein kann.

Fazit:
An manchen Stellen zu langatmig, aber dennoch eine tolle Geschichte, die für mich einzigartig war. Der Humor hat dem ganzen nochmal einen schönen Kick gegeben.

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