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Veröffentlicht am 16.02.2025

Wunderbare Cozy Romantasy

Der Halbelf, der mich liebte
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin tatsächlich ohne große Erwartungen an das Buch rangegangen, ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin tatsächlich ohne große Erwartungen an das Buch rangegangen, aber es hat mich wirklich positiv überrascht. Es handelt sich bei der Geschichte um eine Slow Burn & Cosy Urban Fantasy Story, die zwar in New Yorkt spielt, aber auch einige magische Bewohner wie Elfen, Zwerge, Harpyien oder Fuchsgeister beheimatet.
Zu Beginn ist es tatsächlich nicht ganz einfach sich zurechtzufinden, das dauert eine Weile, aber dann wollte man das Buch war nicht mehr aus der Hand legen.
Man begleitet in dem Buch Elle die einen kleinen Laden hat und dort allen möglichen magischen Wesen ihre Kalligraphie Kunst anbietet, die ihnen Schutz oder Fähigkeiten verleihen. Einer ihrer Stammkunden ist Luc, der unglaublich aufmerksam ist und bei dem man schnell merkt, dass er sich mehr von Elle wünscht, doch beide haben Geheimnisse die ihre Liebe erschweren werden…
Elle ist eine komplexe und interessante Protagonistin. Sie hilft zwar mit ihren Fähigkeiten anderen, bleibt aber trotzdem im verborgenen, denn ihre wirklichen Fähigkeiten soll niemand herausfinden, da sie in Wirklichkeit die Nachfahrin eines Gottes ist.
Luc ist ebenfalls komplex und ein wenig undurchschaubar. Zwar nicht im Bezug auf Elle, man merkt schnell wie viel ihm an ihr liegt, aber in Bezug auf seinen Job als Agent gibt es einiges an Geheimnissen.
Die beiden zusammen mochte ich wirklich gerne, obwohl ihre Beziehungsentwicklung wirklich Slow Burn ist. Beide haben mit einigen Problemen zu kämpfen und es dauert, bis sie sich füreinander öffnen können, aber ich mochte ihren offenen und respektvolle Umgang miteinander sehr und das sie verstanden haben, dass Kommunikation der Schlüssel für eine funktionierende Beziehung ist.
Auch die Handhabung an sich fand ich interessant, alles rund um Lucs Missionen und die Arbeit beider für die Organisation empfand ich als spannend, auch wenn man ein wenig gebraucht hat, um das Konstrukt dahinter zu verstehen. Auch das einbringen der magischen Wesen mochte ich sehr. Was mir dagegen nicht so gut gefallen hat war, wie verschiedene Sprachen ohne Übersetzung eingebracht wurden. Die Autorin erklärt dies zwar, aber es hat mich im Lesefluss dennoch etwas gestört.
Insgesamt eine sehr gelungene Cosy Romantasy Geschichte die ich super gerne gelesen habe. Die Mischung aus moderner Großstadt, den magischen Wesen und dem einbringen der chinesischen Kultur ist wirklich gut gelungen und ich habe die Geschichte von Luc und Elle gerne verfolgt.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Ein emotionaler Abschluss

A Pessimist's Guide to Love
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der zweite Teil setzt nahtlos an den ersten an und wir werden gleich ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der zweite Teil setzt nahtlos an den ersten an und wir werden gleich wieder in das emotionale Chaos von Lucy und Cal nach den Erlebnissen am Ende des ersten Bandes gezogen.
Ich fand es ein wenig schwierig wieder in das Buch hinein zu finden, auch wenn ich nicht genau weiß woran es lag. Vielleicht daran das man gleich zu Beginn wieder mit so vielen Emotionen und Gefühlen überschwemmt wird, so dass ich ein wenig gebraucht habe um mich wieder zurecht zu finden.
Die Beziehungsentwicklung von Lucy und Cal liegt nun wieder in Scherben und man hat fast die ganze erste Hälte des Buches das Gefühl, dass sie mehr Rückschritte als Fortschritte machen.
Ich konnte zwar mit den beiden mitfühlen, allerdings muss ich sagen, das mir Lucy doch in Bezug auf Cal etwas zu naiv war und sie ihn zu viel hat durchgehen lassen. Cal dagegen wird von seinen Emotionen beherrscht und verliert sich sehr in seinen Ängsten und seinem Schmerz. Auch wenn ich mit ihm mitfühlen konnte, war es mir ab einem gewissen Punkt fast schon ein wenig zu viel. Denn er möchte weder Hilfe annehmen, noch sieht er ein das es so nicht weitergehen kann.
Erst ab der zweiten Hälfte des Buches geht es ein wenig voran mit den beiden. Ich fand es schön das tatsächlich noch eine Entwicklung stattfand und die beiden sich wieder näher gekommen sind. Doch irgendwie konnte mich die Lovestory im ersten Band mehr abholen. Dort konnte ich die Schmetterlinge und das Kribbeln mehr fühlen, in diesem Teil hat es sich für mich ein wenig zu sehr auf den Spice Faktor verlagert. Vielleicht kamen die Gefühle deshalb nicht so bei mir an, obwohl sie durchaus ihre Momente hatten.
Insgesamt mochte ich auch den zweiten Teil wieder gerne, aber er ist auch ganz anders als der erste. Ich konnte Lucy und ihre Geschichte einfach ein wenig besser greifen als die von Cal, er hat es einen aber auch ein wenig schwer gemacht, da er lange abgeblockt hat. Dennoch empfand ich das Ende als schön und passend für die beiden.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Tolle Charaktere und eine spannende Welt - Ich bin schon gespannt auf mehr!

Married into Magic: Deal with the Elf King
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Durch den gewohnt flüssigen Schreibstil der Autorin habe ich gut in die Geschichte hineingefunden, ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Durch den gewohnt flüssigen Schreibstil der Autorin habe ich gut in die Geschichte hineingefunden, das Worldbuilding ist nicht zu komplex, wodurch man sich schnell zurechtfindet und gut in die Geschichte hineinfinden.
Es geht dabei um Luella die in ihrem Dorf (in der Menschenwelt) als Heilerin arbeitet. Es ist seit dabei die Pflicht des Dorfes alle 100 Jahre eine Menschenkönigin in das Reich der Elfen zu schicken, um das Gleichgewicht zu halten. Doch als die neue Königin ausbleibt und der Elfenkönig ins Menschenreich kommt, stellt sich überraschenderweise heraus das Luella die neue Königin ist und das Schicksal und eine Menge Chaos nimmt seinen Lauf.
Luella mochte ich als Person gerne, sie ist Willensstark und hinterfragt Dinge. Manchmal hat ihre Art etwas von einem Vorschlaghammer und man könnte sich ein wenig mehr Fingerspitzengefühl wünschen, aber alles in allem führt ihre Dickköpfigkeit zu guten Ergebnissen, deswegen konnte ich ihr das gut verzeihen.
Eldar bleibt lange ein wenig blass. Man versteht seine Beweggründe nur bedingt, aber merkt doch das er nur das Beste für sein Volk möchte. Er steht vor schwierigen Entscheidungen, hat eine nicht wirklich hilfreiche Familie und steckt ein wenig zwischen seiner Pflicht und der Zuneigung zu Luella fest, die er sich lange selber nicht eingestehen will. Ich mochte ihn durchaus gerne, hätte mir aber auch mehr Kommunikation zwischen ihm und Luella gewünscht.
Das gilt aber natürlich von beiden Seiten. Sie kommen sich zwar näher ( auch wenn es sehr Slow Burn ist) und es gab einige süße Momente, doch mich hat es irgendwann echt ein wenig fertig gemacht, dass sie nicht richtig miteinander reden.
Mein Highlight war definitiv Hook, ich brauche auch unbedingt einen Schattenwolf, obwohl ich bei ihm irgendwie oft dachte, das vielleicht noch mehr in ihm steckt.
Da kommen wir dann auch zu meinen kleinen Kritikpunkt an dem Buch. Ich hätte mir zu vielen Dingen ein klein wenig mehr Informationen und Tiefen gewünscht. Zu den familiären Verhältnissen von Eldar und besonders zu seiner Beziehung zur vorigen Königin und seinen Vater. Auch Eldars Bruder hätte für mich mehr verdient und vielleicht sogar seine eigene Gedichte. Vieles wird dazu eher nur angedeutet, wie die politischen Probleme mit den Fae oder auch die anderen Reiche und Wesen. Die Welt hat wirklich viel Potential und vielleicht erfahren wir in den nächsten Bänden auch noch mehr darüber, aber ich hätte mir da wirklich gewünscht das man nicht komplett neue Charaktere hat, sondern vielleicht durch Eldars Bruder eine kleine Fortsetzung bekommt.
Insgesamt hat mir das Buch also wirklich gut gefallen. Ich mag die erschaffene Welt und das Worldbuilding, auch die Charaktere waren sympathisch und besonders mit Luella konnte man richtig mitfiebern, dennoch hätte ich mir insgesamt ein wenig mehr Tiefe gewünscht.

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Veröffentlicht am 24.01.2025

Ein spannender Auftakt mit grandiosen Worldbuilding

Lady of Darkness – Liebe und Dunkelheit
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe ein bisschen gebraucht um in das Buch hineinzufinden, was wahrscheinlich daran ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe ein bisschen gebraucht um in das Buch hineinzufinden, was wahrscheinlich daran liegt das wir hier richtig gute High Fantasy bekommen. Dementsprechend braucht es bei mir immer ein bisschen um mich in komplexen magischen Worldbuildings zurecht zu finden, aber als ich dann erstmal drin war, wollte ich die Welt am liebsten gar nicht mehr verlassen. Man bekommt wirklich eine Menge zu entdecken wie Assassine, Hexen, Nachtkinder, Fea und einiges mehr. Ich würde das Buch mehr oder weniger als eine Mischung aus Throne of Glas und Blood and Ash beschreiben, mit wenig Lovestory, dafür aber eine komplexen Handlung und einer Menge spannender Charaktere.
Hauptsächlich geht es dabei um Scarlett eine Assassin die gemeinsam mit ihren Schwestern vom Assassinenkönig darauf trainiert wurde zu töten. Doch als eine Mission scheitert und ihre Schwester stirbt verändert sich alles und als der König ihr ein Angebot macht das sie nicht ablehnen kann, macht sie sich auf die vielleicht gefährlichste Reise ihres Lebens…
Scarlett ist nicht gerade die sympathischste Protagonistin und ich hab mich ein wenig schwer getan mit ihr warm zu werden. Ich mochte zwar ihren Kampfgeist der vor allem durch ihre Wut angetrieben wird, aber in ihr ist auch eine Menge Angst und Dunkelheit, besonders nach dem Tod ihrer Schwester. Ich konnte gut nachvollziehen, dass die Ereignisse sie traumatisiert haben und konnte mit ihr mitfühlen, aber ihre andauernde Wut und das sie alle um sich herum weggestoßen hat, wurde auf Dauer ein wenig anstrengend. Ich bin aber wirklich gespannt wie sie sich so im Laufe der Reihe entwickeln wird, denn sie hat durchaus potenzial. Das gilt auch für die Liebesgeschichte.
Es ist eine wirkliche Slow Burn Liebesgeschichte, die gut in die Geschichte integriert war und nicht zu viel Raum eingenommen hat, allerdings war die mehr oder weniger angedeutete Dreiecksgeschichte nicht so meins. Aber da noch alles relativ offen erscheint, lasse ich mich gerne überraschen was noch so kommt.
Insgesamt war es ein durchaus gelungener Auftakt mit großartigen Worldbuilding, einer spannendem (wenn auch manchmal etwas vorhersagbaren) Handlung und interessanter Charaktere, in denen eine Menge Potenzial steckt.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Eine Geschichte mit unerwartet vielschichtigen Protagonisten

Say you swear
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.
Man begleitet Arianna oder auch kurz Ari, die schon seit Ewigkeiten in Chase den besten Freund und Mannschaftskollegen ihres Zwillingsbruders Mason verliebt ist. Ob dieser ihre Gefühle erwidert? Man weiß es nicht genau, mal scheint es als würde er sie erwidern, dann stößt er sie wieder weg, um seine Freundschaft nicht zu gefährden. Bis ein neuer Spieler auf dem Feld auftaucht und Ari umwirbt, Noah. Und wo Chase Probleme hat seine Zuneigung zu zeigen, fällt dies Noah mühelos leicht. Doch die Frage ist, kann Ari über Chase hinwegkommen und sich Noah öffnen?👀
Ari mochte ich grundsätzlich gerne. Ich fand ihre Gefühle und Reaktionen zwar ab und zu nicht so nachvollziehbar, aber Liebe und Gefühle sind ja oft wenig rational. Zudem ist das Gefühlschaos ja praktisch schon vorprogrammiert, da sie nun zwischen zwei völlig verschiedenen und doch anziehenden Männern steckt.
Man muss ganz klar sagen, das Noah der sympathischere von den beiden war. Er ist liebenswert, steht hinter Ari und würde ihr wahrscheinlich jeden Wunsch von den Augen ablesen. Ganz im Gegensatz zu Chase, der wankelmütig und fast schon unsicher dagegen wirkt. Ich fand ihn zwar nicht den klassischen Bad Boy, ab und zu fragt man sich aber schon warum er nicht einfach zu ihr steht, Mason hin oder her.
Dennoch, ich kann es mir auch nicht ganz erklären, war ich Team Chase. Vielleicht weil ich das Gefühl hatte das Ari eh nicht von ihm loskommen würde, vielleicht auch, weil Noah fast schon zu perfekt war oder einfach, weil ich ein Bad Boy Problem habe… wer weiß das schon so genau 😅👀
Bis hier hin hat mir das Buch auch gut gefallen, auch wenn es einige Klischees gibt, aber es hat irgendwie zur Geschichte gepasst. Mein größtes Problem war das es zum Ende hin noch mal richtiges Drama gab, das für mich viel zu sehr aufgebauscht wurde. Ich denke weniger wäre hier mehr gewesen.
Insgesamt mochte ich das Buch aber gerne. Es gab vielschichtige Protagonisten, die mir jeder auf ihre Art und Weise sympathisch waren. Und auch wenn es ein wenig Klischeebeladen war und etwas zu viel Drama für mich gab, hatte ich dennoch schöne Lesestunden.

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