Gut
Wrecked GameSlayer Riggs ist Star-Quarterback der NFL und entsprechend arrogant und herablassend. Das mochte ich leider nicht. Mit seinem besten Freund Corey ist er auf einem Festival, doch auf dem Rückweg stürzen ...
Slayer Riggs ist Star-Quarterback der NFL und entsprechend arrogant und herablassend. Das mochte ich leider nicht. Mit seinem besten Freund Corey ist er auf einem Festival, doch auf dem Rückweg stürzen sie mit dem Helikopter ab. Nur Slay überlebt. Was ihn entsprechend traumatisiert. Doch das will er nicht einsehen. Er flüchtet sich in Pillen und Alkohol. Seine Karriere geht bergab und er lebt nur noch vor sich hin. Ihm ist eigentlich alles egal und er setzt viel aufs Spiel.
Quinn ist promovierte Psychologin, die nach Vegas zieht, um ihrer Familie näher zu sein. Ich fand Quinn als Charakter total spannend und finde es schade, dass wir so wenig von ihr und ihrem Leben mitbekommen haben. In Vegas will sie eine eigene Praxis eröffnen. Mehr zu dem Thema wäre wirklich interessant. Stattdessen geht es eigentlich nur um den einen Fall. Denn Quinns Freundin Helen hat sie gebeten nach ihrem Bruder zu sehen, nämlich Slay. Den kannte Quinn zwar vom Hörensagen, aber nicht persönlich. Sie merkt schnell, dass Slay ein Problem hat, drängt ihn aber zu nichts. Das fand ich richtig gut. Denn sie hat recht, sie kann nur denen helfen, die es auch wollen.
Irgendwann hat auch Slay die Erkenntnis und natürlich ist Quinn für ihn da. So weit so vorhersehbar. Die ersten Sitzungen sind interessant gestaltet und man merkt, dass Slay nach und nach immer mehr aufblüht. Und auch persönlich kommen die zwei sich mit jeder Sitzung näher. Die intimen Szenen fand ich persönlich nicht schön beschrieben, die Wortwahl war seltsam. Besonders wenn man bedenkt, dass beide über 30 sind. Das Drama danach war ebenfalls unnötig und wirkte kindisch. Insgesamt war mir das Ende dann zu abrupt und kitschig.
Fazit:
Das Buch war gut. Slay ist ein schwieriger Charakter, den ich bis zum Ende nicht so ganz leiden konnte. Quinn ist interessanter, von ihr bekommt man aber leider viel weniger mit. Die Story ist vorhersehbar und hat leider unnötige Dramen parat. Dafür war die Entwicklung von Slay schön mit anzusehen. Die Beziehung der beiden war aber wiederum nicht wirklich greifbar und die intimen Szenen nicht schön beschrieben.
3/5 Sterne