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Veröffentlicht am 27.01.2025

Das Gefühl von Freiheit

FREI – Bester Sommer (FREI 1)
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Joshua ist 14 Jahre alt und hat schon in sämtlichen Städten gewohnt. Seine Mutter ist Künstlerin, lebt schon seit 12 Jahren mit ihrer partnerin Sally zusammen und muss zur Inspiration immer wieder woanders ...

Joshua ist 14 Jahre alt und hat schon in sämtlichen Städten gewohnt. Seine Mutter ist Künstlerin, lebt schon seit 12 Jahren mit ihrer partnerin Sally zusammen und muss zur Inspiration immer wieder woanders hin. Dieses Mal geht es allerdings aufs Land, nach Rottloch. Joshua hat allerdings keine Lust mehr ständig umzuziehen und möchte nicht mal seine Sachen auspacken, geschweige denn Freunde finden.
In der neuen Schule gefällt es ihm aber trotzdem sehr gut und findet tatsächlich auch Freunde. Im Rahmen einer Projektwoche verbringen sie in Gruppen von jeweils 5 Schülern eine Woche im Wald ohne Erwachsene.

Ich fand die Geschichte sehr außergewöhnlich und auch lehrreich. Ich habe auch über mein eigenes Gefühl von Freiheit nachgedacht, das ist allerdings ein ganz anderes, wie in der Geschichte. Ich leider unter einer Depression und bin seitdem sehr eingeschränkt. Aber ich mache seitdem zumindest eingeschränkt, das was ich möchte. Dennoch habe ich aus der Geschichte einiges für mich gelernt und mir hat vor allem gefallen, dass das Thema Freundschaft im Vordergrund stand. In diesem Sinne vergebe ich gerne 5 Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die Interesse haben. Diese Geschichte ist nämlich nicht nur was für Jugendliche.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Eine sehr vielschichtige Geschichte

Fast wie ein Bruder
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Der Ich-Erzähler und sein bester Freund Frank wachsen ab den 1960ern gemeinsam in Bochum auf. Sie sind lange Zeit wie Brüder. Aber irgendwann verliebt sich Frank in den Nachbarsjungen Matteo und ab da ...

Der Ich-Erzähler und sein bester Freund Frank wachsen ab den 1960ern gemeinsam in Bochum auf. Sie sind lange Zeit wie Brüder. Aber irgendwann verliebt sich Frank in den Nachbarsjungen Matteo und ab da driften sie ein wenig auseinander, denn der Ich-Erzähler teilt auch nicht die gleichen Interessen wie Frank, der interessiert sich für Kunst und für klassische Musik und später ziehen beide mit ihren Vätern in andere Städte. Frank verschlägt sein Weg dann irgendwann nach New York, um seine Kunst zum Beruf zu machen. Ab da telefonieren die beiden auch nur von Zeit zu Zeit miteinander. Aber als die Krankheit AIDS sich immer weiter verbreitet, beginnt der Ich-Erzähler sich Sorgen zu machen, weil Frank zu dieser Zeit einen sehr promiskuitiven Lebensstil pflegt. Aber sie treffen sich erst wieder, als Frank im Sterben liegt. Da besucht ihn der Ich-Erzähler regelmäßig mit dessen Vater, aber beide sind am Ende nicht anwesend, weil der Ich-Erzähler einen Filmauftrag in Frankfurt hat und der Vater einen Arzttermin. Er wird allerdings dann zum Nachlassverwalter ernannt und bekommt alle seine Bilder. Er sperrt sie allerdings lange Zeit in einem Raum ein, wo sie irgendwann gestohlen werden und in einer Ausstellung landen, wo sich der Ich-Erzähler auf einem Bild wieder erkennt und ab da spürt er wieder den Verlustschmerz, seinen besten Freund verloren zu haben.

Die Geschichte war sehr lehrreich für mich. Einmal musste ich während der Geschichte kurz pausieren, weil es mir alles so nahe gegangen ist. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich werde bin diesem Autor bestimmt noch mehrere Bücher lesen. In diesem Sinne vergebe ich gerne 5 Sterne und eine klare Empfehlung für diese lehrreiche Lektüre.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Gelungene Fortsetzung

Die Chroniken von Lunis – König der Finsternis (Die Chroniken von Lunis 2)
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Der König der Finsternis ist endlich besiegt, aber Mia kommt trotzdem nicht zur Ruhe. Sie leidet in der Nacht unter Albträumen und ihr bester Freund Miles ist spurlos verschwunden. Dann wird auch noch ...

Der König der Finsternis ist endlich besiegt, aber Mia kommt trotzdem nicht zur Ruhe. Sie leidet in der Nacht unter Albträumen und ihr bester Freund Miles ist spurlos verschwunden. Dann wird auch noch ihr Umbra plötzlich angegriffen und da merkt sie, dass der Kampf für sie noch lange nicht vorbei ist, auch wenn sie sich und andere damit in große Gefahr bringt.

Ich fand den zweiten Band sehr gelungen. Die Geschichte ist spannend und hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Mia ist eine sehr mutige Protagonistin, die für ihre Mitmenschen alles geben würde. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. In diesem Sinne vergebe ich gerne 5 Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die spannende Geschichten lieben.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Ein wirklich unterhaltsamer Krimi

Yallah, Mord!
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In diesem Krimi wird Bülent Ceylan eine neue Rolle zuteil, er darf ermitteln. Es geht nämlich darum, wer den Kühlhausbesitzer Lasse Hoppsen umgebracht hat und Hasan, eine seiner Bühnenfiguren, wird verdächtigt, ...

In diesem Krimi wird Bülent Ceylan eine neue Rolle zuteil, er darf ermitteln. Es geht nämlich darum, wer den Kühlhausbesitzer Lasse Hoppsen umgebracht hat und Hasan, eine seiner Bühnenfiguren, wird verdächtigt, den Mord begangen zu haben und schon bald bekommt Bülent mysteriöse Botschaften zugeschickt und einen rosa Kamm. Die Rolle des Ermittlers wird aber für ihn schon bald mordsgefährlich.

Ich habe von diesem Buch das erste Mal gehört, als ich auf Ö3 das Frühstück bei mir angehört habe, wo er der Gast war und schon da wusste ich, dass ich die Geschichte unbedingt lesen möchte. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Ich fand die Geschichte sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Vor allem Richtung Ende gibt es nochmal eine ganz interessante Wendung und es ist auch nicht vorhersehbar. Deshalb vergebe ich in diesem Sinne gerne 5 Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die gerne unterhaltsame Krimis lesen.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Eine Geschichte, die mich sehr bewegt hat

Orangenträume
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Manuela Inusa ist schon lange Zeit eine Lieblingsautorin von mir. Deshalb habe ich auch "Orangenträume" mit Begeisterung gelesen. Es ist der zweite Teil der "Kalifornische Träume"-Reihe und eine sehr bewegende ...

Manuela Inusa ist schon lange Zeit eine Lieblingsautorin von mir. Deshalb habe ich auch "Orangenträume" mit Begeisterung gelesen. Es ist der zweite Teil der "Kalifornische Träume"-Reihe und eine sehr bewegende Geschichte. Es geht um Lucinda. Sie betreibt eine Orangenfarm, die schon lange in Familienbesitz ist. Ihre 3 Freundinnen, die auch im Ort mit ihr aufgewachsen sind, besuchen sie jedes Jahr im Sommer und sie verbringen die sogenannten "Orangentage" zusammen. Nur dieses Jahr wird alles anders, denn ihre Farm steht kurz vor der Pleite und ihre Freundinnen tragen auch so ihre Geheimnisse in sich, die nach und nach ans Licht kommen.

Ich bin einmal mehr begeistert von dem Schreibstil von Manuela Inusa. Die Geschichte hat mich sehr bewegt und gefesselt. Den ersten Teil "Wintervanille" habe ich leider noch nicht gelesen, werde ich aber bestimmt auch noch. In diesem Sinne vergebe ich gerne 5 Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die Interesse an der Geschichte haben.

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