Profilbild von BUTTERFLY72

BUTTERFLY72

Lesejury Star
offline

BUTTERFLY72 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit BUTTERFLY72 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2025

Einfache und leckere Rezepte

Fast & Tasty
0

Ich folge dem Autor Achim Oecal schon seit geraumer Zeit in den sozialen Medien und bin sehr begeistert von seinen einfachen Rezepten. Umso neugieriger war ich auf dieses Kochbuch, sein zweites.

Sämtliche ...

Ich folge dem Autor Achim Oecal schon seit geraumer Zeit in den sozialen Medien und bin sehr begeistert von seinen einfachen Rezepten. Umso neugieriger war ich auf dieses Kochbuch, sein zweites.

Sämtliche Rezepte sind sehr einfach und leicht nachzukochen. Ich empfand sie aber nicht als gesund. Blätterteig und Kartoffeln kommen mir zu oft vor und sind leider auch nicht austauschbar. Gefallen haben mir vor allem die Notizen am unteren Rand, wo Achim Alternativen vorschlägt. Ich habe einige Rezepte ausprobiert und auch hin und wieder abgeändert, was problemlos funktiert. Was mir auch gefallen hat ist, dass mich der Autor nicht mit einer langen und langweiligen Einleitung oder einem Vorwort nervt und es wirklich um seine Rezeptideen geht und eben diese im Mittelpunkt stehen.

Fazit: Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Ich freu mich auf weitere Ideen von Achim. Ob nun auf Instagram, Facebook oder in Form eines Buches. Erstmal werde ich mir aber sein erstes Buch mit Ofengerichten zulegen. Mal sehen, ob es mich auch begeistern kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2025

Düster und atmosphärisch

Die Schanze
0

Die Ärztin Ellen Roth wagt nach einer Trennung einen Neuanfang. Sie zieht von Hamburg in den Süden und kehrt in ihre Heimat zurück. Dort übernimmt sie eine alte Hausarztpraxis. Kurz nach ihrer Ankunft ...

Die Ärztin Ellen Roth wagt nach einer Trennung einen Neuanfang. Sie zieht von Hamburg in den Süden und kehrt in ihre Heimat zurück. Dort übernimmt sie eine alte Hausarztpraxis. Kurz nach ihrer Ankunft wird der Sohn des Bürgermeister Johannes Gruber ermordet aufgefunden. Seine Leiche hängt an einer Skischanze. Plötzlich wird Ellen von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Diese Geschichte war ein wahrer Pageturner. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Hauptfigur ist natürlich Ellen. In meinen Augen ist sie eine mutige Frau, war aber verständlicherweise kühl, aber nicht unsympathisch. Ich fand es bewundernswert, wie sie es dann doch geschafft hat, Hilfe anzunehmen, auf ihre Art. Ihre Vergangenheit hat mich sehr bewegt und sie war extrem brutal. Ausserdem bekommt der Leser einen Einblick ins Leben von dem Journalisten Merab Alieva und dem pensionierten Polizisten Karl Haußer.

Die Kapitel hatten eine angenehme Länge. Der Schreibstil war gut verständlich, aber teilweise auch erwas schwerfällig. Die Spannung hat sich von Seite zu Seite weiter aufgebaut. Ich musste ehrlich gesagt einfach weiterlesen, weil ich wissen wollte, was passiert ist, auch wenn ich eine Ahnung hatte, die sich dann bedauerlicherweise bewahrheitet hat. Sehr authentisch beschrieben wurden Ellens Ängste und die düstere Atmosphäre. Die Winteratmosphäre tat ihr übriges.

Mir hat das Buch sehr gefallen und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2025

Ein neuer Fall für Zeitler und Lanza

Salute - Die letzte Fahrt
0

Paul Zeitler, Barista in Bardolino am Gardasee, macht während seines morgendlichen Spaziergangs eine unschöne Entdeckung. Eine männliche Leiche treibt im See. Der Tote ist der Bootsbauer Vincenzo Morelli. ...

Paul Zeitler, Barista in Bardolino am Gardasee, macht während seines morgendlichen Spaziergangs eine unschöne Entdeckung. Eine männliche Leiche treibt im See. Der Tote ist der Bootsbauer Vincenzo Morelli. Zeitler, früher Kommissar in München, und Antonia fangen an zu ermitteln, was Commissario Lorenzo Lanza nicht gefällt, denn er ist für diesen Fall verantwortlich.

Dies ist der zweite Fall für den ehemaligen Münchner Kommissar Zeitler und Commissario Lanza am Gardasee. Der erste Fall "Salute - Der letzte Espresso" erschien bereits im August 2024.

Ich habe mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut. Diese Reihe ist mir sehr ans Herz gewachsen. Paul Zeitler ist einfach eine so sympathische Figur, mit einem großen Herzen und einem Sarkasmus, der einfach köstlich und genau mein Humor ist.

Gefreut habe ich mich über das Wiederlesen mit Burati, Leone, Antonia, Lisa und den beiden kautzigen Rentnern Davide und Riccardo. Ich finde, sie tragen alle viel zu dieser atmosphärischen Stimmung bei. Von Kerstin mal abgesehen. Außerdem ist mir erneut die herzliche Nachbarschaftshilfe unter den Bewohnern aufgefallen. Sie behandeln Paul wie einen Einheimischen und nehmen es ihm auch nicht übel, dass er immer noch kein italienisch kann. Aber er sollte es endlich lernen, er ist da etwas bequem. Ich mochte die Gespräche zwischen Paul und Lanza, davon bitte mehr. Es ist zu merken, dass beide respektvoller miteinander umgehen als im Auftakt und das finde ich sehr gut.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch liest sich schnell. Friedrich Kalpenstein hat erneut das italienische Flair mit lebendigen und atmosphärischen Beschreibungen wunderbar und authentisch eingefangen. Man bekommt direkt Lust auf eine Reise an den Gardasee.

Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung. Diese Reihe gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsreihen und ich freu mich bereits auf den dritten Fall "Salute - Das letzte Gebet ", der im Oktober erscheinen soll.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2025

Tödliche Geheimnisse

Dunkle Asche
0

Gudrun Möller und ihre Kollegin Judith Engster von der Cold Case Unit der Landeskriminalpolizei Kiel werden in ein Hospiz gerufen, wo ein im Sterben liegender Mann eine Aussage zu einem 30 Jahre alten ...

Gudrun Möller und ihre Kollegin Judith Engster von der Cold Case Unit der Landeskriminalpolizei Kiel werden in ein Hospiz gerufen, wo ein im Sterben liegender Mann eine Aussage zu einem 30 Jahre alten Mordfall macht und seine eigene Tochter Brigitte schwer belastet. Wer hat Sanna Hansen damals getötet?

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gudrun oder Judith erzählt, dazu kommen Rückblenden aus dem Jahr 1992 und die Gedanken des Mörders. Beide Ermittlerinnen waren mir von Anfang an sympathisch. Gudrun ist sehr herzlich, hat aber in meinen Augen einige falsche Entscheidungen getroffen und Judith war anfangs etwas bieder, aber sie wurde immer lockerer und am Ende wuchs sie über sich hinaus. Mit Sanna hatte ich großes Mitleid. Sie war eine so mutige Frau, der ich von Herzen einen Abschluss in ihrer Heimat und einen Neuanfang in Kanada gegönnt hätte, aber bedauerlicherweise war ihr das nicht vergönnt. Ihre Geschichte war am Ende sehr schockierend und bewegend. Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Er war flüssig und gut verständlich, atmosphärisch, lebendig und unterhaltsam.

Dieser Kriminalroman hat mir verdammt gut gefallen. Ich bin gespannt auf weitere Bücher von Jona Thomsen. Vielleicht wird daraus noch eine Reihe, wer weiß. Weiter verfolgen würde ich sie definitiv. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2024

Ein toter Franzose in Berlin

Todeskeller. Das Cold-Case-Team Berlin ermittelt
0

In einem Abrisshaus in Berlin finden zwei Polizisten bei einer Kontrolle einen Toten. Doch damit nicht genug, offenbart sich dazu in einem zugemauerten Keller ein Massengrab. Das von Europol neu formierte ...

In einem Abrisshaus in Berlin finden zwei Polizisten bei einer Kontrolle einen Toten. Doch damit nicht genug, offenbart sich dazu in einem zugemauerten Keller ein Massengrab. Das von Europol neu formierte Cold-Case-Team um Sophie Steinbach und David Martin übernimmt den Fall. Hat der Fall mit dem damals im Abrisshaus untergebrachten Jugendwerkhof zu tun?

Das ist der Auftakt zu der neuen Cold-Case-Krimireihe von Nica Stevens und Andreas Suchanek. Ich habe ihre Rachejagd-Trilogie verschlungen, weshalb ich sehr gespannt auf ihr neues Werk war.

Wir lernen das Team der neuen Einheit kennen. David Martin liebt seine Freiheit und ist von Paris nach Berlin gezogen. Sophie Steinbach musste den Fall einer vermissten Jugendlichen abgeben, ist verheiratet und ihre Tochter ist vor kurzem ausgezogen, was ihr und ihrem Mann zu schaffen macht. Beide haben so ihre Dämonen. Sophie und David waren mir auf Anhieb sympathisch, sodass ich unbedingt mehr über beide erfahren möchte. Beide arbeiten gut zusammen und scheinen sich auch gut zu verstehen. Irgendwie ergänzen sie sich optimal. Das ganze Team ist ein bunt gemischter und interessanter Haufen. Mit Markus Ebner, Ebba Karlsson, Oliver Alvarez, Zuzanna Tomszewska und Matteo Rossi sind sie jetzt komplett.

Die Geschichte von Janko hat mich sehr berührt. Mit ihm hatte ich mehr Mitleid als mit einem der Opfer. Auch Knoppkes Geschichte geht unter die Haut. Dieses Buch zeigt mal wieder, dass die DDR-Geschichte unbedingt aufgearbeitet werden muss. Davon sind wir noch weit entfernt. Der Schreibstil war sehr angenehm und die Geschichte las sich schnell, was ich sehr gut fand. Ich hoffe, die nächsten Teile konzentrieren sich auch etwas mehr auf die restlichen Teammitglieder. Sophie stand ja sehr im Fokus. So richtig Spannung kam erst im letzten Drittel auf. Dazu war der Fall sehr verworren, dafür aber sehr temporeich. Das macht aber alles nichts, denn ich wurde trotzdem sehr gut unterhalten.

Mir hat dieser Reihenauftakt sehr gut gefallen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere