Der neue Rateber von Ernährungs-Doc Dr. med. Matthias Riedl befasst sich mit dem Thema Heißhunger. Jeder kennt das wahrscheinlich, das unstillbare Verlangen uf Süßes und Snacks, obwohl man doch gerade ...
Der neue Rateber von Ernährungs-Doc Dr. med. Matthias Riedl befasst sich mit dem Thema Heißhunger. Jeder kennt das wahrscheinlich, das unstillbare Verlangen uf Süßes und Snacks, obwohl man doch gerade eben erst gegessen hat. Meist greift man dann zu etwas ungesundem mit viel zu viel Zucker, Salz, oder Fett. In diesem Buch findet man verschiedenen Rezepte, mit denen man den Heißhunger direkt umgehen kann.
Auf rund 60 Seiten findet man neben einer kurzen Einleitung einige leckere Rezepte, da gibt es Müsli, Wraps,oder Oatmeal zum Frühstück, die abendliche Brotzeit, oder vitamin und proteinreiche Mittagsgerichte. Die Zutaten sind in jedem guten Supermarkt zu bekommen, die Zubereitung gut beschrieben, die Rezepte schön bebildert. Mit den Büchern aus dem Gräfe Unzer Verlag macht man da nichts falsch.
Nach dem Rezeptteil wird das Grundprinzip der Ernährung erklärt, so das man sich später seine Mahlzeiten auch selber zusammenstellen kann und es gibt Ratschläge für den Notfall und für unterwegs. Zum Abschluss findet sich noch Eiweiss-Guide, in dem man verschiedenste Lebensmittel nach ihrem Eiweißgehalt geordnet findet.
Wenn man sich mit dem Thema gesunde Ernährung schon etwas befasst hat, dann wird einem einiges bekannt vorkommen, trotzdem bietet das Buch einige leckere Anregungen.
Mark ist Auftragskiller, allein die Erwähnung seines Decknamens löst in einschlägigen Kreisen Todesangst aus, aber Mark hadert mit seiner Aufgabe und schließlich hört er auf. Allerdings ist eine Rückkehr ...
Mark ist Auftragskiller, allein die Erwähnung seines Decknamens löst in einschlägigen Kreisen Todesangst aus, aber Mark hadert mit seiner Aufgabe und schließlich hört er auf. Allerdings ist eine Rückkehr in ein normales Leben gar nicht so einfach und so sucht Mark Hilfe bei den AA, den Anonymen Auftragskillern, einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter und er ist auf einem guten Weg, bis zu dem Tag als dieser Russe auftaucht und Mark ans Leder will.
Die Grundidee des Buches hat mich direkt anesprochen, ein Killer, der versucht nicht mehr zu morden und dabei Hilfe von anderen Killern bekommt. Auf so was muss man erstmal kommen. Natürlich ist recht schnell klar, dass es gar nicht so leicht wird für Mark seine Abstinenz durchzuhalten, schließlich könnten ihm jederzeit ehemalige Kollegen auflauern, aus Rache, oder um sich einen Namen zu machen und auch Marks ehemaliger Arbeitgeber "Die Agentur" könnte jederzeit beschließen, dass, wenn Mark nicht mehr für sie arbeitet, er auch nicht in der Lage sein sollte für jemand anderen zu arbeiten.
Das Auftauchen des mysteriösen Russen bildet nun den Auftakt der Geschichte und der Autor schafft hier eine schwarzhumorige, fast absurde Situation, in der Mark die ganze Zeit bemüht ist den Angreifer abzuwehren, aber bloß nicht zu töten, obwohl er das mit Leichtigkeit könnte und auch immer wieder in Gedanken durchgeht. Es gibt die Erste von vielen weiteren detailierten Kampfszenen, bei denen sich Mark nach allen Regeln der Kunst wehrt, versucht größtmöglichen, aber eben nicht lebensbedrohlichen Schaden zuzufügen und dabei natürlich selbst aufs Übelste zugerichtet wird.
Im Verlauf der Geschichte folgen wir Mark auf seiner Suche nach dem Russen und den Gründen für seinen Angriff und wir erfahren in eingestreuten Rückblenden mehr über Mark. Der Autor lässt die Vergangenheit seiner Hauptfigur weitestgehend im Dunkeln. Passend zur Figur eines Auftragskillers wird nur wenig persönliches preisgegeben und bei den Informationen die man bekommt, kann man nie sicher sein, ob es die Wahrheit ist, oder das, was Mark seinem Umfeld als Wahrheit präsentiert. Der Leser erlebt zwei verschiedene Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Den Profi von früher verbindet nichts mit dem Mark von heute, verzweifelt nach Vergebung und Seelenfrieden sucht, nach normalität, nach einem Leben und man fragt sich natürlich, was ist passiert, um ihn an diesen Punkt zu bringen. Das Buch nähert sich der Antwort unaufhaltsam, als Leser sieht man sie früher als Mark, kann ihn aber nicht warnen. Der Autor schafft hier eine Hauptfigur, die zwei Gesichter hat, die dem Leser ans Herz wächst und der man all ihre früheren Taten verzeiht.
Ich muss gestehen, dass ich vom Klappentext her und auch nach Lektüre der ersten Seiten auf eine Geschichte im Stil von Bullet Train eingestimmt war. Locker, wild, durchaus blutig, aber eben mit diesem tief schwarzem Humor, wie ich ihn auch in diesem Genre durchaus liebe. Das Buch entwickelt sich aber schnell in eine andere Richtung und wird durchaus ernster, fast tiefgründig. Wenn Mark mit seiner Situation hadert, kurz davor ist "rückfällig" zu werden, dann hat das natürlich Parallelen zu den AA wie wir sie kennen, den Anonymen Alkoholikern und es wird durchaus deutlich, wie schwierig es ist, jeden einzelnen Tag aufs neue den Kampf gegen die Sucht zu führen, nicht aufzugeben, nicht nachzugeben, eben nicht zu sagen - was solls, fang ich eben morgen wieder neu an zu zählen. Der Autor gibt seinen Figuren nicht von ungefähr die gleichen Schritte an die Hand, lässt sie die selben Mantras benutzen, ihre Treffen nach den selben Regeln ablaufen.
Das Buch ist natürlich kein Thriller im herkömmlichen Sinne, auch wenn es viel Gewalt und einige Tote gibt. Spannung kommt so auch nur immer mal kurz auf und in einer der ruhigeren Phasen, in denen Mark ins Philosophieren kommt, kann es auch mal ein paar klitzekleine Längen geben. Die Hintergründe, die zum Angriff durch den Russen geführt haben waren mir etwas wirr, aber trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe Mark sehr ins Herz geschlossen.
Nicht erst seit Diana Gabaldon und ihrer Outlander-Buch-Reihe ist Schottland mit seiner Schönheit und Mystik in den Fokus gerückt. Das Land hat schon immer einen reichen Schatz an Sagen und Märchen, die ...
Nicht erst seit Diana Gabaldon und ihrer Outlander-Buch-Reihe ist Schottland mit seiner Schönheit und Mystik in den Fokus gerückt. Das Land hat schon immer einen reichen Schatz an Sagen und Märchen, die früher fast ausschließlich mündlich überliefert wurden, einfach, weil sie im Gälischen erzählt werden, und die wenigsten diese Sprache auch schreiben können. In der Tradition der uns bekannten Gebrüder Grimm, wurden auch die hier enthaltenen Geschichten gesammelt und niedergeschrieben, um sie zu bewahren.
Ursprünglich gesammelt wurden sie von Jon Francis Campbell, hier liegen sie nun in einer Übersetzung von Michael Klevenhaus vor. Der Herausgeber hat sich bemüht, die Entstehung dieser Sammlung zu zeigen. In einem umfangreichen Vorwort gibt er dem Leser viele Einblicke und stellt im Anschluss Jon Francis Campbel vor. Diese Einleitung ist äusserst interessant und bereitet gut auf die anschließende Lektüre vor. Des weiteren ist auch das Vorwort der Originalausgabe von 1860 enthalten.
Die Geschichten sind nicht unbedingt immer leicht zu lesen, anhand der Ausdrucksweise wird schnell klar, wie alt die ursprünglichen Überlieferungen tatsächlich sind. Für die heutige Zeit würde man sie sicher überarbeiten, bestimmte Begriffe austauschen, die Erzählweise "modernisieren", um sie dem Zeitgeist anzupassen und wohl auch, um sie eingängiger zu gestalten. Der Herausgeber äußert sich dazu auch in seinem Vorwort und macht deutlich, dass er absichtlich darauf verzichtet hat die Geschichten abzuändern, er wollte sie bewusst in ihrer Ursprünglichkeit belassen. Diese Ursprünglichkeit würde man im Übrigen auch in einer alten Ausgabe der "Kinder und Hausmärchen" der Gebrüder Grimm finden, einfach, weil dem entspricht, wie die Geschichten über Generationen erzählt wurden.
Beim Lesen wird einem viel Fremdartiges begegnen, aber noch mehr Bekanntes. Da gibt es Prinzen und Prinzessinen, arme Bauernsöhne, Riesen, Hexen, Zauberer, Monster, zu bewältigende Aufgaben, zu bestehende Proben. Da werden für Gegenleistungen Wünsche erfüllt, Jungfrauen gerettet, Flüche gebrochen und glücklich gelebt, bis ans Ende ihrer Tage. Viele Elemente sind in ähnlicher Form auch in unseren Sagen und Märchen vorhanden, warum auch nicht, enthalten doch ganz viele der Geschichten eine tiefere Botschaft, handeln von Liebe, Verrat, der Gier nach Macht und Reichtum, der Suche nach Glück. So liest man von Prinzen, die nicht auf die Ratschläge ihrer Frauen hören und so Unglück über die Familie bringen, von einem Jüngling, der dem Tod durch das Erzählen von Geschichten entgeht, oder dem Recken, der nur getötet werden kann, wenn man ihn an einer bestimmten Körperstelle trifft. Sogar eine lustige Truppe Tiere, die ihren Besitzern entfliehen um nicht in der Pfanne zu landen, trifft man.
Die Zusammenstellung gibt einen schönen Einblick in die Sagenwelt Schottlands, auch wenn sich viele der enthaltenen Geschichten in einzelnen Elementen ähneln. Das Lesen ist wie gesagt nicht unbedingt einfach, das Buch ist definitiv eines, für das man sich Zeit nehmen sollte. Liebhaber von Märchen und Sagen werden überrascht sein, welche Parallelen man zu anderen Kulturkreisen ziehen kann. Natürlich gibt es am Ende noch Infos zu weiterführender Literatur.
Das Buch ist etwas für erwachsene Leser, Kindern würde ich die Geschichten nicht empfehlen. Ein schönes Geschenk für Schottlandliebhaber und Sammler von Märchen und Sagen.
Ich bin fasziniert vom Weltraum, schon seit ich als junges Mädchen Stanislaw Lems "Solaris" und Jules Verns "Reise um den Mond" gelesen habe. Später haben die spektakulären Abenteuer der Enterprise und ...
Ich bin fasziniert vom Weltraum, schon seit ich als junges Mädchen Stanislaw Lems "Solaris" und Jules Verns "Reise um den Mond" gelesen habe. Später haben die spektakulären Abenteuer der Enterprise und ""2001 Odysee im Weltraum" ihr Übriges getan. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir es eines Tages schaffen werden unseren Planeten langfristig zu verlassen, wenn wir so weitermachen wie bisher bleibt uns wohl auch gar keine andere Wahl, bei dem Wie und Wann bin ich allerdings überfragt.
Die Journalistin Anne-Dorette Ziems ist von dieser Thematik ebenso fasziniert und geht nun der Frage nach, wann und wie wir uns in die unendlichen Weiten des Weltalls aufmachen, welcher Planet wohl der erste sein wird, der als Ziel in Frage kommt, welch Technik wir dafür benötigen, welche Zeit wir einplanen müssen, welche Schwierigkeiten es finanziell, psychisch und physisch zu bewältigen gilt. Mit gut recherchierten Fakten geht die Autorin den verschiedenen Punkten systematisch nach, das Buch ist dabei aufgebaut wie ein Countdown, der rückwärts läuft und sich so dem Fazit des Buches annähert. Naturgemäß enthält das Buch einiges an wissenschaftlichen Erkenntnissen, es gibt Tabellen, Diagramme, Formeln und Berechnungen, sehr zu meiner Freude driftet die Autorin hier aber nicht in für Laien unverständliches Fachchinesisch ab, sondern bleibt so gut es geht am Boden, erklärt sehr nachvollziehbar und mit guten allgemeingültigen Beispielen und, was ich sehr sympatisch finde, immer mit einer guten Portion Humor, ohne dabei unseriös zu wirken. Natürlich konnte ich ihr jetzt nicht bei allem bis ins Detail folgen, aber das ist für mich vollkommen okay, die Grundaussagen des Buches sind bei mir angekommen.
Als Leser erfährt man nachvollziehbar, wo die Raumfahrt derzeit steht, welche Möglichkeiten der Forschung wir aktuell haben und wie wir die Erkenntnisse deuten. Es wird aufgezeigt was möglich ist, welche Mittel theoretisch nötig wären um bestimmte Ziele zu erreichen und was tatsächlich aktuell für uns machbar wäre. Es ist hochinteressant zu lesen, welche Szenarien zwar theoretisch durchführbar wären, aber jegliche Kosten/Nutzen Kalkulation sprengen würden, oder der zeitliche Rahmen dafür unvorstellbar ist, unser Körper nicht dafür ausgelegt und, nicht zuletzt, gibt es ja auch noch das Ein, oder Andere physikalische Gesetzt, das wir beachten müssen.
Die Lektüre ist sehr spannend, aber leider auch etwas ernüchternd, weiß ich doch nun, dass ich wohl nicht mehr miterleben werde, wie der Warpantrieb erfunden wird, oder ein Wissenschaftler eine Methode zum gefahrlosen Kryoschlaf entwickelt. Ich weiß jetzt allerdings, welche Gedankenspiel der NASA schon erprobt wurden und weiterhin werden, wobei die Konkurrenz aus der freien Wirtschaft auch nicht schläft. Bis dahin werde ich weiterhin die Abenteuer von Captain Kirk und seiner Crew verfolgen und mich damit trösten, dass, wen wir nicht auf fremde Planeten reisen, wir auch keine Angst haben müssen da irgendwelche blutrünstige Aliens zu entdecken.
Mir hat das Buch großen Spaß gemacht, ich würde mir wünschen, das man naturwissenschaftliches Schulwissen auch mal mit einem Augenzwinkern erklären würde und die witzigen Illustrationen von Yalini Sivalingam würden auch jedes Schulbuch aufpeppen.
Weihnachten das Fest der Liebe, aber Vorsicht, das Verbrechen schläft nicht und macht auch an Feiertagen keine Pause.
In dieser Sammlung haben 24 Autorinnen ihre ganz eigene Interpretation eines Weihnachtskrimis ...
Weihnachten das Fest der Liebe, aber Vorsicht, das Verbrechen schläft nicht und macht auch an Feiertagen keine Pause.
In dieser Sammlung haben 24 Autorinnen ihre ganz eigene Interpretation eines Weihnachtskrimis geliefert. Die entstandenen Geschichten sind dabei so verschieden und individuell, wie ihre Schöpfer, einzige Konstante, sie spielen alle in der besinnlichsten Zeit des Jahres. Der Leser begleitet etwa Weihnachtsfan Moni und ihren, von dem Ganzen eher genervten, Mann bei ihrem Weihnachtsurlaub, trifft einen Grusel-Santa, rätselt sich durch einen märchenhaften Escape Room, erfährt mehr über das Verschwinden eines jungen Mannes, oder leidet mit Helmut, wenn dessen Frau alle Weihnachtstraditionen über Bord wirft, um aus ihrem Wohnzimmer heraus den Nachbarn zu beschatten.
Anders als der Titel des Buches vermuten lässt, gibt es nicht unbedingt immer eine Leiche, aber dafür viel schwarzen Humor und das Ein, oder Andere Augenzwinkern. Wie gesagt, jede Geschichte hat ihren eigenen Stil, sie lassen sich aber alle gut lesen. Die Länge der einzelnen Geschichten eignet sich gut für zwischendurch, ich hab mir immer eine während der Pause an der Arbeit gegönnt. Durch die Kürze und die Anzahl der Geschichten eignet sich das Buch gut als Alternative zum klassischen Adventskalender, man trifft damit garantiert den Geschmack vieler Krimifans. Am Ende des Buches findet man dann noch einige Informationen zu den Autorinnen.