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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2025

Top Thrillerdebüt

Happy End
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Inhalt:
Isa ist eine stolze Mutter und genießt jede Minute mit ihren kleinen Sohn Ben. Also sie nur einmal kurz in den Keller geht, um die Wäsche zu machen, verschwindet Ben. Einfach entführt aus dem Haus. ...

Inhalt:
Isa ist eine stolze Mutter und genießt jede Minute mit ihren kleinen Sohn Ben. Also sie nur einmal kurz in den Keller geht, um die Wäsche zu machen, verschwindet Ben. Einfach entführt aus dem Haus. Eine Welt bricht für Isa zusammen und sie versucht alles in ihrer Macht stehende, um Ben wieder zu finden. Als dieser nach über einem halben Jahr plötzlich wieder auftaucht ist sie erleichtert, aber sie spürt, dass irgendwas nicht stimmt.

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass mit dem hellgrünen Farbschnitt und das Cover zum Kauf gereizt haben. Der Klappentext war zudem sehr verlockend.
Der Schreibstil ist richtig gut, denn er ist extrem einnehmend und erzeugt Spannung gleich ab der ersten Seite.
Es gibt kaum Stellen zum Durchatmen, da es immer wieder neue Geschehnisse beinhaltet. Man rätselt fieberhaft mit und man spürt eben die Spannung und auch dien Zwiespalt, den Isa wohl spürt. Und das macht es wirklich aus, denn man kann Isa als Person regelrecht fühlen – extrem authentisch und nahbar. Zudem auch die einzelnen Szenen sehr bildlich umschrieben sind. Aber neben Isa werden auch die weiteren Figuren richtig gut charakterisiert.
Es macht einfach Spaß, zudem es auch immer wieder kleinere Wendungen gibt und man das Ende definitiv so nicht vorhersehen konnte.
Der gesamte Aufbau der Story und die Kapiteleinteilung sind wirklich sehr gelungen.

Fazit:
Ich bin wirklich beeindruckt von diesem Thrillerdebüt.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Starke Frauen der Geschichte

Die Duellantin. Kein Herz ist unbesiegbar
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Cover:
Das Cover ist in einer Art Comicstile erstellt worden, wo man eben auch gleich die beiden Hauptfiguren ansehen kann und man erkennt das sehe mondäne und edle an der Umgebung. Die Kleidung ist entsprechend ...

Cover:
Das Cover ist in einer Art Comicstile erstellt worden, wo man eben auch gleich die beiden Hauptfiguren ansehen kann und man erkennt das sehe mondäne und edle an der Umgebung. Die Kleidung ist entsprechend gehalten, was ich sehr mag.
Allerdings wird man eben der eigenen Fantasie etwas beraubt.

Inhalt:
Das Buch führt nach Mailand im Jahre 1850. Entsprechend gab es da andere regeln, Gesetzte, Kleidung und Verhaltensregeln, gerade was jungen Frauen angeht. Da wurde entschieden wen man zu heiraten hat, damit das Ansehen steigt. Und eben genau dieses Ansehen ist Elena mehr oder weniger egal. Seit sie ihre Eltern verloren hat wächst sie bei ihrer Tante und Onkel auf. Und was ihr am Wichtigsten in ihrem Leben ist, ist eben das Fechten und nicht einen Mann zu heiratet. Ihr bester Freund heißt Matteo und dieser hat ihr eben das fechten beigebracht. Leider zählt er aber nur zur Arbeiterklasse und das wäre bzw. ist Elenas Tant nicht standesgemäß. Zudem seitens Elena da auch nur freundschaftliche Gefühle sind. Elenas Tante erfährt eher zufällig, dass Elena sich immer wieder wegschleicht, um das Fechten zu üben. Und das untersagt sie ihr. Dennoch versetzt sie sich dieser Zwänge und lernt bei einer Trainingseinheit einen ambitionierten Fechter kennen, der zudem sehr attraktiv ist. Zum ersten Man interessiert sich Elena für einen Mann und dann kann dieser auch noch so begnadet fechten – eine Kombination, die gefährlich für sie werden kann…

Meinung:
Ich mag es sehr mal einen historischen Liebesroman zu lesen, der aber eben die Vibes der New-Adult aufweist. Das sehr historische Setting mit allen Drum und Dran fasziniert mich sehr und man fühlt sich einfach in das Jahr 1850 hineinversetzt. Das Umwerben der Frauen, tolle Bälle und traditionsreiche Familienstammbäume lassen die damalige Zeit aufblühen. Der Schreibstil macht es dem Leser einfach, einfach abtauchen zu können. Es weckt eben auch die Sehnsucht nach der damaligen Zeit, besonders was die Umfangsformen abgeht. Andererseits spürt man eben die Zwänge und die daraus resultierende Wut, dass Frauen damals so eingeengt und unter Vorgaben leben mussten.
Elena da als Hauptfigur ist einfach unglaublich greifbar und es ist faszinierend welche unglaubliche Entwicklung und Dynamik an sich in diesem Buch steckt. Eine dramatische Kämpferin, die eben für ihre Ziele einsteht und eben auch in der Vergangenheit schon viel ertragen musste. Sich in dieser Welt aufzulehnen und Stärke zu beweise n ist definitiv Frauenpower.
Gerade die außergewöhnliche Liebe um Fechtsport kommt richtig gut raus und man spürt regelrecht die Liebe zu den Degen. Und was eben Matteo angeht, so ist dies ein absoluter lieber Charakter, der leider auch eine sehr tragische Rolle übernimmt.
Was Valentino angeht, so ist er doch gerade anfangs sehr unnahbar und öffnet sich erst zum Ende hin. Die knisternde Stimmung wird aber von Beginn an gut transportiert und man spürt diese kleinen magischen Momente.

Fazit:
Spannende Story mit ganz viel Liebe zur damaligen Zeit. Definitiv lesenswert.

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Wenn Menschlichkeit der Gier zum Opfer fällt

To Die For
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Cover:
Ich mag das Cover mir den kräftigen Farben sehr. Zudem die Sonnenbrille mit der Spiegelung eben auch Sommervibes versprechend und das passt eben zum Ort des Geschehens. Der leuchtend pinke Farbschnitt ...

Cover:
Ich mag das Cover mir den kräftigen Farben sehr. Zudem die Sonnenbrille mit der Spiegelung eben auch Sommervibes versprechend und das passt eben zum Ort des Geschehens. Der leuchtend pinke Farbschnitt rundet das Ganz ab.

Inhalt:

Gerade im Bereich der Luxusimmobilien in Los Angeles gibt es keine Freunde und kein Gewissen. Maklerin Andi Hart kennt sich da sehr gut aus. Ihr Team hat von ihrem Chef den Auftrag ein absolutes Luxusobjekt in Malibu Beach zu verkaufen und es stehen damit eine Million oller Provision im Raum. Der Kampf um einen möglichen Käufer entflammt. Über geheime Absprachen und Intrigen versucht jeder der Makler irgendwie zum Erfolg zu kommen, do plötzlich ist am Open House Tag das Haus nicht nur Luxusanwesen, sondern auch Tatort…

Meine Meinung:

Gleich zu Beginn ist der Schreibstil schön flüssig und auch die Dialoge sind kurz und knackig gehalten, so dass man auch schnell ins Buch kommt. Die Szenerie wird bildlich beschrieben, so dass man durchaus sich einen Eindruck von der elitären Welt der Luxusimmobilien machen kann.
Was zu Beginn allerdings etwas fehlt ist der Drive. Es plätschert anfangs doch sehr gemächlich dahin, bis es endlich spannender und eben auch dubioser wird.
Die Storyline hat zwei Stränge, da sie abwechselnd aus dem „Davor“ und dem „Danach“ geschrieben wird. Eben vor dem Auffinden einer Leiche und der Zeit danach. Das lockert das gesamte Geschehen auf und so wird es eben deutlich spannender. Auch der Wechsel der einzelnen Protagonisten finde ich durchaus gelungen und man spürt die Entwicklung der einzelnen Figuren. Alles gut nachvollziehbar und damit eben auch authentisch.
Jeder der Protagonisten haben seine eigenen Geheimnisse und Art wie er selbst zum eigenen Vorteil agieren kann. Extrem gutgeschrieben. Denn so sympathisiert man nicht wirklich mit diesen, nur Andi scheint da die absolute Sympathieträgerin zu sein. Und auch gerade ihre Geschichte hat extrem viel Tiefgang und führt wie ein roter Faden durchs Buch.
Gerade auch Sie ist für den Plot Twist verantwortlich.

Fazit:
Auch wenn der Anfang etwas zäh ist, so muss ich sagen, dass ich das Buch nur empfehlen kann. Sehr spannend und voller Intrigen in einer wunderschönen Umgebung und voller selbstsüchtigen Menschen.

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Veröffentlicht am 22.12.2024

Extrem witzig

Sonne, Schnee und Märchenprinzen
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Cover:
Nun ja ich denke es hätte Durchaus etwas ansprechender sein können, aber zumindest macht es klar um was es geht. Optisch leider gar nicht meins.

Inhalt:
Mitten in den Bergen mit viel Schnee, glitzernder ...

Cover:
Nun ja ich denke es hätte Durchaus etwas ansprechender sein können, aber zumindest macht es klar um was es geht. Optisch leider gar nicht meins.

Inhalt:
Mitten in den Bergen mit viel Schnee, glitzernder Sonne und hohem Bergen spielt die Story rund um Martin. Martin will eigentlich großer Journalist werden, aber in den kleinen Lokalblättern gibt es kaum was für ihn zu tun. Kurzerhand macht er eine Ausbildung zum Skilehrer, um sich eben was dazu zu verdienen. Und so ganz nebenbei sieht er es auch als Chance mehr unter Menschen zu kommen und vielleicht auch die große Liebe zu finden. Aber das scheint nicht so einfach zu sein, wenn man so chaotisch und schüchtern wie Martin ist.

Meinung:
Daniel Pichlers Roman „Sonne, Schnee und Märchenprinzen“ ist keine wirklich sehr ernst zu nehmende Story. Es ist eher die Richtung RomCom und eben mit ganz viel Witz.
Zudem spielt die Story in den 90igern und das macht es umso witziger, denn man findet sich da durchaus auch wieder in einzelnen Szenen, insbes. bei den Musikgeschmack von Martin.
Martin als Hauptfigur ist authentisch und das auf eine ganz Besondere Art, denn er ist einfach nur ungewollt witzig und naiv. Ich mag es wie er dargestellt wird. Bisschen trottelig und bekommt scheinbar nix gebacken, aber dann legt er plötzlich eine Entwicklung hin, die man so nicht erwartet hätte. Dennoch alles super passend und wirkt nicht gezwungen. Bisschen Cinderellastory eben.
Die Höhen und Tiefen, die Martin erlebt sind greifbar.
Extrem witzig wird es aber immer, wenn er Skischule hat und unterrichtet die unterschiedlichsten Gruppen. Das macht de ganze Story eigentlich aus – das Zusammenkommen mit den verschiedenen anderen Nebenfiguren. IEs ist einfach nur komisch. Die Dialoge sind frech und durchdacht und die Szenerie immer perfekt beschrieben, so dass man eine richtige Wohlfühlatmosphäre hat. Die Liebe darf ja eben auch nicht fehlen und da will man Martin schon regelrecht helfen und ihm zeigen was da doch vor seinen Augen direkt los ist. Der Martin eben 😉
Ich mag das Buch von Anfang bis Ende. Ich musste mich immer wieder zusammenreißen nicht laut loszulachen.

Fazit:
Definitiv zu empfehlen, gerade wenn man 80er/90er Kind ist und mal was zum lachen braucht.

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Veröffentlicht am 21.12.2024

Tiefgründig und dennoch voller Herzschmerz

Big little Love
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"BIG little LOVE" hat Miranda J. Fox ist ein wunderschöner und emotionaler Jugendroman, der eben nicht einfach Klischees bedient, sondern eben auch ernste Themen beinhaltet.
Richtig toll umgesetzt und ...

"BIG little LOVE" hat Miranda J. Fox ist ein wunderschöner und emotionaler Jugendroman, der eben nicht einfach Klischees bedient, sondern eben auch ernste Themen beinhaltet.
Richtig toll umgesetzt und zeitlos.
Inhalt:
Anna ist 17 Jahre alt und leidet seit einiger Zeit an regelrechten Essattacken begleitet mit schlechter Laune und Co. Als sie immer mehr zunimmt lässt sie sich auf Anraten ihrer Eltern auf eine Therapie ein. In einer Ernährungsklinik soll sie sich mit ihren Essverhalten auseinandersetzen und wieder gesünder leben.
Dort begegnet sie ausgerechnet ihrem verhassten Mitschüler Ian Miller, der dank eines Disziplinarverfahrens dort seine Strafe abarbeiten muss. Schon seit Jahren können sie sich nicht leiden und ausgerechnet jetzt müssen sie miteinander auskommen. Doch ist Ian wirklich so schrecklich, wie sie immer dachte???

Meine Meinung:
Die Protagonisten Anna und Ian werden sehr gut in Szene gesetzt und sind beide authentisch mit ihren doch wirklich typischen Teenager-Verhaltensmustern. Sehr gut umschrieben und einfach tolle Dialoge, die extrem gut passend sind. Zudem immer wieder aus den verschiedenen Perspektiven Geschrieben wird. Spannend und witzig zugleich.
Anna als die Streberin der Schule, die mit Jungs nix am Hut hat und Ian der Football-Weiberheld der Schule. Unterschiedlicher könnten die beiden wohl nicht sein.
Anna hat eben zudem gerade echt ein Problem was ihre zusätzlichen Pfunde angeht und Ian muss sein Image aufpolieren, um wirklich eine Chance als Footballstar zu bekommen. Und Ian begleitet eben genau das was er gut kann: das Sportprogramm der Klinik, wo eben Anna dringend hinmuss.
Die Stichelleien sind immer wieder da, aber ach knisternde Spannung. Sie lernen sich eben endlich mal von einer ganz anderen Seite kennen und das macht es schwer sich gegenseitig zu hassen, denn plötzlich scheinen siech die Beiden doch nicht mehr ganz so blöd zu finden.
Aber was ich auch toll finde, ist die Auseinandersetzung mit den anderen Patienten der Klinik und damit eben auch um Magersucht und Diabetes. Sehr gut recherchiert und kritisch mit dem Thema Ernährung auseinandergesetzt. Sehr tiefgründig und wichtiges Thema. Dazu eben auch das Thema Leistungsdruck und soziales Umfeld, bzw. Ansehen (soziale Median) – animiert eben sehr sich selbst mal Gedanken darum zu machen.

Fazit:
Richtig tolle Story mit viel Tiefgang und Emotion, aber dennoch eine gute Mischung aus typisch Teenager und auch sozialkritische und gesundheitliche Themen beleuchtet.

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